Jump to content
rocroc

Fremd gegangen

Recommended Posts

Ok, nicht allzu fremd... Freiwilligenarbeit muss sein, deshalb habe ich mich heute Abend freiwillig gemeldet, bei meinem engagierten Dealer die neue Panigale 1299 ein bisschen einzufahren.

17235647992_aaa2d608a8_b.jpg

Was die Tests in Motorrad und PS andeuten und die Messdaten belegen, kann ich nur voll und ganz bestätigen: Unglaublich, um wieviel besser die 1299er unten und in der Mitte geht als die 1199er. Das Teil liegt wie ein Brett auf der Strasse und lenkt messerscharf ein, ist extrem zielgenau und macht sogar in engem Geläuf ziemlich viel Spass. Nach 150 Kilometern bin ich trotzdem gerne wieder auf mein Baby umgestiegen. Und das geht unten und in der Mitte noch besser :-). Aber: Ich habe bereits den Platz in der Tiefgarage neben dem Monster ausgemessen und den Lottoschein ausgefüllt.

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Auch als mittlerweile eingefleischter (Testastretta) Monster Treiber schau ich immer wieder gerne mal über den Tellerrand, um danach meine bevorzugte Delikatesse noch mehr geniessen zu können.

Mein Dienstfahrzeug heute:

17240996828_c910e4e7fb_b.jpg

S1000RR mit allen Optionen. Ein Ausflug auf die fast leere German Autobahn hat mir eines der bevorzugten Habitate dieser in der Schweiz fast ausgestorbenen Gattung wieder näher gebracht. Der Vierzylinder läuft von 2000rpm weg rund und linear, bietet natürlich unten und in der Mitte nicht den Punch einer 12er Monster, aber geht da sehr mächtig, wo diese aufhört. Die von Motorrad gemessenen 206 PS sind ohne Zweifel vollständig versammelt, sehr berechenbar abrufbar. Das Bike liegt absolut stabil auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten, die dank dem guten Windschutz erheblich einfacher zu erreichen sind als auf einer Monster.

Für die Rundstrecke perfekt. Emotional, optisch und auch bezüglich Leistungsentwicklung im Low- und Midrange-Bereich für mich keine Konkurrenz zur Panigale 1299. Freue mich schon auf den Test der S Version.

Und einmal mehr: Nach 250km abgestiegen, auf die Monster und einfach MEHR Spass auf der Landstrasse.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Cool, danke für die Berichte! Beide Motorräder sind erste Sahne, würde die Pani auch gerne mal fahren. Generell reizen mich die Supersportler aber nicht so, dann lieber sowas wie Streetfighter 1098 oder Superduke R :) Vielleicht muss ich es aber einfach mal probieren.

Grüße, Steffen

P.S.: mal eben nach Bildern der S1000RR gesucht, weil mir die oben vom Bild optisch so unbekannt vorkam. Die zu sehende 2015er gefällt mir irgendwie nicht so gut wie die 2014er.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi Steffen

Die Panigale solltest du einmal probefahren. 195kg und schon von unten raus viel Druck; das macht sogar auf der Landstrasse Freude. Im Race-Modus einfach nur gewaltig. Aber am besten aufgehoben sind die Supersportler natürlich auf der Rundstrecke.

Die oben abgebildete S1000RR sieht vielleicht etwas ungewohnt aus, weil sie leicht von unten fotografiert wurde. Mich spricht ihr Styling nicht an; weder negativ noch positiv. Ich empfinde es einfach als funktional. Eine Panigale wirkt daneben wie eine Art Kunstwerk.

Als Fahrmaschinen sind beide top; emotional spricht mich die Duc wegen Optik, Sound (wobei die BMW schon mit dem Originaltopf keineswegs schlecht klingt, wenn man Reihen-4-Zylinder mag) und dem ungehobelteren und drehmomentstärkeren V-Zwei erheblich mehr an.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Habe nun auch zwei Tage eine Panigale fahren dürfen... meine Fresse... das ist wirklich Champions League...

