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Groti

Öhlins Monster 1200s

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ok, dann sind wir uns ja einig 🙂 

Die Vorbesitzerin war eine Dame, die das Mopped abgegeben hat, weil es ihr zu heftig war. Geschraubt hat laut eigener Aussage keiner. Das Bike war bis auf einen Slip On auch im Originalstand. Es würde mich seeeeehr wundern, wenn da doch jemand an der Gabel Hand angelegt hat.

Der Händler hat nichts gemacht außer einem allgemeinen Werkstatt Checkup vor der Ausgabe. Warum sollte er auch, kostet ja unbezahlte Arbeitsstunden. Die Gabel war gestern auch auf 18 (Druckstufe) und 20 (Zugstufe). Vorspannung war auf Werkseinstellung. Da war also definitiv nicht die Händler-Werkstatt dran und hat zumindest mal die Standards vor dem Verkauf wiederhergestellt. Leider.

Und wie gesagt, der Krams funktioniert ja an meinem Bike und es ging mir nur erstmal um die Gegebenheiten mit dem Endanschlag und der Bandbreite von "Klicks"

 

Danke euch

Edited by MarcusS

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Bin das letzte WE mal wieder mit der Zora eine längere Strecke (~ 400km) gefahren und dabei ist mir wieder eins klar geworden, im direkten Vergleich zur SFV4S sind das Welten in der FW-Abstimmung und somit in der Souveränität des Gesamtfahreindruck, vor allem bei zügiger Kurvenfahrt - den direkten Vergleich hatte ich vorher nicht. 


Die SFV4S mit ihrem FW-Setting, (vor allem mit dem Dino geposteten FW-Setting) fährt sie sich „Messerscharf“ in den  Kurven und auf der Gerade. 
Die Aufbaukontrolle und das Isolationsvermögen des Fahrwerks ist grandios und das Eigenlenkverhalten neutral - einfach ein Genuss. 👍🏽

Aus diesem Grunde habe ich mich mal die FW-Beinchen der Zora herangewagt und neu eingestellt. Auch die provokative Frage von Jo, ob ich Alt bin und/oder Rücken habe - War ä Spässle Jo...😂😂😂 - hat mich dazu bewogen evtl. das Maximum aus dem Zora-FW heraus zu kitzeln. 😎 Natürlich alles im Rahmen meiner Möglichkeiten. ✌🏽😬

Challenge angenommen. 🍾😬


Bei ner kurzen Probefahrt machte es keinen schlechten Eindruck, das Pumpen (Aufbaukontrolle) am Heck bei Unebenheiten war auf der kurzen Strecke nicht mehr vorhanden, aber das Isolationsvermögen war nicht so prickelnd.  Das Eigenlenkverhalten bei Kurvenfahrt ziemlich neutral. Ich fahr morgen mal ne längere Strecke mit dieser Einstellung und bei Bedarf greif ich der Zora halt wieder an die Beinchen. 😂 
Was habe ich gemacht? 

Grundeinstellung und Balance der Zora:

Negativfederweg von 35mm an der Gabel belassen und am Federbein hinten diesen von 15mm auf 10mm durch Federvorspannung reduziert. 


Gabel: Druckstufe und Zugstufe von 9 Klicks auf 6 Klicks reduziert. 

Federbein: Druckstufe von 10 Klicks auf 5 Klicks reduziert und die Zugstufe von  29 Klicks 🧐 auf 15 reduziert. 
 

Man muss schon feinfühlig sein und in die einzelnen Stufen reinhören, um die Veränderungen pro Klick wahrnehmen zu können. Ich habe mich schwer getan, deshalb bin ich in 5er-Schritten vorgegangen. 😬

Wat soll’s...ich probiere es aus, was möglich ist. Das FW-Niveau der SF werde ich mit der Zora nicht erreichen, da ist die Messlatte zu hoch bei dem geregelten Öhlins-FW, aber ich gebe nicht auf. ✌🏽
So long....weitere Abstimmberichte folgen. 😂

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Aktualisierung der FW-Einstellung, um dem Isolationsvermögen gerecht zu werden.

