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  1. 41 points
    Guten Morgen zusammen! Letztes Wochenende bin ich ebenfalls paar Tage, von Mittwoch Mittag bis Sonntag, unterwegs gewesen. Tourname 😁: Schmerz und GlĂŒckseligkeit, 5 Tage 5 LĂ€nder! Hier ein paar EindrĂŒcke dazu: 2 Wochen Urlaub standen vor der TĂŒr, mit Familie wegfahren fĂ€llt aus, also Moped-Tour, nur wohin? Dienstags also Planung: Freitag bis Sonntag, Belgien Luxemburg? Hmmm Corona geht da grad wieder gut ab... Vogesen? Kenn ich schon und fahren wir wenn’s klappt eh dieses Jahr noch hin. Harz? Schlecht Wetter angesagt... Schwarzwald wĂ€re cool... aber halt, da kannste ja gleich Schweiz, die Alpen mitnehmen. Und Schwiegereltern sind eh grad in Villach am Campen, machste also „kleinen“ Schlenker rechts rĂŒber... Also grob zusammengeschustert, „bissle knapp“ alles fĂŒr 3 Tage, also einen Tag dazu, Donnerstag frĂŒh gehts los! Dann, Mittwoch Mittag 13 Uhr, fertig mit packen, noch mal drĂŒber geguckt: „Is ja schon bisschen eng...“ đŸ€š Frau auf Arbeit angerufen, 3 min gebettelt... ich „darf“ jetzt schon los, sie macht das schon mit den Kids...😁 (O-Ton erspar ich euch mal besser 🙈) So um 14:30 ging’s dann endlich mit minimal GepĂ€ck los. Ziel? So weit es heute geht... đŸ€Ș Geschafft wurde Sauerland, Taunus, bis an die Lahn, gepennt in Dausenau, NĂ€he Koblenz, 350 km geschafft! Donnerstag Morgen, Tag 2: Etappenziel: Grimselpass sĂŒdliche Schweiz 🇹🇭 ! đŸ’Ș Strecke ging ĂŒber Pfalz, Rein nach Frankreich đŸ‡«đŸ‡· nördl. Vogesen durchs Elsass, sĂŒdlich. Schwarzwald, dann in die Schweiz 🇹🇭, BrĂŒnig Pass und Grimselpass! Erst mal an den Rhein, Überquerung war anders als geplant, die Straße war einfach zu Ende: Ein Mal Bootfahren đŸšŁâ€â™€ïž mit der Monster? Check: Pfalz, sehr ruhig hier, schöne kleine, aber gute Straßen! Meist top Asphalt! Kleine Pause vor dem Vogesen am Straßenrand, es wird heiß, Temperatur klettert ĂŒber 30 Grad und ich ziehe langsam alles aus was geht 🙈 Hab nicht mehr Zeit, muss fix weiter đŸ€·â€â™‚ïž ZurĂŒck im Schwarzwald leitet mich das Navi mitten durch Freiburg City, ich merke es zu spĂ€t, ich Sterbe im Stop&Go mehrmals den Hitzetod... đŸ„” Aber sĂŒdlich die 30 km raus entschĂ€digen fĂŒr alles: Top Strecke, das erste mal Achterbahn Feeling ! Ich bin glĂŒcklich 😁 In der Schweiz legt es mich beim Reinfahren in die Alpen doch fast auf so nem dummen Weidegitter im Boden, in der Kurve drĂŒber, noch in guter SchrĂ€glage schön Schreckbremsung gemacht, aber nur bisschen versetzt (gefĂŒhlt locker n Meter 🙈) 3 min durchatmen am Straßenrand mĂŒssen reichen, ich hab ja keine Zeit... Abends wird’s dann natĂŒrlich doch sau eng. Bin mit, sagen wir mal „leicht erhöhtem“ Tempo die letzten 90 min das StĂŒck vor und den Grimselpass hoch „geflogen“, Zeit stoppt bei 21:15 am Empfang, um halb wĂ€re hier geschlossen, puhhh 😎 Schlafen im 6 Mann Zimmer bunt gemischt, nix anderes mehr frei, egal, bin eh komplett tot und ich hab ein Bett 🛏!!! Direkt duschen und pennen! Erste Aussicht morgens beim FrĂŒhstĂŒck: Sagt n MĂ€del, bei mir am Tisch vorbei gehend, nett „guten Morgen“ zu mir. Ich gucke wohl nur doof, Marke „Wer is die? 🧐“ Kommt zurĂŒck: „ wir haben doch heut Nacht nebeneinander geschlafen...“ 😳🙈 Die Doppel-Hochbetten standen aber auch eng, Fenster ging kaum auf, ich passe grad so durch die Betten, 3 HochBetten auf 12 qm... Ziel Freitag Tag 3, Villach! Gefahren bin ich dann Grimselpass runter, Furkapass, Oberalppass, Parpan Höhe, Albulapass, Ova Spin und Fuornpass ab nach Italien 🇼đŸ‡č. Dann ĂŒber Umbrailpass und Stelvio/Stilfser Joch, fix ĂŒber Meran / Bozen zum Passo Pinei, die Sella Ronda mit Passo Gardena, Sella, Pordoi, Campologno und dann wegen Zeitmangel (wer hĂ€tte das gedacht... đŸ€ȘđŸ€·â€â™‚ïž) leider ĂŒber Linz, Spittal fix nach Villach! Zieleinlauf: wieder 21:30 đŸ€Šâ€â™‚ïž Grimselpass Nordseite: GrimselSee: Und da muss ich jetzt runter: Gibt Schlimmeres 😁 Furkapass direkt wieder Hoch: Der Blick vom Furka oben zurĂŒck zum Grimselpass: Tolle kleine Strecken zwischendurch đŸ„°: Ihr alle wart quasi immer mit dabei auf der Tour: Stelvio? Muss man mal gewesen sein, klar. Aber sonst? Völlig ĂŒberbewertet, oben am Pass, reine Kirmes, StĂ€nde und Touristen in Masse wie am Strand in Italien! Strecke auch nicht so toll, sau enge Kehren, schlechter Asphalt, sehr viele Radfahrer, Autos und Busse... Ja Busse 🚌! Komplett Ausnahmezustand, ich war dummerweise in der Rush Hour mittags dort, das Runterfahren der Ostseite war schon wieder eher kriminell um vorwĂ€rts zu kommen.... Trotzdem lustig, muss man ein Mal gemacht haben 🙈 Schaut aber auch verdammt gut aus (also die Strecke, nicht ich ) 🙈😁😞 irgendwas mit 50 Spitzkehren runter , schon krass! Dann die Sella Ronda, Westseite hoch, auch wieder viel Verkehr, auf den PĂ€ssen dann fast alles frei: Unglaublich schöne Aussicht, bei bestem Wetter Samstag, 4ter Tag, Ziel: NĂ€he Ingolstadt, der Weg dahin fĂŒhrt ĂŒber Turracherhöhe, Obertauern, die 99 zum Hochkönig (Die 164, ein Traum, KurvenKarussell pur !! đŸ€ȘđŸ„°) und dann fix hoch... Traumhafte Strecken auch hier: Hochkönig, klare Empfehlung, wenn ihr mal in der Ecke seid!!! Es klettert auf 35 Grad đŸ„”: „Man nehme stĂŒndlich einen halben Lieter Wasser und Kippe diesen in den Fahrer!!!“ Ziel war NĂ€he Ingolstadt, bei @Speedy1264 bin ich untergekommen. Bin um ca 18 Uhr da gewesen. Frisch machen, erstes wohlverdientes Radler und ab zu @Croduc! Lecker essen und trinken mit Freunden: Riesen dank noch mal an die 2 fĂŒr Unterkunft, Bewirtung und Unterhaltung auf bestem Level!!! Und am Ende, Sonntag, Tag 5: locker nach Hause ĂŒber den ThĂŒringer Wald... Hat leider nicht ganz geklappt, nach etwa 100 km das erste mal Regen 🌧 auf der Tour, dafĂŒr richtig. Also rein in die Regenklamotten und am etwa Fulda noch die letzten grob 300 km auf der Bahn nach Hause... đŸ’Ș War dann etwa 16 Uhr heim, total fertig, aber auch unfassbar glĂŒcklich đŸ„° Es sind dann an den 4,5 Tagen 2640 km geworden, Eisenarsch sei dank 😎! Kleines Fazit am Ende: Unerwartet gut war tatsĂ€chlich die Schweiz (SĂŒden/Alpen), tolle Strecken bei top Asphalt QualitĂ€t und im Vergleich wenig bis kaum Verkehr! Polizei um die StĂ€dte und Seen im Norden vorhanden, keine Probleme, im SĂŒden nichts gesehen. Ich komme wieder und schau mir hier mehr an, steht fest đŸ„° Italien sehr stark ĂŒberlaufen bei leider oft miesen Straßenbelag.. Hab aber wohl auch nicht die besten Sachen raus gesucht, dem Zeitmangel und der Planung der Stops Abends geschuldet 😹 Österreich immer wieder schön! Vor allem Hochkönig, den ich noch nicht kannte đŸŽ‰đŸ„ł Insgesamt war es aber Sau hart, Tag 2 ( 700km) und vor allem Tag 3 mit 650 Alpen km waren die Grenze und auch nur alleine zu schaffen, wenn man wirklich zĂŒgig unterwegs ist. NĂ€chstes mal doch noch n Tag mehr und vielleicht zu 2 dafĂŒr! Die 796 hat bis auf eine weg vibrierte Schraube an der Auspuffabdeckung (Danke @Speedy1264 fĂŒr fixen Ersatz 😁) alles souverĂ€n und klaglos ĂŒberstanden! Es war ein Genuss mit ihr dort. Der Stummellenker Ist ein Traum in solchen kurvigen Gebieten und Leistung hat voll gereicht. Das einzige was mir hier aber richtig klar wurde, das Fahrwerk war am Ende, hier werde ich jetzt doch definitiv noch aufrĂŒsten. GrĂŒĂŸe Deny ✌
  2. 38 points
    Guten Morgen Monsteristi, ich möchte euch alle darauf hinweisen, dass auch in diesen etwas merkwĂŒrdigen Zeiten die Umgangsformen gewahrt werden mĂŒssen in diesem Forum. Das Einstellen von unangebrachten Inhalten, insb. rassistischen Kommentaren, wird durch mich und meine sehr fleißigen Moderatoren nicht geduldet. Gestern hatten wir einen User, der deutlich dagegen verstoßen hat. Wir sperren dann die entsprechenden User recht humorlos 7 Tage vom Betrieb aus. Bei WiederholungstĂ€tern verlĂ€ngern wir die Sperre, bis hin zur unbegrenzten Accountsperre. Wir stehen fĂŒr Gemeinsamkeit, da haben antidemokratische und unmenschliche Inhalte keinen Platz. Auch bez. TierquĂ€lerei, wie man im Marderbeitrag sehen konnte: ich als ausgesprochener Tierfreund und Ameisenretterweichflöte sperre User, die meinen wir leben noch in feudalen VerhĂ€ltnissen, einfach weg. Ja ich kann das einfach so, das ist nĂ€mlich mein Forum. An den Rest, und das sind zum GlĂŒck 99,99%: danke, dass ihr so umgĂ€nglich und cool seid!