Benötige jetzt zwar ein Satz neue Handgelenke... aber es ist wirklich göttlich... ganz großes Kino... und das rauf schalten ohne den Hebel zu betätigen.... und dabei der Sound... :buttrock:

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das Fremdgehen ist bei mir einfach gefährlich, zumal jetzt, wo ich beide Vierzylinder über die Bettkante gestossen und wieder etwas Platz in der Garage habe: Nach der S1RR hat auch mein kleiner Rennfrosch  den Besitzer gewechselt und ich kann ab sofort nicht mehr Jonny Rea gegen Chaz Davis spielen (was in der Tiefgarage auch ziemlich reizlos war).

Dafür habe ich die Gelegenheit genutzt, einen durchaus gelungenen V-Zwo-Sportler zu testen ("Sporttourer", meint KTM):

36604916864_857857a75d_h.jpg

Ich hatte noch nie soviel Mühe, ein Bike so hinzustellen, dass es einigermassen gut aussieht... Bevor ich ins Detail gehe: Technisch absolut "Well done, KTM", aber optisch... Ugly Duck passt (für mich) wie die Faust aufs Auge. 

Dagegen hilft... fahren. Schön saufen konnte ich das muskelbepackte Entchen nicht, aber schön fahren ging problemlos.

Der ausserordentlich sympathische und kompetente KTM-Dealer stellte mir die Duke in der Nähe meiner Hausstrecke zur Verfügung.

Zum Motor: Brutal, ungeheure Power, trotzdem sehr kultiviert für so einen grossen V-Twin usw. Das liest man überall und macht auch einen alten Hasen hungrig. Tatsächlich ähnelt der Antrieb dem der Monster in Bezug auf Laufkultur und Kraftentfaltung ziemlich stark. Für ein Euro-4-Triebwerk durchaus gelungener Sound, unten herum leise, aber tief und dumpf, oben röhrt es kräftig. Der Antritt wird einen 12er-Monster-Fahrer nicht wirklich schockieren. Die gut 20 PS Mehrleistung sind spürbar, aber nur dezent. Den Fahrer eines Vierzylinders wird die Art und Weise der Kraftentfaltung viel mehr beeindrucken, weil auf den ersten paar Metern nach dem Aufreissen der Drosselklappen das Drehmoment gnadenlos zuschlägt. Ein Vierzylinder-Sportler bleibt da zuerst zurück und holt später auf. Da ich mit der Monster zum Testtermin gefahren bin, konnte ich die beiden Motoren sehr gut miteinander vergleichen. Übrigens belegen die Testwerte diesen Eindruck. Die Duke gewinnt beim Spurt von 0 auf 200 gerade einmal 0.8 sec. Die Durchzugswerte liegen trotz der längeren Übersetzung der Monster auch nicht allzu weit auseinander. Nicht, dass man mich falsch versteht: Der Motor der KTM ist eine Bank und drückt überall ein bisschen mehr als der 12er der Monster (aber nicht wirklich relevant auf der Landstrasse). Als kultivierter empfand ich ihn nicht, aber meine S ist auch leicht optimiert und ruckelt ab 2000rpm nicht oder nur wenig.

Sehr gut gefallen hat mir das semiaktive WP-Fahrwerk. Sehr stabil, zielgenau, wenig eintauchen beim heftigen Bremsen, agil, berechenbar, aber auch recht straff im Solo-Modus. Die M50-Monoblöcke entsprechen der M1200S oder Pani; die Bremsbeläge waren aber deutlich "stumpfer" als meine aktuell installierten EBC EPFA.

Die Elektronik überzeugt. Auch die Einstellungsmöglichkeiten für den Solo- oder Sozius-Betrieb. So lässt sich z.B. die Federvorspannung ebenfalls über Servomotoren elektronisch einstellen.

