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  1. 37 points
    Guten Morgen Monsteristi, ich möchte euch alle darauf hinweisen, dass auch in diesen etwas merkwürdigen Zeiten die Umgangsformen gewahrt werden müssen in diesem Forum. Das Einstellen von unangebrachten Inhalten, insb. rassistischen Kommentaren, wird durch mich und meine sehr fleißigen Moderatoren nicht geduldet. Gestern hatten wir einen User, der deutlich dagegen verstoßen hat. Wir sperren dann die entsprechenden User recht humorlos 7 Tage vom Betrieb aus. Bei Wiederholungstätern verlängern wir die Sperre, bis hin zur unbegrenzten Accountsperre. Wir stehen für Gemeinsamkeit, da haben antidemokratische und unmenschliche Inhalte keinen Platz. Auch bez. Tierquälerei, wie man im Marderbeitrag sehen konnte: ich als ausgesprochener Tierfreund und Ameisenretterweichflöte sperre User, die meinen wir leben noch in feudalen Verhältnissen, einfach weg. Ja ich kann das einfach so, das ist nämlich mein Forum. An den Rest, und das sind zum Glück 99,99%: danke, dass ihr so umgänglich und cool seid!
  2. 32 points
    Ich berichte hier mal von meiner Dauerbaustelle namens GT 1000. Vielleicht gibts das ein oder andere was der Umbau-geneigte Ducatisti daraus mitnehmen kann. Ich schreib also mal den Blogbeitrag, den ich gerne vor 8 Monaten gehabt hätte. Aber von Anfang an. Die Grundlagen Die GT 1000 ist quasi das "hässliche Entlein" der Sport Classic Baureihe und wurde von 2006-2008 gebaut. Die technische Basis ist dabei identisch zur Sport 1000 Biposto, sprich anders als die Monoposto Schwestern hat sie eine Nasskupplung, Stahlfelgen und hinten ein Doppelfederbein. Ansonsten steckt viel Monster 1000ie Technik hinter einer Retro-Fassade. Das Abenteuer beginnt Meine GT 1000 hab ich ziemlich genau vor einem Jahr gekauft - wirklich spontan. Der Vorbesitzer hatte mit m.M.n. gutem Auge und einigem handwerklichem Geschick angefangen die GT als Roadster im "Tron"-Stil umzubauen: LSL-Stummel, die Sport 1000 Gabelbrücke, ein selbstgebautes und dank E-Zeichen völlig legales LED-Tron-Rücklicht und ein kurzes Heck. Knackig - die Kombi aus Retro-Look, - diesem unfassbaren grau/grün/metalic - modernen Elementen und cleaner Linie flasht mich immer noch. Auf der Heimfahrt nach dem Kauf kamen mir ein paar Freudentränen ... geil! Emotion trifft auf technische Ernüchterung Während der Motor, Getriebe und Elektronik echt in Ordnung sind und sich satter, luftgekühlter Zweiventilsound nahtlos mit der Optik zu einem wirklichem Retro-Gefühl zusammenfügt, ist das Fahrwerk die Achilles-Sehne dieser Modelle. Während die Federbeine noch halbwegs funktionieren, sind die Gabeln nicht einstellbar und serienmäßig zu weich mit zu wenig Dämpfung ausgelegt - den Vogel schießt die vordere Bremse ab. Das ist eine Schwimmsattel-Brembo, deren Wirkung man sich in etwa auf Niveau der Motorbremse vorstellen kann. Mit dem zugegebenermaßen sehr guten S22 bereift, ist es mir nicht gelungen das Vorderrad zum Blockieren zu bringen - ABS mal anders. Glanzstück in der Misere ist die Hinterradbremse, die einen Großteil der Verzögerung liefert. Weitere festgestellte Baustelle: die LSL-Stummel zusammen mit der axialen Bremspumpe - das funktioniert nicht, der Hebel steht "gen Himmel" - die Bremspumpe liegt schon auf den Lenkerklemmungen auf - einfach Mist. Also - ABM Multiclip Tour geordert und festgestellt, dass das immer noch nicht optimal funktioniert. Aber man hat mehr Freiheitsgrade und kann die Ergonomie besser einzustellen ... Langsam fing es doch in mir an zu grübeln wie man dieses schöne Motorrad dazu bringen könnte auch schön zu fahren und besser zu bremsen. Da muss doch was gehen Neben der Möglichkeit eine Andreani Cartridge zu verbauen, gibt es einige Sport Classic welche eine Öhlinsgabel implantiert bekommen haben. Manchmal die der Paul Smart, manchmal von einer 999, manchmal die einer 1100S - alle diese Gabeln sind aber nur noch gegen teils absurdes Geld auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Also kontaktierte ich Klaus Thiele / KTS, der mir schon mal sehr gut geholfen hatte. Einige Nachrichten später war ein grober Plan geschmiedet: Klaus hatte noch eine neue 1198 Gabel ohne Gabelfüße am Lager, die passende untere Gabelbrücke konnte Performance Parts liefern, über Kleinanzeigen fand ich ein paar M50 Monoblocs; Brembo RCS Pumpen und ein neuer Kupplungsnehmerzylinder ebenfalls von Performance Parts runden die Einkaufsliste ab. In Summe also einiges an Investition, aber die Aussicht auf ein Hammer-Fahrwerk. Also - los, wenn schon, denn schon. Während der eigentliche Zusammenbau bei KTS ziemlich gut ging, verzögerte ein ungeahntes Problem das Winterprojekt 2019 ins Jahr 2020: Öhlins hatte Probleme die passenden Gabelfüße zu liefern. Klaus hatte hier den Tipp die Gabelfüße der 1100S zu nehmen, denn diese nutzt dieselbe Achse wie die GT - das versprach weniger Probleme als die 1198 Gabelfüße. Öhlins legte Anfang 2020 zudem Federbeine für die GT neu auf, die DU 907 sahen so lecker aus - da musste mich Klaus nicht lange überreden. Es ist kompliziert... Während Klaus auf Teile wartete, oder andere Projekte Vorrang hatten, schwante mir langsam, dass es ein Problem geben könnte die radialen Monoblocs mit den Speichenfelgen zu kombinieren. Kreuzspeichenfelgen brauchen mehr Bauraum zwischen den Bremszangen. "Wie breit ist eigentlich so eine Bremszange?" ungeahnte Fragen schossen mir durch den Kopf 🙂 Auf einmal viel mir auf, dass quasi alle Sportclassic die im Netz auf Schwedengold standen, keine Speichenfelgen hatten... "oh backe". Für alle Interessierten: die gängigen radialen Brembos haben alle 30mm Offset von der Mitte der Befestigungsschrauben zur Mitte der Bremszange- /scheibe. Der Bauraum der dann nach innen zur Speiche benötigt wird, variiert von Modell zu Modell - M50 ragen ziemlich genau 40mm rein, M4 eher so 38mm. Ob das passt? Nein, dass passt nicht. Shit. Zudem fluchteten die Bremsscheiben nicht und das Rad stand zu weit links. Zudem lagen bei mir noch die RCS Pumpen und Kupplungsnehmerzylinder rum und setzten langsam Staub an. Zu dem Stand des Umbaus gab es also mehrere offene Fragen: - gibt es schlankere Bremszangen? Oder Speichenfelgen die weniger Bauraum brauchen? - brauche ich neue Bremsscheiben oder reichen Distanzscheiben? - wie zentriert man das Rad ordentlich? - passen die alten Bremsleitungen? In der eigenen Hand Wir entschieden uns, dass ich mich um die restlichen Schritte selber kümmere und Klaus brachte mir im März die GT wieder. Mit Messschieber bewaffnet nahm ich mich dem Thema Distanzen an. Es startete eine echt lehrreiche Zeit in der Garage, in der ich glaube ich halbwegs verstanden habe, wie das vorderste Stück des Motorrads konstruiert ist. Long long long story short: falls mal einer genau dasselbe vorhat: man braucht 1,5mm Distanzscheiben für die Bremsscheiben und eine 21,00mm Distanzhülse (hab auf Verdacht die der Monster 1100S bestellt und die passt). In der Zeit, in der ich nicht in der Garage ein wehrloses Motorrad mit dem Messschieber befummelte, surfte ich mir die Finger wund um das Hauptproblem "Speiche küsst Zange" zu lösen. Die italienische Firma Alpina fertigt wunderschöne Speichenfelgen, die offenkundig auch auf Motorrädern mit radialen Bremsen funktionieren. Die finale Klärung für meinen speziellen Fall wurde durch den Lockdown unterbrochen, aber ich bin mal optimistisch. Dumm nur, dass der Lockdown andauert und mein Problem besteht. Beim Stöbern in Kleinanzeigen sah eine inserierte GT 1000 mit Öhlinsgabel und - "Moment mal - das sind doch die originalen Felgen... was sind das für Zangen?". Brembo P4 34/34 sind das - und sie sind ab Mitte in Richtung Felge nur 36mm schlank, wie mir ein freundlicher Kleinanzeigen Verkäufer fotografisch belegte - HEUREKA. Und günstig sind die gebraucht auch noch - also, her damit. Während DHL also die Hoffnung in Bremszangenform zu mir transportierte, ging die Montage der RCS Kupplungspumpe inkl. eines hydraulischen Schalters bis auf einen peinlichen Fauxpas auf den hier nicht weiter eingegangen wird eigentlich reibungslos. Jetzt wird gebremst Der Karton mit den Bremszangen hatte kaum das Grundstück erreicht, da hingen die P4's schon an der GT und ein grenzdebil grinsender Julius drehte das Vorderrad - völlig beglückt von der einfachen Tatsache, dass keine Speiche an die Bremszange schlug. So langsam ergab sich das Puzzle und für die Anbindung der RCS Pumpe an die P4 brauchte ich definitiv andere Bremsleitungen. Wenn man da was individuelles braucht, gibt es viele Anbieter - ich hab mich für ProBrake entschieden, weil deren Konfigurator meiner Meinung nach sehr übersichtlich gemacht ist. Ich entschied mich wieder für ein "T", ProBrake hat dafür entsprechende Verteiler mit M10 Gewinde und Fittinge, so dass man recht modular und flexibel ist - falls man mal Zangen oder Pumpe tauscht. Wenn ich jetzt noch die Länge / Biegung der Leitungen beim ersten mal richtig eingeschätzt hätte - tja, aber so lernt man und ich musste letztlich auch nur eine längere Leitung verwenden. Probefahrt "Kann das nach nun 6 Monaten Odyssee wirklich sein? Hab ich alle Schrauben angezogen? Kommt irgendwo Bremsflüssigkeit raus?" Na dann. "Und wie fährt sie?" fragte mein bester Freund am Telefon. Ihr Charakter ist auf jeden Fall geblieben, aber man merkt schon auf den ersten Metern, dass da nun mehr Kontrolle da ist. Das Anfahren mit der RCS / PerformanceParts Kupplung ist ein Genuss. Die Gabel hat noch ihr 1198 Setup und muss noch ordentlich eingestellt werden, benimmt sich jetzt aber schon um Welten besser als ihre Vorgängerin. Die Federbeine hinten machen einen super Job und sind nochmal merklich unmerklicher als ihre Vorgänger. Die P4 bremsen um Welten besser als das Geraffel vorher, aber sie bremsen natürlich um Welten schlechter als die Monoblocs die noch im Keller liegen. Was kommt als nächstes? "Kleinkram" - passendere Bremssattelschrauben (M10-55) und schwarze Schrauben für Gabelbrücke und Stummel (Hallo ABM, hallo PerformanceParts 🙂 ) - andere Halter für die Ausgleichbehälter (Hey Brembo, was hat du dir dabei gedacht?) - ein anderer Gasgriff, der hoffentlich final erlaubt die Ergonomie des Bremshebels ordentlich einzustellen Größeres? - sobald Italien wieder "offen" ist, kann ich hoffentlich ein paar passende Alpina Felgen ordern - denn ich will die Monoblocs da dran haben und nebenher wiegt allein das Vorderrad (Stahlfelge, mit Schlauch) einen gefühlten Zentner - Umbau des Scheinwerferhalters, ggf. anderer kleinerer Tacho - und zudem: bei der originalen GT 750 sind die Hupen nicht unterm Scheinwerfer, sondern mittig unterm Lenkkopf - sprich das könnte cleaner sein, dann muss aber der Scheinwerfer weiter runter ... - das Rücklicht würde ich gerne nochmal in "schön" bauen, das schließt nicht richtig bündig ab und auch die Leuchtmittel könnten besser sein. - der Klang einer Trockenkupplung wäre die ideale Ergänzung zum Retro-Soundtrack vergangener Tage - da darf ich gar nicht drüber nachdenken Epilog Tja ihr seht, nicht nur der Beitrag ist etwas eskaliert. Ich hoffe es inspiriert den ein oder anderen auch aus Fehlern zu lernen und wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat (und sei es noch so plemplem), es weiter durchzuziehen 🙂 Mein Dank geht an Klaus von KTS, der mich und meine kuriosen Ideen und blöden Fragen immer noch geduldig erträgt, obwohl die Hütte voll ist und die Leute bei ihm Schlange stehen.