  3. 32 points
  4. 32 points
    Ich berichte hier mal von meiner Dauerbaustelle namens GT 1000. Vielleicht gibts das ein oder andere was der Umbau-geneigte Ducatisti daraus mitnehmen kann. Ich schreib also mal den Blogbeitrag, den ich gerne vor 8 Monaten gehabt hĂ€tte. Aber von Anfang an. Die Grundlagen Die GT 1000 ist quasi das "hĂ€ssliche Entlein" der Sport Classic Baureihe und wurde von 2006-2008 gebaut. Die technische Basis ist dabei identisch zur Sport 1000 Biposto, sprich anders als die Monoposto Schwestern hat sie eine Nasskupplung, Stahlfelgen und hinten ein Doppelfederbein. Ansonsten steckt viel Monster 1000ie Technik hinter einer Retro-Fassade. Das Abenteuer beginnt Meine GT 1000 hab ich ziemlich genau vor einem Jahr gekauft - wirklich spontan. Der Vorbesitzer hatte mit m.M.n. gutem Auge und einigem handwerklichem Geschick angefangen die GT als Roadster im "Tron"-Stil umzubauen: LSL-Stummel, die Sport 1000 GabelbrĂŒcke, ein selbstgebautes und dank E-Zeichen völlig legales LED-Tron-RĂŒcklicht und ein kurzes Heck. Knackig - die Kombi aus Retro-Look, - diesem unfassbaren grau/grĂŒn/metalic - modernen Elementen und cleaner Linie flasht mich immer noch. Auf der Heimfahrt nach dem Kauf kamen mir ein paar FreudentrĂ€nen ... geil! Emotion trifft auf technische ErnĂŒchterung WĂ€hrend der Motor, Getriebe und Elektronik echt in Ordnung sind und sich satter, luftgekĂŒhlter Zweiventilsound nahtlos mit der Optik zu einem wirklichem Retro-GefĂŒhl zusammenfĂŒgt, ist das Fahrwerk die Achilles-Sehne dieser Modelle. WĂ€hrend die Federbeine noch halbwegs funktionieren, sind die Gabeln nicht einstellbar und serienmĂ€ĂŸig zu weich mit zu wenig DĂ€mpfung ausgelegt - den Vogel schießt die vordere Bremse ab. Das ist eine Schwimmsattel-Brembo, deren Wirkung man sich in etwa auf Niveau der Motorbremse vorstellen kann. Mit dem zugegebenermaßen sehr guten S22 bereift, ist es mir nicht gelungen das Vorderrad zum Blockieren zu bringen - ABS mal anders. GlanzstĂŒck in der Misere ist die Hinterradbremse, die einen Großteil der Verzögerung liefert. Weitere festgestellte Baustelle: die LSL-Stummel zusammen mit der axialen Bremspumpe - das funktioniert nicht, der Hebel steht "gen Himmel" - die Bremspumpe liegt schon auf den Lenkerklemmungen auf - einfach Mist. Also - ABM Multiclip Tour geordert und festgestellt, dass das immer noch nicht optimal funktioniert. Aber man hat mehr Freiheitsgrade und kann die Ergonomie besser einzustellen ... Langsam fing es doch in mir an zu grĂŒbeln wie man dieses schöne Motorrad dazu bringen könnte auch schön zu fahren und besser zu bremsen. Da muss doch was gehen Neben der Möglichkeit eine Andreani Cartridge zu verbauen, gibt es einige Sport Classic welche eine Öhlinsgabel implantiert bekommen haben. Manchmal die der Paul Smart, manchmal von einer 999, manchmal die einer 1100S - alle diese Gabeln sind aber nur noch gegen teils absurdes Geld auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Also kontaktierte ich Klaus Thiele / KTS, der mir schon mal sehr gut geholfen hatte. Einige Nachrichten spĂ€ter war ein grober Plan geschmiedet: Klaus hatte noch eine neue 1198 Gabel ohne GabelfĂŒĂŸe am Lager, die passende untere GabelbrĂŒcke konnte Performance Parts liefern, ĂŒber Kleinanzeigen fand ich ein paar M50 Monoblocs; Brembo RCS Pumpen und ein neuer Kupplungsnehmerzylinder ebenfalls von Performance Parts runden die Einkaufsliste ab. In Summe also einiges an Investition, aber die Aussicht auf ein Hammer-Fahrwerk. Also - los, wenn schon, denn schon. WĂ€hrend der eigentliche Zusammenbau bei KTS ziemlich gut ging, verzögerte ein ungeahntes Problem das Winterprojekt 2019 ins Jahr 2020: Öhlins hatte Probleme die passenden GabelfĂŒĂŸe zu liefern. Klaus hatte hier den Tipp die GabelfĂŒĂŸe der 1100S zu nehmen, denn diese nutzt dieselbe Achse wie die GT - das versprach weniger Probleme als die 1198 GabelfĂŒĂŸe. Öhlins legte Anfang 2020 zudem Federbeine fĂŒr die GT neu auf, die DU 907 sahen so lecker aus - da musste mich Klaus nicht lange ĂŒberreden. Es ist kompliziert... WĂ€hrend Klaus auf Teile wartete, oder andere Projekte Vorrang hatten, schwante mir langsam, dass es ein Problem geben könnte die radialen Monoblocs mit den Speichenfelgen zu kombinieren. Kreuzspeichenfelgen brauchen mehr Bauraum zwischen den Bremszangen. "Wie breit ist eigentlich so eine Bremszange?" ungeahnte Fragen schossen mir durch den Kopf 🙂 Auf einmal viel mir auf, dass quasi alle Sportclassic die im Netz auf Schwedengold standen, keine Speichenfelgen hatten... "oh backe". FĂŒr alle Interessierten: die gĂ€ngigen radialen Brembos haben alle 30mm Offset von der Mitte der Befestigungsschrauben zur Mitte der Bremszange- /scheibe. Der Bauraum der dann nach innen zur Speiche benötigt wird, variiert von Modell zu Modell - M50 ragen ziemlich genau 40mm rein, M4 eher so 38mm. Ob das passt? Nein, dass passt nicht. Shit. Zudem fluchteten die Bremsscheiben nicht und das Rad stand zu weit links. Zudem lagen bei mir noch die RCS Pumpen und Kupplungsnehmerzylinder rum und setzten langsam Staub an. Zu dem Stand des Umbaus gab es also mehrere offene Fragen: - gibt es schlankere Bremszangen? Oder Speichenfelgen die weniger Bauraum brauchen? - brauche ich neue Bremsscheiben oder reichen Distanzscheiben? - wie zentriert man das Rad ordentlich? - passen die alten Bremsleitungen? In der eigenen Hand Wir entschieden uns, dass ich mich um die restlichen Schritte selber kĂŒmmere und Klaus brachte mir im MĂ€rz die GT wieder. Mit Messschieber bewaffnet nahm ich mich dem Thema Distanzen an. Es startete eine echt lehrreiche Zeit in der Garage, in der ich glaube ich halbwegs verstanden habe, wie das vorderste StĂŒck des Motorrads konstruiert ist. Long long long story short: falls mal einer genau dasselbe vorhat: man braucht 1,5mm Distanzscheiben fĂŒr die Bremsscheiben und eine 21,00mm DistanzhĂŒlse (hab auf Verdacht die der Monster 1100S bestellt und die passt). In der Zeit, in der ich nicht in der Garage ein wehrloses Motorrad mit dem Messschieber befummelte, surfte ich mir die Finger wund um das Hauptproblem "Speiche kĂŒsst Zange" zu lösen. Die italienische Firma Alpina fertigt wunderschöne Speichenfelgen, die offenkundig auch auf MotorrĂ€dern mit radialen Bremsen funktionieren. Die finale KlĂ€rung fĂŒr meinen speziellen Fall wurde durch den Lockdown unterbrochen, aber ich bin mal optimistisch. Dumm nur, dass der Lockdown andauert und mein Problem besteht. Beim Stöbern in Kleinanzeigen sah eine inserierte GT 1000 mit Öhlinsgabel und - "Moment mal - das sind doch die originalen Felgen... was sind das fĂŒr Zangen?". Brembo P4 34/34 sind das - und sie sind ab Mitte in Richtung Felge nur 36mm schlank, wie mir ein freundlicher Kleinanzeigen VerkĂ€ufer fotografisch belegte - HEUREKA. Und gĂŒnstig sind die gebraucht auch noch - also, her damit. WĂ€hrend DHL also die Hoffnung in Bremszangenform zu mir transportierte, ging die Montage der RCS Kupplungspumpe inkl. eines hydraulischen Schalters bis auf einen peinlichen Fauxpas auf den hier nicht weiter eingegangen wird eigentlich reibungslos. Jetzt wird gebremst Der Karton mit den Bremszangen hatte kaum das GrundstĂŒck erreicht, da hingen die P4's schon an der GT und ein grenzdebil grinsender Julius drehte das Vorderrad - völlig beglĂŒckt von der einfachen Tatsache, dass keine Speiche an die Bremszange schlug. So langsam ergab sich das Puzzle und fĂŒr die Anbindung der RCS Pumpe an die P4 brauchte ich definitiv andere Bremsleitungen. Wenn man da was individuelles braucht, gibt es viele Anbieter - ich hab mich fĂŒr ProBrake entschieden, weil deren Konfigurator meiner Meinung nach sehr ĂŒbersichtlich gemacht ist. Ich entschied mich wieder fĂŒr ein "T", ProBrake hat dafĂŒr entsprechende Verteiler mit M10 Gewinde und Fittinge, so dass man recht modular und flexibel ist - falls man mal Zangen oder Pumpe tauscht. Wenn ich jetzt noch die LĂ€nge / Biegung der Leitungen beim ersten mal richtig eingeschĂ€tzt hĂ€tte - tja, aber so lernt man und ich musste letztlich auch nur eine lĂ€ngere Leitung verwenden. Probefahrt "Kann das nach nun 6 Monaten Odyssee wirklich sein? Hab ich alle Schrauben angezogen? Kommt irgendwo BremsflĂŒssigkeit raus?" Na dann. "Und wie fĂ€hrt sie?" fragte mein bester Freund am Telefon. Ihr Charakter ist auf jeden Fall geblieben, aber man merkt schon auf den ersten Metern, dass da nun mehr Kontrolle da ist. Das Anfahren mit der RCS / PerformanceParts Kupplung ist ein Genuss. Die Gabel hat noch ihr 1198 Setup und muss noch ordentlich eingestellt werden, benimmt sich jetzt aber schon um Welten besser als ihre VorgĂ€ngerin. Die Federbeine hinten machen einen super Job und sind nochmal merklich unmerklicher als ihre VorgĂ€nger. Die P4 bremsen um Welten besser als das Geraffel vorher, aber sie bremsen natĂŒrlich um Welten schlechter als die Monoblocs die noch im Keller liegen. Was kommt als nĂ€chstes? "Kleinkram" - passendere Bremssattelschrauben (M10-55) und schwarze Schrauben fĂŒr GabelbrĂŒcke und Stummel (Hallo ABM, hallo PerformanceParts 🙂 ) - andere Halter fĂŒr die AusgleichbehĂ€lter (Hey Brembo, was hat du dir dabei gedacht?) - ein anderer Gasgriff, der hoffentlich final erlaubt die Ergonomie des Bremshebels ordentlich einzustellen GrĂ¶ĂŸeres? - sobald Italien wieder "offen" ist, kann ich hoffentlich ein paar passende Alpina Felgen ordern - denn ich will die Monoblocs da dran haben und nebenher wiegt allein das Vorderrad (Stahlfelge, mit Schlauch) einen gefĂŒhlten Zentner - Umbau des Scheinwerferhalters, ggf. anderer kleinerer Tacho - und zudem: bei der originalen GT 750 sind die Hupen nicht unterm Scheinwerfer, sondern mittig unterm Lenkkopf - sprich das könnte cleaner sein, dann muss aber der Scheinwerfer weiter runter ... - das RĂŒcklicht wĂŒrde ich gerne nochmal in "schön" bauen, das schließt nicht richtig bĂŒndig ab und auch die Leuchtmittel könnten besser sein. - der Klang einer Trockenkupplung wĂ€re die ideale ErgĂ€nzung zum Retro-Soundtrack vergangener Tage - da darf ich gar nicht drĂŒber nachdenken Epilog Tja ihr seht, nicht nur der Beitrag ist etwas eskaliert. Ich hoffe es inspiriert den ein oder anderen auch aus Fehlern zu lernen und wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat (und sei es noch so plemplem), es weiter durchzuziehen 🙂 Mein Dank geht an Klaus von KTS, der mich und meine kuriosen Ideen und blöden Fragen immer noch geduldig ertrĂ€gt, obwohl die HĂŒtte voll ist und die Leute bei ihm Schlange stehen.
  5. 32 points