Gabel: 

NFW = 35mm

Druckstufe = 7 Klicks

Zugstufe  = 5 Klicks
 

Federbein:

NFW = 10mm

Druckstufe = 7 Klicks

Zugstufe = 20 Klicks

Das Isolationsvermögen hat sich dadurch verbessert, bei subjektiv gleichbleibender Aufbaukontrolle. 👍🏽

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@Croduc

Was bedeuten die Begriffe: Isolationsvermögen, Aufbaukontrolle

Kann mir gar nichts drunter vorstellen.

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vor einer Stunde schrieb Beini1978:

@Croduc

Was bedeuten die Begriffe: Isolationsvermögen, Aufbaukontrolle

Kann mir gar nichts drunter vorstellen.

Isolationsvermögen = Das dämpfen (isolieren) der hochfrequenten Fahrbahnanregungen (z.B. Teerflickenteppich, oder kurzwellige Fahrbahnunebenheiten,...etc.)

Aufbaukontrolle = Die Anbindung des Aufbaus (Moped/Rahmen) am Fahrwerk (z.B. Parallelität VR zu HR bei Bodenwellen beim Einfedern und Ausfedern, oder Pumpen des Hecks,....etc.).

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Wieder was neues gelernt. Habe vor Jahren schon ein paar Bücher über Fahrwerke gelesen und mich auch schon mit dem ein oder anderen drüber unterhalten, aber die Begriffe hatte ich bis jetzt noch nicht gehört. 

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Gibt es bestimmt viele Bezeichnung dafür. 😎

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FW-Einstellung bleibt jetzt so bis zur und nach der ET-20 (falls diese stattfindet). Die ET-20 wird die Generalprobe über eine sehr lange Strecke mit unterschiedlichen Fahrbahnbeschaffenheiten mit dieser Einstellung. 

Dann kommt das Fazit. 😎

Edited by Croduc

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Am 22.7.2020 um 10:50 schrieb Croduc:

 

Federbein:

NFW = 10mm

Druckstufe = 7 Klicks

Zugstufe = 20 Klicks

20 von 29 ganz schön weit offen - das muss sich bei sportiver Gangart doch aufschaukeln 🤔

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vor 11 Minuten schrieb zillo:

20 von 29 ganz schön weit offen - das muss sich bei sportiver Gangart doch aufschaukeln 🤔

Nö...um 9 Klicks zugedreht. Jetzt schaukelt nichts mehr. Macht nur noch pffft innerhalb 1sec. in die Ausgangsstellung. 
20 von 39 Klicks ! 29 waren vorher eingestellt. 

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Nach 3'000 (erfreulichen) Kilometern mit der neuen 1200S bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

  • Die Handlichkeit des Bikes hat gegenüber dem Vorgänger gewonnen (war aber nicht notwendig), die Stabilität relativ deutlich verloren (beurteilt mit der Erstbereifung; ich gehe davon aus, dass ich mit dem S22 oder DRC II an Stabilität und "sauberem Kurvenstrich" gewinne).
  • Die Vordergabel ist bezgl. Bestückung ein Rückschritt. Sie taucht weiter ein und spricht trotzdem weniger gut an (reagiert vor allem weniger schnell). Ein wirklich zufriedenstellendes Setup habe ich nicht gefunden.
  • Das Federbein arbeitet unauffällig und lässt sich für mich passend konfigurieren (ausschließlich Solo-Betrieb).

Nachdem ich gerade 3'000 km (penibel eingestelltes) elektronisches Fahrwerk der Multi 1260S auf diversen Strassenbelägen erlebt habe, muss ich attestieren, dass der Grip auf zweit- und drittklassigen Strassen erheblich besser ist. Es ist beeindruckend, wie lange Vorder- und Hinterrad auf schlechten Strassen Bodenkontakt halten und wie stoisch Stösse weggesteckt werden. Natürlich lassen sich Auslegung und Rahmenbedingungen nur bedingt vergleichen (u.a. 170mm Federweg bei der Multi, elektronisches FW und konventionelles).

Ziel meiner Fahrwerksoptimierungen wird deshalb ganz klar das Ansprechverhalten der Gabel sein. Auch die M6 könnte davon profitieren, allerdings schien mir dort das Ansprechverhalten besser. Ob Experimente mit der Viskosität des Gabelöls und dem Volumen der Luftkammern bereits reichen oder das gesamte Shimpaket und evtl. noch weitere Innereien ausgetauscht werden müssen, wird sich zeigen.