  3. 32 points
    Im Laufe der Zeit verliert man manchmal Dinge aus den Augen, die einem früher wichtig waren. Sie fristen dann ein Schattendasein und oft reicht ein kleiner Funke, um die Begeisterung dafür wieder aufflammen zu lassen. Bei mir waren es zwei Sätze von einem sehr guten Kumpel. "Mir wälled näxdes Johr mid de Moppeds ans Nordkab fahra. Komsch Duh au mid ?" Na klar komme ich mit. 09.06.2018 Tag 1 Strecke von den Löwensteiner Bergen nach Fehmarn 825 Km In den ersten Tagen heißt es Kilometer machen. Über die Autobahn kommen wir gut voran. Ein mechanischer "Tempomat", mit dem man den Gasgriff festklemmen kann, leistet hier sehr gute Arbeit, so dass man auch mal die Gashand vom Lenker nehmen kann. In Hamburg dann Richtung Lübeck Stau wegen einer Baustelle bei guten 30 Grad und kein Durchkommen zwischen den Autos möglich. Bei 105 Grad Kühlertemperatur verschaffen die Lüfter dem Motor Abkühlung, dem Fahrer leider nicht. Der Auspuff scheint einen braten zu wollen. Abends erreichen wir das Insel Camp auf Fehmarn, wo wir erstmals unsere Zelte aufschlagen...... und auch ein Plätzchen für unsere Helme finden ? 10.06.2018 Tag 2 Strecke Fehmarn nach Värnamo in Schweden 440 Km Mit der Fähre von Puttgarden geht es weiter nach Rödbyhavn in Dänemark.Über Koppenhagen, Öresundbrücke, Helsingborg geht es auf der E04 weiter bis Värnamo. Das Kombiticket für Fähre und Brücke kostet 78 Euro. Die Öresundbrücke ist ein gewaltiges Bauwerk und ist für mich das Tor in den Norden. Der Urlaub fängt jetzt eigentlich erst an. Am Campingplatz in Värnamo erzählt man uns, dass es die letzten 6 Wochen keinen Regen mehr gegeben hat und dass es heute abend wohl regnen soll ..... Die Moppeds bekommen somit jeder ein "Brettle", damit sie nicht im weichen Boden einsinken und dann beginnt es tatsächlich zu regnen und mit dem Regen kommen die Stechmücken.... Anti-Brumm hilft. 11.06.2018 Tag 3 Strecke Värnamo nach Nynäshamn 425 Km Das Zelt ist morgens bei leichtem Regen und Stechmücken schnell abgebaut und es geht auf der E04 vorbei am Vätternsee bis kurz vor Stockholm. Wir biegen dann von der E04 Richtung Süden ab und können endlich mal wieder Kurven fahren...... Wir bleiben dann 2 Tage in Nynäshamn auf einem toll gelegenen Campingplatz an der Ostsee mit ohne Regen und mit ohne Stechmücken. 12.06.2018 Tag 4 Ruhetag und Besichtigung von Stockholm Morgendlicher Weckdienst Wir kaufen uns an der Tankstelle Fahrkarten für den Zug nach Stockholm. So können wir uns die Stadt in "zivilen" Klamotten anschauen. Stockholm ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Überall nette kleine Cafe´s, die zum Verweilen einladen, schöne Altstadt und natürlich auch das Schloss und der Wachwechsel. Die Zeit vergeht wie im Fluge. 13.06.2018 Tag 5 Strecke Nynäshamn nach Domsjö 600 Km Der Ruhetag hat gut getan und so geht es völlig ausgeruht durch Stockholm nach Uppsala auf der E04 Richtung Norden. Die Monster scheint bei den Schweden gut anzukommen. Immer wieder sieht man erhobene Daumen, wenn man an Autos vorbeifährt. Hier kommen wir dann das erste Mal in den Genuss, 2 Stunden im Regen zu fahren. Ca. eine halbe Stunde nachdem der Regen aufgehört hat, müssen wir Tanken und die Duc. eine Pinkelpause einlegen. Das hat sie dann regelmäßig nach jedem Regen gemacht. Nachdem es abends nur noch 13 Grad hat, beziehen wir unsere erste Hütte, die auch nicht mehr kostet, wie das Zelten. Auf langen Reisen sollte man immer auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten und natürlich auch genügend trinken.....haben wir alles gemacht ? 14.06.2018 Tag 6 Strecke Domsjö nach Rovaniemi in Finnland 630 Km Die Monster will morgens nicht anspringen, klackt nur kurz und das wars. Batterie ist i.O. und so ruckle ich ein wenig bei eingelegtem Gang auf dem Mopped rum und siehe da, beim 4. Versuch würgt der Anlasser die Kolben durch die Zylinder und der Motor läuft. Wir überschreiten heute die Grenze nach Finnland. Die Straße wird kleiner und es kommen auch langsam mal wieder Kurven. Da es abends leicht tröpfelt, beziehen wir wieder eine Hütte. Angeblich hat es hier seit 8 Wochen nicht mehr geregnet.... 15.06.2018 Tag 7 Strecke Rovaniemi nach Inari 345 Km Wir überschreiten den Polarkreis bei 19 Grad Temperatur und schauen mal kurz beim Weihnachtsmann rein.Wir treffen dort Motorradfahrer aus Brasilien und Fahrradfahrer aus Paris, die 3.200 km bis zum Polarkreis geradelt sind und noch eine Woche brauchen, um ans Nordkapp zu gelangen. Die ersten Rentiere tauchen auf und wir sind so überrascht, dass wir vergessen ein Photo zu machen..... Am Inarisee geht die Sonne schon nicht mehr richtig unter. 16.06.2018 Tag 8 Strecke Inarisee ans Nordkapp 410 Km Starke Seitenwinde drücken die hoch beladene Monster immer wieder auf die Seite. Unendlich lange Straßen in Finnland, auf denen immer wieder unvermittelt Rentiere auftauchen. Nach dem Überschreiten der Grenze nach Norwegen kriegen wir die Rentiere endlich vor die Linse. Immer am Fjord entlang weiter Richtung Norden. Wir müssen durch 3 Tunnel, um auf die Nordkappinsel Mageroya zu gelangen. Der Skarvbergtunnel ist sehr schlecht beleuchtet. Wenn man mal gelesen hat, dass die Dunkelheit das Licht frisst, so hat es wohl in diesem Tunnel seinen Ursprung genommen. Der Nordkapptunnel ist da besser ausgebaut und relativ gut beleuchtet. Anfangs geht es mit 9% Gefälle bis auf 212 Meter unter das Meer. Unten sind Fahrradfahrer unterwegs. Wie die den Lärm im Tunnel , die stinkende Luft und auf der Gegenseite die Steigung überstanden haben, ist einfach unglaublich. Allen Tunneln gemeinsam ist, dass sie nass und kalt sind. Außen hat es 17 , drinnen nur noch 5 - 6 Grad. Wir beziehen eine Hütte ca. 15 Km vom Nordkapp entfernt und mieten uns dort für 2 Tage ein. Einfache Hütten mit jeweils 2 Etagenbetten kosten in der Regel zwischen 50 und 60 Euro pro Übernachtung. Die meisten von ihnen besitzen einen kleinen Kühlschrank, eine Kochgelegenheit, Tisch mit Stühlen und ganz wichtig, eine elektronische Heizung. Herrlicher Blick von oben auf den Campingplatz am See. Anschließend geht es ohne Gepäck weiter zur Kugel.Nach 3.665 km ist das Ziel erreicht. Leider weisen Schilder darauf hin, dass es verboten ist, die Motorräder an die Kugel zu fahren und in bzw. auf die Kugel zu klettern (gute Idee, hatten wir so gar nicht auf dem Schirm). Steinmännchen bauen, verboten (sorry, wir mussten es machen, soll ja Glück bringen und das sollten wir noch brauchen ) Auch verboten ? 17.06.2018 Tag 9 eigentlich Ruhetag und Erkundung der Nordkappinsel trotzdem 115 Km gefahren Nachdem an der Kugel tagsüber zu viel Rummel war, haben wir beschlossen, am nächsten Morgen um 3 Uhr aufzustehen und nochmals ans Kapp zu fahren, um die anderen verbotenen Dinge nachzuholen.... Das Zahlhäuschen ist um diese Zeit nicht besetzt, die Schranken sind oben und die Temperaturen leider unten ..... 4 Grad und Regen, dazu Sturm, so dass unsere Helme über den Boden gekullert sind und wir befürchten mussten, dass irgendwann die Moppeds umgepustet werden. Die meisten unserer Bilder sind durch die Windböen total verwackelt, aber ein paar sind auch scharf geworden. Auf das Klettern in die Kugel haben wir dann freiwillig verzichtet, ist ja auch verboten ? Einige Stunden später ist das Wetter wieder klasse. Inselerkundung auf 2 Rädern. Zu Fuß gehts danach auf den Berg hinter dem Campingplatz. Eine Herde Rentiere kreuzt unseren Weg und läßt uns nicht aus den Augen......wir sie auch nicht. 18.06.2018 Tag 10 Strecke vom Nordkapp nach Britavarre 500 Km Zuerst geht es die Strecke am Fjord wieder Richtung Süden zurück, durch die Tunnel und dann Richtung Westen nach Alta In Alta kann man Felszeichnungen besichtigen, die erst 1972 entdeckt wurden (UNESCO Weltkulturerbe). Früher war auch nicht immer alles besser. Die hatten mitunter wohl auch ganz schön Streß miteinander ..... und einen guten Blick für die Besonderheiten der Tierwelt... Von Alta aus folgen wir der E6 an riesigen Fjorden entlang hoch bis auf 400 Meter über dem Meer. Die Schneegrenze ist hier erreicht und auf der westlichen Seite des Passes hängen die Wolken fest und es regnet ohne Unterlaß. Wir finden dann irgendwann noch eine letzte freie Hütte vor einer riesigen Felswand, weil bei dem ungemütlichen Wetter und nur noch 11 Grad keiner mehr weiterfahren möchte. Wir haben wirklich nicht nur Burger und Pommes gegessen. Es gab auch gesunde Dinge, wie z.B. Tomaten, Paprika, Mais und Ananas.... 19.06.2018 Tag 11 Strecke Britavarre nach Harstad 320 Km Der Tag empfängt uns mit viel Sonne und einem Wasserfall im Hintergrund Immer wieder schöne Ausblicke auf Fjorde Zweites Frühstück des Tages an der Tanke Nach der Hälfte der Strecke holt uns wieder der Regen ein. Freilaufende Schafe neben der Straße sind fast nicht mehr rechzeitig erkennbar.Wir beziehen eine größere, mit allem Schnick- Schnack ausgestattete Hütte (ca. 120 Euro) und reinigen unser Gepäck erst mal in der Dusche, bevor wir damit die ganze Bude einsauen. Die Orbit-Koffer von Hebco und Becker, die Gepäckrollen von SW-Motech und die zweiteilige Regenkombi von FLM sind 100 % wasserdicht und eine ganz klare Kaufempfehlung, absolut top! 20.06.2018 Tag 12 Strecke Harstad nach Moskenes (Lofoten) 310 Km Es regnet noch immer Bindfäden, als wir die Bikes beladen.Erstaunlich ist, dass es einem beim Fahren nichts mehr ausmacht, wenn man sich als Michelinmännchen verkleidet auf das Mopped geschwungen hat. Auf den Lofoten wird das Wetter dann langsam besser. Brücke mit digitaler Anzeige der Windgeschwindigkeit Warum badet hier keiner ? Nein, das ist noch nicht die Atlantikstraße.... Nach diesem Anblick sahen wir uns in unseren bisherigen Essgewohnheiten voll und ganz bestätigt....... Der Campingplatz liegt gleich in der Nähe des Fährhafens, von dem die Schiffe nach Bodo ablegen. Wir hatten die Hütte (weil es hier nur 3 Stück davon gibt) wegen dem Wetter einen Tag vorher über das Internet gebucht. Am anderen "Ä"nde der Lofoten. 21.06.2018 Tag 13 Strecke Moskenes per Fähre nach Bodo und weiter nach Nesna 296 Km Eine Reservierung für die Fähre hatten wir nicht. Die Kassierer/innen laufen durch die Reihen und bezahlen kann man problemlos mit Kreditkarte oder Bankcard (ca. 40 Euro pro Nase). Festzurren ist kein Problem, aber das Losmachen schon.......irgendeiner weiß aber immer wies geht ? Überschreitung des stärksten Gezeitenstromes der Welt........... .....er wird auch als größter Whirlpool der Welt bezeichnet. Bei einsetzender Ebbe oder Flut bilden sich riesige Strudel........sehr beeindruckend! Der Svartisengletscher....hier möchten Unternehmen zukünftig Eisblöcke abschneiden und mit dem Hubi abtransportieren, damit man in exclusiven Bars auf der ganzen Welt seine Drinks damit kühlen kann...... Auf einer Fähre überschreiten wir den Polarkreis wieder nach Süden. Am Ufer steht symbolisch eine kleine Erdkugel und ich komme an meine Kamera nicht ran und muss das Bild mit dem Handy machen..... Wir sind den ganzen Tag auf der 17 Richtung nach Süden gefahren. Tolle, kurvenreiche Strecke, die immer wieder schöne Ausblicke auf die Fjorde zulässt. Am 13. Tag der Reise landen wir in Hütte Nr. 13. Hat uns nix ausgemacht. 