    Im Laufe der Zeit verliert man manchmal Dinge aus den Augen, die einem frĂŒher wichtig waren. Sie fristen dann ein Schattendasein und oft reicht ein kleiner Funke, um die Begeisterung dafĂŒr wieder aufflammen zu lassen. Bei mir waren es zwei SĂ€tze von einem sehr guten Kumpel. "Mir wĂ€lled nĂ€xdes Johr mid de Moppeds ans Nordkab fahra. Komsch Duh au mid ?" Na klar komme ich mit. 09.06.2018 Tag 1 Strecke von den Löwensteiner Bergen nach Fehmarn 825 Km In den ersten Tagen heißt es Kilometer machen. Über die Autobahn kommen wir gut voran. Ein mechanischer "Tempomat", mit dem man den Gasgriff festklemmen kann, leistet hier sehr gute Arbeit, so dass man auch mal die Gashand vom Lenker nehmen kann. In Hamburg dann Richtung LĂŒbeck Stau wegen einer Baustelle bei guten 30 Grad und kein Durchkommen zwischen den Autos möglich. Bei 105 Grad KĂŒhlertemperatur verschaffen die LĂŒfter dem Motor AbkĂŒhlung, dem Fahrer leider nicht. Der Auspuff scheint einen braten zu wollen. Abends erreichen wir das Insel Camp auf Fehmarn, wo wir erstmals unsere Zelte aufschlagen...... und auch ein PlĂ€tzchen fĂŒr unsere Helme finden ? 10.06.2018 Tag 2 Strecke Fehmarn nach VĂ€rnamo in Schweden 440 Km Mit der FĂ€hre von Puttgarden geht es weiter nach Rödbyhavn in DĂ€nemark.Über Koppenhagen, ÖresundbrĂŒcke, Helsingborg geht es auf der E04 weiter bis VĂ€rnamo. Das Kombiticket fĂŒr FĂ€hre und BrĂŒcke kostet 78 Euro. Die ÖresundbrĂŒcke ist ein gewaltiges Bauwerk und ist fĂŒr mich das Tor in den Norden. Der Urlaub fĂ€ngt jetzt eigentlich erst an. Am Campingplatz in VĂ€rnamo erzĂ€hlt man uns, dass es die letzten 6 Wochen keinen Regen mehr gegeben hat und dass es heute abend wohl regnen soll ..... Die Moppeds bekommen somit jeder ein "Brettle", damit sie nicht im weichen Boden einsinken und dann beginnt es tatsĂ€chlich zu regnen und mit dem Regen kommen die StechmĂŒcken.... Anti-Brumm hilft. 11.06.2018 Tag 3 Strecke VĂ€rnamo nach NynĂ€shamn 425 Km Das Zelt ist morgens bei leichtem Regen und StechmĂŒcken schnell abgebaut und es geht auf der E04 vorbei am VĂ€tternsee bis kurz vor Stockholm. Wir biegen dann von der E04 Richtung SĂŒden ab und können endlich mal wieder Kurven fahren...... Wir bleiben dann 2 Tage in NynĂ€shamn auf einem toll gelegenen Campingplatz an der Ostsee mit ohne Regen und mit ohne StechmĂŒcken. 12.06.2018 Tag 4 Ruhetag und Besichtigung von Stockholm Morgendlicher Weckdienst Wir kaufen uns an der Tankstelle Fahrkarten fĂŒr den Zug nach Stockholm. So können wir uns die Stadt in "zivilen" Klamotten anschauen. Stockholm ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Überall nette kleine CafeÂŽs, die zum Verweilen einladen, schöne Altstadt und natĂŒrlich auch das Schloss und der Wachwechsel. Die Zeit vergeht wie im Fluge. 13.06.2018 Tag 5 Strecke NynĂ€shamn nach Domsjö 600 Km Der Ruhetag hat gut getan und so geht es völlig ausgeruht durch Stockholm nach Uppsala auf der E04 Richtung Norden. Die Monster scheint bei den Schweden gut anzukommen. Immer wieder sieht man erhobene Daumen, wenn man an Autos vorbeifĂ€hrt. Hier kommen wir dann das erste Mal in den Genuss, 2 Stunden im Regen zu fahren. Ca. eine halbe Stunde nachdem der Regen aufgehört hat, mĂŒssen wir Tanken und die Duc. eine Pinkelpause einlegen. Das hat sie dann regelmĂ€ĂŸig nach jedem Regen gemacht. Nachdem es abends nur noch 13 Grad hat, beziehen wir unsere erste HĂŒtte, die auch nicht mehr kostet, wie das Zelten. Auf langen Reisen sollte man immer auf gesunde und ausgewogene ErnĂ€hrung achten und natĂŒrlich auch genĂŒgend trinken.....haben wir alles gemacht ? 14.06.2018 Tag 6 Strecke Domsjö nach Rovaniemi in Finnland 630 Km Die Monster will morgens nicht anspringen, klackt nur kurz und das wars. Batterie ist i.O. und so ruckle ich ein wenig bei eingelegtem Gang auf dem Mopped rum und siehe da, beim 4. Versuch wĂŒrgt der Anlasser die Kolben durch die Zylinder und der Motor lĂ€uft. Wir ĂŒberschreiten heute die Grenze nach Finnland. Die Straße wird kleiner und es kommen auch langsam mal wieder Kurven. Da es abends leicht tröpfelt, beziehen wir wieder eine HĂŒtte. Angeblich hat es hier seit 8 Wochen nicht mehr geregnet.... 15.06.2018 Tag 7 Strecke Rovaniemi nach Inari 345 Km Wir ĂŒberschreiten den Polarkreis bei 19 Grad Temperatur und schauen mal kurz beim Weihnachtsmann rein.Wir treffen dort Motorradfahrer aus Brasilien und Fahrradfahrer aus Paris, die 3.200 km bis zum Polarkreis geradelt sind und noch eine Woche brauchen, um ans Nordkapp zu gelangen. Die ersten Rentiere tauchen auf und wir sind so ĂŒberrascht, dass wir vergessen ein Photo zu machen..... Am Inarisee geht die Sonne schon nicht mehr richtig unter. 16.06.2018 Tag 8 Strecke Inarisee ans Nordkapp 410 Km Starke Seitenwinde drĂŒcken die hoch beladene Monster immer wieder auf die Seite. Unendlich lange Straßen in Finnland, auf denen immer wieder unvermittelt Rentiere auftauchen. Nach dem Überschreiten der Grenze nach Norwegen kriegen wir die Rentiere endlich vor die Linse. Immer am Fjord entlang weiter Richtung Norden. Wir mĂŒssen durch 3 Tunnel, um auf die Nordkappinsel Mageroya zu gelangen. Der Skarvbergtunnel ist sehr schlecht beleuchtet. Wenn man mal gelesen hat, dass die Dunkelheit das Licht frisst, so hat es wohl in diesem Tunnel seinen Ursprung genommen. Der Nordkapptunnel ist da besser ausgebaut und relativ gut beleuchtet. Anfangs geht es mit 9% GefĂ€lle bis auf 212 Meter unter das Meer. Unten sind Fahrradfahrer unterwegs. Wie die den LĂ€rm im Tunnel , die stinkende Luft und auf der Gegenseite die Steigung ĂŒberstanden haben, ist einfach unglaublich. Allen Tunneln gemeinsam ist, dass sie nass und kalt sind. Außen hat es 17 , drinnen nur noch 5 - 6 Grad. Wir beziehen eine HĂŒtte ca. 15 Km vom Nordkapp entfernt und mieten uns dort fĂŒr 2 Tage ein. Einfache HĂŒtten mit jeweils 2 Etagenbetten kosten in der Regel zwischen 50 und 60 Euro pro Übernachtung. Die meisten von ihnen besitzen einen kleinen KĂŒhlschrank, eine Kochgelegenheit, Tisch mit StĂŒhlen und ganz wichtig, eine elektronische Heizung. Herrlicher Blick von oben auf den Campingplatz am See. Anschließend geht es ohne GepĂ€ck weiter zur Kugel.Nach 3.665 km ist das Ziel erreicht. Leider weisen Schilder darauf hin, dass es verboten ist, die MotorrĂ€der an die Kugel zu fahren und in bzw. auf die Kugel zu klettern (gute Idee, hatten wir so gar nicht auf dem Schirm). SteinmĂ€nnchen bauen, verboten (sorry, wir mussten es machen, soll ja GlĂŒck bringen und das sollten wir noch brauchen ) Auch verboten ? 17.06.2018 Tag 9 eigentlich Ruhetag und Erkundung der Nordkappinsel trotzdem 115 Km gefahren Nachdem an der Kugel tagsĂŒber zu viel Rummel war, haben wir beschlossen, am nĂ€chsten Morgen um 3 Uhr aufzustehen und nochmals ans Kapp zu fahren, um die anderen verbotenen Dinge nachzuholen.... Das ZahlhĂ€uschen ist um diese Zeit nicht besetzt, die Schranken sind oben und die Temperaturen leider unten ..... 4 Grad und Regen, dazu Sturm, so dass unsere Helme ĂŒber den Boden gekullert sind und wir befĂŒrchten mussten, dass irgendwann die Moppeds umgepustet werden. Die meisten unserer Bilder sind durch die Windböen total verwackelt, aber ein paar sind auch scharf geworden. Auf das Klettern in die Kugel haben wir dann freiwillig verzichtet, ist ja auch verboten ? Einige Stunden spĂ€ter ist das Wetter wieder klasse. Inselerkundung auf 2 RĂ€dern. Zu Fuß gehts danach auf den Berg hinter dem Campingplatz. Eine Herde Rentiere kreuzt unseren Weg und lĂ€ĂŸt uns nicht aus den Augen......wir sie auch nicht. 18.06.2018 Tag 10 Strecke vom Nordkapp nach Britavarre 500 Km Zuerst geht es die Strecke am Fjord wieder Richtung SĂŒden zurĂŒck, durch die Tunnel und dann Richtung Westen nach Alta In Alta kann man Felszeichnungen besichtigen, die erst 1972 entdeckt wurden (UNESCO Weltkulturerbe). FrĂŒher war auch nicht immer alles besser. Die hatten mitunter wohl auch ganz schön Streß miteinander ..... und einen guten Blick fĂŒr die Besonderheiten der Tierwelt... Von Alta aus folgen wir der E6 an riesigen Fjorden entlang hoch bis auf 400 Meter ĂŒber dem Meer. Die Schneegrenze ist hier erreicht und auf der westlichen Seite des Passes hĂ€ngen die Wolken fest und es regnet ohne Unterlaß. Wir finden dann irgendwann noch eine letzte freie HĂŒtte vor einer riesigen Felswand, weil bei dem ungemĂŒtlichen Wetter und nur noch 11 Grad keiner mehr weiterfahren möchte. Wir haben wirklich nicht nur Burger und Pommes gegessen. Es gab auch gesunde Dinge, wie z.B. Tomaten, Paprika, Mais und Ananas.... 19.06.2018 Tag 11 Strecke Britavarre nach Harstad 320 Km Der Tag empfĂ€ngt uns mit viel Sonne und einem Wasserfall im Hintergrund Immer wieder schöne Ausblicke auf Fjorde Zweites FrĂŒhstĂŒck des Tages an der Tanke Nach der HĂ€lfte der Strecke holt uns wieder der Regen ein. Freilaufende Schafe neben der Straße sind fast nicht mehr rechzeitig erkennbar.Wir beziehen eine grĂ¶ĂŸere, mit allem Schnick- Schnack ausgestattete HĂŒtte (ca. 120 Euro) und reinigen unser GepĂ€ck erst mal in der Dusche, bevor wir damit die ganze Bude einsauen. Die Orbit-Koffer von Hebco und Becker, die GepĂ€ckrollen von SW-Motech und die zweiteilige Regenkombi von FLM sind 100 % wasserdicht und eine ganz klare Kaufempfehlung, absolut top! 20.06.2018 Tag 12 Strecke Harstad nach Moskenes (Lofoten) 310 Km Es regnet noch immer BindfĂ€den, als wir die Bikes beladen.Erstaunlich ist, dass es einem beim Fahren nichts mehr ausmacht, wenn man sich als MichelinmĂ€nnchen verkleidet auf das Mopped geschwungen hat. Auf den Lofoten wird das Wetter dann langsam besser. BrĂŒcke mit digitaler Anzeige der Windgeschwindigkeit Warum badet hier keiner ? Nein, das ist noch nicht die Atlantikstraße.... Nach diesem Anblick sahen wir uns in unseren bisherigen Essgewohnheiten voll und ganz bestĂ€tigt....... Der Campingplatz liegt gleich in der NĂ€he des FĂ€hrhafens, von dem die Schiffe nach Bodo ablegen. Wir hatten die HĂŒtte (weil es hier nur 3 StĂŒck davon gibt) wegen dem Wetter einen Tag vorher ĂŒber das Internet gebucht. Am anderen "Ä"nde der Lofoten. 21.06.2018 Tag 13 Strecke Moskenes per FĂ€hre nach Bodo und weiter nach Nesna 296 Km Eine Reservierung fĂŒr die FĂ€hre hatten wir nicht. Die Kassierer/innen laufen durch die Reihen und bezahlen kann man problemlos mit Kreditkarte oder Bankcard (ca. 40 Euro pro Nase). Festzurren ist kein Problem, aber das Losmachen schon.......irgendeiner weiß aber immer wies geht ? Überschreitung des stĂ€rksten Gezeitenstromes der Welt........... .....er wird auch als grĂ¶ĂŸter Whirlpool der Welt bezeichnet. Bei einsetzender Ebbe oder Flut bilden sich riesige Strudel........sehr beeindruckend! Der Svartisengletscher....hier möchten Unternehmen zukĂŒnftig Eisblöcke abschneiden und mit dem Hubi abtransportieren, damit man in exclusiven Bars auf der ganzen Welt seine Drinks damit kĂŒhlen kann...... Auf einer FĂ€hre ĂŒberschreiten wir den Polarkreis wieder nach SĂŒden. Am Ufer steht symbolisch eine kleine Erdkugel und ich komme an meine Kamera nicht ran und muss das Bild mit dem Handy machen..... Wir sind den ganzen Tag auf der 17 Richtung nach SĂŒden gefahren. Tolle, kurvenreiche Strecke, die immer wieder schöne Ausblicke auf die Fjorde zulĂ€sst. Am 13. Tag der Reise landen wir in HĂŒtte Nr. 13. Hat uns nix ausgemacht. 