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rocroc

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About rocroc

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    Protektor & Green Lantern
  • Birthday April 16

Personal Information

  • Name
    Rocky
  • Wohnort
    Thurgau / Schweiz
  • Motorrad
    Monster 1200S MY 20, Panigale 1299S MY15, MTS 1260S MY 2019

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  1. Perfekt. Erstaunlicherweise NICHT nervöser. Stabiler und präziser. Klar besser als das Original - für mich. Ich fahre einfach den deutlich saubereren Kurvenstrich.
  2. Tja, ich bin irgendwie völlig in den Reifen verknallt. Es gibt ja wirklich mittlerweile so viele gute Gummis, aber die Ausprägung in eine gewisse Richtung ist bei einigen Modellen immer noch sehr gut spür- und "erfahrbar". Ich war früher nie ein Bridgestone-Jünger. Der S 21 hat mich erstaunt, schließlich begeistert und auf verschiedenen Bikes unterschiedlicher Ausprägung immer wieder überzeugt. Tatsächlich legt der S22 einfach noch eine Schippe drauf. Grip ist meiner Meinung nach bei modernen Supersport-, Sport- und Tourensportreifen nicht wirklich ein Thema, wenn es um den LS-Betrieb geht. Aber die Kontur und die Steifigkeit der Karkasse schon. Ich mag Reifen mit steifer Karkasse. Das hat sich irgendwie herauskristallisiert. Zwar muss man das Fahrwerk präziser einstellen, weil der Reifen weniger Dämpfungsarbeit übernimmt, sprich, Unzulänglichkeiten des Setups oder der Hardware überspielt, aber der Reifen ist auch deutlich agiler, präziser, wenn die Kontur auch noch passt. Der S22 ist: Extrem stabil auf der Bremse. Da windet sich nichts und bricht nichts aus, auch wenn die Reproduktionsorgane bereits am Tank kleben (gilt hier natürlich vor allem für den Vorderreifen). Das ist für mich auch der grösste Unterschied zum ebenfalls sehr gelungenen Pirelli Diablo Rosso Corsa II, der hinten genial ist und vorne beim Bremsen bei mir auf der 1299S und der alten M1200 einiges an Bewegungsdrang offenbart hat.) In der Kombination für mich und mein Gewicht eine Art "Heilmittel" für nicht ganz einfach zu konfigurierende Fahrwerke für mein Gewicht (78 kg mit Rüstung). Besonders extrem habe ich es bei der Multi 1260S erlebt. Mit S22 ein ganz anderes Bike als mit dem originalen Holzreifen. Prinzipiell agil und stabil zugleich. Und das schafft enorm Vertrauen auf der LS. Kaugummigefühl bezüglich Haftung, Semi-Slick-Gefühl bezüglich Präzision. Die Laufleistung ist bei mir im Rahmen des Üblichen, was (Hyper-)Sportreifen angeht. Was mir aber besonders passt, sind die Fahreigenschaften im abgefahrenen Zustand. Der S22 fährt sich bei mir bis kurz vor seinem Wechsel in die ewigen Jagdgründe einwandfrei. Die originale Besetzung auf der M1200S MY 2020 (Rosso III) war nach 50% Lebensdauer bereits in der Midlife-Crisis. Einlenken nur mit Krafteinsatz, bzw. deutlichem Lenkimpuls, Kurvenstrich kreativ unberechenbar. Eigentlich so wie sein Vorgänger. Ganz sicher nicht der einzige tolle Reifen. Eine Frage der Präferenzen. Mich hat er noch nie enttäuscht. Und er kann auch Regen und kalt.