22.06.2018 Tag 14 Strecke Nesna nach Trondheim 500 Km Kein wirklich guter Tag ..... eigentlich wollten wir heute die Wasserfälle Stabbfossen und Laksfossen besichtigen und anschließend über die 76 auf die 17 zurückfahren, um auf ihr weiter Richtung Süden zu kurven. Auf der Fähre in Nesma werfe ich einen Blick auf das Hinterrad der Monster und sehe dort eine Delle. Die Stelle fühlt sich weich an, lässt sich leicht nach innen drücken. Ich stelle mir die Frage, ob der neue III er von Dunlop nicht to smart for the road ist ?.......Ein platter Reifen mit einem Nagel drinnen, wäre mir lieber gewesen. Das hätten wir problemlos Vorort beheben können, aber so ist das irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir rufen dem Ducati-Händler in Trondheim an. Er hat einen passenden Reifen da. Wenn wir bis 16:30 Uhr in Trondheim sind, wechselt er uns den Reifen noch heute. Am nächsten Tag (Samstag) hat er zwar auch geöffnet, aber die Werkstatt ist leider zu. Wir halten kurz Kriegsrat und beschließen die fast 500 km direkt nach Trondheim zu fahren. Mit einem mulmigen Gefühl fahre ich weiter, nicht wissend, ob der Reifen hält oder mir irgendwann um die Ohren fliegt. Als wir merken, dass wir das Ziel nicht in der vorgegebenen Zeit erreichen können, rufen wir nochmals beim Ducati-Händler an. Er teilt uns die Adresse eines befreundeten Reifenhändlers mit, bei dem wir uns am Samstag um 11 Uhr melden sollen. Den Rest würde er erledigen.Gegen 19 Uhr erreichen wir Trondheim. Es stürmt und ist kalt. Auf der Suche nach einer Unterkunft kommen wir durch unseren ersten Tunnel in Norwegen, in dem es warm ist.....17 Grad drinnen und draussen nur noch 9. Ca. 10 Km vor der Stadt finden wir dann einen Campingplatz. Sie haben nur noch eine Hütte frei und die wäre aber noch nicht renoviert ........wir sollen sie uns erst mal anschauen....... So schlimm ist die Hütte gar nicht, die Heizung funzt und der Rest ist uns egal. Wir bleiben hier für 2 Tage. Mit Luftmatratze drunter, lässt es sich sogar auf dem Sofa aushalten ? Der Wind legt abends nochmals ne Schippe nach ........ 23.06.2018 Tag 15 Trondheim (oder besser gesagt Tesla-City) Wir fahren nach Trondheim rein und finden den Reifenhändler ohne Probleme. Der Mann am Empfang ist bestens informiert und hat schon auf uns gewartet. Er kommt mit raus und schaut sich die Monster an. Er blickt auf die Zentralmutter des Hinterrades und meint, falls sie kein passendes Werkzeug hätten, könnten sie es sich sicherlich beim Ducati-Händler ausleihen. Ich ziehe meine 55 Alu-Nuss aus der Tasche und sein Grinsen wird breiter. Damit ist der Reifenwechsel kein Problem mehr. Den Tipp mit der 55 Nuss habe ich hier aus dem Monstercafe. Vielen Dank dafür. Und so sieht das Teil aus. Sollte man auf längeren Reisen auf jeden Fall dabei haben. Wir können die Helme beim Reifenhändler lassen und bummeln durchs Industriegebiet zum nächsten Einkaufszentrum, um die Zeit bis zur Umbereifung zu überbrücken. Es fahren hier im Gegensatz zu Deutschland eine ganze Menge Elektroautos rum und unglaublich viele davon sind Teslas. Die nehmen das hier mit den Autos ganz schön ernst ..... aber nicht alle ... Gegen 15 Uhr kriegen wir eine Mail aufs Handy, dass die Monster einen neuen Reifen hat und wir sie abholen können. Man zeigt uns den alten Reifen und meint, dass wir gestern bei unserer Fahrt ganz schön Glück gehabt hätten. Die besagte Stelle lässt sich ganz leicht mit dem Finger nach innen drücken.Von der Habtik her ist es so, als hätte man eine Klarsichthülle zwischen den Fingern und keinen Reifen. Was mich am meisten wundert ist, dass man, obwohl das Profil an dieser einen Stelle komplett runter ist, keine Teile eines Gewebes des Unterbaus sieht, wie es normalerweise bei einem abgefahrenen Reifen der Fall ist. Da hat mein Schutzengel wohl beide Hände voll zu tun gehabt und ab sofort übernimmt diese Aufgabe jetzt der Angel von Pirelli.Und falls sich jemand gefragt hat, warum man Steinmännchen am Nordkapp baut, der weiß jetzt, warum man das tut ? An dieser Stelle nochmals ganz vielen Dank an die Jungs von dekk1 und an Ducati Trondheim, die zusammen unseren Urlaub gerettet haben. Mit dem neuen Reifen unterm Hintern lässt es sich wieder viel entspannter fahren. Wir nutzen den Tag und besichtigen noch in die Altstadt. Über die alte Brücke zu gehen soll Glück bringen. Haben wir gemacht, wer weiß, was noch so alles auf uns wartet. 24.06.2018 Tag 16 Strecke Trondheim nach Älesund und zurück nach Fjellstova Über Kristiansund geht es durch einen mautpflichtigen Tunnel zur Atlanikstrasse. Regen setzt wieder ein und wir fahren per Fähre über den Moldefjord und dann weiter Richtung Älesund. Hier legen auch große Kreuzfahrtschiffe an. Leider noch immer schlechtes Wetter und nichts los in der Stadt. Also ein Stück zurück auf der 136 und eine Hütte in Fjellstova bezogen. Hier in den Bergen hängen die Wolken fest. Morgen soll das Wetter besser werden. 25.06.2018 Tag 17 Strecke Fjellstova zum Briksdalbre (Gletscher) 310 Km Im Nieselregen geht es heute weiter. Wir erreichen die Hochburg der Trolle unterhalb des Trollstigen. Langsam schrauben wir uns durch die Nebelsuppe über 11 Spitzkehren nach oben.Trotzdem hammer zu fahren. Das Bollern der Monster vertreibt leider alle Trolle, wir bekommen keine zu Gesicht. Trollstimmung an der Brücke über den Stigfossen..... und dann endlich blauer Himmel. Über eine kurvenreiche Straße geht es dann Richtung Geirangerfjord und auf der Fähre endlich raus aus den Regenklamotten. Ich weiß nun, warum ich eine zweiteilige Regenkombi mit Reißverschlüssen an den Hosenbeinen habe ...... Erster Blick auf den Geiranger.... Die Brembos wollen auch mal wieder "a bissle" was tun. 3 Schiffe sind schon drinnen und hinterlassen eine abartige Dunstwolke im Fjord. Wenn man beim Runterfahren diese Luftschicht erreicht hat, stinkt es schlimmer, wie in einem Tunnel. Die Norweger wollen zukünftig das Aufkommen der Kreuzfahrtschiffe in den Fjorden einschränken. Und eins von Hurtigrouten braucht auch noch Platz.....wird langsam eng da drinnen. In Geiranger selbst schieben sich die Menschenmengen durch den kleinen Ort. Wir fahren einfach durch und auf der anderen Seite wieder hoch zum Dalsnibba, bis auf 1.500 Meter. Gigantische Auffahrt, unzählige Spitzkehren und zum Schluss eine mautpflichtige Passstraße, die man auf jeden Fall rauffahren sollte. Ohne Worte, einfach nur schön........ Freie Sicht nach unten, das Gitter ist freischwebend..... Norwegen von seiner schönsten Seite. Irgendwo zwischen Dalsnibba und Gletschergebiet. Unsere Hütte in der Nähe vom Briksdalbre. Aufstieg zum Gletscher....es ist erschreckend, wenn man auf Bildern in der Talstation sieht, wie viel von dem Gletscher in den letzten Jahren abgeschmolzen ist.... Das Wasser aus dem See schmeckt nach gescholzenem weißen Schnee (never eat yellow snow) ! 26.06.2018 Tag 18 Strecke Briksdalbre nach Bergen 430 Km Je nach Tageszeit sieht die Landschaft immer wieder ganz anders aus. Ein Wechselspiel aus Nebel und Licht. Endlich wieder Fährien. Im Gegensatz zu den großen Fähren müssen die Bikes auf den kleinen Schiffen nicht vergurtet werden. Gang einlegen sollte man aber immer und beim Anlegen ist es sinnvoll, auf dem Bike zu sitzen, denn die Fähren rumpeln manchmal sehr hart gegen die Anleger. Die Stabkirche in Borgund hat eine faszinierende Ausstrahlung und stammt aus dem Jahr 1180. Nachdem es endlich gutes Wetter hatte, spielten wir heute Maulwurf......wir sind wahrscheinlich insgesamt fast 70 Kilometer nur durch unzählige Tunnel gefahren. Der längste davon war der Laerdalstunnel. Im Tunnel befinden sich zu Erholung drei blau erleuchtete Hallen und wer zu schnell fährt, wird von den 3 Blitzern "erhellt". Bergen ist eine wunderschöne Stadt. Rechts im Bild die Bergstation, auf die man mit einer Zahnradbahn hochfahren kann, um diesen.... Ausblick genießen zu können. Gut erkannt, Omas müssen eingebremst werden, alle anderen haben freie Fahrt. 27.06.2018 Tag 18 Strecke Bergen zum Lysefjord 292 Km Heute standen 3 Fähren auf dem Plan und die restlichen Kilometer konnte man auf fast leeren Straßen abspulen. Tipp vom norwegischen Kollegen. Das Bike immer vorne bis ganz an die Klappe ranfahren. Unsere Hütte kurz vor der Lysefjordbrücke. Traumhafte Lage. Die Hüttenchefin gab uns noch den Tipp, nicht vor 17 Uhr zu unserer Wanderung aufzubrechen..... ......da hier sonst noch hunderte von Wanderern unterwegs wären. Blick zurück auf den Parkplatz zu unseren Bikes..... Kurz vorm Preikestolen. Immer noch was los, aber sehr überschaubar. Vorne an der Kante..... gehts dann 600 Meter runter. Basejumper waren leider keine da, dafür andere mutige........Zelten ist verboten, Drohnen sind verboten, aber an der Kante sitzen ist O.K. Preikestolen von oben. Ganz oben auf dem Gipfel.... Blick zurück zur Brücke. Totale Stille hier oben, keinerlei Geräusche mehr zu hören. Abendstimmung, die Sonne geht langsam unter und wir haben noch 2 Stunden Fußmarsch vor uns.. 28.06.2018 Tag 20 Strecke Lysefjord nach Kristiansand und per Fähre nach Hirtshals (Dänemark) 255 Km Nachdem wir einen Ruhetag in Stockholm so ursprünglich nicht eingeplant hatten und die Zwangspause in Trondheim noch dazu gekommen ist, fehlen uns nun 2 Tage für die Rückreise auf dem Festland über Oslo und Schweden. Somit bleibt uns nur noch die Fähre um 16:30 Uhr von Kristiansand nach Hirtshals. Eine Reservierung war leider nicht möglich, da wir an der Internetseite verzweifelt sind. Also sind wir einfach zum Fährschalter gefahren und haben dort nach 3 Tickets für die Überfahrt gefragt. Der Mitarbeiter von Color Line teilte uns darauf hin mit, dass Hauptsaison ist und die Fähren in der Regel total ausgebucht sind. Er schaut aber trotzdem nach und lacht, dreht den Bildschirm in unsere Richtung und zeigt uns, dass noch drei freie Plätze für Motorräder vorhanden sind und nun mit uns die Fähre voll ausgebucht ist. Die Überfahrt kostet moderate 50 Euro für 3 Stunden und 15 Minuten reine Fahrtzeit. In der Nähe von Hirtshals beziehen wir unsere letzte Hütte in Tornby und gehen zum Strand. Alles wieder ganz anders als gestern. 21.06.2018 Tag 21 Strecke Hirtshals - Hoim 1.190 Km Heute heißt es wieder Kilometer machen. Wir wollen keinen Zwischenstop mehr einlegen, sondern direkt nach Hause düsen. Bis zum Elbtunnel in Hamburg klappt das ganz gut. Die Hamburger werden das kennen, alle Röhren sind voll und es geht nur im Stop and Go hindurch. Kurz vor Hannover an einer Baustelle ein weiterer großer Stau. Es hat knapp über 30 Grad (wie auf der Hinfahrt) und man wird auf der Duc geschmort. Da bleibt einfach nur die Flucht durch die Rettungsgasse. Ein, zwei Autofahrer wollen das unterbinden, indem sie die Gasse versuchen dicht zu machen. Aber das ist ein sinnloses, wie auch schwachsinniges Unterfangen ......... Gegen 22 Uhr kommen wir nach 3 Wochen und über 8.500 Km dann alle heil und doch total kaputt zu Hause an. Die in Insiderkreisen bereits legendäre Zuverlässigkeit der Ducatis konnte die Monster ebenfalls unter Beweis stellen. Hitze, Kälte und Regen konnten ihr nichts anhaben. Auch wenn sie abends oft von unzähligen BMWs (meistens GS) umzingelt die Nacht verbringen musste, hat sie das problemlos verkraftet. Der Testastretta hat die Tour ganz locker aus dem Ärmel geschüttelt, so dass auf der ganzen Fahrt kein Tropfen Öl nachgefüllt werden musste. Der Durchschnittsverbrauch lag laut Bordcomputer bei 4,8 Liter. Wer da noch behauptet, dass man mit einer Monster nicht auf große Fahrt gehen sollte, muss ein ........ sein. Ich selbst habe bei dieser Reise trotz unserer vielen kulinarischen Es(s)kapaden fast 4 Kilo abgenommen (was sicherlich auch kein Fehler ist ) und würde die Fahrt mit den besten Kumpels der Welt sofort nochmal machen. Euch vielen Dank für die Ausdauer beim Lesen und für die vielen positiven Rückmeldungen. LG Ralph Epilog: Falls ihr in nächster Zeit eine rote Monster vor einer grünen Ampel stehen seht, die nicht losfährt, weil der Fahrer dem Herzschlag des großen V2 lauscht, dann seht ihm das nach, denn in Gedanken ist er schon wieder hunderte von Kilometern weiter nördlich unterwegs.