22.06.2018 Tag 14 Strecke Nesna nach Trondheim 500 Km Kein wirklich guter Tag ..... eigentlich wollten wir heute die WasserfĂ€lle Stabbfossen und Laksfossen besichtigen und anschließend ĂŒber die 76 auf die 17 zurĂŒckfahren, um auf ihr weiter Richtung SĂŒden zu kurven. Auf der FĂ€hre in Nesma werfe ich einen Blick auf das Hinterrad der Monster und sehe dort eine Delle. Die Stelle fĂŒhlt sich weich an, lĂ€sst sich leicht nach innen drĂŒcken. Ich stelle mir die Frage, ob der neue III er von Dunlop nicht to smart for the road ist ?.......Ein platter Reifen mit einem Nagel drinnen, wĂ€re mir lieber gewesen. Das hĂ€tten wir problemlos Vorort beheben können, aber so ist das irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir rufen dem Ducati-HĂ€ndler in Trondheim an. Er hat einen passenden Reifen da. Wenn wir bis 16:30 Uhr in Trondheim sind, wechselt er uns den Reifen noch heute. Am nĂ€chsten Tag (Samstag) hat er zwar auch geöffnet, aber die Werkstatt ist leider zu. Wir halten kurz Kriegsrat und beschließen die fast 500 km direkt nach Trondheim zu fahren. Mit einem mulmigen GefĂŒhl fahre ich weiter, nicht wissend, ob der Reifen hĂ€lt oder mir irgendwann um die Ohren fliegt. Als wir merken, dass wir das Ziel nicht in der vorgegebenen Zeit erreichen können, rufen wir nochmals beim Ducati-HĂ€ndler an. Er teilt uns die Adresse eines befreundeten ReifenhĂ€ndlers mit, bei dem wir uns am Samstag um 11 Uhr melden sollen. Den Rest wĂŒrde er erledigen.Gegen 19 Uhr erreichen wir Trondheim. Es stĂŒrmt und ist kalt. Auf der Suche nach einer Unterkunft kommen wir durch unseren ersten Tunnel in Norwegen, in dem es warm ist.....17 Grad drinnen und draussen nur noch 9. Ca. 10 Km vor der Stadt finden wir dann einen Campingplatz. Sie haben nur noch eine HĂŒtte frei und die wĂ€re aber noch nicht renoviert ........wir sollen sie uns erst mal anschauen....... So schlimm ist die HĂŒtte gar nicht, die Heizung funzt und der Rest ist uns egal. Wir bleiben hier fĂŒr 2 Tage. Mit Luftmatratze drunter, lĂ€sst es sich sogar auf dem Sofa aushalten ? Der Wind legt abends nochmals ne Schippe nach ........ 23.06.2018 Tag 15 Trondheim (oder besser gesagt Tesla-City) Wir fahren nach Trondheim rein und finden den ReifenhĂ€ndler ohne Probleme. Der Mann am Empfang ist bestens informiert und hat schon auf uns gewartet. Er kommt mit raus und schaut sich die Monster an. Er blickt auf die Zentralmutter des Hinterrades und meint, falls sie kein passendes Werkzeug hĂ€tten, könnten sie es sich sicherlich beim Ducati-HĂ€ndler ausleihen. Ich ziehe meine 55 Alu-Nuss aus der Tasche und sein Grinsen wird breiter. Damit ist der Reifenwechsel kein Problem mehr. Den Tipp mit der 55 Nuss habe ich hier aus dem Monstercafe. Vielen Dank dafĂŒr. Und so sieht das Teil aus. Sollte man auf lĂ€ngeren Reisen auf jeden Fall dabei haben. Wir können die Helme beim ReifenhĂ€ndler lassen und bummeln durchs Industriegebiet zum nĂ€chsten Einkaufszentrum, um die Zeit bis zur Umbereifung zu ĂŒberbrĂŒcken. Es fahren hier im Gegensatz zu Deutschland eine ganze Menge Elektroautos rum und unglaublich viele davon sind Teslas. Die nehmen das hier mit den Autos ganz schön ernst ..... aber nicht alle ... Gegen 15 Uhr kriegen wir eine Mail aufs Handy, dass die Monster einen neuen Reifen hat und wir sie abholen können. Man zeigt uns den alten Reifen und meint, dass wir gestern bei unserer Fahrt ganz schön GlĂŒck gehabt hĂ€tten. Die besagte Stelle lĂ€sst sich ganz leicht mit dem Finger nach innen drĂŒcken.Von der Habtik her ist es so, als hĂ€tte man eine KlarsichthĂŒlle zwischen den Fingern und keinen Reifen. Was mich am meisten wundert ist, dass man, obwohl das Profil an dieser einen Stelle komplett runter ist, keine Teile eines Gewebes des Unterbaus sieht, wie es normalerweise bei einem abgefahrenen Reifen der Fall ist. Da hat mein Schutzengel wohl beide HĂ€nde voll zu tun gehabt und ab sofort ĂŒbernimmt diese Aufgabe jetzt der Angel von Pirelli.Und falls sich jemand gefragt hat, warum man SteinmĂ€nnchen am Nordkapp baut, der weiß jetzt, warum man das tut ? An dieser Stelle nochmals ganz vielen Dank an die Jungs von dekk1 und an Ducati Trondheim, die zusammen unseren Urlaub gerettet haben. Mit dem neuen Reifen unterm Hintern lĂ€sst es sich wieder viel entspannter fahren. Wir nutzen den Tag und besichtigen noch in die Altstadt. Über die alte BrĂŒcke zu gehen soll GlĂŒck bringen. Haben wir gemacht, wer weiß, was noch so alles auf uns wartet. 24.06.2018 Tag 16 Strecke Trondheim nach Älesund und zurĂŒck nach Fjellstova Über Kristiansund geht es durch einen mautpflichtigen Tunnel zur Atlanikstrasse. Regen setzt wieder ein und wir fahren per FĂ€hre ĂŒber den Moldefjord und dann weiter Richtung Älesund. Hier legen auch große Kreuzfahrtschiffe an. Leider noch immer schlechtes Wetter und nichts los in der Stadt. Also ein StĂŒck zurĂŒck auf der 136 und eine HĂŒtte in Fjellstova bezogen. Hier in den Bergen hĂ€ngen die Wolken fest. Morgen soll das Wetter besser werden. 25.06.2018 Tag 17 Strecke Fjellstova zum Briksdalbre (Gletscher) 310 Km Im Nieselregen geht es heute weiter. Wir erreichen die Hochburg der Trolle unterhalb des Trollstigen. Langsam schrauben wir uns durch die Nebelsuppe ĂŒber 11 Spitzkehren nach oben.Trotzdem hammer zu fahren. Das Bollern der Monster vertreibt leider alle Trolle, wir bekommen keine zu Gesicht. Trollstimmung an der BrĂŒcke ĂŒber den Stigfossen..... und dann endlich blauer Himmel. Über eine kurvenreiche Straße geht es dann Richtung Geirangerfjord und auf der FĂ€hre endlich raus aus den Regenklamotten. Ich weiß nun, warum ich eine zweiteilige Regenkombi mit ReißverschlĂŒssen an den Hosenbeinen habe ...... Erster Blick auf den Geiranger.... Die Brembos wollen auch mal wieder "a bissle" was tun. 3 Schiffe sind schon drinnen und hinterlassen eine abartige Dunstwolke im Fjord. Wenn man beim Runterfahren diese Luftschicht erreicht hat, stinkt es schlimmer, wie in einem Tunnel. Die Norweger wollen zukĂŒnftig das Aufkommen der Kreuzfahrtschiffe in den Fjorden einschrĂ€nken. Und eins von Hurtigrouten braucht auch noch Platz.....wird langsam eng da drinnen. In Geiranger selbst schieben sich die Menschenmengen durch den kleinen Ort. Wir fahren einfach durch und auf der anderen Seite wieder hoch zum Dalsnibba, bis auf 1.500 Meter. Gigantische Auffahrt, unzĂ€hlige Spitzkehren und zum Schluss eine mautpflichtige Passstraße, die man auf jeden Fall rauffahren sollte. Ohne Worte, einfach nur schön........ Freie Sicht nach unten, das Gitter ist freischwebend..... Norwegen von seiner schönsten Seite. Irgendwo zwischen Dalsnibba und Gletschergebiet. Unsere HĂŒtte in der NĂ€he vom Briksdalbre. Aufstieg zum Gletscher....es ist erschreckend, wenn man auf Bildern in der Talstation sieht, wie viel von dem Gletscher in den letzten Jahren abgeschmolzen ist.... Das Wasser aus dem See schmeckt nach gescholzenem weißen Schnee (never eat yellow snow) ! 26.06.2018 Tag 18 Strecke Briksdalbre nach Bergen 430 Km Je nach Tageszeit sieht die Landschaft immer wieder ganz anders aus. Ein Wechselspiel aus Nebel und Licht. Endlich wieder FĂ€hrien. Im Gegensatz zu den großen FĂ€hren mĂŒssen die Bikes auf den kleinen Schiffen nicht vergurtet werden. Gang einlegen sollte man aber immer und beim Anlegen ist es sinnvoll, auf dem Bike zu sitzen, denn die FĂ€hren rumpeln manchmal sehr hart gegen die Anleger. Die Stabkirche in Borgund hat eine faszinierende Ausstrahlung und stammt aus dem Jahr 1180. Nachdem es endlich gutes Wetter hatte, spielten wir heute Maulwurf......wir sind wahrscheinlich insgesamt fast 70 Kilometer nur durch unzĂ€hlige Tunnel gefahren. Der lĂ€ngste davon war der Laerdalstunnel. Im Tunnel befinden sich zu Erholung drei blau erleuchtete Hallen und wer zu schnell fĂ€hrt, wird von den 3 Blitzern "erhellt". Bergen ist eine wunderschöne Stadt. Rechts im Bild die Bergstation, auf die man mit einer Zahnradbahn hochfahren kann, um diesen.... Ausblick genießen zu können. Gut erkannt, Omas mĂŒssen eingebremst werden, alle anderen haben freie Fahrt. 27.06.2018 Tag 18 Strecke Bergen zum Lysefjord 292 Km Heute standen 3 FĂ€hren auf dem Plan und die restlichen Kilometer konnte man auf fast leeren Straßen abspulen. Tipp vom norwegischen Kollegen. Das Bike immer vorne bis ganz an die Klappe ranfahren. Unsere HĂŒtte kurz vor der LysefjordbrĂŒcke. Traumhafte Lage. Die HĂŒttenchefin gab uns noch den Tipp, nicht vor 17 Uhr zu unserer Wanderung aufzubrechen..... ......da hier sonst noch hunderte von Wanderern unterwegs wĂ€ren. Blick zurĂŒck auf den Parkplatz zu unseren Bikes..... Kurz vorm Preikestolen. Immer noch was los, aber sehr ĂŒberschaubar. Vorne an der Kante..... gehts dann 600 Meter runter. Basejumper waren leider keine da, dafĂŒr andere mutige........Zelten ist verboten, Drohnen sind verboten, aber an der Kante sitzen ist O.K. Preikestolen von oben. Ganz oben auf dem Gipfel.... Blick zurĂŒck zur BrĂŒcke. Totale Stille hier oben, keinerlei GerĂ€usche mehr zu hören. Abendstimmung, die Sonne geht langsam unter und wir haben noch 2 Stunden Fußmarsch vor uns.. 28.06.2018 Tag 20 Strecke Lysefjord nach Kristiansand und per FĂ€hre nach Hirtshals (DĂ€nemark) 255 Km Nachdem wir einen Ruhetag in Stockholm so ursprĂŒnglich nicht eingeplant hatten und die Zwangspause in Trondheim noch dazu gekommen ist, fehlen uns nun 2 Tage fĂŒr die RĂŒckreise auf dem Festland ĂŒber Oslo und Schweden. Somit bleibt uns nur noch die FĂ€hre um 16:30 Uhr von Kristiansand nach Hirtshals. Eine Reservierung war leider nicht möglich, da wir an der Internetseite verzweifelt sind. Also sind wir einfach zum FĂ€hrschalter gefahren und haben dort nach 3 Tickets fĂŒr die Überfahrt gefragt. Der Mitarbeiter von Color Line teilte uns darauf hin mit, dass Hauptsaison ist und die FĂ€hren in der Regel total ausgebucht sind. Er schaut aber trotzdem nach und lacht, dreht den Bildschirm in unsere Richtung und zeigt uns, dass noch drei freie PlĂ€tze fĂŒr MotorrĂ€der vorhanden sind und nun mit uns die FĂ€hre voll ausgebucht ist. Die Überfahrt kostet moderate 50 Euro fĂŒr 3 Stunden und 15 Minuten reine Fahrtzeit. In der NĂ€he von Hirtshals beziehen wir unsere letzte HĂŒtte in Tornby und gehen zum Strand. Alles wieder ganz anders als gestern. 21.06.2018 Tag 21 Strecke Hirtshals - Hoim 1.190 Km Heute heißt es wieder Kilometer machen. Wir wollen keinen Zwischenstop mehr einlegen, sondern direkt nach Hause dĂŒsen. Bis zum Elbtunnel in Hamburg klappt das ganz gut. Die Hamburger werden das kennen, alle Röhren sind voll und es geht nur im Stop and Go hindurch. Kurz vor Hannover an einer Baustelle ein weiterer großer Stau. Es hat knapp ĂŒber 30 Grad (wie auf der Hinfahrt) und man wird auf der Duc geschmort. Da bleibt einfach nur die Flucht durch die Rettungsgasse. Ein, zwei Autofahrer wollen das unterbinden, indem sie die Gasse versuchen dicht zu machen. Aber das ist ein sinnloses, wie auch schwachsinniges Unterfangen ......... Gegen 22 Uhr kommen wir nach 3 Wochen und ĂŒber 8.500 Km dann alle heil und doch total kaputt zu Hause an. Die in Insiderkreisen bereits legendĂ€re ZuverlĂ€ssigkeit der Ducatis konnte die Monster ebenfalls unter Beweis stellen. Hitze, KĂ€lte und Regen konnten ihr nichts anhaben. Auch wenn sie abends oft von unzĂ€hligen BMWs (meistens GS) umzingelt die Nacht verbringen musste, hat sie das problemlos verkraftet. Der Testastretta hat die Tour ganz locker aus dem Ärmel geschĂŒttelt, so dass auf der ganzen Fahrt kein Tropfen Öl nachgefĂŒllt werden musste. Der Durchschnittsverbrauch lag laut Bordcomputer bei 4,8 Liter. Wer da noch behauptet, dass man mit einer Monster nicht auf große Fahrt gehen sollte, muss ein ........ sein. Ich selbst habe bei dieser Reise trotz unserer vielen kulinarischen Es(s)kapaden fast 4 Kilo abgenommen (was sicherlich auch kein Fehler ist ) und wĂŒrde die Fahrt mit den besten Kumpels der Welt sofort nochmal machen. Euch vielen Dank fĂŒr die Ausdauer beim Lesen und fĂŒr die vielen positiven RĂŒckmeldungen. LG Ralph Epilog: Falls ihr in nĂ€chster Zeit eine rote Monster vor einer grĂŒnen Ampel stehen seht, die nicht losfĂ€hrt, weil der Fahrer dem Herzschlag des großen V2 lauscht, dann seht ihm das nach, denn in Gedanken ist er schon wieder hunderte von Kilometern weiter nördlich unterwegs.
