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rocroc

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  1. Das Problem ist nicht die Temperatur im Bremsflüssigkeitsbehälter. Die beim Bremsen entstehende Wärme wird teilweise in die Flüssigkeit abgegeben, dies aber weit entfernt vom Bremsflüssigkeitsbehälter. Hitze von der Auspuffanlage, vom Motor kommt - je nach Verlegung der Bremsleitung - zu dieser Wärme dazu. Die Bremsflüssigkeit kann an verschiedenen Stellen in der Leitung unterschiedlich warm sein und dabei bei zu hohem Wasseranteil durchaus partiell den Siedepunkt erreichen. Nicht ohne Grund verfügt die Racingflüssigkeit über einen deutlich höheren Siedepunkt. Brembo liefert einen Teil der Bremssättel mit Temperaturkleber bis 200° aus. Und auch wenn es auf der LS weniger sind: Bei einer engagierten Passfahrt dürften Temperaturen entstehen, die den einen oder anderen erstaunen würden. Die Bremsscheiben werden noch deutlich wärmer. Es ist also zusammengefasst durchaus möglich, dass bei einem engagierten (Hinterrad-)Bremser, bei dem die Bremsleitung auch noch sehr nahe am Auspuff verlegt ist, die Flüssigkeit partiell an ihre Grenzen kommt, d.h. den Siedepunkt erreicht. BTW: Mach mal den Test bezgl. Brandblasen, indem du unmittelbar nach einer Passfahrt den Entlüftungsnippel hinten öffnest und die Bremsflüssigkeit mit dem Finger testest ;-). Bedingung ist natürlich, dass du die HRB benutzt hast und sie funktioniert. Für alle, die nur sehr selten und nur leicht hinten bremsen, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich deutlich geringer, dass es einmal oder mehrmals zu einem Sieden der BF gekommen ist.
  2. Das Gemeinschaftsprojekt von BST (Abteilung Carbonfelgen), DYSON (Abteilung Staubsauger) und PANASONIC (Abteilung Brotmaschinen) war an der EICMA durchaus vertreten... ... und auch andere mutigere und nicht zuletzt deshalb äusserst polarisierende Exemplare. Aktuell haben die konservativ gestylten Modelle bei eingefleischten Bikern wohl noch mehr Chancen, wenn überhaupt. Die Energica Ego gefällt mir grundsätzlich nicht schlecht. Auch die Leistungsdaten sind interessant. Aber bezüglich Gewicht bei der effektiv gemessenen Reichweite leider kein Thema. Vom Preis wollen wir gar nicht reden. Wenn die Akkus die vierfache Leistungsdichte hätten... Dennoch werde ich mich mit weiteren Fahrversuchen belasten. Natürlich auch mit dem V4-Streetfighter.
  3. Gents Genauso wenig wie wir bei den Fahrberichten über unsere geliebten Verbrenner das Thema Umweltsünden bei der Erdölgewinnung, CO2-Ausstoss, Ölpesten der letzten 20 Jahre u.v.m. ausschlachten, macht es aus meiner Sicht Sinn, in diesem Thread Umweltpolitik zu diskutieren. Wir können uns diesbezüglich aber gerne in einem anderen Thread austoben, so ungern wir das Thema in die Hand oder den Mund nehmen. Es wird nicht nur mir schwer fallen, dem einen oder anderen Kollegen, Freund, Verwandten unser Hobby klimaneutral darzustellen. Wie schon geschrieben, stehe ich dazu, nicht überall klimaneutral zu handeln und versuche zu kompensieren. Schön reden nützt gar nichts: Unser Hobby steigert unsere Lebensqualität und schränkt die von anderen ein, womit wir aber weder die Schlimmsten noch die Einzigen sind. Elektromobilität ist heute wegen der Begleiterscheinungen sicher nicht die vollendete Lösung, morgen aber vielleicht eher. Und grundsätzlich ist der Mensch per se natürlich nicht klimaneutral unterwegs, solange er atmet, frisst und ausscheidet. Schon die Dinosaurier furzten unsere Atmosphäre zu, ganz ohne