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rocroc

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About rocroc

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    Protektor & Green Lantern
  • Birthday April 16

Personal Information

  • Name
    Rocky
  • Wohnort
    Thurgau / Schweiz
  • Motorrad
    Monster 1200S MY14, Panigale 1299S MY15, MTS 1260S MY 2019

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  1. Da ich die Monster 1200er Euro-3 und die Multi 1260er Euro 4 fahre, kann ich dir nur empfehlen, erstere im Vergleich zu testen. Die Monster zieht im unteren Drehzahlbereich - auch das geringere Gewicht berücksichtigend - mindestens genauso gut wie die DVT, was auch die Daten aus Tests von Motorradzeitschriften belegen. Natürlich spreche ich nur vom fahrbaren unteren Drehzahlbereich, also ab etwa 2'800 bis 3'000 rpm und gehe davon aus, dass du keine tieferen Drehzahlen gemeint hast. Und da ist das wirklich erstaunliche, dass meine MTS keinen Deut besser oder sanfter agiert als die Monster. Vielleicht besitze ich aber auch zwei Modelle an der jeweils äussersten Serienstreuung. Eine unveränderte Evo 1100er dürfe nach meiner Auffassung aber sicher nicht drehmomentstärker als eine unveränderte M1200 Euro-3 wirken, eigentlich auch nicht als ein Euro-4-Modell. Eine Evo mit geflashter ECU mit eliminierten L-Sonden, Sportluftfilter, Zubehörauspuff, kleinerem Ritzel etc. darf man dann natürlich auch nur mit einer entsprechend gepimpten M1200 vergleichen. Der DVT-Motor kann - wenn er optimal funktioniert - sicher für ein breiteres nutzbares Drehmoment sorgen. In der 1260er Diavel und Multi hat er seinen bisher besten Reifegrad erreicht. Anzunehmen, er sei nun aber erheblich kultivierter oder leistungsstärker als ein Motor ohne DVT oder gar ein Motor, der weniger Auflagen in Bezug auf Lautstärke und Abgase zu erfüllen hat (wie eben die Euro-3-Norm), ist nach meinen persönlichen Erfahrungen mit beiden Modellen Illusion. Der Einsatz variabler Nockenwellenprofile scheint bei Mehrzylindern auch mehr zu bringen. Die Shiftcam-Technik bei der S1000RR beschert diesem SBK zum Beispiel eine erstaunliche üppige untere Mitte. Mag aber auch an der technischen Ausführung liegen.
  2. Bei uns sind mittlerweile auch kurze Röcke zulässig. Entscheidend ist alleine, dass die Vorgaben der jeweiligen STVO eingehalten werden. Das Nummernschild muss natürlich so weit vom Hinterreifen entfernt sein, dass eine Berührung bei voller Einfederung ausgeschlossen ist (inkl. "Katzenauge"). BTW: Die deutschen KZH haben immerhin den Vorteil, dass man grössere Kuchen mit ihnen backen kann, wenn auch nicht mehr so grosse wie vor ein paar Jahren noch.
  3. Sie haben alle ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse... aber ich gebe zu, bei der Wahl zwischen Staubsaugen und Moped putzen gewinnen immer die roten Mädels. Col du Galibier im Regen, auch schon zwei Jahre alt. BTW: Die endgültige Transplantation der Fussrastenanlage erfolgte ein paar Wochen später.