  6. 31 points
    So klein war die hier berichtete Ausfahrt nicht aber mit gerade mal 3,5 Tagen Fahren leider schon ziemlich kurz. Die diesjĂ€hrige Alpen-Tour mit meinen Kumpels stand lange Zeit unter keinem guten Stern. Wir hatten uns nach zwei Jahren Dolomiten 2017/18 und letztem Jahr PyrenĂ€en wieder Italien vorgenommen. Doch es sollte ein neues Fleckchen sein und die Dame in der Runde schlug einen Ort namens Tolmezzo vor - mitten in den karnischen Alpen - irgendwo zwischen Villach und Venedig. Schlau gemacht und gebucht. Das war im Winter 2019. Neben den hinlĂ€nglich bekannten Welt-Ereignissen kam dann noch erfolgreiche Kinderplanung in den Weg - so konnte die Vorschlagende gar nicht mit. Ergo traten vier Herren allein den Weg nach Verzegnis nahe Tolmezzo an. Das Hotel, was freiĂŒbersetzt etwa „am Ofen/Kaminfeuer“ heißt, machte zunĂ€chst einen sehr spartanischen, aber auf den zweiten Blick sehr freundlichen Eindruck. Mitten in einem 100 Seelen-Dorf gelegen bot es einfache Zimmer und hervorragende KĂŒche - eine gelungene Kombination. Neben einem Ausflug zum Großglockner waren unsere Runden sehr lokal. 200-250km reichten völlig fĂŒr einen gelungenen Tag. Gerade die Straßen um Tolmezzo (SP1) und im Westen (Passo Zoncolan, Sauris) bieten Kurven ohne Ende, haben kaum Verkehr und meist gediegenen Asphalt. Die Straßen im Osten können hingegen schon deutlich rauer und kleinteiliger sein. Das beste Beispiel die SP42, die jeden Meter volle Konzentration verlangt - viel Kies, verwundene Spitzkehren, enge uneinsehbare Kehren. Die SR646 zahlte diese MĂŒhen wieder zurĂŒck. Die karnischen Alpen haben eine fĂŒr mich ganz eigene Faszination. Selbst im Reisetempo auf dem Motorrad kommt unweigerlich das GefĂŒhl auf durch einen MĂ€rchenwald zu fahren. UrtĂŒmlich, abgelegen, ruhig und dennoch offen - so kann man wohl Gegend und Menschen beschreiben die wir kennengelernt haben. Wenn man so gute 1000km mit guten Freunden durch die italienischen Alpen dĂŒst kommen da einige kuriose und auch teils gefĂ€hrliche Situationen zustande. Etwa am Monte Zoncolan, kurz nach einem Espresso entstand das folgende Bild. Auf der Abfahrt hielt ich kurz an um die Aussicht festzuhalten, da bemerkte ich nur wie ein Freund winkte, drehte mich um und sah wie unser erfahrenster Fahrer sein Motorrad knapp am Abgrund abgelegt hat. „Wie hat er das denn geschafft?!“ Er hatte fasziniert vom Ausblick einen Moment lang nicht aufgepasst, war aufs Gras gekommen und hatte es eben noch geschafft das Motorrad auf die Seite zu werfen bevor es gerade den Hang herabrutscht. Mit vereinten KrĂ€ften schafften wir es die S1000XR wieder einen halben Meter hoch zu ziehen und auf die eigenen RĂ€der zu bringen. GlĂŒck im UnglĂŒck war bis auf ein paar Kratzer und einen Blinker am Bike nichts und der Tag konnte weitergehen. Einen Tag zuvor hatten wir schon eine spontane Off-road Erfahrung - eine Abfahrt war ohne AnkĂŒndigung „gesperrt“. Nach wenigen Metern tauchten Beton-Barrieren auf und etwa 50m nicht asphaltierter Schotter. Nach kurzer Inspektion entschied ich: das geht. Der Rosso Corsa 2 hat auch hervorragend gehalten 😉 Kurios war dann am vorletzten Tag das wir wiedermal in eine Sperrung hereinkamen. Wir hatten uns gerade 30km ĂŒber schlechten Asphalt zum Lanzenpass gequĂ€lt, versperrte ein Transporter mit zwei Straßenbauern den Weg gen Osten nach Pontafel. Mein gebrochenes Italienisch reichte um zu erfahren „asfalto fresco”. Mitten am Tag asphaltieren die eine Straße ohne Vorwarnung?! Wir sollten in 1-1,5h wiederkommen. Der Umweg wĂ€re auch so lange gewesen - also Zwangspause genutzt. HĂ€tte schlimmer sein können. Nach 1,5h standen wir zusammen mit einer picknickenden italienischen Familie (im Fiat Panda selbstverstĂ€ndlich), zwei geduldig wartenden italienischen Enduristen und einem nervösen österreichischen Kuh-Treiber wieder vor dem Transporter. Es dauert noch. Halbe Stunde. Lange Gesichter. Da kommt eine keuchende Aprilia aus der Gegenrichtung hoch. Illegal. Großer Diskurs. Geschrei, wildes Gestikulieren. Minutenlang. Der Aprilist sagt: er hĂ€tte doch lange gewartet - der Straßenbauer - nicht lange genug!!! WĂ€hrend dem Schauspiel schleicht von hinten so ein Mode-SUV an. Er traut der Situation nicht, will wenden. Am Straßenrand ist Platz, ein wilder Parkplatz - aber er möchte die Straße nicht verlassen. „Can you not move the bikes?“ Wir Zucken mit den Schultern - da ist doch Platz. Es mĂŒssten 7 Bikes und ein Fiat Panda umparken (auf den Schotter). Einer der Kumpels meint „You have paid for all-wheel drive - use it.“ - darauf wendet der SUV Fahrer auf dem Schotter, dreht sich erbost zu mir um (ich lache) und sagt im schönsten Italo-English: „You have-e problemme in the mind-e“ 😂 Und schwups - gehts auch schon weiter zur nĂ€chsten Traumhaften Lokation. Oh. Und ein wildes Monster war auch unterwegs.
  7. 27 points
    Hallo in die Runde Kann man schon mal herzeigen 🙂 Bruders Winterprojekt Rollout dieses WE in Mugello.........leider auf unbestimmte Zeit verschoben đŸ˜Ș Vorher/ Nachher
  8. 27 points
    Was natĂŒrlich mehrheitlich an den schönen Motiven lag ;-). Ich bin mit meiner Auswahl noch nicht durch, aber unsere "Meditationsstunde" gehört sicher dazu. Wir können dann nĂ€chstes Jahr daran anknĂŒpfen.
  9. 26 points
    So Leute... ...Saisonabschluss fĂŒr die Monster. Da kommende Woche der 30K Service gemacht wird und die Dame anschliessend gereinigt und eingemottet wird, habe ich gestern und heute eine kleine T(ort)our gemacht... 1100km Tag 1: Basel - VierwaldstĂ€ttersee - Sattel - Klausenpass - Sustenpass - Grimselpass - Übernachtung in Oberwald (Wallis) Tag 2: Oberwald - Nufenenpass - Lukmanierpass - Oberalppass - Sustenpass - Grimselpass - Furkapass - Altdorf - Basel Viel Spass mit den Bildern. Oberhalb KĂŒssnacht (Schwyz) Klausenpass (Glarner Seite) Klausenpass (Urner Seite) Sustenpass (Berner Seite) Oberwald (Wallis - Richtung Weisshorn 4505 m ĂŒ. M) Lukmanierpass (Tessiner Seite) Sustenpasshöhe Furkapsshöhe Furkapsshöhe (Blick Richtung Wallis & Berner Land)
  10. 25 points
    völlig ĂŒberraschend mein erster kleiner Pokal
  11. 25 points
    Dann stelle ich euch meine Diva auch mal vorâ˜ș Umgebaut habe ich: Gabelrohre eloxiert, GabelbrĂŒcken, BremssĂ€ttel, SeitenstĂ€nder, Frontmaske, Fussraten, Kettenrad wurden schwarz beschichtet und ein paar farblich abgestimmte neue Muttern von Ducabike gleich angebracht. Neue AusgleichsbehĂ€lter von der M1200, und ein paar Teile in Carbon angebracht😅 ...
  12. 24 points
    Hallo monsteraner, ich bin seit 4 Wochen auf der Insel. Das wetter ist immer noch Klasse. Ich habe an meinem 2. Tag ein paar Italiener kennengelernt, und seitdem verbringe ich viel Zeit mit den Jungs . Das ist schon eine Hausnummer mit Einheimischen, so tolle Menschen. Gestern haben sie mir gesagt das sie zu meinem Geburtstag ein kleines Fest innerhalb meiner neuen Sardinischen Familie ausrichten werden. Ich hatte TrÀnen in den Augen. Schade das meine Frau das nicht mehr miterleben kann. Hier mal ein paar impressionen
  13. 24 points
    Da sich die Saison bald dem Ende neigt und sich die "guten Tage" rar werden habe ich mich gestern auch nochmal au den Hobel geschwungen. Die Aussichten eher schlecht. Grau mit Regen gemischthaben sie angesagt. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter sondern nur schlechtes Wetter. Also rein ins Textil und los. Wie ĂŒblich bei mir Abfahrt kurz vor 6 Uhr morgens... FĂŒr leere PĂ€sse nehme ich das immer wieder gerne in Kauf. Auf dem Weg von Thun in Richtung Innertkirchen dann der erste Hauch von Regen... 😕 Nunja... einfach weiter (obwohl ich gestehen muss, dass ich schon kurz in Frage gestellt hab, ob das wirklich will und ob ich eigentlich einen an der Waffel hab...). Auf dem Grimsel auf dem Weg nach Oben dann 100% Suppe. Sicht gleich 0 ( es waren kaum 20 Meter Sicht. Die Strasse trocken aber durch den Nebel wird einfach alles innert Sekunden feucht. Kurzer Stop beim Hospiz und dann oben auf dem Pass endlich der erhoffte Wetterumschwung. Blauer Himmel und Sonne. So macht es doch gleich viel mehr Spass. Dann weiter auf den Spuren von James Bond Goldfinger ĂŒber den Furka vorbei am Hotel Belvedere mit obligatem Fotoshoot. Im Hintergrund sieht man noch gut die Nebelwand, die sich bis auf den Grimsel zieht. Dann vai Anderamtt ĂŒber den Gotthard natĂŒrlich ĂŒber die alte Tremola so weit wie möglich. Die normale Passstrasse ist wie eine kurvige Autobahn. Das erste mal noch interessant aber eigentlich nicht zum Töff fahren. Oben dann noch die Überraschung. Eine Gruppe mehrheitlich alter Sportwagen, deren Besitzer auf dem Gotthard ĂŒbernachtet haben. Sieht man nicht alle Tage. Nach unten dann nochmal halt zum shoot auf der Tremola. Weiter ĂŒber den Nufenenpass ins Wallis bei 18 Gard und blauem Himmel sowie strahlender Sonne. Via Wallis dann wieder rauf auf den Grimsel um anschliessend wieder auf dem Weg nach Unten im Nebel einzutauchen. Die letzten KM ziehe ich dann wieder emotionslos ĂŒber die Schnellstrasse in Richtung Thun, wo die Reise endet. Am Ende waren es wunderschöne 300km in rassigen 5 Stunden. Ja das ist schnell aber wenn man nur zum pinkeln, tanken und zum Fotos machen anhĂ€lt dann ist man einfach speditiv unterwegs... ;-)
  14. 24 points
    Heute noch mal mit einem sehr guten Freund die Eifel samt Mayen-Koblenz-Kreis unsicher gemacht... nÀÀÀÀ war dat scheeeee... Aber die Duc-Rollatoren haben es echt drauf... echte Serpentinen RĂ€uber... Klasse... FĂŒr mich waren es knapp 650km pures VergnĂŒgen... ok... mit bissl Aua Knie... 😜
  15. 24 points
    Hallo zusammen, auch wenn es in dieses Forum nicht wirklich passt, vielleicht interessiert es den ein oder anderen. Ich fĂŒr meinen Teil lese unheimlich gerne hier die Aufbauberichte und da ich derzeit keinen von einer Ducati habe und auch nichts im Plan ist kann ich nur diese Restauration herzeigen. 😇 Mir ging es dieses Jahr genauso wie wahrscheinlich vielen. Auf einmal war Zeit da. Anfangs gefĂŒllt mit vielen Sorgen, recherchieren, Zahlen vergleichen und nachdenken. Nachdem ich gemerkt habe, dass dies fĂŒr mich alles nichts bringt, und man wohl erstmal 2-4 Wochen abwarten muss um zu sehen was wirklich passiert, zog es mich in die Garage. Und was findet man da, wenn man sich von nichts so richtig trennen kann? Eine alte Simson S50.😎 Kurz in den Erinnerungen gewĂŒhlt und der Entschluss was gemacht wird stand fest. Als ich sie vor 11 Jahren durch Zufall kaufte, lief sie nicht richtig. Mehr lieblos, mit so wenig Geld wie möglich, hatte ich sie so weit gebracht, dass sie einigermaßen lief, aber nie richtig. Die U-ZĂŒndung nervte und der Zylinder war auch nicht der frischeste. Also wurde der Plan gemacht. Neue E-ZĂŒndung, neuer Zylinder und neue Reifen. Das sollte reichen, dachte ich.🙈 Ab auf die BĂŒhne. Sah gar nicht so schlecht aus als Basis auf den ersten Blick. Nach dem Felgenausbau stand fest, so kann ich da keine neuen Reifen aufziehen und guten Gewissens einbauen. Nach dem Entfernen der ZĂŒndung und durchschauen der Elektrik, wurde der Plan wieder geĂ€ndert. Neuer Kabelbaum muss zwingend eingebaut werden. Das kann man so nicht lassen. Und wenn der schon neu ist, werden auch wieder Blinker usw. funktionsfĂ€hig montiert. Beim Informationen sammeln welcher neue Zylinder verbaut werden soll, wurde schnell klar, der Motor sollte auch neu regeneriert werden. Nach den ganzen Erkenntnissen, wurde der Plan dann in: Einmal alles nach meinen Vorstellungen Überholen geĂ€ndert. Motor raus und auf die Schnelle aus Restmaterial einen MotorstĂ€nder gebaut. Schwingenlagerung und Motorlagerung auch ĂŒberholungsbedĂŒrftig. War ja zu erwarten. Und natĂŒrlich vieeeel Reinigungsarbeit. Weiter ging es mit dem Rahmen und allen Anbauteilen. Zwischenzeitlich war wirklich alles zerlegt und die Motorrevision weit nach hinten geschoben. Mit den meisten Paketboten war ich mittlerweile per Du. Nachdem alles einigermaßen sauber und ĂŒberholt war, ging der Zusammenbau recht flott. Ab jetzt konnte sich dann endlich um den Motor gekĂŒmmert werden. Was da fĂŒr ein Öl oder was auch immer da rauslief, stimmte mich sehr bedenklich. Zum GlĂŒck war es aber wohl wirklich nur dem Alter geschuldet. Getriebe und GehĂ€use waren soweit nach dem Reinigen top in Ordnung. Kurbelwelle, alle Lager, alle Dichtungen, Kupplung und die Kickstarterwelle kamen neu. Diese einfache Technik hat wirklich mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hĂ€tte. Weiter ging es mit meinem Lieblingsthema Elektrik. Da mir alles was ich an SchaltplĂ€nen so finden konnte nicht wirklich gefallen hat, musste ich selbst ran. Wie man sieht, kĂŒnstlerisch bin ich sehr begabt. Erster Entwurf: Finaler Entwurf: Ergebnis: Paar Teile waren natĂŒrlich ĂŒbrig und fĂŒr die Tonne: Nach jetzt knapp 6 Wochen war ich dann fertig mit dem Projekt. Wirklich witzig wie schnell das geht, wenn man sonst nebenher nichts Großartiges machen/arbeiten muss. Hier das vorlĂ€ufige (Zylinder ist immer noch der alte moniert, aber ein neuer bestellt) Ergebnis: Simson S50 B1 Bauj. 76 · Vape 12V mit Kondensator (optional kann eine Batterie benutzt werden) · neuem Kabelbaum · alle Lager und Dichtungen neu · >97% der Schrauben aus Edelstahl · Voll FunktionsfĂ€hig (Parklicht nur mit Batterie) · Springt kalt wie warm auf den ersten Kick an · Zwar nicht alles original, aber nahe dran. GrĂŒĂŸe Sascha
  16. 24 points
    Kein Alpenblick, aber ein Neuzugang im Fuhrpark ... "Schatz, ich habe Quatsch gemacht - aber großartigen Quatsch." Nach gut einem Jahr Entzug endlich wieder luftgekĂŒhlte Zweiventilromantik in einer der (meiner Meinung nach, selbst die bessere HĂ€lft stimmt zu) schönsten Formen die Ducati in der Neuzeit so produziert hat. Frisch besohlt fĂ€hrt sich das "Brot-und-Butter" Modell der Sportclassics erstaunlich flink und wendig. Kleinere Änderungen wurden/werden noch gemacht, zum Beispiel brauchbare Spiegel und andere Stummel. GrĂ¶ĂŸere Operationen sind denkbar, aber erstmal muss gefahren werden was das Zeug hĂ€lt. 😎
  17. 23 points
    Moin , dieser Post bedeutet mir viel. Die Bilder sind nicht so imposant und beeindruckend wie die vieler von euch, die das GlĂŒck haben, aus der HaustĂŒr in ein Supersunshine-Panorama zu fallen. Es sind die Bilder eines Treffens meines Bruders, der bei MĂŒnchen wohnt, und mir, NĂ€he Hamburg, in Bebra. Wir sind quasi auf den Tag genau vor 20 Jahren das letzte Mal zusammen gefahren und hatten eine Menge Spaß, gute GesprĂ€che und kalte GetrĂ€nke. Nachdem wir uns in den letzten Jahren nur zu KrisengesprĂ€chen zu unseren Eltern und den Beerdigungen dieser fĂŒr uns wichtigen lieben Menschen getroffen haben, nahmen wir uns vor, uns einmal im Jahr zu treffen, um das zu tun, was wir lieben: Biken! Dieses war das erste Mal, das nĂ€chste Jahr ist schon gebucht. uns Hier hatte ich endlich die BAB hinter mir! Himter Sontra, dicht am Ziel. Beorn in seinem Element und entspannt Beorn und Kathi haben sich auf Anhieb gut verstanden. Richtung KnĂŒllwald Von vorne Vom Balkon In einem kleinen Ort an der Rhön... Zwischen Hessen und ThĂŒringen Peace Kathi Rider: "Ich lass mich nicht gerne beim Fotografieren fotografieren!" Ralle, coolster Goßer Bruder! Kurven Kurven Kurven... Die haben wir bei unserer Brotzeit getroffen. Senioren, die Alpakas fĂŒhren und fĂŒttern durften. Als wir los wollten, haben wir unsere Karren auf die Straße geschoben, damit die sĂŒĂŸen Dinger nicht erschrecken. Hat einer von euch mal gehört, welche lustigen GerĂ€usche die machen 🙂 Wasserkuppel RĂŒcktour hinter Eschwege... War froh ĂŒber die Raucherpause, denn ich wĂ€re rechts weiter gefahren, obwohlich links ( nach oben) fahren musste... Ralle hatte derweil 2 blinde Passagiere auf dem GepĂ€cktrĂ€ger 🙂 Nach vorne war es noch höher... Harz eben Kurz vor Zuhause, bei Soltau: Beorn hatte Durst, und ich auch... Kaffeeee! Ich hoffe, dass euch diese kleine Geschichte gefallen hat. War eine geile Tour, hoffentlich die erste von vielen. NĂ€chstes Jahr ist, wie erwĂ€hnt, schon gebucht, weil noch ĂŒber 3.500 km bei Bebra auf uns warten... Und danach schauen wir mal, worauf wir Bock haben. Schoin Gruß Jens
  18. 23 points
  19. 23 points
  20. 23 points
    Kann mich mal bitte einer kneifen? Nach drei schönen Jahren mit der 996 hat heute eine Panigale ihr neues Heim bei mir bezogen. NatĂŒrlich musste ich am heißesten Tag des Jahres Bolognas schnellsten Eierkocher direkt probefahren. Dementsprechend komplett fertig, aber glĂŒcklich und echt dankbar.