  4. 27 points
    Was natürlich mehrheitlich an den schönen Motiven lag ;-). Ich bin mit meiner Auswahl noch nicht durch, aber unsere "Meditationsstunde" gehört sicher dazu. Wir können dann nächstes Jahr daran anknüpfen.
  5. 26 points
    Hallo in die Runde Kann man schon mal herzeigen 🙂 Bruders Winterprojekt Rollout dieses WE in Mugello.........leider auf unbestimmte Zeit verschoben 😪 Vorher/ Nachher
  6. 25 points
    Dann stelle ich euch meine Diva auch mal vor☺️ Umgebaut habe ich: Gabelrohre eloxiert, Gabelbrücken, Bremssättel, Seitenständer, Frontmaske, Fussraten, Kettenrad wurden schwarz beschichtet und ein paar farblich abgestimmte neue Muttern von Ducabike gleich angebracht. Neue Ausgleichsbehälter von der M1200, und ein paar Teile in Carbon angebracht😅 ...
  7. 24 points
    Hallo zusammen, auch wenn es in dieses Forum nicht wirklich passt, vielleicht interessiert es den ein oder anderen. Ich für meinen Teil lese unheimlich gerne hier die Aufbauberichte und da ich derzeit keinen von einer Ducati habe und auch nichts im Plan ist kann ich nur diese Restauration herzeigen. 😇 Mir ging es dieses Jahr genauso wie wahrscheinlich vielen. Auf einmal war Zeit da. Anfangs gefüllt mit vielen Sorgen, recherchieren, Zahlen vergleichen und nachdenken. Nachdem ich gemerkt habe, dass dies für mich alles nichts bringt, und man wohl erstmal 2-4 Wochen abwarten muss um zu sehen was wirklich passiert, zog es mich in die Garage. Und was findet man da, wenn man sich von nichts so richtig trennen kann? Eine alte Simson S50.😎 Kurz in den Erinnerungen gewühlt und der Entschluss was gemacht wird stand fest. Als ich sie vor 11 Jahren durch Zufall kaufte, lief sie nicht richtig. Mehr lieblos, mit so wenig Geld wie möglich, hatte ich sie so weit gebracht, dass sie einigermaßen lief, aber nie richtig. Die U-Zündung nervte und der Zylinder war auch nicht der frischeste. Also wurde der Plan gemacht. Neue E-Zündung, neuer Zylinder und neue Reifen. Das sollte reichen, dachte ich.🙈 Ab auf die Bühne. Sah gar nicht so schlecht aus als Basis auf den ersten Blick. Nach dem Felgenausbau stand fest, so kann ich da keine neuen Reifen aufziehen und guten Gewissens einbauen. Nach dem Entfernen der Zündung und durchschauen der Elektrik, wurde der Plan wieder geändert. Neuer Kabelbaum muss zwingend eingebaut werden. Das kann man so nicht lassen. Und wenn der schon neu ist, werden auch wieder Blinker usw. funktionsfähig montiert. Beim Informationen sammeln welcher neue Zylinder verbaut werden soll, wurde schnell klar, der Motor sollte auch neu regeneriert werden. Nach den ganzen Erkenntnissen, wurde der Plan dann in: Einmal alles nach meinen Vorstellungen Überholen geändert. Motor raus und auf die Schnelle aus Restmaterial einen Motorständer gebaut. Schwingenlagerung und Motorlagerung auch überholungsbedürftig. War ja zu erwarten. Und natürlich vieeeel Reinigungsarbeit. Weiter ging es mit dem Rahmen und allen Anbauteilen. Zwischenzeitlich war wirklich alles zerlegt und die Motorrevision weit nach hinten geschoben. Mit den meisten Paketboten war ich mittlerweile per Du. Nachdem alles einigermaßen sauber und überholt war, ging der Zusammenbau recht flott. Ab jetzt konnte sich dann endlich um den Motor gekümmert werden. Was da für ein Öl oder was auch immer da rauslief, stimmte mich sehr bedenklich. Zum Glück war es aber wohl wirklich nur dem Alter geschuldet. Getriebe und Gehäuse waren soweit nach dem Reinigen top in Ordnung. Kurbelwelle, alle Lager, alle Dichtungen, Kupplung und die Kickstarterwelle kamen neu. Diese einfache Technik hat wirklich mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hätte. Weiter ging es mit meinem Lieblingsthema Elektrik. Da mir alles was ich an Schaltplänen so finden konnte nicht wirklich gefallen hat, musste ich selbst ran. Wie man sieht, künstlerisch bin ich sehr begabt. Erster Entwurf: Finaler Entwurf: Ergebnis: Paar Teile waren natürlich übrig und für die Tonne: Nach jetzt knapp 6 Wochen war ich dann fertig mit dem Projekt. Wirklich witzig wie schnell das geht, wenn man sonst nebenher nichts Großartiges machen/arbeiten muss. Hier das vorläufige (Zylinder ist immer noch der alte moniert, aber ein neuer bestellt) Ergebnis: Simson S50 B1 Bauj. 76 · Vape 12V mit Kondensator (optional kann eine Batterie benutzt werden) · neuem Kabelbaum · alle Lager und Dichtungen neu · >97% der Schrauben aus Edelstahl · Voll Funktionsfähig (Parklicht nur mit Batterie) · Springt kalt wie warm auf den ersten Kick an · Zwar nicht alles original, aber nahe dran. Grüße Sascha
  8. 24 points
    Kein Alpenblick, aber ein Neuzugang im Fuhrpark ... "Schatz, ich habe Quatsch gemacht - aber großartigen Quatsch." Nach gut einem Jahr Entzug endlich wieder luftgekühlte Zweiventilromantik in einer der (meiner Meinung nach, selbst die bessere Hälft stimmt zu) schönsten Formen die Ducati in der Neuzeit so produziert hat. Frisch besohlt fährt sich das "Brot-und-Butter" Modell der Sportclassics erstaunlich flink und wendig. Kleinere Änderungen wurden/werden noch gemacht, zum Beispiel brauchbare Spiegel und andere Stummel. Größere Operationen sind denkbar, aber erstmal muss gefahren werden was das Zeug hält. 😎
  9. 23 points
  10. 23 points
  11. 23 points
    Kann mich mal bitte einer kneifen? Nach drei schönen Jahren mit der 996 hat heute eine Panigale ihr neues Heim bei mir bezogen. Natürlich musste ich am heißesten Tag des Jahres Bolognas schnellsten Eierkocher direkt probefahren. Dementsprechend komplett fertig, aber glücklich und echt dankbar.