Kaum auszudenken, wenn es dieses Bike auch noch in Schön gäbe... der eine oder andere Multistrada-Eigner könnte abwandern (oder ist es schon und trägt nun eine dunkle Sonnenbrille).

Fazit: Toller Motor, tolles Fahrwerk, ein Design, das als Alleinstellungsmerkmal alleine bleiben wird. Die Superduke ohne GT sieht etwas besser aus, aber... als Alternative zur Monster für mich kein Thema. Als Ergänzung und Sozia-Transporter... wenn ich mich in der dunklen Garage auf den Tastsinn verlasse...

 

 

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 08/05/2015 um 22:11 schrieb rocroc:

Und einmal mehr: Nach 250km abgestiegen, auf die Monster und einfach MEHR Spass auf der Landstrasse.

Ging mir genauso bei der s1000rr. Tolles, präzises bike. Und laut ist es auch. Aber eben leider kein grinsen aufm Gesicht. :|

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo,

bin die KTM 1290 SD, vor meiner jetzigen 1200R, gefahren. Motor wie schon trefflich beschrieben eine Macht. Aber im völligen Gegensatz zum Aussehen alles sehr glatt und ja eigentlich nahezu perfekt. Habe sie zurück gebracht und dachte nö da regt sich nichts bei mir. 

Würde man die SD an den Straßenrand stellen sich daneben ins Gras legen und sie dann verträumt anschauen ? Lächerlich!! 

Hmm, mit meiner M 1100 bzw M 1200 ist mir das schon passiert. 

Die SD ist ein super Motorrad aber halt nicht meins. 

 

Grüsse Jürgen 

Edited by Su26

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ist ja Geschmacksdings... gerade die KTM Teile spalten die Nation...

Die Super Duke R finde ich persönlich schon mega... würde trotzdem nie in meiner Garage einen Platz bekommen...

Wobei diese Touring-Teile ich eher echt ekelig finde.... aber Hey.... gibt Kerle die stehen auf Blond... und gibt Kerle die stehen auf Rot.... ;)

 

Edited by Chosen
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Erinnert mich an meine Zeit mit der Güllepumpe vor ziemlich langer Zeit? Auch wenn die KTM selbst unter Berücksichtigung des Zeitabstands natürlich eine ganz andere Nummer ist.  Augen schließen, vorsichtig ans Mopped tasten, aufsitzen und dann langsam Augen öffnen und losfahren - im Fahbetrieb wars für damalige Verhältnisse toll... beim Abstellen dann ohne zurückzuschauen schnell verschwinden...:4::ph34r:.

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 57 Minuten schrieb Maximum:

Erinnert mich an meine Zeit mit der Güllepumpe vor ziemlich langer Zeit?

Lustig, hab früher nie verstanden, dass irgend wer die Güllepumpe ernsthaft kaufen konnte.

Ist für mich heute noch des hässlichste Mopped ever:S

B|

Share this post


Link to post
Share on other sites

Schön ist die GT wahrlich nicht. Die superduke schaut allerdings hergerichtet gar nicht mal so schlecht aus. 

Eine optische Katastrophe ist meiner Meinung nach auch die aktuelle MT-10. Schade, dass Yamaha den überaus interessanten Motor der R1 in diesen kackhaufen gesteckt hat. Erinnert mich persönlich irgendwie an eine Neuinterpretation des Detektiv-Fahrrads aus "Tom Turbo" ?

https://goo.gl/images/JbuWzN

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 28 Minuten schrieb Duc-Pit:

Lustig, hab früher nie verstanden, dass irgend wer die Güllepumpe ernsthaft kaufen konnte.