  21. 23 points
    So... und wieder startet die Gute in das diesjĂ€hrige Jahr 2019. Alle FlĂŒssigkeiten erneuert. Weitestgehend alles kontrolliert... Zum letzten Zwischenstand gab's ein paar dezente VerĂ€nderungen, ansonsten lĂ€uft die liebe Monster wie eine 1. Schöne Saison euch allen!!! Brembo P4 CNC 30/34 SĂ€ttel verbaut mit Z04 RennbelĂ€gen Rundum frische LC600 BremsflĂŒssigkeit befĂŒllt Andere Ventildeckel 😎 Carbonhalterung fĂŒr die Fresco-Töpfe (vielen Dank an @s4-michel) Zahlreiche Titanparts von @Tieflader Ebay-KĂŒhlergitter zum Schutz vor Steinschlag und Gummiabriebsknubbel... (Überlege noch bzgl. der Kabelbinder... das geht wohl eleganter đŸ€”) Motul Factory Line Motocool "Fertig"-KĂŒhlflĂŒssigkeit (FĂŒllmenge: 2,35 L einschließlich des AusgleichbehĂ€lters gefĂŒllt mittig zwischen MIN - MAX Zwischenupdate bzgl. der Metzler Racetec RR K3 Reifen: Ist zwischenzeitlich der 4. Satz den ich fahre und hab eigentlich gar keine BedĂŒrfnisse was anderes auszuprobieren. Bin hochzufrieden mit dem Reifen solange man sich auch an die Empfehlungen haltet. D.h. am besten mit ReifenwĂ€rmer und dann auch entsprechend auf Temperatur halten. Dann ist der Bodenkontakt hergestellt und die Verbindung fĂŒhlt sich gut und sportlich an. Laufleistung weiß ich jetzt nicht so ganz genau, aber max. 2000km, eher etwas weniger bei +/- 80° Reifentemperatur. Der vordere hĂ€lt zumindest bei meiner momentanen Fahrweise lĂ€nger. Kann den fĂŒr die Rennstrecke als Hobby-Amateur absolut empfehlen. Klar fahr ich nur aus Spaß und nicht um die Zeit, aber es ist doch gut zu merken und zu spĂŒren dass da einfach noch eine Menge Reserven im Reifen stecken. Bin wirklich beeindruckt, dass diese kleine AuflageflĂ€che der Reifen diese SchrĂ€glagen und KrĂ€fte ermöglichen kann. In meiner 7-jĂ€hrigen Beziehung mit dem Monster gab's es bisher nichts weltbewegend kompliziertes oder schwierig zu bewĂ€ltigendes Problem. RegelmĂ€ssige Pflege und Instandsetzung vorausgesetzt find ich die S4RS ist ein grundsolides Moped. Erleichtert erstmal einfach um alles was nur unnötigerweise und funktionslos rumhĂ€ngt. Da hat ja so jeder seine Vision wie das Moped dastehen soll. Im Anschluss hab ich dann darin investiert einfach höherwertiges Material zu verbauen. Einfachste und fast unbedenklichste Variante sind da dann tatsĂ€chlich das Investieren in eine Unzahl von Titanschrauben und titan Sonderanfertigungen (bspw. geschmiedete Bremssattelschrauben mit 12-kant Aufnahme von Marcel). Insbesondere wenn die Monster mal in Fahrt ist, gibt's nichts wichtigeres als zu Wissen das die Leinen halten wenn sie gestoppt werden muss. Hab aufgrund meines Jobs vermutlich ein relativ knackigen HĂ€ndedruck. Hatte mir deswegen mal ĂŒberlegt was eigentlich als erstes versagen wĂŒrde wenn soviel Druck auf der Bremsleitung ist, und es nichts mehr zu komprimieren gibt. Da versagt vorher wohl eher irgendeine Dichtung bevor die SattelhĂ€lften ĂŒberhaupt was spĂŒren. Dennoch ist Sicherheit so eine zweischneidige Sache, eigentlich eindeutig. Es gibt keine. Dennoch eine beruhigende Investion in meinen Augen. Und außerdem sind die Schrauben schön anzuschauen und Marcel hat's gefreut die zu machen Das Brembo Schweißband ĂŒber dem BremsflĂŒssigkeitsbehĂ€lter verhindert das Insekten mit 100% Tötlichkeit am BehĂ€lter aufschlagen. Ich bin mir sicher das Band hat die Zahl der Toten Insekten verringert. Ja... auch von den Bildern konnte ich die Finger nicht lassen... Monster etwas in Szene gesetzt. Vielen Dank fĂŒr die ganze Inspiration deiner Fotografie @rocroc. Hab eine etwas Ă€ltere Nikon P330 wieder zum Leben erweckt und einfach mal ein paar Fotos geschossen. Einfach erstmal nur darauf geachtet brauchbar belichtet zu Fotografieren. Die Daten wurden dann als .RAW (bei Nikon als .NRW-Dateien) abgespeichert. Mit der Freeware (und dem kostenlosen Pendant zu Adobe's Lightroom) Darkroom dann importiert und parallel zu verschiedenen YouTube Tutorials einfach ausprobiert was denn welcher Einstellregler bei zahlreichen Möglichkeiten verursacht. Ist schon beeindruckend wie man einem "flachen" Bild wieder anfĂ€ngt das Leben einzuhauchen. Das war es mir am Ende dann auch egal dass die Holzplatte fĂŒr den SeitenstĂ€nder herhalten musste. Ein authentische Aufnahme. Nur akzentuiert Bin echt happy mit der S4RS! So eine potente Fahrmaschine.
  22. 22 points
    Liebe Monstergemeinde, da mittlerweile einige Monster-Fanatiker auch eine Streetfighter V4 S oder ohne S besitzen, dachte ich mir, eröffne einen Streetfighter-Fred indem die Erfahrungen, Bilder und Emotionen ausgetauscht werden können. đŸ‘đŸœ Sollte Ben oder die Moderatoren demnĂ€chst eine Streetfighter-Ecke in diesem Monstercafe eröffnen, dann können sie diesen Fred dahin umziehen, oder wenn sie der Meinung sind, das hat im Monstercafe nichts zu suchen, dann können sie diesen Fred löschen. 😬😎 Ich fange mal mit meinen ersten Erfahrungen zur Streetfighter V4S an, die ich gestern beim HĂ€ndler abgeholt habe und bis jetzt 450km auf den bayrischen Landstraßen bewegen konnte. Anmerkung: Die Rote Zora steht nicht zum Verkauf. 😂 Viele Erfahrungen sind zur Streetfighter nach Probefahrten, oder ersten Kilometern im Eigenbesitz HIER berichtet worden. Motor-Getriebe-Fahrwerk: Motor V4 mit V2-Charakter mit Leistung im Überfluss und im Schub mit enormen Eigenverzögerungsverhalten (lĂ€sst sich elektronisch einstellen). Ich glaube heute bei zĂŒgiger Fahrweise auf den 250km keine drei mal gebremst (Vorderrad- oder Hinterradbremse). Wurde schon gefragt, ob das Bremslicht defekt ist. 😂 Im Kaltzustand (bei 14 Grad Außentemperatur) ruckelt der Motor die erste Minute, wenn man nach Motorstart gleich losfĂ€hrt, danach alles gut. Getriebe mit Schaltautomat, schaltet butterweich und ist eine Show beim runterschalten mit Zwischengas-Spratzern. Man kann sich daran gewöhnen. 😎 Fahrwerk ist der Hit (elektronisches Fahrwerk bei der V4S). Bin in erster Linie nur im Sport-Modus gefahren und seltenst ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk (Kennfeld) gefahren, welches auch komfortabel ist. Top sportlich angebundenes Fahrwerk - kein pumpen und in jeder Situation Zug- und Druckstufe bestens im Einklang. đŸ‘đŸœ Die Bremsen sind standfest und super dosierbar - braucht man aber nicht bei der Eigenverzögerung/Schubverhalten des Motors. 😂 LenkungsdĂ€mpfer (elektronisch geregelt) hĂ€lt den Lenker vibrationsfrei und lĂ€sst alle Lenkbewegungen zu. Reifen DRC II braucht man nichts mehr dazu schreiben, außer die Frage stellen, ob der Hersteller tatsĂ€chlich Pirelli ist, oder vielleicht doch PATTEX. 😎 Sound und Abgasklappe: Als Fahrer nimmt man den Sound deutlich mehr wahr, als die Außenwelt- mehrfach bestĂ€tigt worden. Als Fahrer sagst Du „irre“ wie laut, das geht gar nicht, wie haben die das zugelassen bekommen. Ohrstöpsel (Race) sind angebracht. Aber im 4.Gang bei 50-55km/h schlĂ€gt die Abgasklappe gnadenlos zu und Du musst auf den Drehzahlmesser schauen, ob der Motor ĂŒberhaupt noch lĂ€uft (kein Scherz). Ich dachte schon wieder zum HĂ€ndler fahren zu mĂŒssen, weil die AbrollgerĂ€usche der Reifen so laut waren in diesem Geschwindigkeitsbereich. 😂 Warum wieder zum HĂ€ndler? Weil ich zwei mal den HĂ€ndler am Samstag besucht habe. 1. Abholung der SF V4S 2. Auslesen des Fehlerspeichers, weil die Engine-Check-Lampe nach einem Startvorgang angeblieben ist. Ursache war eine Fehlermeldung der Klappensteuerung. Motor und Getriebe liefen trotz Engine-Check-Lampe einwandfrei, kein Notprogramm oder Ähnliches. Daher war ich weniger beunruhigt. 😬 FSP gelöscht, Steckverbindung der Abgasklappe auf Festsitz geprĂŒft und jetzt ist alles wieder gut. đŸ‘đŸœ Kraftstoffverbrauch: Nach 160km geht die Tankreservelampe an und nach weiteren 21km auf „Reserve“ ergab das Nachtanken 12,2Liter. D.h. ein Verbrauch von 6,7L/100km. Komisch, denn das Cockpit zeigte einen Durschnittsverbrauch von 4,9L/100km an. Dieses Thema werde ich weiter beobachten, in der Hoffnung, dass der Realverbrauch und angezeigter Verbrauch sich annĂ€hern. Stand heute kommt man ca. 200-220km weit mit „Reserve“ - ohne GewĂ€hr. 😎 Spiegel-RĂŒckspiegel: Konzipiert fĂŒr schmĂ€chtige/schmale Italiener. Ich sehe zumindest mit normaler/krĂ€ftiger Statur (182cm/88kg) nichts was hinter mir geschieht....wahrlich nichts, außer meine Unterarme und Rippen. đŸ€š Lenkerendspiegel sind ein muss fĂŒr mich. So, dass sind die ersten Erfahrungen nach zwei Tagen und 450km Fazit: Geiles GerĂ€t! đŸ’ȘđŸœ Mehr Erfahrungen demnĂ€chst in diesem Fred, hoffentlich auch von den anderen Fighter-Besitzern. Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, dann Attacke, frei raus in diesem Fred, oder per PN. đŸ‘đŸœ Schönen Gruß Niko Hier noch ein paar Impressionen der Streetfighter V4S....ach by the way...suche noch einen passenden Namen fĂŒr die Fighter. 😬😜😎 Evtl. Umbauten stelle ich in diesem Fred ein. So long...wĂŒnsche euch einen erholsamen Sonntagabend.
