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Monster 1100 EVO Wattebausch-Gabel


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Hi zusammen,

 

Meine Evo ist da, und wie es so ist bei dieser Serie ist die Gabel eine Zumutung. Hat hier wer schon mal die Andreani-Cartridge verbaut, und damit Erfahrung. Auch was die Komplexität des Umbaus angeht? Oder reichen die Wilbers-Federn mit dem passenden Öl auch am Ende?

 

danke euch schon mal

Edited by Helios2000
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Also ich bin jetzt am WE die erste große Tour gefahren mit dem Andreani Setup.    😁😁😁😁😁😁   Mehr sag ich nich.

So, die Andreani Cartridges sind drinnen, meine Herren ist das ein Unterschied, und ich bin bloß auf dem Hof gefahren... Danke für eure Unterstützung. Beim Wippen im Stand komme ich jetzt auf ca. 40-5

Ich habe euch mal einen Beitrag kopiert von Ralph der sich mit dem Thema stark auseinandergesetzt hat und direkt bei den Herstellern angefragt hat. Es geht um die ungefederte Masse und um das Luftpols

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Ich wollte ursprünglich das Andreani einbauen und hab mich daher damit befasst. Wenn Du Dir zutraust die alte Gabel zu zerlegen bekommst Du das Andreani auch eingebaut. Feines Teil. Hab dann eine sehr gute gebrauchte fertige Gabel bekommen und das daher nicht umgesetzt.

Als Anlage Einbauanleitung

Andreani mounting manual.pdf

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Danke dir Wolle,

 

im Grunde ist der Einbau ja keine Thema, zumindest nach meiner Logik. Wobei die nicht immer logisch ist, naja andere Geschichte.

ich frage mich halt, ob die Wilbers-Federn nicht reichen, für mich nicht-Heizer. Zumal das Andreani Zeugs ja keinen TÜV hat, glaube ich. Alles nicht so einfach.

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vor 2 Stunden schrieb Helios2000:

ich frage mich halt, ob die Wilbers-Federn nicht reichen, für mich nicht-Heizer.

Das Problem bei der Gabel ist ja nicht nur die lasche Feder, sondern auch die schlichtweg kaum funktionierende Dämpfung. Verstellen der Druck- und Zugstufe hat kaum Auswirkungen, bzw. einen ausreichenden Effekt.
Man kann natürlich die Federn tauschen und mit etwas weniger Luftpolster und/oder dickerem Öl entgegenwirken, aber eine wirklich sauber funktionierende Gabel wird es nur mit einem richtigen Umbau oder Anpassungen durch einen Fachmann.
Als Nicht-Heizer soll sie vermutlich auch fein ansprechen und komfortabel bleiben, was mit starken, aber progressiven Federn funktioniert könnte.
Die Federn an sich lassen sich ja fix selber austauschen, das Öl auch. Zerlegen und neu abstimmen ist da schon eine andere Nummer.

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Hi
ich habe in meiner non-Evo eine gebraucht erworbene und vom Vorbesitzer stark modifizierte Evo-Gabel drin und bin damit sehr zufrieden.
Hier wurde so gut wie alles modifiziert oder gleich ausgetauscht. 
Wenn ich an die Umbaukosten denke, würde ich als Evo-Fahrer aus heutiger Sicht immer ein Cartridge ( Andreani wie Wolle68 ) nehmen. Hier ist m. E. Preis/Leistung ausgewogen.
Dazu dann vielleicht die Rohre noch beschichten lassen und jeder Normalo bis leicht sportlicher Fahrer ist gut bedient.

VG

Edited by thimber
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vor einer Stunde schrieb thimber:

Wenn ich an die Umbaukosten denke, würde ich als Evo-Fahrer aus heutiger Sicht immer ein Cartridge ( Andreani wie Wolle68 ) nehmen. Hier ist m. E. Preis/Leistung ausgewogen.

Was kostet denn die Cartridge ca.? Ich hatte meine Evo Gabel zum Spezi gebracht und seit dem bin ich zufrieden. Für die 796 meiner Frau hatte ich ne 1100 non-Evo Gabel besorgt und auch noch zum FW-Spezi gebracht. Diese Gabel wird jetzt auch in ihre "neue" Evo "umziehen".