mechanische Verbrennungsmotoren. Mein Bericht zum Elektrobike in einer Rubrik für Fahrberichte war alles andere als ein Mahnfinger. Die Bikes sind da. Mich hat interessiert, wie sich das so anfühlt und ob Motorrad fahren so noch Spass machen kann. Die vielen Probleme, die es noch zu lösen gilt, waren genauso wenig Thema wie die Ökobilanz eines Verbrenners (ich finde es trotzdem gut, dass sie hier angesprochen wurden, fände es der Diskussion aber zuträglich, sie in einem eigenen Thread zu öffnen). Lasst hier Platz für viele Fahrberichte von Fremdmarken oder zumindest Fremdmodellen. Das Öffnen eines Threads, der sich mit der Zukunft unserer Passion auseinandersetzt, fände ich sehr interessant, zumal hier schon viele Inputs gekommen sind. Zusammengefasst und ausschliesslich auf das Fahrerlebnis mit dem Bike konzentriert: Das Fliegen auf Rädern findet weiterhin statt. Man schmeisst ein kompaktes, wendiges Ding mit viel Bums von Kurve zu Kurve, ebnet Bergstrecken ein etc. Beschleunigung, Elastizität, Durchzug sind weiterhin motorradlike, sogar Oberliga, und das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Der Sound ist weg, es duftet weniger nach den Essenzen des Motorsports; die Zuneigung der motorradfernen Restbevölkerung steigt. (BTW: Soundlösungen wären durchaus möglich, insbesondere solche, die nur der Fahrer hört). Das Tanken geht zu lange und dafür ist die Kapazität noch zu gering. Ich hänge an meinen bollernden Mädels und freue mich trotzdem auf weitere Fortschritte bei der leisen Fraktion. Denn: Das Fahren macht weiterhin sehr viel Spass. Lasst mich noch mit dem kurzen Dialog mit einem Freund, seines Zeichens Boss-Hoss-Fahrer der ersten Stunde schliessen, der zeigt, wie wichtig Aufklärung ist: Er: Die Power kann ich mir ja gut vorstellen und V8-Gebrüll via Kopfhörer oder 2000-Watt-Stereoanlage: Wieso nicht? Aber was ist mit den Vibrationen, dem Geschüttel und Gerüttel aus 8 fetten Zylindern? Mit dem Hinweis auf ein weltweit verbreitetes Gerät, das aus Akku-Strom zuverlässig Vibrationen erzeugt (nein, keine vibrierende Stabtaschenlampe), konnte ich ihn fast restlos überzeugen. Schauen wir mal.
  4. Wegschauen ist immer schlecht. Die durch Erdöl verursachten Katastrophen zeichnen leider nicht ansatzweise ein Bild, das die fossilen Energien in irgendeiner Weise gut dastehen liessen. Der Profit, der mit den erneuerbaren Energien erzielt werden will, führt aber effektiv auch zu unfassbaren Auswüchsen, die mit den Vorteilen dieser Energien absolut gar nichts zu tun haben. Viele Gegner der Elektromobilität zeigen mit dem Finger auf die auch aus meiner Sicht nicht tolerierbaren Konsequenzen, die beim aktuellen Stand der Technik von ausschliesslich profitorientierten Menschen in Kauf genommen werden. Allerdings rechtfertigen auch viele dieser E-Mobilität-Gegner damit die Nutzung fossiler Energien. Ich bin heute ein Fan des Kompensierens. Ich stehe dazu, aus dem Motorsport und dem sportlichen Bewegen von Verbrennern viel Lebensfreude zu ziehen. In fast allen anderen Bereichen versuche ich, umweltbewusst unterwegs zu sein. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Für dieses Thema müssten wir aber einen Politthread öffnen...
  5. Chris, ich meinte weniger ein Bergrennen oder sonst eine Competition. Es ging mir um den direkten Vergleich von z.B. 1./2./3. Gang (Monster, bei der Zero natürlich nur ein Gang) bei 50 km/h voll ans Gas (auf meiner abgesperrten Strecke). Irgendwann wird die Monster die Zero wieder überholen, sollte sie zu Beginn abgehängt werden.