  3. Die Albula-Tour wuchs gestern auf 489 km. Und das Fotografieren kam etwas zu kurz. Mein alter Freund Toni, bis letzten Herbst noch auf einer M1200S unterwegs, hat sich ein Jahr (?) Ducati-Auszeit genommen und eine M 09 customized. Auf dem Flüela - kaum Verkehr, 20°. Im Tal waren es am Nachmittag 36°. Tonis M 09, kräftig bearbeitet. Wir haben natürlich auch getauscht. Deshalb wird sein nächstes Bike sicher wieder eine Duc :-). Wobei ... der Dreier der M 09 ist schon gelungen. Wenn es den in 1200 ccm gäbe ... Am meisten fasziniert hat mich aber die Gabel: Innereien raus und ein Öhlins-Insert drin. Das Teil sinkt nur etwa 70% der Monster-Gabel ein, reagiert aber um ein Vielfaches schneller auf Bodenunebenheiten. Straff UND sensibel. Erste Sahne. Genau so will ich meine. Held Leder mit Lüftungsschlitzen. Kein Problem bei 36° - wenn man in Bewegung ist. Die Held-Stiefel sind perforiert. Zusammen mit Coolware- Socken absolut erträglich. Ab 1'200 m.ü.M. war es trotzdem viel angenehmer als im Tal. Auf dem Rückweg noch die Schwägalp gestreift. Heute ist Nationalfeiertag und die Riesenfahne ist mittlerweile Tradition.
  4. Wenn du selber keine Beanstandungen bzgl. Fahrbarkeit bei niedrigen Drehzahlen hast, würde ich die Empfehlung in den Wind schiessen. Manchmal frage ich mich schon, wie fahrbar denn man einen Motor noch machen soll. Der Euro-4 1200er ist in jeder Beziehung auch mit Originalübersetzung problemlos fahrbar - wenn man ihn in einem Motorrad und nicht in einem Rasenmähertraktor fahren will. Sehr gut bei niedrigen Drehzahlen - neidlos anerkannt - sind die BMW-Boxer. Dafür happert es dann halt anderswo. Natürlich stimmt das, aber es kommt natürlich drauf an, wie viele Zähne mehr. Oft reichen zwei aus (Multi 1260), und da sind nach meinen Erfahrungen keine negativen Auswirkungen zu befürchten. Wäre sehr interessant zu erfahren, ob das immer noch so ist.
  5. Die Erstbereifung Pirelli Diablo Rosso III ist nach 3500 km hinten geplättet (inkl. 1000 Einfahrkilometer). Vorne ginge noch was, weil ich etwas weniger heftig gebremst habe in der Einfahrphase. Die ersten 1'500 km war ich recht zufrieden mit dem Gummi. Doch dann näherte er sich immer mehr seinem Vorgänger an: Mit zunehmender Lebensdauer eine deutliche Verschlechterung der Fahreigenschaften (natürlich wie immer eine subjektive Wahrnehmung). Heute auf meinen Liebling gewechselt. Das dauert momentan noch knapp 1 Stunde (demontieren und wieder montieren). Und die ersten 200 km waren eine Freude. Präzis, agil und trotzdem stabil. Fahrwerkstuning alleine mit dem Reifen. Morgen stehen 435 Alpenkilometer an. BTW: Vielleicht hatten auch schon andere die Idee. Ich nutze diesen variabel mit Luft zu befüllenden Beutel, um das Vorderrad in Position zu bringen für das Entnehmen und Wiedereinführen der Vorderachse. Unter dem VR platzieren, etwas pumpen und das Rad steht millimetergenau richtig. Das Teil kostet unter 20 Euro.
  6. Noch einmal Inländer-Alpenluft geschnuppert. Die Gelegenheiten werden rarer. Ab nächster Woche kehrt der Berufsalltag wieder ein. Klöntalersee in den Glarner Alpen - gestauter Natursee Der immer wieder landschaftlich wunderschöne Klausenpass, der stellenweise die Federung und das Gebiss des Piloten auf eine harte Probe stellt. Am Freitag ist eine Albula-Runde angesagt. Wer zufällig in der Nähe ist und eine gut geputzte Italienerin dabei hat ...
  7. Etwas Monster, etwas See und ein Riesen-Lensflare.
  8. Bei der 2013-14er ist das Skyhook-Sachsfahrwerk verbaut. Alle anderen PP (vorher und nachher) haben ein konventionelles Öhlins-Fahrwerk. Bei der 10-12er ist ein semielektronisches Öhlins nachrüstbar. Und ja: Deine Felgen stammen von einer MTS PP. Die Panigale-Vorderradfelge ist definitiv nicht kompatibel mit Monster oder MTS (1199, 1299 und V4 haben die gleiche Vorderradfelge).