  4. Vor der Ausfahrt ist nach der Ausfahrt... Waschtag.
  5. Jo Schön, dass du die Irrungen aufgelöst hast. Die Fehlüberlegung "sichtbares Gewinde = Vorspannung" ist aus meiner Erfahrung kein Einzelfall, und die unklare Information im Manual des 17er-Modells unterstützt sie. Ein Fahrwerksspezialist wird den Fehler nicht machen, aber nur schon der Gang zum Fahrwerksspezialisten mit der Aufforderung, die Feder sei zu wechseln, weil der gewünschte Negativfederweg innerhalb der empfohlenen Vorspannung nicht zu erreichen sei, hängt vom Wissen um die effektive Vorspannung ab. Mein Wissen in dieser Hinsicht hab ich nicht kostenlos erworben und es lässt sich keinesfalls mit dem eines Fahrwerkprofis messen. Als ich mir 2016/17 als Ergänzung und Schonung meiner Bestie einen kleinen Racer zugelegt habe (man verzeihe mir das giftige Grün ;-), verbrachte ich etliche Stunden mit Anpassungen beim Spezialisten. Wir wechselten dreimal die hintere Feder und verwendeten drei unterschiedliche Federraten mit insgesamt 15 NM Unterschied. Dazu wurden die kompletten Gabelinnereien ausgewechselt, nachdem das SHOWA-Original auch durch geänderte Luftpolster, anderes Öl und Experimenten mit Shims nie zufriedenstellend arbeitete. Ein Öhlins-Insert brachte dann sofort Abhilfe. Alle Manipulationen musste man nachher wieder testen, Vorspannung, Zugstufe und Druckstufe neu justieren. Sehr aufwändig. (Bild 2 und 3 Sportfoto Trescher) Für die Strasse muss man natürlich nie so weit gehen. Aber es macht schon Sinn, dass das Fahrwerk das liefern darf, was es eigentlich kann.
  6. Ich denke, das ist der Knackpunkt. Eine Feder kann aus meiner Sicht nicht beliebig vorgespannt werden und sollte u.U. auch nicht unter einen gewissen Wert fallen, um optimal zu arbeiten. Aber da müsste ich mich selber noch deutlich fitter machen, irgendwelche Begriffe mit Elastizitätsgrenze schwirren mir da noch im Kopf rum. Wenn aber ein Hersteller z.B. angibt, die Vorspannung könne 4 bis 16 mm sein und der User meint, er sei bei 16mm, ist aber effektiv bei 2mm, weil er falsch misst, wird er u.U. schon die Feder wechseln wollen, ohne sie überhaupt im Rahmen ihrer Möglichkeiten genutzt zu haben.
  7. Kai, jetzt sehe ich deine Überlegung. Da verwechselst du aber etwas (wenn ich dich nicht missverstanden habe): Die Vorspannung sagt ausschliesslich aus, um wie viele Millimeter die Feder gespannt wurde. Sie ist keinesfalls gleichzusetzen mit dem Negativfederweg.
  8. Jo Ich schätze deine Beiträge, aber hier hast du: - entweder ein ganz anderes Federbein als die anderen Monsterfahrer mit dem gleich Modell; - dich leicht verrannt; - oder ich übersehe irgend ein wichtiges Detail. Das Handbuch des MY 17 spricht beim Einstellen der Hinterradfederung von "STANDARD-Einstellung von der vollkommen geschlossenen Position ausgehend". Das könnte man bei der Federvorspannung durchaus auf das Gewinde mit der Nutmutter und der Klemmmutter münzen. Ist aber nicht so, weil das sichtbare Gewinde NICHT die effektive Federvorspannung abbildet; man stellt sie bloss über das Gewinde ein. Die Angabe gilt an dieser Stelle des HB nur für Zug- und Druckstufe. Das Federbein der M12 MY 14 misst bis vom oberen Teil der Feder bis hin zum Anfang des Gewindes 179 mm. Bei der MY 17 sind es 195 mm, 16 mm mehr. Die Federn beider Modelle sind aber mit 170mm gleich lang (Typ 1092-36/105). Das erklärt auch, wieso bei beiden Modellen unterschiedlich viel Gewinde zu sehen ist. Beini1978 hat freundlicherweise ein paar Pics seiner 12er gemacht, damit wir vergleichen konnten. Mein Bike: Beini1978: Wird nach Vorgabe des Handbuchs die Feder mit 14 mm vorgespannt, sind beim MY 17 ca. 23-25mm sichtbares Gewinde zu sehen (die Vorspannung kann leicht durch Messen der Feder geprüft werden). Bei 14 mm sichtbarem Gewinde, das du mit 14 mm Vorspannung gleichsetzt, ist die Feder mit vielleicht 3-5mm vorgespannt. Insofern wundert es mich, dass deine Feder bei bis an den Gewindeanfang zurückgedrehten Nutmuttern im entspannten Zustand bis an die Muttern reichen soll. Fazit: 14mm sichtbarer Gewindegang sind bei der Monster MY 2017 mit grösster Wahrscheinlichkeit weit entfernt von 14mm Vorspannung. Vorschlag zur Klärung: Miss doch bitte einmal deine Feder im Sitz und den jetzt bei dir sichtbaren Gewindegang. Die Masse bei Beini1978: 26 mm sichtbares Gewinde Feder jetzt 153mm lange = 17mm Vorspannung Da hast du absolut recht. Wer jedoch sein Bike einfach einmal auf Standardeinstellungen setzen will, muss trotzdem die richtigen Referenzwerte haben. Und da gibt es halt einfach Vorgehensweisen, die grundsätzlich funktionieren und andere, die schnell helfen können (wenn sie richtig sind), aber nicht übertragen werden können.