  6. Die Probefahrt war eigentlich gar nicht geplant für heute. Angesichts des sonnigen Wetters habe ich mich spontan entschlossen, den Händler in Frauenfeld anzurufen (neben Zero führt er übrigens ganz normale Verbrenner im Angebot). Der Chef übernahm die äusserst kompetente und freundliche Einführung selbst. Bei 6° Aussentemperatur waren meine Ambitionen für einen Langzeittest nicht besonders ausgeprägt. Eine gute Stunde sollte es schliesslich werden. Angereist bin ich übrigens mit der Multi. Das Bike war von Beginn weg im Sportmodus, d.h. volle Leistung und geringste Rekuperation. Gefahren bin ich die beste Ausbaustufe (mit Heizgriffen, gegen die ich mich überhaupt nicht gewehrt habe heute). Geladen war die Zero mit 60%, als Reichweite im Sportmodus 93 km angegeben. Das Losfahren gestaltet sich absolut unspektakulär bzw. die Kraft lässt sich extrem fein dosieren. Die fehlende Kupplung stört nach wenigen Metern nicht mehr. Natürlich interessiert das pubertäre Ich in mir vor allem etwas: Wie geht das Teil auf freier Strecke? Dazu muss ich zuerst einmal 10 km bis zu einem toten Strassenstück fahren. Bereits auf dem Weg dahin fällt auf, wie fein die Zero «am Gas» hängt. Die kurzen Zwischensprints von 50 auf 90 erwecken den Eindruck, auf einem erheblich stärkeren Bike zu sitzen. Will man es mit der 12er Monster vergleichen, ist es in etwa das Gefühl, als würde man im 2. Gang bei 6500 bis 7000 rpm am Gas hängend das Gas ganz aufreissen. Ich konnte keinen Vergleichssprint machen, bin aber überzeugt, dass die Monster nicht nur im dritten, sondern auch im zweiten Gang bei 50km/h grosse Mühe hätte, der Zero auf den ersten Metern zu folgen. Auf dem «toten» Strassenstück konnte ich etwas mehr Strom geben. Und auch hier ist beeindruckend, wie kräftig sich 110 PS anfühlen können. Es schiebt einfach sofort und ohne Loch an und weiter. Der ultimative Kick, den etwa eine Panigale 1299 dann ab 8000 rpm liefert, bleibt dafür aus; der Nachbrenner fehlt sozusagen (was sich z.B. bei einer Lightning LS-218) nochmals anders anfühlen dürfte. Auf meiner Seerückenhausstrecke konnte ich mit der notwendigen Vorsicht auch etwas Kurven antesten. Hier wird aber bei warmen Temps und sauberen Strassen eine ausgedehntere Tour notwendig sein. Das Fahrwerk ist sehr straff, trotz 226 kg Fahrgewicht handlich und zielgenau. Montiert sind Rosso III. Für mein Gewicht müsste ich es etwas softer abstimmen (insbesondere hinten). An die fehlende Schaltung gewöhnt man sich extrem rasch. Es fühlt sich einfach an, als könnte man auf einem sehr drehmomentstarken Verbrenner mit grossem nutzbarem Drehzahlbereich lange im gleichen Gang bleiben. Was aber der Linie sehr zuträglich ist, sind die nicht wahrnehmbaren Lastwechsel. Es gibt absolut keine Verzögerung in der Gasannahme, kein Ruckeln, sehr wohl aber eine variable «Motorbremse», d.h. die Rekuperation ist – je nach gewähltem Fahrmodus – stärker oder schwächer. Ich bin überzeugt, dass mir dieses Bike auf einer meiner Gebirgshausstrecken ziemlich viel Spass bereiten wird und werde es mir auf jeden Fall noch einmal holen. Die Reichweite entsprach bei mir ziemlich genau der Anzeige, obwohl ich das «Anstromen» stark genutzt habe. Der einzige Zero-Besitzer, den ich kenne, erreicht im engagierten Kurventraining 140km mit der 14.4er-Batterie, 200km im Chill-Modus. Das werde ich irgendwann prüfen können. Für die Tour aktuell keine Alternative. Für die Feierabendrunde schon. BTW: Der Sound hat mir nicht gefehlt, obwohl ich das