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rocroc

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About rocroc

  • Birthday April 16

Personal Information

  • Name
    Rocky
  • Wohnort
    Thurgau / Schweiz
  • Motorrad
    Monster 1200S MY 20, Panigale 1299S MY15, MTS 1260S MY 2019

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  1. Eine spannende Definition eines guten Motorradfahrers ;-). Die besten Motorradfahrer der Welt bremsen sehr oft und sehr spät und beschleunigen so rasch wie möglich wieder - je nach dem, wie der Kurs gestaltet ist. Ok: Auf dem Rundkurs leuchten keine Bremsleuchten auf. Wenn die Bremsleuchte bei einem meiner Gold Wing fahrenden Tourenkollegen nicht aufleuchtet liegt es allerdings daran, dass er seeehr weit vor der Kurve die Geschwindigkeit mit Hilfe der Motorbremse zu reduzieren beginnt und dann gemächlich durch die Kurve rollt. Auch er ist im Flow ... aber eher im (An-)Schleichmodus. Trotz wenig Bremsleuchte ist er im besten Fall ein durchschnittlicher Fahrer. Zugegebenermassen macht Racingstyle mit dem Messer zwischen den Zähnen auf der Landstrasse keinen Sinn. Aber bereits auf einem engen Alpenpass geht wirklich sportliches Fahren nur mit kräftigem Anbremsen vor der Kurve oder in die Kurve hinein, ohne die maximal erreichbare Kurvengeschwindigkeit zu unterschreiten und mit Beschleunigen im oder am Kurvenausgang. Über den Sinn und Unsinn des sehr sportlichen Fahrens auf der LS will ich mich nicht auslassen. Das Streckenprofil entscheidet aus meiner Sicht ganz klar mit, wieviel Bremse notwendig ist, wenn man zügig unterwegs sein will. Spätes Bremsen wird ein schnelles Durchfahren der Kurve nicht verhindern, solange man nicht unter die erzielbare maximale Kurvengeschwindigkeit herunterbremst. Aber der ganze Prozess des Kurvenfahrens wird erheblich schwieriger, insbesondere, wenn man in die Kurve bremst (etwas einfach, wenn man ein Kurven-ABS hat und ihm gnadenlos vertraut). So wird's dann natürlich nichts mit dem Kurvenspeed 😄. Die Kollegen kenne ich auch zur Genüge und ich nehme an, du sprichst in erster Linie von diesen Jungs und Mädels, die das Bike fast durch die Kurve schieben. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich fahre sehr gerne "im Flow", vor allem auf langgezogenen Strecken mit weiten Kurvenradien. Wenig Bremse - viel Motorbremse. Ich mag es aber auch - gerade auf unseren Voralpenstrecken mit vielen Serpentinen - in die Kurve hinzubremsen, also solange wie möglich eine Geschwindigkeit zu behalten, die in der Kurve nicht mehr fahrbar ist. Das gibt dann unweigerlich den "Gas aufziehen - bremsen - Gas aufziehen"-Stil.
  2. Von vorne gefällt sie mir nicht, aber von der Seite finde ich sie gar nicht so unschick... Quelle: motorradonline Technisch sowieso interessant mit dem semiaktiven Fahrwerk, 199 kg fahrfertig, 180 Ponies. Man könnte natürlich daraus wieder ein Naked machen... mit semiaktivem Öhlins. Probe fahren ist noch nicht, aber sicher im Frühling.
  3. Klingt sehr interessant. Der CRA 3 ist wirklich ein starkes Stück - wenn ich auch dem Pirelli-Engel in der Version II mittlerweile den Vorzug gebe (auf der Multi - nicht auf der Monster). Die Optik hat sich aber noch viel Trekkerfeeling bewahrt :-). Das Schöne ist: Die Gummis werden einfach immer vielseitiger und besser. Wenn der Conti sich die markentypische Agilität der Sport- und Tourensportgummis bewahrt hat, wird das ein heisser Feger...
  4. Macht schon Laune... und 102dB Standgeräusch (ins Fahrgeräusch umgerechnet) hilft zumindest, die Zahl der überfahrenen Feldhasen deutlich zu reduzieren. Das Teil auf unter 190kg optimiert... Die Versuchungen lauern überall! Ich muss stark bleiben.