  12. 23 points
    So... und wieder startet die Gute in das diesjährige Jahr 2019. Alle Flüssigkeiten erneuert. Weitestgehend alles kontrolliert... Zum letzten Zwischenstand gab's ein paar dezente Veränderungen, ansonsten läuft die liebe Monster wie eine 1. Schöne Saison euch allen!!! Brembo P4 CNC 30/34 Sättel verbaut mit Z04 Rennbelägen Rundum frische LC600 Bremsflüssigkeit befüllt Andere Ventildeckel 😎 Carbonhalterung für die Fresco-Töpfe (vielen Dank an @s4-michel) Zahlreiche Titanparts von @Tieflader Ebay-Kühlergitter zum Schutz vor Steinschlag und Gummiabriebsknubbel... (Überlege noch bzgl. der Kabelbinder... das geht wohl eleganter 🤔) Motul Factory Line Motocool "Fertig"-Kühlflüssigkeit (Füllmenge: 2,35 L einschließlich des Ausgleichbehälters gefüllt mittig zwischen MIN - MAX Zwischenupdate bzgl. der Metzler Racetec RR K3 Reifen: Ist zwischenzeitlich der 4. Satz den ich fahre und hab eigentlich gar keine Bedürfnisse was anderes auszuprobieren. Bin hochzufrieden mit dem Reifen solange man sich auch an die Empfehlungen haltet. D.h. am besten mit Reifenwärmer und dann auch entsprechend auf Temperatur halten. Dann ist der Bodenkontakt hergestellt und die Verbindung fühlt sich gut und sportlich an. Laufleistung weiß ich jetzt nicht so ganz genau, aber max. 2000km, eher etwas weniger bei +/- 80° Reifentemperatur. Der vordere hält zumindest bei meiner momentanen Fahrweise länger. Kann den für die Rennstrecke als Hobby-Amateur absolut empfehlen. Klar fahr ich nur aus Spaß und nicht um die Zeit, aber es ist doch gut zu merken und zu spüren dass da einfach noch eine Menge Reserven im Reifen stecken. Bin wirklich beeindruckt, dass diese kleine Auflagefläche der Reifen diese Schräglagen und Kräfte ermöglichen kann. In meiner 7-jährigen Beziehung mit dem Monster gab's es bisher nichts weltbewegend kompliziertes oder schwierig zu bewältigendes Problem. Regelmässige Pflege und Instandsetzung vorausgesetzt find ich die S4RS ist ein grundsolides Moped. Erleichtert erstmal einfach um alles was nur unnötigerweise und funktionslos rumhängt. Da hat ja so jeder seine Vision wie das Moped dastehen soll. Im Anschluss hab ich dann darin investiert einfach höherwertiges Material zu verbauen. Einfachste und fast unbedenklichste Variante sind da dann tatsächlich das Investieren in eine Unzahl von Titanschrauben und titan Sonderanfertigungen (bspw. geschmiedete Bremssattelschrauben mit 12-kant Aufnahme von Marcel). Insbesondere wenn die Monster mal in Fahrt ist, gibt's nichts wichtigeres als zu Wissen das die Leinen halten wenn sie gestoppt werden muss. Hab aufgrund meines Jobs vermutlich ein relativ knackigen Händedruck. Hatte mir deswegen mal überlegt was eigentlich als erstes versagen würde wenn soviel Druck auf der Bremsleitung ist, und es nichts mehr zu komprimieren gibt. Da versagt vorher wohl eher irgendeine Dichtung bevor die Sattelhälften überhaupt was spüren. Dennoch ist Sicherheit so eine zweischneidige Sache, eigentlich eindeutig. Es gibt keine. Dennoch eine beruhigende Investion in meinen Augen. Und außerdem sind die Schrauben schön anzuschauen und Marcel hat's gefreut die zu machen Das Brembo Schweißband über dem Bremsflüssigkeitsbehälter verhindert das Insekten mit 100% Tötlichkeit am Behälter aufschlagen. Ich bin mir sicher das Band hat die Zahl der Toten Insekten verringert. Ja... auch von den Bildern konnte ich die Finger nicht lassen... Monster etwas in Szene gesetzt. Vielen Dank für die ganze Inspiration deiner Fotografie @rocroc. Hab eine etwas ältere Nikon P330 wieder zum Leben erweckt und einfach mal ein paar Fotos geschossen. Einfach erstmal nur darauf geachtet brauchbar belichtet zu Fotografieren. Die Daten wurden dann als .RAW (bei Nikon als .NRW-Dateien) abgespeichert. Mit der Freeware (und dem kostenlosen Pendant zu Adobe's Lightroom) Darkroom dann importiert und parallel zu verschiedenen YouTube Tutorials einfach ausprobiert was denn welcher Einstellregler bei zahlreichen Möglichkeiten verursacht. Ist schon beeindruckend wie man einem "flachen" Bild wieder anfängt das Leben einzuhauchen. Das war es mir am Ende dann auch egal dass die Holzplatte für den Seitenständer herhalten musste. Ein authentische Aufnahme. Nur akzentuiert Bin echt happy mit der S4RS! So eine potente Fahrmaschine.
  13. 22 points
    Liebe Monstergemeinde, da mittlerweile einige Monster-Fanatiker auch eine Streetfighter V4 S oder ohne S besitzen, dachte ich mir, eröffne einen Streetfighter-Fred indem die Erfahrungen, Bilder und Emotionen ausgetauscht werden können. 👍🏽 Sollte Ben oder die Moderatoren demnächst eine Streetfighter-Ecke in diesem Monstercafe eröffnen, dann können sie diesen Fred dahin umziehen, oder wenn sie der Meinung sind, das hat im Monstercafe nichts zu suchen, dann können sie diesen Fred löschen. 😬😎 Ich fange mal mit meinen ersten Erfahrungen zur Streetfighter V4S an, die ich gestern beim Händler abgeholt habe und bis jetzt 450km auf den bayrischen Landstraßen bewegen konnte. Anmerkung: Die Rote Zora steht nicht zum Verkauf. 😂 Viele Erfahrungen sind zur Streetfighter nach Probefahrten, oder ersten Kilometern im Eigenbesitz HIER berichtet worden. Motor-Getriebe-Fahrwerk: Motor V4 mit V2-Charakter mit Leistung im Überfluss und im Schub mit enormen Eigenverzögerungsverhalten (lässt sich elektronisch einstellen). Ich glaube heute bei zügiger Fahrweise auf den 250km keine drei mal gebremst (Vorderrad- oder Hinterradbremse). Wurde schon gefragt, ob das Bremslicht defekt ist. 😂 Im Kaltzustand (bei 14 Grad Außentemperatur) ruckelt der Motor die erste Minute, wenn man nach Motorstart gleich losfährt, danach alles gut. Getriebe mit Schaltautomat, schaltet butterweich und ist eine Show beim runterschalten mit Zwischengas-Spratzern. Man kann sich daran gewöhnen. 😎 Fahrwerk ist der Hit (elektronisches Fahrwerk bei der V4S). Bin in erster Linie nur im Sport-Modus gefahren und seltenst ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk (Kennfeld) gefahren, welches auch komfortabel ist. Top sportlich angebundenes Fahrwerk - kein pumpen und in jeder Situation Zug- und Druckstufe bestens im Einklang. 👍🏽 Die Bremsen sind standfest und super dosierbar - braucht man aber nicht bei der Eigenverzögerung/Schubverhalten des Motors. 😂 Lenkungsdämpfer (elektronisch geregelt) hält den Lenker vibrationsfrei und lässt alle Lenkbewegungen zu. Reifen DRC II braucht man nichts mehr dazu schreiben, außer die Frage stellen, ob der Hersteller tatsächlich Pirelli ist, oder vielleicht doch PATTEX. 😎 Sound und Abgasklappe: Als Fahrer nimmt man den Sound deutlich mehr wahr, als die Außenwelt- mehrfach bestätigt worden. Als Fahrer sagst Du „irre“ wie laut, das geht gar nicht, wie haben die das zugelassen bekommen. Ohrstöpsel (Race) sind angebracht. Aber im 4.Gang bei 50-55km/h schlägt die Abgasklappe gnadenlos zu und Du musst auf den Drehzahlmesser schauen, ob der Motor überhaupt noch läuft (kein Scherz). Ich dachte schon wieder zum Händler fahren zu müssen, weil die Abrollgeräusche der Reifen so laut waren in diesem Geschwindigkeitsbereich. 😂 Warum wieder zum Händler? Weil ich zwei mal den Händler am Samstag besucht habe. 1. Abholung der SF V4S 2. Auslesen des Fehlerspeichers, weil die Engine-Check-Lampe nach einem Startvorgang angeblieben ist. Ursache war eine Fehlermeldung der Klappensteuerung. Motor und Getriebe liefen trotz Engine-Check-Lampe einwandfrei, kein Notprogramm oder Ähnliches. Daher war ich weniger beunruhigt. 😬 FSP gelöscht, Steckverbindung der Abgasklappe auf Festsitz geprüft und jetzt ist alles wieder gut. 👍🏽 Kraftstoffverbrauch: Nach 160km geht die Tankreservelampe an und nach weiteren 21km auf „Reserve“ ergab das Nachtanken 12,2Liter. D.h. ein Verbrauch von 6,7L/100km. Komisch, denn das Cockpit zeigte einen Durschnittsverbrauch von 4,9L/100km an. Dieses Thema werde ich weiter beobachten, in der Hoffnung, dass der Realverbrauch und angezeigter Verbrauch sich annähern. Stand heute kommt man ca. 200-220km weit mit „Reserve“ - ohne Gewähr. 😎 Spiegel-Rückspiegel: Konzipiert für schmächtige/schmale Italiener. Ich sehe zumindest mit normaler/kräftiger Statur (182cm/88kg) nichts was hinter mir geschieht....wahrlich nichts, außer meine Unterarme und Rippen. 🤨 Lenkerendspiegel sind ein muss für mich. So, dass sind die ersten Erfahrungen nach zwei Tagen und 450km Fazit: Geiles Gerät! 💪🏽 Mehr Erfahrungen demnächst in diesem Fred, hoffentlich auch von den anderen Fighter-Besitzern. Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, dann Attacke, frei raus in diesem Fred, oder per PN. 👍🏽 Schönen Gruß Niko Hier noch ein paar Impressionen der Streetfighter V4S....ach by the way...suche noch einen passenden Namen für die Fighter. 😬😜😎 Evtl. Umbauten stelle ich in diesem Fred ein. So long...wünsche euch einen erholsamen Sonntagabend.
  14. 21 points
    Heute war Großveranstaltung der Rennleitung rund um den beliebten Motorradtreff Zollenspieker Fährhaus in Hamburg Kirchwerder - und ich mitten drin. Unzählige Motorradpolizisten auf Gummikühen -teilweise zivil- kurvten kreuz und quer durch die Gegend und fischten alle Motorräder raus und eskortierten sie zu einer zentralen Kontrollstelle, wo sich dann sofort 6 fachkundige, sehr nette Beamte auf mein Bike stürzten. Idealerweise waren auch 2 dabei, die selbst eine Ducati fahren, was sie beiläufig erwähnten... Die Kontrollwut und -lust wich dann relativ schnell interessierten Fragen nach der Kraftentfaltung des Motors, dem durchschnittlichen Reifenverschleiß "bei soviel Leistung"? Fragen nach der unflätigen Lautstärke des SC Project, zu flacher Kennzeichenwinkel, abgefahrener Hinterradreifen oder Lenker und Hebel aus dem Zubehör ohne Kennzeichnung etc. pp? Fehlanzeige. Dafür interessierten sie sich für die Grafik des Dashs und ließen sich die elektronischen Fahrassistenzen eingehend erläutern...und wollten mir eine gelbe Warnweste andrehen, erkannten dann aber schnell, dass ich die wohl nicht tragen würde "die liegt bei Ihnen nur in der Schublade, stimmt's?" Schließlich gab's ein Ticket wegen des fehlenden rechten Spiegels (hätte da mal besser auf @Chosen gehört 🙄) und des Deckels vom hinteren Bremsflüssigkeitsbehälter, der mir kurz zuvor im laufenden Galopp abhanden gekommen sein muss. Ein Datum, bis wann ich die Mängelbeseitigung dann vorführen muss, gibt's nicht. Zum Schluss dann: Beamter: "Sehr schönes Bike, sowas such' ich noch. Hier meine private Handynummer, falls das Bike mal zum Verkauf steht." Ich: "Mit diesem Auspuff"? Beamter: "Unbedingt!"
  15. 21 points
    Obwohl ich Medien eigentlich hochgradig digitalisiert konsumiere und produziere, freue ich mich immer wieder auf das haptisch-optische Erlebnis, Bilderbücher durchzublättern. Darum lasse ich nach wie vor jedes Jahr auch ein Monster-Beast-Buch vom Stapel. 2017 waren Beamer und Racefrog noch mit von der Partie. Etwas Aufwand, aber bei guter Vorbereitung in akzeptabler Zeit realisierbar. Und auch bei Stromausfall (Tageslicht oder Lagerfeuer vorausgesetzt) mit minimaler Anwenderkompetenz einwandfrei zu bedienen. 72 Seiten sind's insgesamt geworden. Jede Menge Spass und viele geniale Erlebnisse, die da hinter den Bildern stehen. Mal schauen, ob es 2018 noch ein paar Seiten mehr gibt.
  16. 21 points
    Herbstrunde mit Signor Hyde (mein aktueller Spitznamenfavorit):
  17. 21 points
    ein unwiderstehliches Angebot das ich nicht ablehnen konnte......
