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Basstler

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  • Name
    Julius
  • Motorrad
    Monster 1200S, GT 1000, Pani 1299S

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  1. Hast du denn noch eine normale Batterie verbaut oder einen LiPo? Ich hab ĂŒberall LiPos verbaut und die Maschinen starten auch nach lĂ€ngerem Stillstand problemlos. WĂ€re eine Alternative...
  2. Ich war gestern Abend auch Pitbiken hier um die Ecke in Wuppertal. Mit gerade mal 6 Teilnehmern und guter LĂŒftung auch den UmstĂ€nden angemessen. Eigentlich wollte ich nach Kroatien / Rijeka um da 4 Tage richtig auf die Renne. Aber das aktuelle Geschehen hat mich zumindest dazu bewogen meine Teilnahme abzusagen. Ich hab auch gestern im kleinen Spaß gehabt und was gelernt. Eine gute Alternative um durch den Winter zu kommen.
  3. Ich weiß gar nicht ob @trashem ne S mit M50ern hat oder die M4.32 der normalen nicht S? Letztere hat 32er Kolben und dementsprechend kann man auch grĂ¶ĂŸere Durchmesser bei der Bremspumpe fahren. Ich hab auf der 12S eine 17er Brembo RCS und die funktioniert gut - der Bremspunkt ist aber nicht so Ultra-definiert wie bei einem Non-ABS Moped. Auf der Pani mit M50ern hab ich die 19er RCS - das gefĂ€llt mir noch besser.
  4. Gebe dir in allen Punkten recht. Trotzdem bin ich irgendwie eher bei @rocroc. Ich mache auf der Landstraße ab und zu schon ein Hang-off - ohne das mein Knie den Asphalt berĂŒhrt (Motorrad-Jeans = ungeeignet). Einerseits macht es Spaß auch mal körperlich aktiv auf dem Moped zu sein und andererseits kann man BewegungsablĂ€ufe einschleifen, die auf Straße und Rennstrecke Sinn ergeben. Tief in die Kurve schauen beispielsweise oder die Fußposition anzupassen.
  5. Neuen Helm probegefahren. Deutlich besser als erwartet und mit breitem Grinsen heim.
  6. Die Meinung teile ich uneingeschrĂ€nkt. Die Ur-Monster war auch 1993 technisch keine Avantgarde. Eher eine charmante Re-Inkarnation oder wie man im Englischen sagt „parts bin special“ - frei ĂŒbersetzt „Kunst aus Resten“. Die Zeiten sind vorbei. Leider. Laut meinem Freundlichen lĂ€uft die Streetfighter wie geschnitten Brot. Wirtschaftlich muss man sich um Ducati keine Sorgen mehr machen. Ich glaube aber das genau hier auch ein Grund liegt warum man keine Originale wie die Monster mehr hinbekommt.
  7. Wir können ja irgendwann mal ein Renovierungskonsortium fĂŒr graue Monster bilden. Meine feiert demnĂ€chst ihren 35 tausendsten Kilometer. Ein Ende ist nicht abzusehen. Linear weitergerechnet knacken wir 2024 die 100.000km. In Summe steht sie immernoch gut da finde ich, aber natĂŒrlich haben Tank, Windschild und Heckabdeckung die ein oder andere Gebrauchsspur. Die Abdeckung am ÖlkĂŒhler kann man glaub ich einfach neu machen, dass Ding bekommt ja stĂ€ndig alles ab was das Vorderrad so hochschleudert.
  8. Ich hab die Theorie das nicht der Warnhinweis das Problem ist, sondern der Luftdruck 😉 Du bekommst das selbe holzige Handling auch bei 20 Grad wenn der Druck zu niedrig ist. Geb dem mal 1-2 Zehntel Bar mehr und beobachte das Handling.
  9. @pamo78 die Garantie gilt strenggenommen nur wenn alle Inspektionen gemacht sind. Und dazu zÀhlen auch die Zeitintervalle. Mein Tipp: fahr noch 2.000km Monster, lass die Inspektion machen, Bau die ganzen Originalteile wieder an. KÀufer werden dann ggf. noch wegen der Reifen meckern, aber da kann man sich dann einigen.
  10. Ich hab es gerade erst machen lassen bei 30k. Allerdings beim Ö Spezi. Kostenpunkt etwa 3-400 Euro fĂŒr Gabel und Federbein inkl. Ein und Ausbau sowie neuem Setup. Wie andere schon geschrieben haben, man will sicher nicht irgendwo unterwegs sein und dann kommt eine leckende Gabel oder siffender DĂ€mpfer und verdirbt den Spaß. Zudem: ich fahr die Monster jetzt auch GANZ anders als wo ich sie neu hatte. Zum einen hab ich mich etwas weiterentwickeln können, zum anderen kenne ich das Motorrad nun in und auswendig. Da kann ein leicht angepasstes Setup nicht schaden. Ein gut abgestimmtes Fahrwerk macht mehr Freude und schont den Reifen (damit wieder den Geldbeutel). Last mit least: DĂ€mpfer sind sicherheitsrelevante Bauteile.