  23. 22 points
  24. 22 points
    Der Sonntag als Heimreisetag begann etwas wolkig. Da man vom Timmelsjoch Sonntags noch nicht ins Ötztal fahren konnte, blieben mir 2 Möglichkeiten. Heimfahrt wie Anfahrt - wie öde - oder mit einem kleinen Umweg ĂŒber den Reschen...bzw darauf und wenn es geht daneben. Ich sag nur kleine StrĂ€sschen. Ich starte also ĂŒber den Jaufen und ab der Passhöhe kommt die Sonne raus. Super! Bei dem herrlichen Wetter also wie am Vortag ĂŒber die Weinstrasse nach Meran, aber heute mit Fotostopps. Dann ein paar weniger aufregende Kilometer Richtung Reschen. Bei Laas verlassen ich die Hauptverkehrsader und halte mich nördlich davon bis Schluderns. Wie oft soll ich noch "herrlich" schreiben? Nix los, super Aussicht, tolle Straßen, tolle Kurven. Abseits der Reschenpasshektik und einer Pause mit Fernblick im Schatten eines Baumes. Bei Schluderns also wieder auf den Reschen bis Nauders und dort links ab und westlich und paralell zum Reschen am Inn entlang. Auch hier nahezu kein Verkehr, super Belag und daneben plĂ€tschert der Inn im herrlich...ups schon wieder...im schönsten grĂŒn. Bis Prutz versuche ich weiterhin, mich neben dem Reschen zu halten. Der weitere Weg Heim ist dann nicht mehr ganz so spannend...Landeck...Imst...Hahntennjoch (diesmal trocken)...Gaichtpass...Pfronten und auf deutschen Landstraßen etwas flotter bis zum Ziel.
  25. 21 points
    Ciao in die Monsterfamilie ! Möchte mich hier vorstellen und in einer kleinen Story teilen, wie ich diesen Sommer binnen drei Tagen vom kompletten Motorrad-Ignoranten zum Monsterianer mutiert bin.... Neben dem allgegenwĂ€rtigen "C...-Virus" gibtÂŽs dankenswerterweise auch noch andere, befreiende Ansteckungsgefahren im Leben. Vor allem wenn Mann Ă€lter wird droht mitunter blitzschnell Infektionalarm, und mich hatÂŽs im August von einem Tag auf den anderen erwischt. Nach 30 symptomfreien Jahren! Ein Moped musste her - und das ziiiemlich zeitnah. Keine Ahnung mehr von nix und einen mega großen Respekt vor jedem Feuerstuhl der schneller als mein frĂŒheres KKR (frisiert, klar!) ist. Das war der Ist-Zustand. Äehm ja, Style darf schon sein..., rundgefeilt ohne Emotionen geht auch nicht und Charakter war Pflicht. Am liebsten irgendwas cooles, sĂŒdlĂ€ndisches Temperament + bisschen kribbelnder Erotik! Und nicht an jeder Ecke zu sehen! Quasi Ferrari des kleinen Mannes - so Ă€hnlich. Überraschung... nach 3 Stunden Moped schauen war klar wohin der Hase lĂ€uft. Es MUSS eine Rote werden. So viel Rasse und Schönheit! Bei L&L stand eine rote Beauty vor der Werkstatt, traumhaft und unwiderstehlich. So eine könnte es sein!!! Typ??? Null Plan, es stand zumindest "DUCATI" drauf ;-))). Ah ja! Nachfolgend (Internet-) Recherche stuuuundenlang, Informationen hamstern ohne Ende, Besichtigungen. Ohne Probefahrt. Hey, da hatte ich zuviel Respekt und Schiss! Hilft aber nix, raus aus der Komfortzone, dann wird eben ersmal was kleines gemietet. Die ersten Reitversuche traute ich mich auf nem "Pony" ĂĄ la Monster 821, einschließlich Herzklopfen. Jesus, die geht ja hammers! Anfahren vor dem Laden an der Kreuzung - abgewĂŒrgt...! Boah, wie peinlich. Okay, mehr GefĂŒhl in der linken Hand bitte und es klappt. Der Großteil des Hirns war eh auf den rechten Handgriff fokussiert, immer schön Respekt als AnfĂ€nger, bloß keine bodennahen Erkenntnisse sammeln. Kurz und gut, nach 2 Tagen Herantasten und GefĂŒhlaufbau im Schwarzwald und auf der schwĂ€bischen Alb hab ich den Helm runter, in den RĂŒckspiegel geschaut und mir bescheinigt: yepp, das passt, aus mir wird noch ein Biker! Es wurde jedenfalls immer konkreter, die Gedanken rannten, angehaucht mit emotionaler (Un-) Vernunft im Kreis und ...ZACK... stand ich vor der ersten 1200er 😇 Monster. Was ein geiles Teil, der Puls stieg direkt dreistellig. Jawoll, Probefahrt traute ich mich inzwischen auch, natĂŒrlich mit dem gebotenen Respekt! Nicht nur vor der Leistung - gehört mir ja (noch) nicht. NatĂŒĂŒĂŒrlich sind wir uns sicherlich einig, daß besonders fĂŒr einen anfĂ€ngernden Wiedereinsteiger eine 821 locker (!) reicht und auch tierisch Spaß macht. War mir auch klar. Und sagte der Verstand! Andererseits... auch Verstand, wird der Wunsch nach ner Großen im kommenden Jahr garantiert nicht kleiner werden - und ein artgerechter Umgang mit Maschine, insbesondere der rechten Hand, geht nach meiner Überzeugung IMMER von der Denkzentrale zwischen den Ohren aus! Abgesehen von der wachsenden Erfahrung. Nach diversen Vor-Ort-Terminen von Freiburg ĂŒber Heidelberg und Frankfurt hab ich schließlich beim vierten Date meine Rose ĂŒberreicht und meine Bella gefunden! Sinnigerweise fast vor der HaustĂŒre im Raum Stuttgart. Das Wetter war ja nahezu perfekt und so haben wir beide uns auf fast 5.000 Kilometern angenĂ€hert und lieben gelernt 🙂 *schwĂ€rm. FĂŒr die Versicherung per Saisonkennzeichen hatte ich auf 7 Monate unvorsichtige 5tsd GesamtKM geschĂ€tzt, das wird wohl nix werden. Vor einer Woche dann der herzschmerzige Abschied ins Winterlager. WĂŒrde mich jetzt lieber in den SĂŒden, z.B. ans Mittelmeer wĂŒnschen... aber ich freu mich schon jetzt tierisch auf den Start in die Saison 2021. Vielleicht trifft man sich ja mal auf/zu einer gemeinsamen Runde!!! GrĂŒĂŸe Jörg
  26. 21 points
    Ich hoffe es waren noch nicht die letzten Ausfahren dieses Jahr mit der GT im bergischen und dem Monster im Regensburger Umland.
  27. 21 points
    2 Wochen Urlaub in SĂŒdtirol. Eine Woche mit den Kumpels und dann kam meine Frau nach. Schwerpunkt dann auf Wandern, Mountainbike und die Seele baumeln lassen. Ich wĂŒrde sagen es waren 2 perfekte Wochen. Nur der Anfang war etwas holprig. Ich war als eines der Zugfahrzeuge fĂŒr die HĂ€nger eingeplant. Als ich dann am Abend vor der Abreise den HĂ€nger anholen wollte, klappte sich die elektrische HĂ€ngerkupplung nicht aus. BMW Notdienst bis in die Nacht ohne Erfolg. Sensor defekt, keine Möglichkeit das Teil manuell auszufahren. Mit so einer HĂŒrde hatte ich wirklich nicht gerechnet. Reisen Umorganisation mit allen Beteiligten um die Moppeds in den Urlaub zu kriegen. Was ein Riesen Schei...Ich war auf 180. So eine unnötige Sollbruchstelle einzubauen und nicht mal eine Notentriegelung zu planen. Bescheuert 😡 Aber an dann war alles gut. BMW Italia hat es gerichtet wĂ€hrend wir da waren (3x mal Duc, 2x Aprilia) Marmolada Karerpass/Nigersattel Karersee Sella Pellegrino Bei Tiers/Rosengarten Und lecker gegessen und gewandert wurde auch noch Auf dem Langkofel
  28. 21 points
    Vielleicht, aber unwahrscheinlich, das letzte Mal im 2020 "Susten"
  29. 21 points
    Gester die 1. Ausfahrt mit meiner Tochter ( 8 ) , hat super geklappt.
  30. 21 points
    Heute war Großveranstaltung der Rennleitung rund um den beliebten Motorradtreff Zollenspieker FĂ€hrhaus in Hamburg Kirchwerder - und ich mitten drin. UnzĂ€hlige Motorradpolizisten auf GummikĂŒhen -teilweise zivil- kurvten kreuz und quer durch die Gegend und fischten alle MotorrĂ€der raus und eskortierten sie zu einer zentralen Kontrollstelle, wo sich dann sofort 6 fachkundige, sehr nette Beamte auf mein Bike stĂŒrzten. Idealerweise waren auch 2 dabei, die selbst eine Ducati fahren, was sie beilĂ€ufig erwĂ€hnten... Die Kontrollwut und -lust wich dann relativ schnell interessierten Fragen nach der Kraftentfaltung des Motors, dem durchschnittlichen Reifenverschleiß "bei soviel Leistung"? Fragen nach der unflĂ€tigen LautstĂ€rke des SC Project, zu flacher Kennzeichenwinkel, abgefahrener Hinterradreifen oder Lenker und Hebel aus dem Zubehör ohne Kennzeichnung etc. pp? Fehlanzeige. DafĂŒr interessierten sie sich fĂŒr die Grafik des Dashs und ließen sich die elektronischen Fahrassistenzen eingehend erlĂ€utern...und wollten mir eine gelbe Warnweste andrehen, erkannten dann aber schnell, dass ich die wohl nicht tragen wĂŒrde "die liegt bei Ihnen nur in der Schublade, stimmt's?" Schließlich gab's ein Ticket wegen des fehlenden rechten Spiegels (hĂ€tte da mal besser auf @Chosen gehört 🙄) und des Deckels vom hinteren BremsflĂŒssigkeitsbehĂ€lter, der mir kurz zuvor im laufenden Galopp abhanden gekommen sein muss. Ein Datum, bis wann ich die MĂ€ngelbeseitigung dann vorfĂŒhren muss, gibt's nicht. Zum Schluss dann: Beamter: "Sehr schönes Bike, sowas such' ich noch. Hier meine private Handynummer, falls das Bike mal zum Verkauf steht." Ich: "Mit diesem Auspuff"? Beamter: "Unbedingt!"
  31. 21 points
    Obwohl ich Medien eigentlich hochgradig digitalisiert konsumiere und produziere, freue ich mich immer wieder auf das haptisch-optische Erlebnis, BilderbĂŒcher durchzublĂ€ttern. Darum lasse ich nach wie vor jedes Jahr auch ein Monster-Beast-Buch vom Stapel. 2017 waren Beamer und Racefrog noch mit von der Partie. Etwas Aufwand, aber bei guter Vorbereitung in akzeptabler Zeit realisierbar. Und auch bei Stromausfall (Tageslicht oder Lagerfeuer vorausgesetzt) mit minimaler Anwenderkompetenz einwandfrei zu bedienen. 72 Seiten sind's insgesamt geworden. Jede Menge Spass und viele geniale Erlebnisse, die da hinter den Bildern stehen. Mal schauen, ob es 2018 noch ein paar Seiten mehr gibt.
  32. 21 points
    Herbstrunde mit Signor Hyde (mein aktueller Spitznamenfavorit):
  33. 21 points
    ein unwiderstehliches Angebot das ich nicht ablehnen konnte......
  34. 21 points
  35. 21 points
  36. 21 points
  37. 20 points
    Hi Leutz, nach anfangs langer Wartezeit und einer kompletten Saison im Originalszustand entschloss ich mich im Winter 2017/18 zu einem Komplettumbau und mit etwas Eigeninitiative und Hilfe von M.A.D. in Leimen und auch T.R. Zweirradtechnik in ThĂŒringen darf ich folgendes Ergebnis prĂ€sentieren, wenn auch etwas verspĂ€tet .... denn mittlerweile habe ich eine weitere Saison absolviert. Angefangen hat alles bei M.A.D. in Leimen die direkt bei der Erstinspektion folgende Teile verbaut haben: Kennzeichenhalter V-TREC Brems- und Kupplungshebel in Tricolor RIZOMA LED-Blinker hinten RIZOMA LED Lenkerendenblinker DP Carbon KĂŒhlerblenden DP Carbon Hitzeschutz am KrĂŒmmer DP Carbon Hinterradabdeckung Selbst Hand angelegt habe ich bei folgenden Bauteilen: (bezogen bei ItaloBike Performance*) ÖHLINS LenkungsdĂ€mpfer + Halter 3M Carbonfolie Frontscheinwerfer DP BremsflĂŒssigkeits- und Kupplungsdeckel schwarz eloxiert DP ZĂŒndschloßabdeckung DP Rahmenstopfen schwarz eloxiert DP Carbon Tankpad CNC Racing Kettenblattadapter mit passenden eloxierten Schrauben* DUCABIKE Ölablassschraube rot eloxiert* DP Wasserpumpenabdeckung* CNC Racing Radmuttern rot eloxiert* EVO Performance WasserkĂŒhlerabdeckung* EVO Performance ÖlkĂŒhlerabdeckung* SW Motech Tankrucksackadapter Aber den Großteil des Umbaus verdanke ich dann schließlich der Firma T.R. Zweiraddtechnik DP Windschild der Monster 1200R DUCABIKE Kupplungsdeckel* AKRAPOVIC Titan-Auspuffanlage* der Panigale 1299 Final Edition** QD Exhaust Carbon Hitzeschild fĂŒr KrĂŒmmerrohr BMC Sportluftfilter HANDMADE KrĂŒmmerrohr (Fremdarbeit) INDIVIDUELLE Sitzbank mit Tricolor (Fremdarbeit) Das Ergebnis könnt ihr hier auf dem Bild sehen, auf Wunsch können auch Detailbilder gepostet werden .... und mal schauen was der Winter 2018/19 noch so mit sich bringt. **der Auspuff ist ausgestattet mit dB-Eatern, e-PrĂŒfzeichen und Ducati Emblem (weil von der Panigale 1299 FE), aber das Thema wurde im Auspuff-Thread bereits diskutiert 😉
  38. 20 points
    Spontanes Rudeltreffen in der FrÀnkischen
  39. 20 points
    Morgendliches Ritual vor dem Start Duc. rausstellen und Alarmanlage aktivieren ......... Sitz aufwĂ€rmen ..... KĂŒhlflĂŒssigkeitscheck ....... alles O.K., kannst losfahren .... erstes PĂ€usle bei Mainhardt ....