Ist für mich heute noch des hässlichste Mopped ever:S

B|

War billig und hat mich sehr zuverlässig bis Marokko und durch ganz Europa gebracht - sonst gabs wirklich keinen Grund...O.o

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 54 Minuten schrieb Kaltepommes:

 

Eine optische Katastrophe ist meiner Meinung nach auch die aktuelle MT-10. Schade

 

Dieser 'Fischertechnik-Haufen' ist für mich zur Zeit eines der 'no-go' Bikes überhaupt,

Gruß Dirk >:(

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 13 Stunden schrieb rocroc:

Das Fremdgehen ist bei mir einfach gefährlich, zumal jetzt, wo ich beide Vierzylinder über die Bettkante gestossen und wieder etwas Platz in der Garage habe: Nach der S1RR hat auch mein kleiner Rennfrosch  den Besitzer gewechselt und ich kann ab sofort nicht mehr Jonny Rea gegen Chaz Davis spielen (was in der Tiefgarage auch ziemlich reizlos war).

Dafür habe ich die Gelegenheit genutzt, einen durchaus gelungenen V-Zwo-Sportler zu testen ("Sporttourer", meint KTM):

36604916864_857857a75d_h.jpg

Ich hatte noch nie soviel Mühe, ein Bike so hinzustellen, dass es einigermassen gut aussieht... Bevor ich ins Detail gehe: Technisch absolut "Well done, KTM", aber optisch... Ugly Duck passt (für mich) wie die Faust aufs Auge. 

Dagegen hilft... fahren. Schön saufen konnte ich das muskelbepackte Entchen nicht, aber schön fahren ging problemlos.

Der ausserordentlich sympathische und kompetente KTM-Dealer stellte mir die Duke in der Nähe meiner Hausstrecke zur Verfügung.

Zum Motor: Brutal, ungeheure Power, trotzdem sehr kultiviert für so einen grossen V-Twin usw. Das liest man überall und macht auch einen alten Hasen hungrig. Tatsächlich ähnelt der Antrieb dem der Monster in Bezug auf Laufkultur und Kraftentfaltung ziemlich stark. Für ein Euro-4-Triebwerk durchaus gelungener Sound, unten herum leise, aber tief und dumpf, oben röhrt es kräftig. Der Antritt wird einen 12er-Monster-Fahrer nicht wirklich schockieren. Die gut 20 PS Mehrleistung sind spürbar, aber nur dezent. Den Fahrer eines Vierzylinders wird die Art und Weise der Kraftentfaltung viel mehr beeindrucken, weil auf den ersten paar Metern nach dem Aufreissen der Drosselklappen das Drehmoment gnadenlos zuschlägt. Ein Vierzylinder-Sportler bleibt da zuerst zurück und holt später auf. Da ich mit der Monster zum Testtermin gefahren bin, konnte ich die beiden Motoren sehr gut miteinander vergleichen. Übrigens belegen die Testwerte diesen Eindruck. Die Duke gewinnt beim Spurt von 0 auf 200 gerade einmal 0.8 sec. Die Durchzugswerte liegen trotz der längeren Übersetzung der Monster auch nicht allzu weit auseinander. Nicht, dass man mich falsch versteht: Der Motor der KTM ist eine Bank und drückt überall ein bisschen mehr als der 12er der Monster (aber nicht wirklich relevant auf der Landstrasse). Als kultivierter empfand ich ihn nicht, aber meine S ist auch leicht optimiert und ruckelt ab 2000rpm nicht oder nur wenig.

Sehr gut gefallen hat mir das semiaktive WP-Fahrwerk. Sehr stabil, zielgenau, wenig eintauchen beim heftigen Bremsen, agil, berechenbar, aber auch recht straff im Solo-Modus. Die M50-Monoblöcke entsprechen der M1200S oder Pani; die Bremsbeläge waren aber deutlich "stumpfer" als meine aktuell installierten EBC EPFA.

Die Elektronik überzeugt. Auch die Einstellungsmöglichkeiten für den Solo- oder Sozius-Betrieb. So lässt sich z.B. die Federvorspannung ebenfalls über Servomotoren elektronisch einstellen.

Kaum auszudenken, wenn es dieses Bike auch noch in Schön gäbe... der eine oder andere Multistrada-Eigner könnte abwandern (oder ist es schon und trägt nun eine dunkle Sonnenbrille).