  11. @Wolluminator @Uli Nee, wir hatten tatsĂ€chlich gar nicht vor unsere bescheidenen Enduro-Skills auszubauen. 😂 Dem Navi kann man das nicht anlasten. Es ist ja auch irgendwo normal das ne Straße mal gewartet werden muss. Das dies nicht mal ansatzweise angekĂŒndigt wird - tja das macht halt den lokalen Charm aus. Wir haben Calimoto benutzt (in der Premium Variante fĂŒr eine Woche). GrundsĂ€tzlich sehr komfortabel die Route zu planen. Die Daten zur Straßen-QualitĂ€t sind aber ausbaufĂ€hig - haben nach den ersten bösen Überraschungen noch manche Streetview Stichprobe genommen. Zwei Mankos bei Calimoto die mich echt genervt haben: 1) manchmal lotst es einen völlig unnötig fĂŒr 2-300m von der eigentlichen Straße durch ein Dorf, weil da noch zwei „Kurven“ sind. 2) ich navigier nach Sprachansagen (lenkt mich weniger ab als das Display) und dort fehlt einfach oft mal eine Info, ob man auf der Straße bleiben soll oder abbiegt. Man fĂ€hrt dann nach GefĂŒhl und 10sek spĂ€ter hört man „Route wird neu berechnet“ đŸ€ź Es wĂŒrde schon helfen wenn das Navi konsequent absagen wĂŒrde wie lange (km) man auf der Straße bleibt - aber das macht es auch eher willkĂŒrlich. Es hat unterm Strich aber besser funktioniert als die Jahre davor mit TomTom und BMW Navigator (Garmin?) der Kollegen und vor allem die Planung hat nur 1/10 der Zeit gebraucht.
  12. So klein war die hier berichtete Ausfahrt nicht aber mit gerade mal 3,5 Tagen Fahren leider schon ziemlich kurz. Die diesjĂ€hrige Alpen-Tour mit meinen Kumpels stand lange Zeit unter keinem guten Stern. Wir hatten uns nach zwei Jahren Dolomiten 2017/18 und letztem Jahr PyrenĂ€en wieder Italien vorgenommen. Doch es sollte ein neues Fleckchen sein und die Dame in der Runde schlug einen Ort namens Tolmezzo vor - mitten in den karnischen Alpen - irgendwo zwischen Villach und Venedig. Schlau gemacht und gebucht. Das war im Winter 2019. Neben den hinlĂ€nglich bekannten Welt-Ereignissen kam dann noch erfolgreiche Kinderplanung in den Weg - so konnte die Vorschlagende gar nicht mit. Ergo traten vier Herren allein den Weg nach Verzegnis nahe Tolmezzo an. Das Hotel, was freiĂŒbersetzt etwa „am Ofen/Kaminfeuer“ heißt, machte zunĂ€chst einen sehr spartanischen, aber auf den zweiten Blick sehr freundlichen Eindruck. Mitten in einem 100 Seelen-Dorf gelegen bot es einfache Zimmer und hervorragende KĂŒche - eine gelungene Kombination. Neben einem Ausflug zum Großglockner waren unsere Runden sehr lokal. 200-250km reichten völlig fĂŒr einen gelungenen Tag. Gerade die Straßen um Tolmezzo (SP1) und im Westen (Passo Zoncolan, Sauris) bieten Kurven ohne Ende, haben kaum Verkehr und meist gediegenen Asphalt. Die Straßen im Osten können hingegen schon deutlich rauer und kleinteiliger sein. Das beste Beispiel die SP42, die jeden Meter volle Konzentration verlangt - viel Kies, verwundene Spitzkehren, enge uneinsehbare Kehren. Die SR646 zahlte diese MĂŒhen wieder zurĂŒck. Die karnischen Alpen haben eine fĂŒr mich ganz eigene Faszination. Selbst im Reisetempo auf dem Motorrad kommt unweigerlich das GefĂŒhl auf durch einen MĂ€rchenwald zu fahren. UrtĂŒmlich, abgelegen, ruhig und dennoch offen - so kann man wohl Gegend und Menschen beschreiben die wir kennengelernt haben. Wenn man so gute 1000km mit guten Freunden durch die italienischen Alpen dĂŒst kommen da einige kuriose und auch teils gefĂ€hrliche Situationen zustande. Etwa am Monte Zoncolan, kurz nach einem Espresso entstand das folgende Bild. Auf der Abfahrt hielt ich kurz an um die Aussicht festzuhalten, da bemerkte ich nur wie ein Freund winkte, drehte mich um und sah wie unser erfahrenster Fahrer sein Motorrad knapp am Abgrund abgelegt hat. „Wie hat er das denn geschafft?!