Bollern der Ducs sogar als kardiologisch wertvoll taxiere – für mich. Ab 100 km/h klingen übrigens beide Bikes ähnlich 😉 (fffffffffffff). Die Beschleunigung und der genial dosierbare Motor machen enorm Spass, das Fahrwerk scheint den guten Testberichten der Fachzeitschriften zu entsprechen. Zu den Zahlen und Fakten: Chris, ich denke, wir stellen die Bikes einmal gegeneinander auf (natürlich im Rahmen der StVo) und schauen, wie sich das auf der LS in den üblichen und typischen Fahrsituationen anfühlt, z.B. auch beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Was die Zahlen weniger aussagen, ist, wie die Leistung geliefert wird (Vibrationen, Leistungslöcher etc.). Fazit: Mach euch selber ein Bild, wenn ihr könnt. Für mich irgendwann eine echte Alternative; aktuell bleibe ich bei meinen Seelenvibratoren. Ein zukünftiger Elektrobolide darf auch in eine hübsche Ducati-Schale gepackt werden, zumal die aktuellen Elektrobike-Designs eigentlich viel zu brav sind und den grössten Vorteil zu wenig ausspielen: Es braucht kein Kanonenrohr mehr für den Output. 40 km gefahren, 41 km Verbrauch angezeigt... Scheint etwas dran zu sein an den versprochenen 150 km im Sportmodus. Wobei eine engagierte Passfahrt doch mehr am Vorrat zehren könnte. Der Motor... nicht viel dran, aber viel drin.
  7. Was für ein erfreulicher Tag! Motorrad fahren wird - zumindest mir - auch nach Euro 5b noch Spass machen, zumindest, solange Individualverkehr noch möglich ist. Ich muss die Pics noch sortieren und etwas Text aufbereiten, aber soviel sei gesagt: Sehr sehr positiv überrascht!
  8. Schon 3x vorgehabt und verschoben. Gerade gefixt: 13 Uhr Probefahrt. 190 Nm, 110 PS. Sound of silence.
  9. ? Ist die Hinterradbremse nun lebensnotwendig oder nur wichtig für das geile Kurvenfahren? Obwohl ich tatsächlich gerne mit der HRB moduliere, wird dir jede "gute" Motorradfahrer bestätigen, dass bei einem sportlichen Naked Bike aufgrund der Gewichtsverteilung die HRB eine völlig untergeordnete Rolle spielt, was die Bremswirkung anbelangt. Ein Vollbremsung bei ABS 1 präsentiert sich ohne Probleme so. Was das "scheinheilig" und "keine Ahnung" anbelangt: Bleiben wir doch sachlich. Ich bin sehr gespannt auf deine beglaubigten Studien und gebe zu, dass ich keine vorweisen kann. Meine Aussage leitet sich tatsächlich von einem nicht völlig repräsentativen Kreis an Händlern und Kolleginnen und Kollegen ab. Allerdings sind wir hier in einem Thread "die HR-Bremse funktioniert nicht". Wären wir im Thread "meine HR-Bremse ist so geil" könnten die Zufriedenen in der Überzahl sein. BTW: Ich habe das Problem nicht funktionierender HRB noch nie verniedlicht. Aber diese Rundumschläge mit Begriffen wie "Fehlkonstruktion", "ganze Baureihe aus dem Verkehr ziehen" sind völlig am Ziel vorbeigeschossen. Und das letzte: Ich bin in erster Linie Biker und dann Schweizer. Diesen nationalistischen Spitzen haftet immer ein sehr fader Beigeschmack an.
  10. Nico, bring deine gesicherte Quelle. Dann antworte ich sehr gerne darauf.
  11. Ach Horst Du hast noch immer nicht begriffen, dass ein grosser Teil der Anlagen einwandfrei funktioniert. Und die brauchen keine Lösung... BTW und wie schon oft angemerkt (müsste auch bei einem resistenten Forumsbenutzer irgendwann Wirkung zeigen), ist die Anlage von Brembo, nicht von Ducati. Welches Interesse Ducati daran haben sollte, eine schlecht oder nicht funktionierende Hinterradbremse zu kultivieren, wirst du uns sicher bald erklären. Ich bin gespannt.
