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3 Dinge die absolut nerven bei einer Monster 900


Ben

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Man kennt das ja. Da sitzt man so mir nichts dir nichts abends vor dem Rechner, surft so im Netz, herum schaut hier schaut da, will sich auf einmal eine Ducati Monster kaufen. Hat man ja manchmal so zwischendurch. Gesagt, getan, irgendwann steht dann aus Budgetgründen eine Monster 900 in der Garage. Man benutzt das Ding, freut sich des Lebens und merkt jedoch auch schnell, das 3 Dinge so richtig an dem Ding nerven.

  1. 1. Hand, unfallfrei, super Zustand. Ja, schade, oder auch nicht. Monster sind tendenziell die Ducatis, die von ihren Besitzern zerschnitten, zerbastelt und zerbröselt werden. Die obligatorische Delle wahlweise rechts oder links im Tank, genau dort wo der Lenker beim Un- oder Umfall einschlägt zeugt von der Wahrheit meiner Worte. Da läuft es dann wohl mittlerweile eher auf 8. Hand, gecrashed und verbastelter Zustand heraus. Ist schade, nervt bei der Fehlersuche immens sofern der Kabelbaum mal "repariert" wurde und ist mitunter gefährlich, wenn die falschen Stümper ihre Finger im Spiel hatten.
  2. 900er Motor, geil. Denkste. Ab 1996 gab es aufgrund steuerrechtlicher und emmissionsbezogener Gründe kleinere Ventile. Die vormaligen 75 PS der Supersport-Motoren schrumpften zusammen auf paar-und-sechzig Pferde. Was soll das? Wir wollen doch alle das meiste was geht. Dynojet Stage 1,2,13 Kit, offener Luftfilter, riesen Krümmer mit Tangentiallayout und Renn-Termis, die Gebäude einstürzen lassen. Und trotzdem fährt dir jede S2R 800 in einem Beschleunigungsrennen weg. Das ist nicht nur mies sondern treibt einem auch die Tränen der Verzweiflung in die Augen.
  3. Das Fahrwerk der Monster ist bei fast allen Monster 900 Gebrauchtmaschinen schlichtweg eine Frechheit. WM-homologiertes Superbike-Chassis aus der 888 aber dann eine nicht einstellbare(!) Grützegabel und ein Federbein aus der Pogo-Hölle, wohlmöglich das letzte Mal mit Stickstoff und Öl befüllt als Mario und Luigi in Bologna Mittagspause hatten. Das kann einem den Fahrspaß vermiesen.

Lest in einem weiteren Artikel in naher Zukunft wieso die Monster 900 doch die Waffe der Wahl ist und wie man gerade Punkt 3 - das Fahrwerk - auf Vordermann bringen kann und soll.

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Hey Ben,

1. Volle Zustimmung! Nichts ist schlimmer. Allerdings ist es die Maschine dann was ganz besonderes wenn man sie selbst wieder herrichtet.

2. Ich hab ne Ur-Monster. Ich merk nix! :P;)

3. Ebenfalls volle Zustimmung. ABER, man kann einiges für nicht allzu viel Geld ändern.

Ich denke man kann mit einfachen Mitteln die Performance des Bikes etwas besser ins rechte Licht rücken.

Bsp. Beschleunigung, andere Übersetzung und ein ordentlich eingestellter Vergaser sind ne gute Variante.

Beim Fahrwerk gibts zwei Möglichkeiten zu Optimieren. Zum einen die originale Gabel "Upgraden" in dem die Federn getauscht werden und etwas dünneres Öl rein kommt. Schon passt es einigermaßen. Kommt ja auch immer auf den Einsatzzweck und das Fahrprofil drauf an.

Oder man nehme eine SS voll einstellbare Gabel und verbaue sie. So hab ich das auch gemacht, wohlgleich dies nicht zwingend meine erste Wahl war aber mittlerweile sehr zufrieden damit bin. Aber ich werde die Gabel in naher Zukunft mal überarbeiten lassen inkl. Setupanpassung.

VG Fränk

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