  9. Das liegt entweder daran, dass a) der Vorbesitzer sich bereits registriert hat und die Registrierung auf dich übertragen müsste, bzw. seine löschen müsste oder b) der Händler die Karte noch gar nie freigeschaltet hat. Ich musste auch zuerst meinen Dealer kontaktieren, bevor die Registrierung klappte. Die EU-Homologation muss ich suchen. Wir müssen die CH-Homologation mitführen, die vom CH-Importeur ausgefertigt wird.
  10. Gehört zwar nicht in diesen Thread, aber vielleicht sind ja noch andere "multiple" Persönlichkeiten interessiert. Vorrangig Solo-Betrieb, 78 kg mit Montur und Helm, Sitzbank ist hoch montiert: Vorspannung vorne (manuell einzustellen): 6 von 10 U Urban: Lediglich für Stadtbetrieb konfiguriert und für "tiefergelegtes Handling" -> Load 0, H: medium F: medium. Engine: Mid. ABS 3. Touring: Holprige Strassen -> Load 14, H: softer - F: medium. Engine: Mid. ABS 2. Sport: Gute Strassen, Attacke -> Load 20, H: harder - F: harder, Engine: High. ABS 1 oder 2. Zusätzlich kannst du ja auch noch die Beladungszustände individuell konfigurieren (1 P und Gepäck, 2 P, 2 P und Gepäck). Das eröffnet dir weiteren Spielraum. Ich hab mir zum Beispiel 1 P und Gepäck als Konfig mit höchster Schräglagenfreiheit eingerichtet: Load 24. Das mehr an Bewegung im Fahrwerk bei 170mm Federweg ist Gewöhnungssache. Richtig eingestellt ist das Ding ein Saugnapf.
  11. Von Samstag bis Mittwoch nochmals 5 Tage Elefantenreiten genossen. Via Silvretta-Hochalpenstrasse, alte Brennerstrasse und etwas Südtirol an den Wörthersee, Kollegen getroffen und - eigentlich nicht so geplant - über den Plöckenpass, Forcella di Laverdet, Cortina d'Ampezzo, Bozen, Meran fast immer auf Nebenstrassen nach Trafoi. Dann übers Stilfserjoch, Umbrail, Albula, Lenzerheide wieder zurück in heimische Gefilde. BTW: Ich finde Koffer und Topcase etwas ganz Hässliches. Aber bei der Multi geht das irgendwie (ist trotzdem hässlich). Und fahrdynamisch ist es einer 30kg Gepäckrolle klar überlegen. Und wie ich schon geschrieben habe: Ich kenne kein anderes Bike, das sich beladen dermaßen zusammenbremsen, hart beschleunigen und durch Kurven aller Art wedeln lässt (was nicht heißt, dass es nicht noch andere gäbe ;-)). Der S22 trägt entscheidend dazu bei. Bielerhöhe Anywhere in Austria Alte Brennerstrasse mit Blick auf die Brennerautobahn Forcella di Laverdet Harter Zweikampf. Die Kuh hat im Sprint knapp verloren. Der eine oder andere wird es kennen: Eingangsbereich des von außen unscheinbaren Hotels Tannenheim in Trafoi. Absolut empfehlenswert! Das Bier schmeckt NICHT nach Motorenöl. Um 07.30 Uhr gehörte der Pass uns. Ich könnte problemlos morgen wieder aufbrechen ...