  9. Kai Die Gesamtlänge der Feder im entspannten Zustand gilt nicht für irgendein Fahrergewicht. Es ist ganz einfach die Länge der Feder ohne Last. Und der Wert ist wichtig! Die "Feder im Sitz" wird ab Werk mit den vorgegebenen Werten vorgespannt. Wurde das ganze verstellt, hast du keinerlei Referenz, wie wir jetzt gerade festgestellt haben. Das kann durchaus ernsthafte Folgen haben, wenn man ein Fahrwerk auf Handbuchwerte einstellen will und die Vorspannung völlig falsch referenziert. Bei der Gabel eher kein Problem, weil klar vorgegeben. Wenn du das Fahrwerk sowieso komplett neu einstellst und Negativfederweg und Federweg ausmisst, Zug- und Druckstufe einstellst, spielt es weniger eine Rolle. Aber auch dort macht es Sinn, die Vorspannung des Federbeins in Zahlen ausdrücken und notieren zu können.
  10. Nach welcher Messmethode? Miss jetzt einmal die genaue Federlänge. Statt 14mm um 28mm vorgespannt bedeutet, dass das Heck erheblich höher gestanden hat. Den Umrechnungsfaktor müsste ich wieder irgendwo hervorgrübeln... Falls es wirklich 28mm gewesen sind. Kleiner Nachtrag noch aus dem Handbuch der Monster 1200S. MY 14. Ducati gibt hier ganz klar die Federlänge als Referenz an, keine sichtbaren Schraubgewinde. Die Schraubgewinde machen nur Sinn, wenn man jemandem seine Einstellung auf einfachste Art und Weise durchgeben will. Alle Anpassungen sollen hier an der Feder gemessen werden.
  11. Jo, möchtest du selber nachrechnen oder soll ich ;-)? Wenn sich die Feder bis zum Anfang des (sichtbaren) Schraubgewindes ausdehnt... wo hast du die beiden Muttern eingerechnet (je 6.1mm dick)? Du bist dann ungefähr bei 27 mm Vorspannung, falls sich die Feder wirklich bis zum Beginn des Gewindes ausdehnt und du 14 mm sichtbares Gewinde empfiehlst - eben, falls die Feder sich bis zum Beginn des Schraubgewindes ausdehnt. Dehnt sie sich sich aber nur bis ca. 13mm vor Gewindebeginn aus (beide Muttern plus etwas Abstand berücksichtigt), passt es ungefähr. Die Federvorspannung hat nichts mit der Härte zu tun, sondern mit dem Niveau des Fahrzeugs (und dem Negativfederweg). Nur bei progressiv umgelenkten Federbeinen kann sie einen Einfluss auf die Härte haben. Einfluss auf die Härte haben Federrate und Dämpfung. Viel zu langsames Einfedern durch Überdämpfung wird als hart empfunden. Die Feder der Monster 1200S, MY 2014 ist ca 170 mm lang, Fertigungstoleranzen nicht eingerechnet. Meine ist aktuell vorgespannt mit 9 mm sichtbarem Gewinde 154 mm lang = 16 mm vorgespannt. Ich gehe davon aus - weiss es aber nicht sicher - dass die Feder des MY 2017 auch 170 mm lang ist. Das ist der Ausgangspunkt für eine seriöse Messung (nur die Länge des Federbeins wäre noch zu verifizieren). Wenn die Länge des sichtbaren Gewindes mit der Standardfedervorspannung übereinstimmt, ist das reiner Zufall und nichts, was man sich als Referenzwert merken sollte. Ich gebe aber zu, dass das Handbuch alles andere als klärend ist. Welche "Federvorspannung" ist dort gemeint? Die absolute oder irgendeine "relative"? Meint man 14 mm sichtbares Gewinde als Referenzwert? Das hat aber leider nicht wirklich etwas mit der Federvorspannung zu tun. Die Federvorspannung ist und bleibt der Unterschied zwischen entspannter und mittels Mutter und Kontermutter angespannter Feder. Kennt man den Ausgangswert, lässt sich die Vorspannung einwandfrei bestimmen (abzgl. Toleranzen).