  12. Was durchaus der Grund dafür sein könnte, dass die Bremse - wie viele andere - einwandfrei funktioniert.
  13. Die Bremsflüssigkeit kann die Wirksamkeit der HRB sicher unterstützen. Viel wichtiger als die Frage, wie sie mit Luftblasen umgeht, ist die Frage, wo sie herkommen bzw. welche Eigenschaften der Bremsflüssigkeit das Entstehen verhindern. Und da ist für mich der Siedepunkt eines der wichtigsten Kriterien. Ob die Unterschiede in der Viskosität bezgl. Abdichten tatsächlich eine Rolle spielen, kann ich zu wenig beurteilen, bezweifle es aber aus einem Bauchgefühl heraus (und das Bauchgefühl ist hier eigentlich nichts wert). Wenn Luft bei den Dichtungen ins System gelangt, sind die Dichtungen zu wechseln. Ist es ein Konstruktionsfehler, ist er zu beheben (aber dann wären alle betroffen). Wenn Luft über das ABS-Modul ins System gelangt oder nach nicht optimalem Befüllen nicht aus dem System zu bringen ist, muss dort der Hebel angesetzt werden.* Klingt logisch und einfach, ist es natürlich nicht. Es krankt wie so oft an der Möglichkeit einer verlässlichen Diagnose. Fakt ist: Viele Bremsen funktionieren einwandfrei (so wie meine). Bei der Multi PP MY 13 habe ich zwei Stahlbusventile ins ABS-Modul verbaut und so am höchsten Punkt entlüftet. Vor dem Entlüften bin ich auf einen Kiesweg gefahren und hab das ABS munter regeln lassen. *Die Schilderung von Julius lässt wohl nicht nur mich vermuten, dass dort beim Wechseln gepatzt wurde und Luft ins System gelangt ist. Ob sie sich im ABS-Modul verschanzt hat oder überhaupt verschanzen kann, müsste doch irgend ein Ducati-Flüsterer oder von mir aus auch ein markenfremder Bremsspezialist erklären können.
  14. Das könnte durchaus zutreffen. Allerdings teilweise in homöopathischer Dosis. BTW: Deine Frage-/Ausrufezeichenkombination suggeriert, dass du dir völlig sicher bist, völlig unsicher zu sein...
  15. Das hat weniger mit vermuten als mit dem Studium technischer Daten und Vergleichstests zu tun. Was genau sind die "technischen" Vorteile, die du dir erhoffst? Ich bin meiner 14er ja auch noch treu, aber manchmal frag ich mich schon, was an der Euro-4-Monster genau stört... Lautstärke des Auspuffs? Da kriegst du mit QD-Shotgun oder SC-Project Twin GP jede Euro-4-Lady locker in die gleiche Gesangsstimme wie unseren Euro-3-Seelenvibrator ... Oder sind es die orangen Swarovski-Plaketten? Für unverwüstlich musst du noch ein paar Kilometer zulegen ;-). Ich halte meine 52'000 keineswegs für das Ende der Fahnenstange.
  16. Für alle, die in selbstloser Manier die Mitarbeitenden in Borgo Panigale und überall auf der Welt in den Ducati Filialen unterstützen. Möge die Kraft mit euch sein (die braucht ihr beim Beschleunigen auch).
  17. Ich gebe zu, dass dies bei mir aktuell auch der Fall ist. Da ich in meinem Kollegenkreis aber total Benzinverseuchte habe, die ihre Meinung nach einer ausgedehnten Probefahrt mit einer Zero SF komplett revidiert haben, muss und will ich der Elektrofraktion unbedingt jetzt schon eine Chance geben. Der Zero-Generalimporteur ist nur 20 km von mir entfernt; da sollte dies noch in diesem Jahr möglich sein. Für die Energica muss ich mehr Aufwand treiben. Jetzt schon kaufen ist kein Thema. Zu schwer, zu wenig Reichweite. Das einzige Modell, das ich mir jetzt schon vorstellen könnte, ist die KTM Freeride, aber natürlich für einen ganz anderen Einsatzzweck. Die Zero war im Renntrimm zu sehen. Öhlins ist allerdings nicht Serie. Deutlich leichter als die Energica trotz mehr Batteriekpazität als bei der Ego. Von Styling her für mich angesichts der Möglichkeiten viel zu altbacken, aber eben - vom Motor her hochinteressant. 190 NM...