BTW: Lenkungsdämpfer habe ich immer noch nicht erhalten.

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vor 8 Minuten schrieb rocroc:

Die Handlichkeit des Bikes hat gegenüber dem Vorgänger gewonnen (war aber nicht notwendig), die Stabilität relativ deutlich verloren (beurteilt mit der Erstbereifung; ich gehe davon aus, dass ich mit dem S22 oder DRC II an Stabilität und "sauberem Kurvenstrich" gewinne).

Ich komme ja ab und zu in den Genuss, die 1200S von Jo zu fahren. Gegenüber der V2 SF und meiner Tuono wirkt sie mir mit dem DRCII schon eher überhandlich.

Den Pirelli fahre ich ja jetzt auch auf der Tuono, der gefällt mir besser bei höheren Geschwindigkeiten, ansonsten fällt er mir zu sehr in die Kurve. Mag aber auch sein, dass es daran liegt, dass er nicht mehr neu ist. 

Bin mal gespannt, wie es bei dir weitergeht. Mit der Luftkammer muss ich an der Tuono auch noch spielen, benötige etwas mehr Progressivität, ohne das Ansprechverhalten zu verschlechtern, insofern sind härtere Federn bei mir keine Option, dann passt der Negativfederweg nicht mehr. Ansonsten ist das Fahrwerk der Tuono ab Werk schon echt sehr gut. 

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vor 48 Minuten schrieb zillo:

Gegenüber der V2 SF und meiner Tuono wirkt sie mir mit dem DRCII schon eher überhandlich. 

Da muss ich eine Lanze für den Michelin Power RS brechen. Mir war das Kurvenfahren mit Pirelli DRC und M7RR (speziell Iniziierung der Schräglage) viel zu empfindlich.

Habe entsprechend noch die Dämpfung vorne und hinten angepasst, sprich 2-3 Klicks zu (weiss leider die einzelnen Anzahl Klicks nicht auswendig), da Michelin ja etwas „weicher“ daher kommt.

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vor 21 Minuten schrieb Rob_Handz:
vor einer Stunde schrieb zillo:

 

Da muss ich eine Lanze für den Michelin Power RS brechen.

Gefiel mir vorne auch besser - schön neutral. 
Aber das ist hier kein Reifenfred 😂

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vor 16 Stunden schrieb rocroc:

Nachdem ich gerade 3'000 km (penibel eingestelltes) elektronisches Fahrwerk der Multi 1260S auf diversen Strassenbelägen erlebt habe

Hallo Rocky, dsa ich letzte Woche für meine PP ein Angebot erhalten habe, wo ich nicht widerstehen konnte, habe ich mir am Montag eine 1260S zugelegt. Kannst du mir mal dein Setup zukommen lassen, damit ich weiß, wo ich Anfange und mir ein wenig Zeit einspare.

gruß Dani

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vor 5 Stunden schrieb ducfram:

Kannst du mir mal dein Setup zukommen lassen ...

Gehört zwar nicht in diesen Thread, aber vielleicht sind ja noch andere "multiple" Persönlichkeiten interessiert.

Vorrangig Solo-Betrieb, 78 kg mit Montur und Helm, Sitzbank ist hoch montiert:

Vorspannung vorne (manuell einzustellen): 6 von 10 U

Urban: Lediglich für Stadtbetrieb konfiguriert und für "tiefergelegtes Handling" -> Load 0, H: medium F: medium. Engine: Mid. ABS 3.

Touring: Holprige Strassen -> Load 14, H: softer - F: medium. Engine: Mid. ABS 2.

Sport: Gute Strassen, Attacke -> Load 20, H: harder - F: harder, Engine: High. ABS 1 oder 2.

Zusätzlich kannst du ja auch noch die Beladungszustände individuell konfigurieren (1 P und Gepäck, 2 P, 2 P und Gepäck). Das eröffnet dir weiteren Spielraum. Ich hab mir zum Beispiel 1 P und Gepäck als Konfig mit höchster Schräglagenfreiheit eingerichtet: Load 24.