  18. 21 points
  19. 21 points
  20. 21 points
  21. 20 points
    Hi Leutz, nach anfangs langer Wartezeit und einer kompletten Saison im Originalszustand entschloss ich mich im Winter 2017/18 zu einem Komplettumbau und mit etwas Eigeninitiative und Hilfe von M.A.D. in Leimen und auch T.R. Zweirradtechnik in Thüringen darf ich folgendes Ergebnis präsentieren, wenn auch etwas verspätet .... denn mittlerweile habe ich eine weitere Saison absolviert. Angefangen hat alles bei M.A.D. in Leimen die direkt bei der Erstinspektion folgende Teile verbaut haben: Kennzeichenhalter V-TREC Brems- und Kupplungshebel in Tricolor RIZOMA LED-Blinker hinten RIZOMA LED Lenkerendenblinker DP Carbon Kühlerblenden DP Carbon Hitzeschutz am Krümmer DP Carbon Hinterradabdeckung Selbst Hand angelegt habe ich bei folgenden Bauteilen: (bezogen bei ItaloBike Performance*) ÖHLINS Lenkungsdämpfer + Halter 3M Carbonfolie Frontscheinwerfer DP Bremsflüssigkeits- und Kupplungsdeckel schwarz eloxiert DP Zündschloßabdeckung DP Rahmenstopfen schwarz eloxiert DP Carbon Tankpad CNC Racing Kettenblattadapter mit passenden eloxierten Schrauben* DUCABIKE Ölablassschraube rot eloxiert* DP Wasserpumpenabdeckung* CNC Racing Radmuttern rot eloxiert* EVO Performance Wasserkühlerabdeckung* EVO Performance Ölkühlerabdeckung* SW Motech Tankrucksackadapter Aber den Großteil des Umbaus verdanke ich dann schließlich der Firma T.R. Zweiraddtechnik DP Windschild der Monster 1200R DUCABIKE Kupplungsdeckel* AKRAPOVIC Titan-Auspuffanlage* der Panigale 1299 Final Edition** QD Exhaust Carbon Hitzeschild für Krümmerrohr BMC Sportluftfilter HANDMADE Krümmerrohr (Fremdarbeit) INDIVIDUELLE Sitzbank mit Tricolor (Fremdarbeit) Das Ergebnis könnt ihr hier auf dem Bild sehen, auf Wunsch können auch Detailbilder gepostet werden .... und mal schauen was der Winter 2018/19 noch so mit sich bringt. **der Auspuff ist ausgestattet mit dB-Eatern, e-Prüfzeichen und Ducati Emblem (weil von der Panigale 1299 FE), aber das Thema wurde im Auspuff-Thread bereits diskutiert 😉
  22. 20 points
  23. 20 points
    So, das erste mal Slicks gefahren – und der Rosso Corsa 2 ist und bleibt mein Lieblingsreifen, aber dazu später mehr. Am Sonntag ging's mit @zillo und @Spirit-64 auf nach Polen auf die Tor Poznan mit MotoMonster. Ein bisschen Schiss hatte ich ja schon vor dem Track, was man so gehört hat, und nachdem ich mir auf YouTube ein paar onboard Videos reingezogen habe. Auf der Start/Ziel mit 240 km/h und danach in 'ne lange Rechts kacheln klang für mich im ersten Moment ein bisschen nach Wahnsinn. Und generell liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke gute 30km/h über Groß Dölln. Na ja, entspannt dran tasten. Sonntag Abend angekommen haben wir dann zusammen mit @ipoxiatic, @NeroHH und Anhang unsere eigene Box mit Mopeds bestückt 😎und die Homebase aufgezogen. Montag früh ging's los. Die Strecke lag mir irgendwie. Nach ein paar Runden eingrooven habe ich gleich eine gute Linie gefunden, konnte den Speed steigern und die Brems- und Einlenkpunkte immer weiter und weiter nach hinten legen. Schräglage und Kurvenausgang Speed erhöhte sich stetig, bis wir alle dann am Abend in unsere Gruppen gewürfelt wurden. @ipoxiatic und ich in rot (yay!), @zillo und @Spirit-64 in gelb und @NeroHH samt seiner Sozia (!) in grün. (Respekt hierfür). Mein Supercorsa SP hinten, den ich noch in Groß Dölln gefahren hatte, hielt noch genau 3 Turns – Mittags war dann Sense. Der schnelle Rechtskurs in Polen und der raue Asphalt hat die Flanke einfach aufgefressen. Ein neuer musste her. Und dank Kai's Reifenwärmer Leihgabe konnte ich dem neuen SP vor jedem Turn zumindest ein wenig Leben einheizen. Die restlich 3 Turns des Tages liefen mega, die Monster rannte wie ein wildgewordenes Biest und der Remus donnerte vulgär schreiend die Zielgerade hoch, dass es den Außenstehenden die Nackenhaare aufstellte. Zumindest wurde mir das so erzählt. Hatte Stöpsel drin. Am zweiten Tag um die Mittagszeit war dann auch der brandneue Supercorsa SP Geschichte. R.I.P., die Monster hat ihn innerhalb von 4 Turns und 320 km einfach in Stücke gerissen und kaltblütig ermordet! Ein bisschen nehme ich es ihr ja schon übel. Vielleicht durch die etwas kühleren Temperaturen oder Drehmoment, oder einfach eine unangemessene Fahrweise, wer weiß. Wir beide haben das dann aber auch nicht weiter diskutiert. Nur kamen wir zu dem Entschluss: Slicks müssen her. Reifenwärmer hatte ich ja schon. Also 'nen leicht angefahrenen Satz gekauft, aufgezogen und los ging's. Und wieder eine Schippe auf den SP gelegt. Traktionskontrolle gab nun endgültig Ruhe, in die Kurve fielen wir beide quasi von alleine (und blieben da auch) und stabil beim anbremsen aus beliebigen Geschwindigkeiten. We like. Nach einem legendären Turn zusammen mit @ipoxiatic am Dienstag und Mittwoch und unserem erreichten Ziel unter 1:50 zu kommen, konnten wir unsere Bestzeiten mit 1:49.450 (ich) und 1:49.442 (er 😂) notieren. Ein Vorsprung von 44 cm bei Vorbeifahrt mit 200. Am dritten Tag Mittags war ich dann durch. Also im Sinne von fix und alle. Konnte kaum laufen, lahme Beine, lahme Arme, untererer Rücken. Also, Monster wieder kultiviert, Slicks runter und die Straßenpellen RC2 drauf. Und wenn man schonmal da ist, warum nicht noch schnell n Ründchen drehen und die Flanken sauber fahren. Noch schnell nen grünen Aufkleber geholt um der Slick Gang in rrot nicht den Spaß zu verderben und entspannt den Corsa 2 einsurfen. Und das lustige ist, ich hab wirklich fast keinen Unterschied zum Slick gespürt hahaha! So genug gelabert, hier ein paar Bildchen. Fazit: Holt euch den RC2, aber mit Slicks sieht die Monster besser aus 😂Grüße, D Achja.... die Karren kamen nach uns. Kann man machen 😎 Einige Bilder von pixelrace.de
  24. 19 points
    Endlich ist sie da, freu mich wie 'Bolle' 😍
  25. 19 points
    Aber das wäre es dann wert gewesen... Ich kann mich erinnern, wie ich als 10 Jähriger versucht hab mit Inlinern eine lange Rutsche auf "Abenteuerspielplatz" runter zu fahren. das ging auch einmal "ganz kurz"😁 Back to topic: Wir haben also Argument A: -> So viel Leistung braucht kein Mensch und nur dir Elektronik macht es fahrbar. und Argument B: -> Moderne Regelungssysteme sind als Teil der Machine zu sehen, denn die abartige Leistung wird ja nicht in jedem Fahrzustand abgegeben. Also ich finde diese Argumentation funktioniert absolut im Einklang! Viel weniger reicht absolut. Mir macht es einen Höllenspaß auch mal den 2. 3. 4. gang Auszudrehen. Und die "Kuh" richtig am Limit in den Radius zu werfen, was auf einem 200 PS Bike übrigens nicht leichter wird Aber es macht es auch Spaß sich von purer Kraft so richtig erschaudern zu lassen. Die Boden-Boden Rakete bei ner Zigarette aufm Parkplatz anzustarren als wäre sie der persönliche Überbringer einer ersten Nachricht direkt aus der Hölle. dabei könnte ich bestimmt auch genießen, dass die Herzallerliebste am Bikertreff polarisiert, in die Eine und auch die andere Richtung! Ich frag mich mittlerweile immer, was uns antreibt andere immer so zu diskreditieren zu wollen. Macht es am Ende nicht Glücklicher einfach zu akzeptieren das dem Einen ggf. ein anderes Argument aus meiner Aufführung wichtiger ist als mir selbst. Oder ist es wirklich so wichtig, dass es ggf. auch Menschen gibt denen Bestätigung von anderen wichtig ist. Der Weg dahin ist oftmals nicht der gleiche aber ein Oldtimer Pilot z.B. freut sich auch über ein nettes Wort über sein Schätzchen. Zum Thema Elektronik. Und das Leistung nur noch mit dieser beherrschbar ist muss ich allerdings auch noch etwas technisches sagen. Ich mag dieses Argument überhaupt nicht obwohl ich es selber gerne benutze! Gehen wir mal nicht von positiver Beschleunigung aus, sondern von negativer, dem Bremsen! Ich würde Wetten, dass niemand in diesem Forum in Frage stellt, dass die dicksten Brembos, natürlich mit Kurven ABS, das Maß aller Dinge sind. Gehte s doch um Sicherheit. Tatsächlich macht ein z.B. Kurven ABS aber nichts anderes wie eine Traktionskontrolle. Das System ermöglicht nicht, wie oft falsch suggeriert, das Bremsen in Kurven, es wird verhindert! Eine Tracktionskontrolle verhindert das Beschleunigen in selbiger Fahrsituation. Komischerweise ist das beim Bremsen immer völlig legitim beim Gas geben aber oft ein Argument, dass man die Leistung nicht braucht. Das würde bedeuten, dass auch eine Schwimmsattelbremse ohne radiale Bremspumpe ihren Job macht und was soll man sagen, das tut sie auch! Sie ist auch physikalisch sicherer, weil man mehr Kraft zum Überbremsen benötigt. Noch hinzu kommt der oftmals schwächere "Initialbiss", welcher sich positiv darauf auswirkt, dass zunächst die richtige Achslastverteilung hergestellt ist bevor richtig geankert wird. Was ich sagen will, dass ist doch alles relativ und wir betrachten oftmals nur die halbe Wahrheit. Kein Mensch braucht 200 PS und ebenso keiner die Brembo M50 mit Sinterbelägen. Man kann auch ohne das alles wunderbar viel Spaß haben, sofern das "System" einigermaßen abgestimmt ist. Aber am Ende hat es ja eine poetische Band schon auf den Punkt gebracht. Sowas wie die SFV4 ist "Leider geil"! Mein Tipp für mich selbst und andere.... Man lebt besser wenn man sich und seinen Besitz weniger vergleicht und mehr das macht, was einem wirklich wichtig ist. Euch eine schöne Arbeitswoche ! PS: Ich hatte gerade mal Lust so los zu Schwafeln.... der letzte Kneipenstammtisch ist leider viel zu lange her =(
  26. 19 points
    PS: hier ein paar Impressionen (Fotos: RACEPIXX.DE) Ein bisschen Posen muss ja auch sein (war auch einfach der geilste Turn) Doppelte Monsterchen Mini-Laguna Seca Herrn Hafeneger auf der Schliche
  27. 19 points
    Das war das Ziel (Bild 1) - Novigrad in Kroatien ein Kaffee trinken und dann wieder Heimweg starten. 😬😎 Heute habe ich das Ziel erreicht - Dritte und Zieletappe. Von Cirkvenica die Küstenstraße entlang (Bild 2 / Bild 3 und Bild 4) bis nach Novigrad (Bild 5 und Bild 6) . Mit der Zora dann nach Novigrad runter gefahren und Kaffee getrunken. (Bild 7 und Bild 8). Übernachtung in der Stadt Zadar (Bild 9) und dann gehts morgen durchs Landesinnere Richtung Bayern. 😎
  28. 19 points
    Heute die zweite Etappe nach Kroatien absolviert. Gailberg - Vrsić-Sattel - Küstenstadt Crkvenica. 👍🏽
  29. 19 points
    Da heute beschissenes Pisswetter ist, fand ich endlich mal die Zeit ein paar Bilder hochzuladen... hier von meiner Gestrigen Mittagspause...😉 Das wetter war gestern gut, und die meisten Turis sind mittlerweile weg... also ging´s übern Umbreilpass zum Stilfserjoch zu nem guten Bekannten der angeblich die beste Bratwurst der Welt verkauft....😋 anschliesend weiter übers Stilfserjoch nach hause zum Arbeiten.. die wohl ideale Mittagsrunde.... Grüsse aus Südtirol Harry
  30. 19 points
    Sonne scheint..... damit war heute Rollout und die beste Zeit des Jahres beginnt. Ich bin soweit zufrieden . Gruss Max.
  31. 18 points
    Samstag nach einem stressigen Vormittag an der Ennepe zur Glör hochgetuckert. Bin da schon Jahre nicht mehr lang. Früher war die Straße richtig schlecht. Meine CB400 war aber wie dafür gemacht und auf den Geraden hat man manchmal sogar die 100km/h geknackt 😄. Heute ist der Asphalt da super, aber überall 50 und 30 (ja genau). Aber die Gegend ist immernoch sehr schön.