  12. Nach 3'000 (erfreulichen) Kilometern mit der neuen 1200S bin ich zu folgendem Schluss gekommen: Die Handlichkeit des Bikes hat gegenüber dem Vorgänger gewonnen (war aber nicht notwendig), die Stabilität relativ deutlich verloren (beurteilt mit der Erstbereifung; ich gehe davon aus, dass ich mit dem S22 oder DRC II an Stabilität und "sauberem Kurvenstrich" gewinne). Die Vordergabel ist bezgl. Bestückung ein Rückschritt. Sie taucht weiter ein und spricht trotzdem weniger gut an (reagiert vor allem weniger schnell). Ein wirklich zufriedenstellendes Setup habe ich nicht gefunden. Das Federbein arbeitet unauffällig und lässt sich für mich passend konfigurieren (ausschließlich Solo-Betrieb). Nachdem ich gerade 3'000 km (penibel eingestelltes) elektronisches Fahrwerk der Multi 1260S auf diversen Strassenbelägen erlebt habe, muss ich attestieren, dass der Grip auf zweit- und drittklassigen Strassen erheblich besser ist. Es ist beeindruckend, wie lange Vorder- und Hinterrad auf schlechten Strassen Bodenkontakt halten und wie stoisch Stösse weggesteckt werden. Natürlich lassen sich Auslegung und Rahmenbedingungen nur bedingt vergleichen (u.a. 170mm Federweg bei der Multi, elektronisches FW und konventionelles). Ziel meiner Fahrwerksoptimierungen wird deshalb ganz klar das Ansprechverhalten der Gabel sein. Auch die M6 könnte davon profitieren, allerdings schien mir dort das Ansprechverhalten besser. Ob Experimente mit der Viskosität des Gabelöls und dem Volumen der Luftkammern bereits reichen oder das gesamte Shimpaket und evtl. noch weitere Innereien ausgetauscht werden müssen, wird sich zeigen. BTW: Lenkungsdämpfer habe ich immer noch nicht erhalten.
  13. So gings mir auch, als ich mir die Dolomiten vor vier Jahren das letzte Mal im Hochsommer in der Hauptsaison zugemutet habe.
  14. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die sportlichen Tourenreifen keinen Deut länger halten als ein Sportreifen, wenn man sie richtig fordert. Allerdings haften die aktuellen Sporttourer auch so gut wie die Sportler vor drei, vier Jahren. Was man z.B. mit einem CRA III alles machen kann, ist schon erstaunlich.
  15. Ich denke, die Topographie der hauptsächlichen genutzten Jagdgründe spielt auch noch entscheidend mit. Das ist mir gerade in den letzten Tagen wieder extrem aufgefallen. Die "raumgreifenden" Routen, die ich teilweise in Deutschland gefahren bin - viele langgezogene weite Kurven - beanspruchen die Reifen erheblich weniger als das Terrain, das ich in der Schweiz bevorzugt fahre: Viele Bergstrecken mit Serpentinen, die viele Brems- und Beschleunigungsvorgänge ermöglichen. Wieso das einige Fahrer/innen mit einem Sportvorderreifen 8000 und mehr Kilometer erreichen, liegt manchmal auch an den fehlenden Möglichkeiten, sie zu fordern. Ich bin überzeugt, dass Sporttouren- und Supersport-Reifen, die zum Beispiel in den Pyrenäen mit einem drehmomentstarken Bike einigermassen sportlich gefahren werden, von der Laufleistung nicht weit auseinander liegen. Mit einem CRA III schaffe ich bei engagierter Fahrweise heute kaum einen Kilometer mehr als mit einem S22. Der Verschleiß liegt vielleicht nicht an der gleichen Stelle an. Um einigermaßen vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, müssten wir eigentlich Motorradmodell, Fahrerprofil und hauptsächlich genutztes Terrain miteinbeziehen. Die Sardinien-Fans, die teilweise nach weniger als 2'000 km die Reifen wechseln müssen, können ein Lied davon singen ;-). BTW: Ich habe mir einen zweiten Felgensatz zusammengestellt, damit ich bei Ferienbeginn mindestens 3'500 km Distanz ins Auge fassen kann und Reifen mit 50% nicht entsorgen muss. Wenn es dann auf der Tour nach 1'500 km so aussieht, als würde es nicht reichen, passe ich a) die Fahrweise oder b) die Routenwahl an oder suche mir c) einen Reifenhändler in der Nähe. 55er-Nuss hab ich immer im Gepäck.
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