  40. 20 points
    Die Monster darf sich erholen. Gerade drei Tage Alpen mit dem LangstreckenjĂ€ger erkundet. Die Multi ist zwar nie meine erste Wahl, wenn ich in der Garage stehe, macht aber doch auch sehr viel Spass. Unglaublich, wie man das Dickschiff vollgepackt durch die Kurven jagen kann. Das elektronische Fahrwerk schluckt richtig eingestellt alles und bietet auf schlechten Strassen Grip, von dem ich mit der Monster nur trĂ€umen kann (noch, nach den vorgesehenen Mods nicht mehr :-)). Und der 1260er DVT mit 42 ZĂ€hnen statt 40 hinten drĂŒckt schon sehr schön. Am Walchensee Kloster Seeon - Geniale Location. Zimmer, Essen, Weiher ... hat alles gepasst.
  41. 20 points
  42. 20 points
    So, das erste mal Slicks gefahren – und der Rosso Corsa 2 ist und bleibt mein Lieblingsreifen, aber dazu spĂ€ter mehr. Am Sonntag ging's mit @zillo und @Spirit-64 auf nach Polen auf die Tor Poznan mit MotoMonster. Ein bisschen Schiss hatte ich ja schon vor dem Track, was man so gehört hat, und nachdem ich mir auf YouTube ein paar onboard Videos reingezogen habe. Auf der Start/Ziel mit 240 km/h und danach in 'ne lange Rechts kacheln klang fĂŒr mich im ersten Moment ein bisschen nach Wahnsinn. Und generell liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Strecke gute 30km/h ĂŒber Groß Dölln. Na ja, entspannt dran tasten. Sonntag Abend angekommen haben wir dann zusammen mit @ipoxiatic, @NeroHH und Anhang unsere eigene Box mit Mopeds bestĂŒckt 😎und die Homebase aufgezogen. Montag frĂŒh ging's los. Die Strecke lag mir irgendwie. Nach ein paar Runden eingrooven habe ich gleich eine gute Linie gefunden, konnte den Speed steigern und die Brems- und Einlenkpunkte immer weiter und weiter nach hinten legen. SchrĂ€glage und Kurvenausgang Speed erhöhte sich stetig, bis wir alle dann am Abend in unsere Gruppen gewĂŒrfelt wurden. @ipoxiatic und ich in rot (yay!), @zillo und @Spirit-64 in gelb und @NeroHH samt seiner Sozia (!) in grĂŒn. (Respekt hierfĂŒr). Mein Supercorsa SP hinten, den ich noch in Groß Dölln gefahren hatte, hielt noch genau 3 Turns – Mittags war dann Sense. Der schnelle Rechtskurs in Polen und der raue Asphalt hat die Flanke einfach aufgefressen. Ein neuer musste her. Und dank Kai's ReifenwĂ€rmer Leihgabe konnte ich dem neuen SP vor jedem Turn zumindest ein wenig Leben einheizen. Die restlich 3 Turns des Tages liefen mega, die Monster rannte wie ein wildgewordenes Biest und der Remus donnerte vulgĂ€r schreiend die Zielgerade hoch, dass es den Außenstehenden die Nackenhaare aufstellte. Zumindest wurde mir das so erzĂ€hlt. Hatte Stöpsel drin. Am zweiten Tag um die Mittagszeit war dann auch der brandneue Supercorsa SP Geschichte. R.I.P., die Monster hat ihn innerhalb von 4 Turns und 320 km einfach in StĂŒcke gerissen und kaltblĂŒtig ermordet! Ein bisschen nehme ich es ihr ja schon ĂŒbel. Vielleicht durch die etwas kĂŒhleren Temperaturen oder Drehmoment, oder einfach eine unangemessene Fahrweise, wer weiß. Wir beide haben das dann aber auch nicht weiter diskutiert. Nur kamen wir zu dem Entschluss: Slicks mĂŒssen her. ReifenwĂ€rmer hatte ich ja schon. Also 'nen leicht angefahrenen Satz gekauft, aufgezogen und los ging's. Und wieder eine Schippe auf den SP gelegt. Traktionskontrolle gab nun endgĂŒltig Ruhe, in die Kurve fielen wir beide quasi von alleine (und blieben da auch) und stabil beim anbremsen aus beliebigen Geschwindigkeiten. We like. Nach einem legendĂ€ren Turn zusammen mit @ipoxiatic am Dienstag und Mittwoch und unserem erreichten Ziel unter 1:50 zu kommen, konnten wir unsere Bestzeiten mit 1:49.450 (ich) und 1:49.442 (er 😂) notieren. Ein Vorsprung von 44 cm bei Vorbeifahrt mit 200. Am dritten Tag Mittags war ich dann durch. Also im Sinne von fix und alle. Konnte kaum laufen, lahme Beine, lahme Arme, untererer RĂŒcken. Also, Monster wieder kultiviert, Slicks runter und die Straßenpellen RC2 drauf. Und wenn man schonmal da ist, warum nicht noch schnell n RĂŒndchen drehen und die Flanken sauber fahren. Noch schnell nen grĂŒnen Aufkleber geholt um der Slick Gang in rrot nicht den Spaß zu verderben und entspannt den Corsa 2 einsurfen. Und das lustige ist, ich hab wirklich fast keinen Unterschied zum Slick gespĂŒrt hahaha! So genug gelabert, hier ein paar Bildchen. Fazit: Holt euch den RC2, aber mit Slicks sieht die Monster besser aus 😂GrĂŒĂŸe, D Achja.... die Karren kamen nach uns. Kann man machen 😎 Einige Bilder von pixelrace.de
  43. 19 points
  44. 19 points
    Endlich ist sie da, freu mich wie 'Bolle' 😍
  45. 19 points
    Aber das wĂ€re es dann wert gewesen... Ich kann mich erinnern, wie ich als 10 JĂ€hriger versucht hab mit Inlinern eine lange Rutsche auf "Abenteuerspielplatz" runter zu fahren. das ging auch einmal "ganz kurz"😁 Back to topic: Wir haben also Argument A: -> So viel Leistung braucht kein Mensch und nur dir Elektronik macht es fahrbar. und Argument B: -> Moderne Regelungssysteme sind als Teil der Machine zu sehen, denn die abartige Leistung wird ja nicht in jedem Fahrzustand abgegeben. Also ich finde diese Argumentation funktioniert absolut im Einklang! Viel weniger reicht absolut. Mir macht es einen Höllenspaß auch mal den 2. 3. 4. gang Auszudrehen. Und die "Kuh" richtig am Limit in den Radius zu werfen, was auf einem 200 PS Bike ĂŒbrigens nicht leichter wird Aber es macht es auch Spaß sich von purer Kraft so richtig erschaudern zu lassen. Die Boden-Boden Rakete bei ner Zigarette aufm Parkplatz anzustarren als wĂ€re sie der persönliche Überbringer einer ersten Nachricht direkt aus der Hölle. dabei könnte ich bestimmt auch genießen, dass die Herzallerliebste am Bikertreff polarisiert, in die Eine und auch die andere Richtung! Ich frag mich mittlerweile immer, was uns antreibt andere immer so zu diskreditieren zu wollen. Macht es am Ende nicht GlĂŒcklicher einfach zu akzeptieren das dem Einen ggf. ein anderes Argument aus meiner AuffĂŒhrung wichtiger ist als mir selbst. Oder ist es wirklich so wichtig, dass es ggf. auch Menschen gibt denen BestĂ€tigung von anderen wichtig ist. Der Weg dahin ist oftmals nicht der gleiche aber ein Oldtimer Pilot z.B. freut sich auch ĂŒber ein nettes Wort ĂŒber sein SchĂ€tzchen. Zum Thema Elektronik. Und das Leistung nur noch mit dieser beherrschbar ist muss ich allerdings auch noch etwas technisches sagen. Ich mag dieses Argument ĂŒberhaupt nicht obwohl ich es selber gerne benutze! Gehen wir mal nicht von positiver Beschleunigung aus, sondern von negativer, dem Bremsen! Ich wĂŒrde Wetten, dass niemand in diesem Forum in Frage stellt, dass die dicksten Brembos, natĂŒrlich mit Kurven ABS, das Maß aller Dinge sind. Gehte s doch um Sicherheit. TatsĂ€chlich macht ein z.B. Kurven ABS aber nichts anderes wie eine Traktionskontrolle. Das System ermöglicht nicht, wie oft falsch suggeriert, das Bremsen in Kurven, es wird verhindert! Eine Tracktionskontrolle verhindert das Beschleunigen in selbiger Fahrsituation. Komischerweise ist das beim Bremsen immer völlig legitim beim Gas geben aber oft ein Argument, dass man die Leistung nicht braucht. Das wĂŒrde bedeuten, dass auch eine Schwimmsattelbremse ohne radiale Bremspumpe ihren Job macht und was soll man sagen, das tut sie auch! Sie ist auch physikalisch sicherer, weil man mehr Kraft zum Überbremsen benötigt. Noch hinzu kommt der oftmals schwĂ€chere "Initialbiss", welcher sich positiv darauf auswirkt, dass zunĂ€chst die richtige Achslastverteilung hergestellt ist bevor richtig geankert wird. Was ich sagen will, dass ist doch alles relativ und wir betrachten oftmals nur die halbe Wahrheit. Kein Mensch braucht 200 PS und ebenso keiner die Brembo M50 mit SinterbelĂ€gen. Man kann auch ohne das alles wunderbar viel Spaß haben, sofern das "System" einigermaßen abgestimmt ist. Aber am Ende hat es ja eine poetische Band schon auf den Punkt gebracht. Sowas wie die SFV4 ist "Leider geil"! Mein Tipp fĂŒr mich selbst und andere.... Man lebt besser wenn man sich und seinen Besitz weniger vergleicht und mehr das macht, was einem wirklich wichtig ist. Euch eine schöne Arbeitswoche ! PS: Ich hatte gerade mal Lust so los zu Schwafeln.... der letzte Kneipenstammtisch ist leider viel zu lange her =(
  46. 19 points
    Ich werd ein paar Fotos einstellen 🙂 Der Umbau zog sich ĂŒber ein paar hundert Arbeitsstunden, bei einigen war ich dabei........ Ein grober Überblick: Gabel von der 1098 (Innereien ĂŒberarbeitet) Öhlins Federbein Schwingenumbau fĂŒr 6Zoll Felge (Schwinge gefrĂ€st, Nabe-Exzenter von der 1098 abgedreht) Panigale Radsatz 330er Bremsscheiben Lsl lenker Magura Brems und Kupplungspumpe Domino Kurzhubgasgriff Vater Moto Rastenanlage Quat-T Box Quickshifter Koso Tacho AHK LenkungsdĂ€mpfer Samco SchlĂ€uche PrĂŒfstandabstimmung Verkleidungssatz (sĂŒndhaft teuer) Frontverkleidung wurde komplett abgeĂ€ndert und generell war der Satz nicht fĂŒr die 998, daher viel Anpassungsarbeit. Viele Detaillösungen, Halterungen, div. Teile versetzt bzw. abgeĂ€ndert, usw.......und jede Menge Kopfweh đŸ€Šâ€â™‚ïž Aber sein Traumbike ist jetzt fertig und somit hat sich alles gelohnt 😉
  47. 19 points
    Das war das Ziel (Bild 1) - Novigrad in Kroatien ein Kaffee trinken und dann wieder Heimweg starten. 😬😎 Heute habe ich das Ziel erreicht - Dritte und Zieletappe. Von Cirkvenica die KĂŒstenstraße entlang (Bild 2 / Bild 3 und Bild 4) bis nach Novigrad (Bild 5 und Bild 6) . Mit der Zora dann nach Novigrad runter gefahren und Kaffee getrunken. (Bild 7 und Bild 8). Übernachtung in der Stadt Zadar (Bild 9) und dann gehts morgen durchs Landesinnere Richtung Bayern. 😎
  48. 19 points
    Heute die zweite Etappe nach Kroatien absolviert. Gailberg - Vrsić-Sattel - KĂŒstenstadt Crkvenica. đŸ‘đŸœ
  49. 19 points
    Da heute beschissenes Pisswetter ist, fand ich endlich mal die Zeit ein paar Bilder hochzuladen... hier von meiner Gestrigen Mittagspause...😉 Das wetter war gestern gut, und die meisten Turis sind mittlerweile weg... also gingÂŽs ĂŒbern Umbreilpass zum Stilfserjoch zu nem guten Bekannten der angeblich die beste Bratwurst der Welt verkauft....😋 anschliesend weiter ĂŒbers Stilfserjoch nach hause zum Arbeiten.. die wohl ideale Mittagsrunde.... GrĂŒsse aus SĂŒdtirol Harry
  50. 19 points
    Sonne scheint..... damit war heute Rollout und die beste Zeit des Jahres beginnt. Ich bin soweit zufrieden . Gruss Max.
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