  32. 18 points
    Nicht gänzlich exklusiv, da ich noch in einem anderen Streetfighter-angefixten Forum unterwegs bin, mein Bericht, der von Nichtfans mehrzeiliger Texte mit etwas Einsatz des Scroll-Arms in wenigen Sekunden übersprungen werden kann. Den V4 habe ich vorletztes Jahr und letztes Jahr mehrmals ausgiebig gefahren und war von Charakteristik, Laufkultur, Sound und Leistung ziemlich begeistert. Die semielektronischen Öhlins kenne ich seit der ersten Ausbaustufe und fand sie von Beginn weg gut, zumindest für meine Postur und mein Gewicht. Look & Feel der SF habe ich schon andernorts genug beurteilt. Bleiben also die wichtigsten Kapitel: Triebwerk in dieser Konfiguration, Fahrwerk und Ergonomie. Motor Mit dem V4 verlassen wir in mehrerer Hinsicht die bisherige Motorenwelt der Duc-Nakeds. Damit man eine Vorstellung kriegt: Im ersten Gang liegen bei 50km/h um die 5'000 rpm an. Diesen ersten Gang kann man ausdrehen bis 14'500 rpm. Bei sportlicher Fahrweise bewegt man sich auf der LS im 2. und 3. Gang, gelegentlich auch im 1. Der nutzbare Drehzahlbereich ist gigantisch. Aber zurück zum Startknopf und den Lebenszeichen, die er dem Vau-Vierer entlockt. Tja, irgendwo in Italien müssen die Schallwellen anscheinend einfach gegen dickere Luft ankämpfen, bis sie sich irgendwann zu den Messgeräten verirren. Eingestöpselte Jugendliche laufen auf jeden Fall dank dem Streetfighter-Frühwarnsystem weniger Gefahr, den roten Blitz zu übersehen. Es ist nicht abartig laut, nein, aber doch sehr gehaltvoll, dumpf und zweizylindrig klingend im unteren, luftiger und vierzylindriger im oberen Drehzahlbereich. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Auspuff durch seine Bodennähe und zentrale Positionierung für den Fahrer klar lauter klingt als ein höher und weiter hinten auspuffender ESD. Das Phänomen ist von der Pani bestens bekannt. Mir gefällt der Klang, vor allem im unteren Drehzahlbereich. BTW: Mein Vorführer war offen, 1000er Service gemacht. Ab 2000 rpm kann man eigentlich fahren, hat aber nie unter 4000 auf der Uhr. Ab 6000 ist der Zug bereits richtig kräftig, ab 9000 geht es wirklich heftig vorwärts. Das Ganze sehr kultiviert: Es fühlt sich an wie ein «progressives» Gummiband. Dreht man einen Gang voll aus, ist die Hölle los. Bleibt man zwischen 4000 und 7000 rpm, kann man das Bike völlig stressfrei und chillig bewegen. Der Motor hat diesbezüglich Qualitäten, die der V2 nicht bieten kann. Aber… nein, beenden wir zuerst die Lobeshymne: Ein Motor mit enormer Leistung, guter und kräftiger Mitte, Manieren und trotzdem genügend Charakter. Es macht einen Riesenspass, die Leistung ansatzweise und gelegentlich auch etwas mehr auszuschöpfen, aber es ist auf der LS äusserst schwierig, den Power of Tower mehr als nur selten zu erklimmen. Auf der Renne wird dieses lineare, druckstarke Triebwerk mit enormem Drehzahlband eine Offenbarung sein und die Klasse der Nakeds in neue Dimensionen vorrücken lassen. Das Aber: In den LS-Geschwindigkeitsregionen ist mit der langen Übersetzung (die technisch gesehen nicht zu lang ist, wenn man erlebt hat, was dieses Treibwerk zu leisten vermag) gegenüber einer 140 oder 150 PS Twin-Naked kein Blumentopf zu gewinnen. Auch auf Passstrassen: Die 50 Mehr-PS kommen nie zum Zug, werden vermutlich fast nie eingesetzt. Das ist nicht schlimm, aber auch das spezielle Grinsen, das einem überfällt, wenn man bei der SF V4 die Schleusen von 9000 bis 14500 öffnet, wird nur selten zum Zuge kommen. Ok, es gibt viele andere Grinsvarianten, denen die SF Vortrieb leistet 😉. Wie sieht das denn im Vergleich mit einer Monster 1200 oder etwas einer Pani 1299 aus? Nun, beide sind kürzer übersetzt. Das Beschleunigen von 50 auf 100 bietet mir mit den V2-Rüppeln einen höheren Erlebniswert. Es ist weniger kultiviert, wirkt kräftiger, urtümlicher, weil in diesen Geschwindigkeitsbereichen der V4 wegen der Übersetzung mit halber Leistung oder weniger läuft und zudem auch noch sehr linear hochdreht, ohne irgendwelche Drehmoment-Rülpser. Man muss es hintereinander auf der gleichen Strecke erleben, um es zu verstehen: Ein eher «synthetisches» Gummibandgefühl gegen den im direkten Vergleich ungehobelten Treckermotor. Weil der V4 ab 9000 rpm dermassen zuschlägt, verleitet er dazu, deutlich zu schnell unterwegs zu sein: Erlebniswert besonders hoch, wenn Drehzahl besonders hoch. Damit mich niemand falsch versteht: Der V4 ist ein faszinierendes Triebwerk und bei weitem das Beste, was ich in den letzten Jahren an Vierzylindern erlebt habe. Enorme Durchzugskraft, unglaublich breiter nutzbarer Drehzahlbereich, irre Höchstleistung, fantastische Laufkultur. Macht durchaus süchtig. Die speziellen Vibes des L-Twins, ob Superquadro oder 11° Testastretta, vermisse ich dennoch. Aber man kann ja beides haben 😉. Fahrwerk Die Grenzen dieses Fahrwerks auszuloten, wird mir auf der LS nicht gelingen, schon gar nicht auf einer Probefahrt. Das erste, was auffällt, ist die sagenhafte Leichtigkeit, mit der sich die SF dirigieren lässt. Man steuert sie schon fast mit den Augenbrauen. Das semi-elektronische Öhlins in der aktuellsten Ausbaustufe ist eine Wucht. Hat man in den ersten Versionen die Unterschiede in den Einstellungen noch etwas weniger deutlich mitbekommen, kann man jetzt die Charakteristik der Federung sehr deutlich beeinflussen. Und es federt hervorragend. Feinfühlig, hinten und vorne nie einen Hauch Gripprobleme, was allerdings im Rahmen der Testfahrt auch kein Wunder war. Ich habe mich aber auch auf holprigen Strassen herumgetrieben und war sehr angetan, wie die SF trotz straffer Einstellung viele Unebenheiten einfach wegbügelt. Ebenfalls überzeugend: Das Halten der Linie. Sehr zielgenau, sehr stabil und trotzdem enorm agil. Wenn ich mit Fahrwerken vor 20 Jahren vergleiche, die mit Lenkungsdämpfern bestückt waren, ein Riesenunterschied. Dieser Lenkungsdämpfer behindert die Agilität nicht im Mindesten, man spürt ihn schlichtweg nicht, dennoch wird die Fuhre beim Aufsetzen des Vorderrads sofort wieder stabil bzw. bleibt es. Mit den Reifen bin ich nicht vollends glücklich: Der DRC II hat mit Sicherheit absolut genügend Grip und ist auf dem Hinterrad für mich extrem gelungen. Auf dem Vorderrad passt mir eigentlich auch fast alles. Fast: Mit der Neigung, beim heftigen Bremsen seitlich auszubrechen, kann ich mich nicht anfreunden. Ich vermute, dass die Karkasse einfach zu weich ist, kann mich natürlich auch irren. Ich fahre/fuhr auf meinen Bikes mehrfach die Kombi S22 vorne (steife Karkasse) und DRC II hinten und das passt wie die Faust aufs Auge (ist in der Schweiz erlaubt und anscheinend in D mittlerweile auch; nur die Grösse muss stimmen). Apropos Bremse: Ich musste sie zuerst ein paar Mal kräftig nutzen, dann griff sie völlig überzeugend. Ergonomie Erstaunlicherweise sitzt man auf der SF bezüglich Kniewinkel und Hüftwinkel besser als auf der Monster 1200, wobei es mir schon auf der 1299 so ging. Der Lenker, der optisch zu hoch wirkt, passt mir beim Fahren perfekt. Es ist mehr Druck auf den Handgelenken als bei vielen anderen Nakeds, die ich gefahren bin, aber völlig ok. Die Vorderradorientierung ist gut, Hebeleien passen bei mir. Der Quickshifter/Blipper funktionierte unauffällig mit etwas grösserer Toleranz für nicht ganz energisch durchgeführte Schaltmanöver als bei der 1299. Fazit Ein ganz grosser Wurf, der durchaus polarisiert. Man muss sie wirklich Probe fahren und sich auf die im Vergleich zu den bisherigen Nakeds aus Borgo Panigale geänderte Charakteristik einlassen. Fahrer von mehrzylindrigen Fremdmarken, die nichts mit den Duc-Twins anfangen konnten, werden hier auf jeden Fall fündig. Mich hat sie fasziniert, obwohl ich Schlimmes fürchte, wenn ich sie mir hole und versuche, unter dem Radar zu bleiben. Als einzige Duc im Fuhrpark würde ich sie aber nicht wählen: Mit würde der V-Twin (L-Twin genau genommen) fehlen.
  33. 18 points
    Hallo Männers! Ich hab’s heute getan! 😊😊😊 Sie ist mir..... Also: TÜV neu, Zahnriemen neu (wenn die Rollen neu müssen macht er sie auch gleich), Kupplung neu komplett, Flüssigkeiten neu, Reifen vorn und hinten neu, Inspektion beim Duc Spezi, Termi Komplett, Originalteile sind alle dabei, Carbon Offener Kupplungsdeckel gibt’s auch noch dazu... Er kam mir im Preis noch entgegen sodass ich sie mir liefern lassen kann. (550km/Weg) unterm Strich... Super Typ, und für mich ein fairer Deal, tolles Moped! Ick freu‘ mir wie Sau!