Fazit: Toller Motor, tolles Fahrwerk, ein Design, das als Alleinstellungsmerkmal alleine bleiben wird. Die Superduke ohne GT sieht etwas besser aus, aber... als Alternative zur Monster für mich kein Thema. Als Ergänzung und Sozia-Transporter... wenn ich mich in der dunklen Garage auf den Tastsinn verlasse...

 

 

Bin zu meiner Superduke-Zeit auch mal die GT Probegefahren. Das Fahrwerk ist wirklich gut, besser als das der normalen Superduke. Ich verstehe auch nicht ganz warum sie das bei der neuen SD nicht eingebaut haben, hätte man bei dem Preis schon erwarten können. Der Motor ist wirklich der Hammer, aber wie du schon super beschrieben hast, überall ein bisschen mehr, aber nicht so das man sich auf der M1200 interlegen fühlt. Bin letztens eine sportliche Runde mit einem Spezl mit einer Fireblade. Sind vorher auch schon öfters unterwegs gewesen. Auf der Superduke ist er mir aber lustigerweise besser hinterher gekommen, da konnte er sich in den Kurven meistens ranbremsen und hat dann auf der Geraden verloren. Mit meiner 1200R komm ich definitv besser ums eck, da ist sein vorteil jetzt dahin B|

Aber ich glaube bevor ich mir eine GT holen würde, mach ich mir lieber eine normale SD Touringtauglich, dann kann ich auch bis VOR`s Cafè fahren und muss die letzten 500m nicht laufen, weil ich mich sonst schämen müsste :D

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich verstehe diese eigenartige "Finish" bei KTM nicht. Da baut jemand solch herzzerreißend schöne Rahmen und flanscht dann so eine Lampenmaske / Verkleidung an... ist mir wirklich ein Rätzel!

Ich gehe in letzter Zeit übrigens öfter mal mit einer S1000R fremd. Mein Fazit dazu ist, dass wenn jemand ein perfekt funktionierendes Motorrad sucht, dort sicher gut beraten ist. Natürlich kann ich mich mit dem Design nicht anfreunden. Auch die Charakteristik eines Hochdrehzahl Vier-Zylinders entspricht nicht meinen Präferenzen aber man muss schon zugeben, dass ganze fährt sich "idiotensicher". Vor der Kurve den falschen Gang gewählt, kein Problem. Leerlauf finden, kein Problem. Konstant 130 auf der AB Fahren, kein Problem(Tempomat). Lange Touren ohne Krämpfe, kein Problem. Rennstrecke, kein Problem. Auf der Landstraße Brennen, kein Problem. Eine echte eierlegende Vollmilch-Sau. 

Was der Motor übrigens im oberen Drehzahlbereich abbrennt ist großes Kino. Der Grund weswegen man sich aber selbst mit ner ollen S2R 1000 auf der LS nicht verstecken muss ist:

Die Sitzhaltung ist auf der alten Monster viel "passiver", man ist weiter über den Tank gestreckt, hat aufgrund der Ergonomie dafür aber viel Gefühl fürs Vorderrad und Vertrauen.

Die Kurvenstabilität alter Ducatis ist bis heute fast unerreicht. Das gibt Sicherheit.

Durch die im Verhältnis zur BMW recht kurzen Übersetzung liegt an jedem Scheitelpunkt viel Drehmoment am Hinterrad an. Die Leistung ist sofort da und baut sich nicht über eine zu niedrige Drehzahl auf.  Bei hoher Drehzahl empfinde ich die BMW schon als sehr giftig, was an der Progressiven Übersetzung des Ride by Wire liegen dürfte.

Aber am Ende sind es imemr die eigenen Vorlieben, ich persönlich suche beim Motorrad nicht die Perfektion sondern genieße das Gefühl eine Art Symbiose mit meiner Maschine einzugehen. Das lässt die Cati viel eher zu. Bei der BMW bin ich mehr "Gast" mit fahrwünschen als der Bestimmer über die Situation. Ich hoffe man kann dieses Gefasel nachvollziehen...