Das mehr an Bewegung im Fahrwerk bei 170mm Federweg ist Gewöhnungssache. Richtig eingestellt ist das Ding ein Saugnapf. 

 

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Am 24.7.2020 um 20:40 schrieb rocroc:
  • Die Handlichkeit des Bikes hat gegenüber dem Vorgänger gewonnen (war aber nicht notwendig), die Stabilität relativ deutlich verloren (beurteilt mit der Erstbereifung; ich gehe davon aus, dass ich mit dem S22 oder DRC II an Stabilität und "sauberem Kurvenstrich" gewinne).
  • Die Vordergabel ist bezgl. Bestückung ein Rückschritt. Sie taucht weiter ein und spricht trotzdem weniger gut an (reagiert vor allem weniger schnell). Ein wirklich zufriedenstellendes Setup habe ich nicht gefunden.
  • Das Federbein arbeitet unauffällig und lässt sich für mich passend konfigurieren (ausschließlich Solo-Betrieb).

Die Handlichkeit ist initial besser, weil der Lenkkopfwinkel zur M6 deutlich steiler steht. Der Rosso III in Verbindung mit den zu laschen Gabelfedern holen aber für meinen Geschmack nicht annähernd die Performance aus dem Fahrwerk heraus bzw. limitieren es, wozu die Geometrie des Chassis eigentlich gemacht ist. Pirelli DRC II und härtere Federn bringen erheblich mehr Stabilität / Spurtreue in Verbindung mit größerer Agilität, fährt sich dann im Grunde leichtfüßig wie ein Fahrrad. Die Einschätzung zum Federbein kann ich bestätigen, bei unserer ähnlichen Gewichtsklasse kann man mit dem OEM Teil gut leben.

Am 24.7.2020 um 20:40 schrieb rocroc:

Ziel meiner Fahrwerksoptimierungen wird deshalb ganz klar das Ansprechverhalten der Gabel sein. Auch die M6 könnte davon profitieren, allerdings schien mir dort das Ansprechverhalten besser. Ob Experimente mit der Viskosität des Gabelöls und dem Volumen der Luftkammern bereits reichen oder das gesamte Shimpaket und evtl. noch weitere Innereien ausgetauscht werden müssen, wird sich zeigen.

Dickeres Öl und Änderung des Luftkammervolumens bringen m.M.n. nicht viel bis gar nichts, hatte ich erfolglos an der 821 ausprobiert. Da sind wie erläutert "härtere" Maßnahmen erforderlich. Zur Frage mit den Shimpaketen: wäre mein Bike nagelneu und ich hätte einige schöne Jahre damit vor mir, würde ich mit dem Wissen um die Qualität der OEM Shims diese sofort gegen hochwertigere wechseln. Die härteren Federn führen dazu, dass die OEM Shimpakete die stärkere Ölbewegung in der Gabel nicht anständig und schnell genug verarbeiten können. Die Folge ist, dass ich mit nahezu geschlossener Druck- und Zugstufe fahre, was den Spielraum für Nachregulierung des Settings der Gabel praktisch eliminiert. Die Gabel ist schön straff und stabil, fast schon stoisch, aber sobald man D + Z etwas öffnet, tritt bei schnellen Lastwechseln -besonders auf dem Kringel- Unruhe und Pumpen im Gebälk ein, was mit stabilen und qualitativ wertigeren Shims nicht passieren sollte, so jedenfalls mein Öhlins Dealer. Man hätte dann wieder einen vernünftigen Einstellbereich und Möglichkeiten das Gabelsetting je nach Einsatz Renne oder LS anständig variieren zu können.

Bin gespannt zu hören, wie dein Setting letztlich ausschauen wird! Und dann müssen wir mal die Bikes tauschen! :ph34r:

Edited by Spirit-64

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Hatte ich erwähnt, das mein Ö Bein hinten jetzt nach 29.500km in drei Jahren die Grätsche macht? Kein Unterschied mehr ob Druck ganz offen, oder ganz zu ist. Und dies ganz auffällig nach der 30.000 km Inspektion. Klar empfiehlt Ducati einen Gabel-Federbein Service nach 30.000 km.....ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Also Service machen lassen....kommt gut nach der günstigen Inspektion mit Kettenkit.

 

 

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