  18. In der Schweiz liegen wir bei ca. 26500 Euro Strassenpreis für die 145 HP Eva. Mir aktuell zu viel. Ich gehe aber davon aus, dass der Konkurrenzdruck das Preisniveau in den nächsten 3 Jahren um 20 bis 25‰ drückt. Von den Durchzugs- und Beschleunigungswerten her ist die Eva trotz des Gewichts in der Praxis der nackte Wahnsinn.
  19. Und ein zweites Highlight, dem ich bei entsprechendem Wetter möglichst bald eine Chance geben möchte: Nicht, weil ich sie optisch berauschend finde. Aber 215 NM sind schon eine Ansage! Das Ding muss in den Alpen gewaltig sein.
  20. ... könnte ich auch hier schwach werden.
  21. Die Hälfte der Pics bereinigt... Eins meiner Highlights stammt von der Konkurrenz. Ich bin jetzt trotz diverser Testfahrten nicht wirklich ein Tuono-Fan. Sie gefällt mir nicht und den Motor find ich gar nicht so prickelnd, wie er immer dargestellt wird (aber vielleicht schlägt mir einfach das Design auf die Gashand). Wenn die 11er Factory allerdings so aussähe, wie ihre neue kleine Schwester...
  22. Bis ich meine 200 Pics sortiert habe, brauche ich wohl noch einen Regentag... BTW: Unglaublich, wie schamlos der eine oder andere Anbieter Erfolgsmodelle kopiert! Diesen täuschend echten Nachbau einer GS 1250 kriegt man für einen Bruchteil des Preises, der für das Original abgerufen wird. Und das mit deutlich besserem Raumangebot.
  23. Wir werden uns anstrengen müssen, aber die Mission ist nicht impossible... die richtigen Berge im Hintergrund, der richtige Winkel... alles Dinge, die es herausfinden gibt. Natürlich nur für diejenigen, die sie kaufen. Zwei meiner Kollegen haben zugeschlagen. Ich muss also nicht mehr zwingend. Übrigens: Wusstet ihr, dass es goldene Reifenwärmer gibt? Nein, nur zwei davon sind Reifenwärmer.
  24. Tja, Freunde... noch ziemlich erschlagen etwas früher zurück als geplant. Ausführlicher berichten kann ich erst irgendwann am Weekend. Die kompetente Chefmechanikerin habe ich aufs Bild gebeten, um die Zierlichkeit des Bikes etwas besser darstellen zu können. Sie ist 177,3 cm gross. Das Bike ist von der Ergonomie her für mich im Vergleich zur Monster leider wirklich deutlich besser gelungen. Ein ultrakurzer Rückblick auf unser EICMA-Abenteuer: Im Hotel NH Milano Fiera (4*) genächtigt, unmittelbar vor dem Messeeingang, Weg zur Messe überdacht (mein Gott, hat es gepisst gestern und heute Vormittag...). Lohnt sich! Preis absolut in Ordnung. Donnerstagnachmittag an der Messe: Ziemlich viel Publikum, aber man kriegt gut Luft, ab 18 Uhr sogar viel Luft (geht aber nur bis 18.30 Uhr). Freitag-Vormittag und -Nachmittag bis 14 Uhr: Unfassbar, wie viele Leute sich in die riesigen Messehallen pressen! Und morgen soll es noch schlimmer werden. Einige Stände sieht man nur, wenn man vorher den Feueralarm auslöst. Nächstes Jahr: Anreise Mittwochabend, Messe am Do oder... Presseausweise organisieren. BTW: Schön, dass es noch so unvernünftige Bikes gibt.
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