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 33 Minuten schrieb ipoxiatic:

Ich verstehe diese eigenartige "Finish" bei KTM nicht. Da baut jemand solch herzzerreißend schöne Rahmen und flanscht dann so eine Lampenmaske / Verkleidung an... ist mir wirklich ein Rätzel!

Ich gehe in letzter Zeit übrigens öfter mal mit einer S1000R fremd. Mein Fazit dazu ist, dass wenn jemand ein perfekt funktionierendes Motorrad sucht, dort sicher gut beraten ist. Natürlich kann ich mich mit dem Design nicht anfreunden. Auch die Charakteristik eines Hochdrehzahl Vier-Zylinders entspricht nicht meinen Präferenzen aber man muss schon zugeben, dass ganze fährt sich "idiotensicher". Vor der Kurve den falschen Gang gewählt, kein Problem. Leerlauf finden, kein Problem. Konstant 130 auf der AB Fahren, kein Problem(Tempomat). Lange Touren ohne Krämpfe, kein Problem. Rennstrecke, kein Problem. Auf der Landstraße Brennen, kein Problem. Eine echte eierlegende Vollmilch-Sau. 

Was der Motor übrigens im oberen Drehzahlbereich abbrennt ist großes Kino. Der Grund weswegen man sich aber selbst mit ner ollen S2R 1000 auf der LS nicht verstecken muss ist:

Die Sitzhaltung ist auf der alten Monster viel "passiver", man ist weiter über den Tank gestreckt, hat aufgrund der Ergonomie dafür aber viel Gefühl fürs Vorderrad und Vertrauen.

Die Kurvenstabilität alter Ducatis ist bis heute fast unerreicht. Das gibt Sicherheit.

Durch die im Verhältnis zur BMW recht kurzen Übersetzung liegt an jedem Scheitelpunkt viel Drehmoment am Hinterrad an. Die Leistung ist sofort da und baut sich nicht über eine zu niedrige Drehzahl auf.  Bei hoher Drehzahl empfinde ich die BMW schon als sehr giftig, was an der Progressiven Übersetzung des Ride by Wire liegen dürfte.

Aber am Ende sind es imemr die eigenen Vorlieben, ich persönlich suche beim Motorrad nicht die Perfektion sondern genieße das Gefühl eine Art Symbiose mit meiner Maschine einzugehen. Das lässt die Cati viel eher zu. Bei der BMW bin ich mehr "Gast" mit fahrwünschen als der Bestimmer über die Situation. Ich hoffe man kann dieses Gefasel nachvollziehen...

Mit einem passiven Haltung würde ich jetzt eher eine aufrechtere Sitzpostion verbinden, die eben nicht gerade dazu beiträgt viel Gefühl für das Vorderrad zu haben.

Share this post


Link to post
Share on other sites

@Daniel1 :Ja da bin auch immer am rätzeln, was nun aktiv und passiv ist. In vielen Artikeln der "Motorrad" wird eine aktive Sitzhaltung als eben eine sehr aufrechte nah am Lenker definiert. Ich persönlich würde es auch eher andersherum sehen. Es änder aber nichts an meiner Aussage, das Vorderrad oder besser die Fahrbahn darunter ist für mich auf der Monster deutlich transparenter zu erfühlen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn wir schon in die faszinierende Welt der Offtopic-Beiträge abgleiten ;-). --> Sitzposition.

Ich frage mich allerdings immer, wie eine Sitzposition an sich "aktiv" sein kann. Das, was man aus dieser Position heraus machen kann oder derjenige, der die Sitzposition einnimmt, ist u. U. aktiv... Ansonsten geht es mir wie vielen anderen: Gefühl fürs Vorderrad ist für mich essentiell, Vorderrad Orientierung bei der Fahrwerksauslegung und bei der Sitzposition liegen mir am meisten. Deshalb passen mir viele entkoppelte Grossenduros gar nicht.