Richtig rund wurde das Fahrwerk aber auch erst mit angepassten FB-Federn.

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vor 3 Stunden schrieb madmax:

Was kostet denn die Cartridge ca.?

Richtig rund wurde das Fahrwerk aber auch erst mit angepassten FB-Federn.

Aktuell bei ebay 567,-, Versand kostenlos.

Als Federbein habe ich ein Öhlins DU 737 mit 105 Nm-Feder, passt gut.

VG

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Hat jemand die Federrate der Gabelfeder und Federbein OEM parat?

Edited by Joe
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vor 5 Minuten schrieb Joe:

Hat jemand die Federrate der Gabelfeder und Federbein OEM parat?

Nein aber ich hab jetzt mit 100 Lebendgewicht eine 10er drin und empfinde das nicht als zu hart. Man kann das auch schön ausrechnen was man braucht aber wenn es gefühlt passt dann passt das meistens auch.

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vor 16 Stunden schrieb Helios2000:

Danke dir Wolle,

 

im Grunde ist der Einbau ja keine Thema, zumindest nach meiner Logik. Wobei die nicht immer logisch ist, naja andere Geschichte.

ich frage mich halt, ob die Wilbers-Federn nicht reichen, für mich nicht-Heizer. Zumal das Andreani Zeugs ja keinen TÜV hat, glaube ich. Alles nicht so einfach.

Ich würde das Andreani Kit nehmen. Das kannst Du auf Dein Gewicht passend bestellen. Die Orignal Innereien sind einfach schlecht von Ducati gewählt. Lieblos ist vermutlich die beste Beschreibung.

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vor 37 Minuten schrieb Wolle68:

Die Orignal Innereien sind einfach schlecht von Ducati gewählt. Lieblos ist vermutlich die beste Beschreibung.

Ducati gibt Mazocchi eine Preisrahmen vor und danach wird das Ding für die Serie produziert. Was nix kost´, das ist auch nix....

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vor 3 Stunden schrieb thimber:

Aktuell bei ebay 567,-, Versand kostenlos.

Als Federbein habe ich ein Öhlins DU 737 mit 105 Nm-Feder, passt gut.

VG

Genau so fahr ich auch, bei meiner Frau ist das Sachs FB mit 100N/mm Feder (Öhlins) drin.

 

vor 2 Stunden schrieb Joe:

Hat jemand die Federrate der Gabelfeder und Federbein OEM parat?

Das Öhlins FB der 1100S hat 130N/mm, das Zuberhör FB von Öhlins DU737 wird mit 115N/mm ausgeliefert.

Die Sachs FB Feder ist ja nicht beschriftet, liegt aber sicher auch bei 130.

Mupo liefert sein FB für die Evo sogar standardmäßig mit 100N/mm aus.

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vor 3 Stunden schrieb zillo:

Ducati gibt Mazocchi eine Preisrahmen vor und danach wird das Ding für die Serie produziert. Was nix kost´, das ist auch nix....

Das sehe ich nicht so. Für den Preis hätte man das auch besser machen können. Wenn man nur gewollt hätte. Aber dann hätten wir ja nix mehr zu tun. Wär auch blöd🤣

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  • 2 weeks later...

So, die Andreani Cartridges sind drinnen, meine Herren ist das ein Unterschied, und ich bin bloß auf dem Hof gefahren... Danke für eure Unterstützung. Beim Wippen im Stand komme ich jetzt auf ca. 40-50% Restfederweg, das sieht gut aus.


Wie übrigens die originalen Federn labrig drinnen hängen, das ist ja eine Frechheit. Bei mir waren die Federn unten enger gewickelt als oben, und quasi zu lang, daher „gebogen“ auf dem Kolben. Muss mal nen Foto machen, hab ich so noch nicht gesehen.

E5ADB0C2-2ACD-49B1-8C3D-BBA5CA0525F8.jpeg

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Ich habe euch mal einen Beitrag kopiert von Ralph der sich mit dem Thema stark auseinandergesetzt hat und direkt bei den Herstellern angefragt hat. Es geht um die ungefederte Masse und um das Luftpolster. Dies ist ein tragender Teil unter anderem für das Ansprechverhalten der Gabel. Klar ist auch dass Vorder und Hinterachse umgekehrt gesehen werden müssen.