“ Er hatte fasziniert vom Ausblick einen Moment lang nicht aufgepasst, war aufs Gras gekommen und hatte es eben noch geschafft das Motorrad auf die Seite zu werfen bevor es gerade den Hang herabrutscht. Mit vereinten KrĂ€ften schafften wir es die S1000XR wieder einen halben Meter hoch zu ziehen und auf die eigenen RĂ€der zu bringen. GlĂŒck im UnglĂŒck war bis auf ein paar Kratzer und einen Blinker am Bike nichts und der Tag konnte weitergehen. Einen Tag zuvor hatten wir schon eine spontane Off-road Erfahrung - eine Abfahrt war ohne AnkĂŒndigung „gesperrt“. Nach wenigen Metern tauchten Beton-Barrieren auf und etwa 50m nicht asphaltierter Schotter. Nach kurzer Inspektion entschied ich: das geht. Der Rosso Corsa 2 hat auch hervorragend gehalten 😉 Kurios war dann am vorletzten Tag das wir wiedermal in eine Sperrung hereinkamen. Wir hatten uns gerade 30km ĂŒber schlechten Asphalt zum Lanzenpass gequĂ€lt, versperrte ein Transporter mit zwei Straßenbauern den Weg gen Osten nach Pontafel. Mein gebrochenes Italienisch reichte um zu erfahren „asfalto fresco”. Mitten am Tag asphaltieren die eine Straße ohne Vorwarnung?! Wir sollten in 1-1,5h wiederkommen. Der Umweg wĂ€re auch so lange gewesen - also Zwangspause genutzt. HĂ€tte schlimmer sein können. Nach 1,5h standen wir zusammen mit einer picknickenden italienischen Familie (im Fiat Panda selbstverstĂ€ndlich), zwei geduldig wartenden italienischen Enduristen und einem nervösen österreichischen Kuh-Treiber wieder vor dem Transporter. Es dauert noch. Halbe Stunde. Lange Gesichter. Da kommt eine keuchende Aprilia aus der Gegenrichtung hoch. Illegal. Großer Diskurs. Geschrei, wildes Gestikulieren. Minutenlang. Der Aprilist sagt: er hĂ€tte doch lange gewartet - der Straßenbauer - nicht lange genug!!! WĂ€hrend dem Schauspiel schleicht von hinten so ein Mode-SUV an. Er traut der Situation nicht, will wenden. Am Straßenrand ist Platz, ein wilder Parkplatz - aber er möchte die Straße nicht verlassen. „Can you not move the bikes?“ Wir Zucken mit den Schultern - da ist doch Platz. Es mĂŒssten 7 Bikes und ein Fiat Panda umparken (auf den Schotter). Einer der Kumpels meint „You have paid for all-wheel drive - use it.“ - darauf wendet der SUV Fahrer auf dem Schotter, dreht sich erbost zu mir um (ich lache) und sagt im schönsten Italo-English: „You have-e problemme in the mind-e“ 😂 Und schwups - gehts auch schon weiter zur nĂ€chsten Traumhaften Lokation. Oh. Und ein wildes Monster war auch unterwegs.
  13. Völlig richtig. Aber das (Grip) Limit will ich auf der Landstraße auch nicht erreichen. Der DRC2 bietet bei sommerlichen Temperaturen einen guten Mix aus Haftung und Haltbarkeit. Bei zuletzt 7000km am Vorderrad ist mein Verlangen nach einem Tourenreifen beschrĂ€nkt. Der CRA3 fĂŒhlt sich aber im Herbst sicherlich weniger holzig an als der DRC2. „Right Tool for the Job“.
  14. Mein Empfinden ist: - DRC2 lenkt bis etwa 80km/h schneller ein als S22, danach verdreht sich das - S22 lenkt genauer bzw. linearer ein - DRC2 Vorderrad reagiert sehr sensibel auf Luftdruck - lieber etwas mehr - sonst fĂ€hrt sich der Reifen trĂ€ge und ungenau. War letzte Woche mit dem DRC2 in den Alpen (Bericht folgt) und mega happy. Eine Straße in Österreich mochte er gar nicht - ansonsten nur Grip, geiles einlenken, gute EigendĂ€mpfung (ggĂŒ. S22) und auch ĂŒberschaubarer Verschleiß.
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