  34. 18 points
    Ich ergänze dann mal meine Eindrücke (ich hab ja schon zwei Mal was geschrieben, daher hier mehr ein Kurz-Update)... Das Wintercamp 2020 war dieses Jahr in vielerlei Hinsicht anders und hat doch seine Qualität behalten, oder sogar ausgebaut. Was war anders: - sichtbar mehr Engagement von Ducati und noch professionelleres Auftreten - Fotograf und Fahrwerksservice (KTS - super!) vor Ort - etwas weniger Teilnehmer - mehr Marketing / Partner wie Xlite, 1000PS (Mex) und LMTY Gleich geblieben ist die Struktur und dieser entspannte und total familiäre Spirit. In der Box (und darüberhinaus) hilft man sich mit Rat, Tat & Werkzeug, die "Event-Crew" ist sehr, sehr hilfsbereit. Auch der technische Support ist super und versucht alles um Unfälle oder Defekte so gut es eben geht zu lindern. Für mich persönlich: ich war nach zwei Jahren blauer Gruppe (Instruktorengeführt) in der 2. schnellsten Gruppe grün gemeldet und hatte auf Anraten des Instruktors 2019 die Gelbe Gruppe einfach übersprungen. Es war auch das erste Mal mit Reifenwärmern (gute Sache) und am 3. Tag auch mit Slicks unterwegs (später mehr). Die ersten zwei Tage waren etwas durchwachsen, einerseits fühlte sich alles sofort gut und flüssig an und meine erste Zeit war direkt eine 1.55. Andererseits ging es in der grünen Gruppe wirklich chaotisch zu. Es reichen 2-3 Teilnehmer die orientierungslos und unberechenbar sind und schon bildet sich dahinter ein Pulk. Jeder will irgendwie vorbei - aber das ist gefährlich wenn man nicht recht weiß was sich der andere vor einem als nächstes einfallen lässt... Wir hatten auch Sabrina Sabel als IDM Pilotin auf ihrer YART R3 in der grünen Gruppe - mit ihr war das zum Beispiel überhaupt kein Thema, selbst wenn man auf Grund von 150PS Mehrleistung mal passieren konnte - bei Ihr wusste man zu 100% was sie tut. Mit meinem Boxen-Buddy wechselten wir uns immer ab mit dem Vor- / Hinterherfahren - soweit es denn ging - das war super, weil man sich so gegenseitig coachen konnte. So schafften wir es das Streßlevel zu reduzieren und trotzdem 1.53er Zeiten in Serie zu fahren. Der Wechsel vom vorsichtigem Fahren im Sportmodus der Pani in den Racemodus brachte erstmal ziemlich heftiges "Beinchen" heben beim Anbremsen inkl. kräftigem Rühren - Huch... das ist mir zuviel. Vertrauen weg. Nach Rücksprache mit KTS veränderten wir die Geometrie nicht, sondern erhöhten die Motorbremse - siehe da - Problem gelöst. Vertrauen musste aber erstmal wieder aufgebaut werden... Weil sich das so ergab bin ich auch ein paar mal die V2 gefahren - das ist schon ein sehr gut gemachtes Bike. Natürlich im Vergleich zu 1299 echt entspannt... wie auch der Ducati Cheftechniker meinte "Du hasse Dodicinovantanove!? Wasse wils du mitte Vi Due?! Schlafen?" Am dritten Tag hat mich dann die Neugier zur Investition in ein paar Slicks (vorher gebrauchte Supercorsas) gebracht. Was soll ich sagen: der erste Turn war schon recht geil und brachte eine 1.49er auf mein Dashboard. In der Box stellte ich aber fest, dass der Vorderreifen nur mehr handwarm war - ich also den Vorteil immernoch nur sehr einseitig hinten nutzen konnte. Das war also das Tagesziel: Bremspunkte optimieren und wirklich mal zulangen... Das klappte auch zusehens besser und am Abend hatte ich mich dort wirklich gesteigert. In bessere Zeiten ließ sich das aber nicht mehr ummünzen, denn der Hinterreifen fing schon an zu schmieren... Nach einem Turn am vierten Tag wechselste ich zurück auf Supercorsas - im direkten Vergleich merkt man das vorallem am Hinterrad - das Vorderrad fühlt sich zu 90% so an wie der SC1. Nach dem Mittagessen überstürzten sich dann etwas die Ereignisse ... mein Boxenbuddy bereitete sich auf seine Einzelinstruktion vor, da kam mir auf einmal der Geruch von Kühlmittel in die Nase. Ich sah eine kleine rote Fütze an seinem Vorderrad und das der linke Bremssattel ebenso voll mit Kühlmittel war. Ich sinalisierte ihm, dass er nicht rausfahren soll... er erkannte dann auch was los war. "Willst du meine haben?" ... "Nee, danke - fahr mal". Los ging es also für mich und der Turn fühlte sich super an - 1:51, 1:50tief - dann lief ich auf ein V2 Testbike im Omega auf und überholte (entgegen meiner Eingebung) beim Herausbeschleunigen. Dadurch hatte ich eine etwas andere Linie die sich bis in die Esses reinzog. Ab dann lief es wie im Film ab... *ich krieg das hin*... bekam ich nicht. In der Links (Ausgang Esses 2) rutschte mir das Heck weg, ich sah noch wie sich die Pani unter mir wegdreht, ich rutsche über den Asphalt *ach so fühlt sich das an*. Mist. Naja. Ich stand auf, machte den Motor aus und ging zu den Reifenstapeln. Im Fahrerlager angekommen erkundigten sich alle ob es mir gut geht ("ja"), ich fragte nur ob man schon meine Unterhose sehen würde ("nein" - "gut") und dann natürlich "was ist passiert?". Genau konnte ich meinen Fehler gar nicht eingrenzen... Die Antwort kam am Abend im Hotel. Ich hatte mir das DDA+GPS System von Ducati verbaut - das zeichnet fast alles auf was man so macht. Naja und anscheinend hab ich da wohl unabsichtlich bei 53,8 Grad Schräglage aus dem 3. in den 2. geschaltet... Die Bilanz des Ganzen: viel gelernt, ein paar hundert Euro Schaden am Bike (vielleicht wird es auch einfach, Zitat Tanja, "ne Rennschlampe"), ich brauch ne neue Kombi und die Handschuhe werd ich sicherheitshalber auch tauschen. Als Trostpflaster gab es ein Selfie mit Guy Martin - der lief gerade vorbei als ich mit meinem Bike ankam. "Guy can I have a picture? - I just had my first crash" - "You're alright" - "Yeah" - "Good man!" lol Es war trotz dem vermeidbar doofen Ende für mich ein sehr, sehr geiles Event und ich freu mich jetzt noch ungefähr 360 Tage lang auf das nächste Ducati Wintercamp.
  35. 18 points
    Früher als üblich habe ich mein 2019er Fotobuch abgeschlossen, obwohl die Saison noch nicht vorbei ist (heute wieder 14°). Da ich aber die nächsten 10 Tage nicht aufs Bike komme, dürften sich weitere Shootings nicht mehr aufdrängen. Es wird das letzte Mal sein, dass die in diesem Band verewigten Bologna-Mädels in dieser Konfiguration zusammen auftreten. Das ist jetzt schon sicher. Der Abschied von einer, evtl sogar zwei der Ladies fällt mir keineswegs leicht, auch wenn Frischfutter nachstösst. Knapp 19'000 km waren es 2019 mit den eigenen drei (eigentlich vier, da ich die Multi PP gegen einer 1260er getauscht habe). Auf 72 Seiten sind neben meinen Divas auch einige Testbikes vertreten. BTW: Das Buch kennt keine Sprachenbarriere... Good vibrations - sweet memories ;-). Einige Impressionen:
  36. 18 points
  37. 18 points
    Gestern auf dem Parkdeck des Knappschafts-Krankenhaus Recklinghausen. Selbst im Ruhrpott gibt's schöne Sonnenuntergänge
  38. 18 points
    Und mein Kleiner wollte mit frisch geputztem Monster gleich wieder los?.
  39. 18 points
    Ich muss dann mal mein Senf ( mein Monster ) auch dazu geben. bei den ganzen schönen Umbauten träumt man von besserem Wetter. Is ja im Moment nicht wirklich Motorrad freundlich. LG thomas
  40. 18 points
    Moin, aufgrund kürzlicher Geschehnisse hier noch einmal ein deutlicher Hinweis auf die obig beschriebenen Nutzungsformen des Forums, speziell den Ton und den Umgang miteinander. Sollten sich einige User weiterhin wiederholt im Ton vergreifen und die Gemeinschaft stören, dann werden diese User recht schnell vom Forenbetrieb ausgeschlossen. Die Störungen beinhalten auch unpassendes Verhalten in PNs. Ich bekomme in letzter Zeit des öfteren Beschwerden über User, die sich über Anfeindungen im privaten Bereich beschweren. Wir, das Modteam und ich als Admin, werden das nicht dulden.
  41. 17 points
    Abgeholt, 20 km gefahren und fotografiert, damit sie einmal im Originalzustand festgehalten ist. Ja, sie sieht... original aus. Danach nochmals ein paar Kurven genossen und nach äußerst kurzweiligen 270 Kilometern in die Garage gestellt. Ein Bier geöffnet, auf die Terrasse gesessen und gedacht: Einfach ein geiles Bike. Und dann war ich schon wieder in der Garage und hab die ersten kleinen Teilchen abmontiert... Da ich den 1000er gleich fixiert habe, muss ich bis nächsten Freitag noch etwas Strecke machen. Das geht bei mir nur morgen Vormittag und am Sonntagnachmittag. Wird also ein hartes Weekend. Wieso wieder die Monster? Im Grunde genommen ganz einfach: Motor, Bremsen und Fahrwerk passen wie die Faust aufs Auge auf die Strecken, die ich zu 80% fahre (Voralpen, Serpentinen), wenn ich nicht Urlaub mache (dort muss die Multi an die Arbeit, Langstrecke das Ziel). Kein anderes Bike hat auf diesen Strecken in irgendeiner Form mehr Spass gemacht. Die 208 PS der SF V4 schlafen dort vor Langeweile ein, weil es schlichtweg nicht möglich ist, sie irgendwo abzurufen. Die fette Mitte der Monster hingegen kommt permanent zum Zuge. Und die M6 gefällt mir einfach. Sogar Original, auch wenn die Linien empfindlich gestört werden durch den Fuchsschwanz, den fettleibigen Output (der übrigens in Natura viel besser aussieht als auf den Fotos und auch viel besser klingt, als ich ihn in Erinnerung hatte). Der Ölkühler fühlt sich völlig verloren und die Soziusfussrasten hätte man besser von der Auspuffhalterung getrennt. Aber das Heck der Gen2 ist schöner als das der Gen1, viele kleine Verbesserungen wurden angebracht, der Charakter trotzdem erhalten. Passt. Und fast nichts, was man optisch nicht korrigieren könnte. WhatsApp-Dialog mit meiner Tochter (die reitet und immer wieder Vergleiche zwischen dem Motorradfahren und Reiten anstellt) : "Paps, hast du dir die zum Vatertag geschenkt??" "Jep. Gefällt sie dir?" "Hmmm... schon. Aber der Nummernschwanz und der dicke Auspuff passen nicht." "Das kommt weg." "Aber die Bauchschläuche finde ich cool." "Die was???" "Na die Ringelrohre." Mein Gott, hab ich mich an meinem Bier verschluckt.
  42. 17 points
    Ich war gestern im südlichen Bayern und Württemberg unterwegs. Wollte übers Oberjoch, dann den Riedbergpass mitnehmen und schließlich weiter zum Bodensee nach Meersburg. Den Riedbergpass hab ich dann aber ausgelassen, weils mir von der Zeit her nimmergereicht hätte. War aber auch so klasse. Fast 500 Kilometer und jede Mange Gaudi. Aber die Württemberger haben echt ne Meise...in jedem Kuhkaff mindestens eine Superblitzersäule
  43. 17 points
    Hier mal wieder ein kleiner Bayern Lagebericht. Man kommt schon auf komische Ideen um sich den Spaß zu erhalten. also nehmt es mit Humor 🙂 Zumindest hat es mir Spaß gemacht mal anständig durchs Beet zu pflügen, und das völlig CoronaSafe 🙂
  44. 17 points
    Es sterben immer irgendwo Menschen. Und auch ohne Corona sterben viele eben NICHT hochbetagt und NICHT friedlich im Kreise ihrer Angehörigen, wie es immer so euphemistisch heißt. Malaria, Dengue Fieber, Tuberkulose, AIDS, multiresistente Keime, Hunger, Krieg .... das ist alles da in dieser Welt wie eh und je. Wen von euch hat das denn letzte Saison von einer Motorradtour abgehalten? Ich bin diese Saison noch keinen Kilometer gefahren, die Argumente mit Entlastung des Gesundheitssystems kann ich auch nachvollziehen, aber diese Hypermoral nervt mich richtig.
  45. 17 points
    Kindererziehung rechtzeitig begonnen! Check! 6 Tage alt, und schon infiziert.
  46. 17 points
    Heute meinen schwarzen Maßanzug abgeholt, damit ich die Lady am Valentinstsg auch schick ausführen....... ääähhmm......ausfahren kann. 😬😎 Die Mädels sind ja so anspruchsvoll.....zumindest die Rote Zora....😂 Kombi ist designed by CRODUC und von Schwabenleder dann so zusammengenäht. 😎
  47. 17 points
    Letzte Ölreserven aufgebraucht um dem Nachwuchs was zum schlafen zu basteln!
  48. 17 points
    Ein großer Wunsch ging in Erfüllung mit der S4RS. Emotionen pur!!!! Wo Licht ist gibts auch Schatten und mit einer älteren Diva kann es schon mal Startschwierigkeiten gebem..... Hab sie heute Heim geholt und es war ein geiler Tag!!! So ein Projekt braucht Zeit und auch Nervenstärke, denn rund läuft die Monster noch nicht. Sie ist mit viel Liebe schon Optimiert worden und das erspart mir das ein und andere Zubehörteil. Aber es wird ein Projekt das mir jetzt schon sehr am Herzen liegt!!!
  49. 17 points
    Auf einer Tour mit Chosen Richtung Winterberg hat es mich beim abbiegen wegen einer Schraube auf der Straße letztens „geringfügig „ verrissen. Resultat:Tank verbeult und diverse Anbauteile verschrammt. Hab das dann zum Anlass genommen meiner Dicken ein anderes Outfit mit anschließender dreifach Klarlackversieglung zu gönnen. Windschild ist dann auch gleich demontiert worden. So sieht sie jetzt aus:
  50. 17 points
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