Wir haben bei unseren Rennwagen (Autos) stark experimentiert. Dort waren die besten Ergebnisse speziell im Regen, wenn die der engere Teil zum Rad gebaut wurde. Dort haben wir jedoch auch 2 getrennte Federn im Einsatz. Eine sehr weiche (kurze) die oben eingebaut wird.

lg Harry

Ich habe gerade mit Wilbers, mit Wirth und mit Herrn Eberhahn von der Fa. Poohlpower (Koni) gesprochen.

Wilbers bestätigt, dass es bei den Gabelfedern in erster Linie um die Bestimmung des Ölstands geht. Man hat mir auch bestätigt, dass serienmäßig verbaute, progressiv gewickelte Federn oft andersrum montiert sind und dies, wie wir auch schon festgestellt haben, keinen Einfluss auf das Federverhalten selbst hat.

Inwieweit es zu einer schnelleren Erwärmung des Öls oder zu einer Schaumbildung führt, wenn der progressive Teil unten ist, konnte mir die freundliche Dame auch nicht sagen. Ich hatte den Eindruck, dass sie nicht wirklich fachkundig war und die Informationen den ihr zur Verfügung stehenden Unterlagen entnommen hat.


Die "Erleuchtung" gab´s dann bei Wirth:
Werden die Federn mit dem progressiven Teil nach unten eingebaut, steigt, wie bereits mehrfach geschrieben, der Ölstand. Dadurch - und jetzt kommt´s - verringert sich das Luftpolster und somit der komprimierbare Teil ...die Gabel wird härter!

Um die von Wirth berechnete Federrate zu erreichen, schreibt man deshalb vor, den progressiven Teil nach oben einzubauen. Wer es aber NOCH härter mag, kann entweder etwas mehr Öl einfüllen (Stichwort Luftpolster) oder den progressiven Teil nach unten einbauen.

Eine schnellere Erwärmung oder Schaumbildung hat dies nicht zur Folge. Eine Verringerung der ungefederten Massen ist, wie schon gesagt, ein angenehmer, wenn auch nur geringer, Nebeneffekt, aber nicht ausschlaggebend.


Bei Poohlpower war dann das Thema Federbeine hinten (Koni) an der Reihe.

Hier sind es tatsächlich nur optische Gründe. Die Theorie mit der besseren Führung hat Herr Eberhahn verworfen. Das spielt absolut keine Rolle.

Bei der verchromten Ausführung mit "Federbecher" wird der progressive Teil der Feder nach oben in den Becher montiert, weil beim Enfedern der progressive Teil auf Block gehen und dann der Chrom abplatzen kann. Also auch hier nur Optik.


Bei Poohlpower kann man übrigends auch seine alten Konis überholen lassen. Sie werden zerlegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen und Verschleißteilen wieder montiert.

Eine äußerlich optische Aufbereitung erfolgt dabei nicht.

Wichtig ist, dass die obere Abdeckung noch fest im Dämpfergehäuse sitzt und nicht wackelt. In diesem Fall kann der Dämpfer dann nicht mehr überholt werden.

Zur Prüfung spannt man das obere Auge in einen Schraubstock (nicht am Silentblock einspannen) und prüft, ob sich das Dämpfergehäuse zur Abdeckung hin bewegen läßt. Diese Prüfung sollte VOR allen weiteren Massnahmen durchgeführt werden.

Die Überholung zweier Koni-Dämpfer kostet bei Poohlpower etwas 75 € + MwSt.


Ich bedanke mich bei allen 3 Firmen für die Unterstützung und die freundliche Auskunft
http://www.wilbers.de/
https://www.wirth-federn.de/
http://www.poohlpower.de/

https://www.caferacer-forum.de/viewtopic.php?f=29&t=4486&sid=5cf1204047ddd48df4d114766afa60b8&start=10

Edited by smartharry
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Interessant, dann könnte man also erstmal ganz simpel die Federn umdrehen!? Andererseits ist das ja auch nichts anderes, als ne Schluck Öl mehr einzufüllen, weil es ja nur einen Effekt aufs Luftpolster gibt, wenn ich das richtig sehe!?

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