Back to topic: Spannend, wie die Mattighofner Stilstudie die Gemüter bewegt :-). Aber das zeichnet den echten KTM-Fan aus: Er wird sein technisch ohne Zweifel gelungenes und durchaus faszinierendes Funmobil trotz optischer ....äh... Defizite mit Herzblut verteidigen. Machen wir ja auch, wenn das eine oder andere Defizit zwickt. Der SD GT Fahrer kann immerhin den Schlüssel stecken lassen, wenn er sein Bike abstellt.

Ich bin mit der SD meine Hausstrecke, den Hemberg, rauf und runter und hab mich sofort wohl gefühlt. Danach dasselbe mit meiner Diva. Trotz fehlendem Windschutz und drei Grad weniger in der Abenddämmerung war mir wärmer... ums Herz. Wenn das Gefühl, man würde gerne die erste Nacht im Schlafsack neben dem Bike verbringen, beim Kauf nicht schon da ist, wird es schwierig.

 

 

 

Edited by rocroc
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am ‎26‎.‎09‎.‎2017 um 11:37 schrieb ipoxiatic:

Ich verstehe diese eigenartige "Finish" bei KTM nicht. Da baut jemand solch herzzerreißend schöne Rahmen und flanscht dann so eine Lampenmaske / Verkleidung an... ist mir wirklich ein Rätzel!

Ich gehe in letzter Zeit übrigens öfter mal mit einer S1000R fremd. Mein Fazit dazu ist, dass wenn jemand ein perfekt funktionierendes Motorrad sucht, dort sicher gut beraten ist. Natürlich kann ich mich mit dem Design nicht anfreunden. Auch die Charakteristik eines Hochdrehzahl Vier-Zylinders entspricht nicht meinen Präferenzen aber man muss schon zugeben, dass ganze fährt sich "idiotensicher". Vor der Kurve den falschen Gang gewählt, kein Problem. Leerlauf finden, kein Problem. Konstant 130 auf der AB Fahren, kein Problem(Tempomat). Lange Touren ohne Krämpfe, kein Problem. Rennstrecke, kein Problem. Auf der Landstraße Brennen, kein Problem. Eine echte eierlegende Vollmilch-Sau. 

Was der Motor übrigens im oberen Drehzahlbereich abbrennt ist großes Kino. Der Grund weswegen man sich aber selbst mit ner ollen S2R 1000 auf der LS nicht verstecken muss ist:

Die Sitzhaltung ist auf der alten Monster viel "passiver", man ist weiter über den Tank gestreckt, hat aufgrund der Ergonomie dafür aber viel Gefühl fürs Vorderrad und Vertrauen.

Die Kurvenstabilität alter Ducatis ist bis heute fast unerreicht. Das gibt Sicherheit.

Durch die im Verhältnis zur BMW recht kurzen Übersetzung liegt an jedem Scheitelpunkt viel Drehmoment am Hinterrad an. Die Leistung ist sofort da und baut sich nicht über eine zu niedrige Drehzahl auf.  Bei hoher Drehzahl empfinde ich die BMW schon als sehr giftig, was an der Progressiven Übersetzung des Ride by Wire liegen dürfte.

Aber am Ende sind es imemr die eigenen Vorlieben, ich persönlich suche beim Motorrad nicht die Perfektion sondern genieße das Gefühl eine Art Symbiose mit meiner Maschine einzugehen. Das lässt die Cati viel eher zu. Bei der BMW bin ich mehr "Gast" mit fahrwünschen als der Bestimmer über die Situation. Ich hoffe man kann dieses Gefasel nachvollziehen...

Dem kann ich nichts hinzufügen...bis auf fehlende Emotionen einer Monster :buttrock:

Habe mir die S1000R auch mal für einen Tag geliehen und ist wirklich wie oben beschrieben. Wäre meine 2. Wahl gewesen!!!

 

20160811_121857.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...

Important Information

By using this site, you agree to our Terms of Use.