  12. Achtung! 14mm Federvorpannung heisst nicht, dass der sichtbare Teil des Gewindes bis hin zum Beginn der Feder 14 mm aufweisen muss oder soll. Die 14 mm-Federvorspannung bedeuten, dass die Feder entspannt 14 mm länger ist, wenn sie vorher nach Standard vorgespannt war. Die Anzahl sichtbarer Gewinderinge kann dir jemand angeben/messen, der sein Bike bezgl. Vorspannung nicht angefasst hat oder seine Feder entspannt (in der Regel ausgebaut) und dann genau 14mm vorgespannt hat. Alternativ kannst du die Länge der originalen Feder über den Hersteller ermitteln und sie dann im vorgespannten Zustand messen und entsprechend korrigieren. Die Federlänge muss auch nicht zwingend mit dem Federweg korrespondieren.
  13. Seesicht. Muss wieder kleine Brötchen backen, aber auch eine Stunde Heimstrecke tut gut. Und der Regen hat höflich gewartet, bis ich wieder unter Dach war.
  14. Ich halte solche Globalaussagen für oder gegen einen Brand weder für zielführend noch sinnvoll noch seriös. Welches der vielen in Frage kommenden Modelle und Ausführungen der oben genannten Marken kann das besser? Alle? Alle aktuellen? Alle, die du gefahren bist? Wo und wie gefahren? Oder ist es eine Sammlung von Forenbeiträgen und Testberichten (was durchaus aussagekräftig sein kann), die zur Aussage führen? Sinn machen in diesem Zusammenhang Äusserungen wie: Wenn ich mit meiner Super Adventure 1290 bei optimal eingestelltem Fahrwerk auf meiner Hausstrecke fahre, setzt im Gegensatz zu meiner Multi der Hauptständer nicht auf. Aussagekräftig können auch Testvergleiche in Motorradzeitschriften auf gleichen Teststrecken mit gleichen Fahrern sein. Alles andere bringt wenig. Ein Vergleich muss in einer vergleichbaren Situation erfolgen. Was die Wahl (s)eines Fahrzeugs angeht: Ob man nun mit einer rudimentären oder professionellen Nutzwert-Analyse gearbeitet hat: Man hat sich aufgrund gewichteter Kriterien entschieden. Wenn man unendlich Glück hat, ist das gewählte Fahrzeug in ALLEN Belangen besser (höchst unwahrscheinlich). Im Normalfall hat das gewählte Fahrzeug in den für den Interessenten entscheidenden Kriterien gewonnen. Wenn man etwa Design mit 100 Punkten gewichtet und Technik mit einem Punkt, setzt das u. U. ein gewisses Leidensvermögen voraus. Die negativen Punkte akzeptiere oder ändere ich. Oder ich reklamiere beim Händler, damit er mir das perfekte Bike hinstellt und nachholt, was der Hersteller verpasst hat. Wenn der Hauptständer bei meiner Fahrweise und dem bevorzugten Fahrgewicht aufsetzt und ich das Fahrwerk nicht genügend anpassen kann, schraube ich ihn ab oder - je nach Gewichtung des Hauptständers - kaufe ich mir ein anderes Modell.
  15. Obwohl es in der Bedienungsanleitung nicht explizit steht: Jungs, das sind Strassenmopeds. Sollten aber die Steinchen nicht vom berüchtigten Steinchen-Split-Clan als mystisches Zeichen auf euren Sitzbänken hinterlegt worden sein und ihr keine Schotterstrassen fahren, liegt es an mangelndem Schutz vor durch die Reifen transportierten und auf der Strassenoberfläche liegenden Partikeln. Änderungen am KZH oder ein bereits serienmässig zu kurzer bzw. falsch designter Spritzschutz führen dazu, dass die Verschmutzungen auf Sitzbank und Rücken des Fahrers geschleudert werden (gut, wenn man eine Sozia dabei hat). Besonders sichtbar bei Regen und verschmutzten Strassen.
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