  5. Da hast du sicher recht. Die Frage ist nur, wo du die Maximalleistung abrufen willst. Sogar auf der Renne ist das - je nach Kurs - nicht ohne Weiteres gegeben. Viele Racer sind auf etwas engeren Kursen mit einer 600er schneller als mit einer 1000er, wenn wir die klassischen SBK-Konzepte voranstellen. Aber einen Gedanken teilen wir sicher: Wer eine V4S hat und völlig zufrieden ist, wird nicht downgraden. Insofern würde ich beiden Modellen unbedingt ihre Existenzberechtigung lassen. Der Druck aus dem Keller als möglicher Vorteil für die SF V2 ist aber angesichts der Auslegung des Motors auch für mich kein Argument. Wie sich das Ganze mit der anscheinend kürzeren Übersetzung fahren lässt, ist eine andere Frage (u.a. Thema Zugkraft). Und wo das Einsatzgebiet liegt, natürlich auch. Für Fans von Alpenpässen: Wir sind des Öfteren in verschiedenen Konstellationen unterwegs, ich jeweils mit Monster 1200S, manchmal Multistrada, manchmal Panigale. Die Kolleginnen und Kollegen fahren auch Streetfighter V4S. Bei keiner der Maschinen kann man die Leistung mehr als punktuell auf die Strasse bringen. Und gegen ein Energica-Pummelchen verliert man gnadenlos :-(, was den An- und Durchzug angeht. Beim Fahrwerk sieht es natürlich völlig anders aus. Hier bin ich gespannt auf das wirklich gemessene Gewicht der SF V2. Die SF V4S wurde mit 199kg fahrfertig angegeben und wog vollgetankt bei MTRD 208 kg (5 weniger als eine Monster 1200S). Natürlich kann man beide abspecken. Angesichts der gemessenen 187 bis 189 kg der neuen Monster (fahrfertig) bin ich aber leicht enttäuscht von den versprochenen 178 kg trocken = vermutete 205-207kg fahrfertig. Aber die V2 lässt sich sicher auch noch erleichtern :-). Ich werde sie auch Probe fahren, bin aber noch zu gut versorgt mit anderen Modellen und mag halt auf der LS einfach den bulligen Charakter der 12er. OT: Wenn ich viiiieeeel Bares übrig hätte... würde ich nach 12 Wochen ausschweifendem Urlaub und zwei Wochen REHA einen Panigale 1299-Final-Edition-Euro-4-Motor in ein Streetfighter-V4S-Fahrwerk pflanzen ... Gratulation aber an die Mutigen. Ich glaube nicht, dass jemand enttäuscht wird :-).
  6. Es gibt da eine Möglichkeit, das alles zu umgehen - oder es gab sie zumindest vor zwei Jahren. Ich habe ein Fotobuch gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem Anbieter einen Link daraus kreiert. Mit diesem Link konnte jeder Interessent direkt als Gast bestellen (oder einen Kundenaccount schaffen). Aufwand für den Produzenten: Fotos sammeln und zur Bewertung freigeben (dies über eine Umfrage-Applikation). Kalender gestalten. Link freigeben. Das Sammeln, Zusammenstellen und Bewerten ist immer noch einiges an Aufwand - der Rest entfällt und den Zahlungen muss man auch nicht nachrennen. Bei Interesse kläre ich bei einem Anbieter, der in D, CH und A liefern kann (allenfalls auch noch in anderen Ländern), ob das noch möglich ist. Die restlichen Arbeiten sollte ich mit Lastverteilung intern schaffen. Vorerst wären es aber nur Abklärungen!
  7. 👍 Haaach... La vita è bella... und eine Achterbahn. Wunderschöner Circuit - und einmal mehr cooles Video.
  8. Der passt auf jeden Fall auch - hält bei mir leider nur marginal weniger mehr als der S22. Alle Reifen mit breiten und besonders vielen Rillen leiden bei mir irgendwie mehr. Stellenweise wäre zwar noch genügend Profil, aber bei den Rillen sind sie oft ungleichmässig abgefahren - Fahrwerksoptimierung hin oder her.
  9. Stimmt :-). Zuerst einmal: Ich bin sehr positiv überrascht von dem Gummi. Montiert habe ich ihn ja in der Hoffnung, er werde in nördlichen Gefilden ähnlich lange halten wie das Knäckebrot der Wikinger. Und das hat er tatsächlich geschafft. Als ich Jo in der Nähe von Lübeck getroffen habe, meinte er: "Den Reifen hast du aber schön geplättet - sprich, in der Mitte abgefahren." Tatsächlich sah der Reifen eckig aus - nur gehört das zum Erscheinungsbild des Engels. Man erinnere sich an die Gegenüberstellung mit dem Rosso IV: Der Reifen ist von Haus mit flacherer Kontur gesegnet und sieht ziemlich behäbig aus - ist er aber nicht. Natürlich redet da der Vorderreifen auch noch entscheidend mit. Der GT 2 ist sicher nicht so agil wie ein S22, aber viel agiler, als man zuerst vermutet. Bei tourensportlicher Fahrweise hält er bei mir klar länger als ein Supersportler (hat auch mehr Negativprofil), bei heftigem Beschleunigen und Bremsen in den Voralpen schwindet der Vorteil der längeren Haltbarkeit allerdings deutlich (was ich dem im Vergleich zum Supersportler etwas grösseren Schlupf bzw. geringeren Grip zuschreibe). In Zahlen ausgedrückt: Ich habe in Skandinavien auf der MTS 1260 5'300 km zurückgelegt, moderat sportlich unterwegs, und konnte bisher in der Schweiz weitere 1'000 km anhängen - und er macht voraussichtlich nochmals 500km. Das habe ich noch nie mit einem Reifen geschafft in den letzten Jahren. Der Bridgestone T 32 hielt mir keine 3'000 km. Was ich im engagierten Sportmodus an Laufleistung erreiche, ist natürlich offen. Ich weiss aber zumindest, was ich im Tourenmodus mit einem S 22 schaffe - und dort bin ich bei spätestens 4'500km am Ende. Achtung: Die Laufleistung hängt natürlich auch noch sehr stark von der Beschaffenheit des Strassenbelags ab. Und nochmals Achtung: Im "Sporteinsatz" muss ich den Reifen wirklich noch umfassend testen, bevor ich mich hier auf die Äste wage, was die diesbezügliche Laufleistung angeht. Der Grip ist sowohl beim Bremsen als auch beim harten Beschleunigen absolut in Ordnung. Natürlich bietet ein S 22 mehr und die Traktionskontrolle bzw. das ABS regeln später. Aber es ohne Probleme möglich, mit hohem Spassfaktor in den Alpen unterwegs zu sein. Kurz zusammengefasst: Grip und Handlichkeit überraschend gut, Laufleistung bei artgerechter Haltung erstaunlich. Für die MTS passt er wie die Faust aufs Auge. Den Rosso IV auf der Monster habe ich noch zu wenig ausgiebig getestet, bin aber bisher durchaus angetan. Vom Gefühl her wird er den S22 aber nicht verdrängen.
  10. Da krieg ich sogar als Inländer Lust, am Wochenende nochmals ein paar Pässe zu inspizieren :-).
  11. Jo Gib's zu: Du hast den Platz in der Garage schon reserviert.
  12. Mich erstaunt nicht, dass Ducati irgendwann E-Motorräder bauen wird. Ich wundere mich vielmehr darüber, dass Ducati offensichlich 2023 einen E-Supersportler liefern kann. Das bedeutet, dass bereits jetzt ein Modell sehr weit entwickelt sein muss. Ein Modell, das zudem erheblich besser performt als das Pummelchen von Energica.
  13. Hatten wir das Thema schon? Da staunt der Ducatisti ... Ducati liefert Moto-E-Bikes ab 2023.
  14. In den Ducati-Selbsthilfegruppe für zaghafte Shifter und Empathie-reduzierte Neutralsuchende hat sich genau diese Erkenntnis manifestiert. Der QS-/Blipper braucht konsequenten Druck. Die grüne Erleuchtung lässt sich nur mit Gefühl erreichen - und dem geeigneten Schuhwerk. Als einer meiner Kollegen seine 2015er 1200er verkauft hatte, ist der glückliche Neubesitzer nach wenigen Tages vorgefahren. Neutral liesse sich weder mit kreativer Zehenakrobatik noch mit gutem Zureden einlegen. Ob es sich um ein Sondermodell ohne Neutral handle. Ich sitze auf und lege Neutral ein. Ganz grosse Augen. Er: Dicke Tourenstiefel und Hauruck. Ich: Dünne Sportstiefel und zärtliches Antippen des Schalhebels bei gleichzeitigem Streicheln des Kupplungshebels (daneben drei Beschwörungsformeln zur Besänftigung der diversen Gottheiten der Getriebezahnräder gemurmelt - aber das muss man ja nicht jedem verraten). Das Ganze habe ich dann 10x wiederholt und 10x getroffen. Er 10x wiederholt und beim achten Mal getroffen. Und von dann hat es geklappt. Ich schliesse mich den Vorrednern an: Den Schalthebel so positionieren, dass mit Druck hochgeschaltet werden kann, ohne den Fuss zu verrenken. Beim Downshift unbedingt das Gas komplett geschlossen halten. Neutral finden: Mit viel Gefühl üben. Wichtig, wie auch schon mehrfach erwähnt: Die Kupplung muss entlüftet sein. Und dann gibt es natürlich wirklich Fälle, wo weder Gefühl noch anderes Schuhwerk etwas nützen...
  15. Der Albert hat den aktuellen Zeitgeist des (un-)freiwilligen Teilens noch nicht erlebt ;-). Und anscheinend auch nie eine interfamiliäre Grippe ausgetauscht. So ist es. Jeden Tag die gleichen Hausstrecken macht natürlich auch mürbe. Mal ein paar grössere Touren planen, dann steht die Diva zwischendurch auch berechtigt im Hangar. Oder wieder einmal um 5 Uhr morgens aufstehen und in den juvenilen Tag aufbrechen. "Skating away on the thin ice of a new day". Meine Süsse war auf jeden Fall total begeistert vom Sonnenaufgang. Ja, die Monster hätte besser ausgesehen auf dem Bild... Wie auch schon vermerkt in diesem Thread: Es ist ein bisschen wie beim Sex mit der langjährigen Partnerin (ich zähle hier nicht alle möglichen genderneutralen Konfigurationen auf - aber sie sind alle inkludiert). Spannung bringt das Unerwartete, das Neue. Auch wenn's mit der Alten ist.
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