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Ducati Monster Modellgeschichte 2007 bis heute - 2012


Ben

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Mit dem Paukenschlag des Neustylings der Monster im Jahr 2007 läutete Ducati die eingehende Modellpflege der Ducati Monster Baureihe ein. Zunächst wurde bei den Ducati Händlern die Monster 696 als erste kleinmotorisierte Maschine feil geboten. Sie fand ihren Platz neben den für das Kalenderjahr 2008 abzuverkaufenden S4R Testastretta und der noblen S4RS Testastretta Monster. Wie alle einschägigen Produktneuheiten von Ducati wurde die neue Monster kontrovers diskutiert. Das Styling sah deutliche Fingerzeige zum originalen Galluzzi Design aus 1992. Man tat gut daran, das Modell zu überholen und nicht mit einem leeren Blatt Papier anzufangen, wie man es vom Sprung von der Ducati 998 auf die kontroverse Ducati 999 tat. Die neue Technik der 696 konnte allerdings überzeugen. Motorleistung und das generelle Konzept waren laut Verkaufszahlen überzeugend genug für die Ducatisti, so dass im Jahr 2009 Tür und Tor offen standen für den Einmarsch der wilden und rüpelhaften Hooliganmaschinen.

Die Monster 1100 und die mit höherwertigem Fahrwerk und Bremsen aufgewertete Monster 1100S liessen die Fangemeinde jauchzen und frohlocken. Der zuvor in der 1100er Hypermotard zum Einsatz gekommene 1100 DS Motor werkelte nun auch in den großen Monstermodellen. Knappe 90 luftgekühlte PS mit offenem Auspuff und offener Airbox bescherten sehr vielen Menschlingen extrem glückliche Stunden. Der Motor selbst gilt allerdings als sehr ausgereift. Laufleistungen von 70000+ Kilometern sind keine Seltenheit mehr heute. Das dieser Satz jemals in eine Fahrzeugbeschreibung einer Ducati gepasst hätte, das hat Anfang der 90er niemand für realistisch gehalten.

Somit hatte man 2009 die 696 als Einsteigerbike und die 1100er Raketen als ausgewachsene Straßenräuber in der Palette. Für Ducati war dies noch nicht genug, und so differenzierte man die Modellpalette 2010 abermals, indem man inmitten der beiden bestehenden Hubräume eine Monster 796 einpflanzte. Nun war für alle Vorlieben etwas dabei und Mann sowie Frau konnten sich frei entscheiden, was die Fahrzeugwahl anbelangte.

Die Entwicklung stoppte jedoch nicht, sondern bescherte der Monster Gemeinde 2011 eine Monster 1100 Evo. Ein leichteres Motorgehäuse, ein bisschen mehr Leistung und kleinere Nuancen standen auf dem Speiseplan für das besagte Jahr. Der Auspuff wanderte im Diavel-Stil an die Seite statt wie zuvor unter das Heck. Der Motor der Evo Monster hatte zudem keine rasselnde Trockenkupplung mehr, sondern werkelt nun mit einer wartungsärmeren Ölbadkupplung. Auf der elektronischen Seite gibt es nun allerdings das Ducati Safety Package (DSP), welches ABS und Traktionskontrolle in die Monster Baureihe eingeführt hat.

2012 änderte sich hieran nicht viel, lediglich eine Monster 795 ist in der Modellpalette zu entdecken. Eine fünf am Ende der Modellbezeichnung? Rückfall in die frühen 2000er Jahre oder was sollte hier von statten gehen? Mitnichten. Die Monster 795 ist eine speziell für den fernöstlichen Markt aufgelegte Monster. Die Hauptunterschiede sind die montierten Reifen und hinten eine 4,5“ Felge. Die 795 hat eine Zweiarschmschwinge der 696 und auch die 3-Speichen Felgen. Zudem hat sie einen Stahllenker gegenüber dem Alurohr der 796. Die 795 wird allerdings günstig in Thailand produziert um Importkosten und Produktionskosten für diese Märkte geringer zu halten.

Als besonderes Schmankerl für die 1100er Fangemeinde hat Ducati sich mit dem Designteam der Modemarke Diesel zusammen getan um die Monster 1100 Diesel zu entwerfen. Die groben Unterschiede zur 1100er Evo liegen allerdings eher in Designkomponenten statt in technischen Finessen.

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  • 2 weeks later...

Fehlt eigentlich nur noch eine 896 um die noch offene Leistungslücke zu schließen.

Also quasi eine etwas kleinere 1100evo. Das wäre genau mein Spielzeug.

Sicherheitspaket, Einarmschwinge, höhere Sitzposition, Flöten oben (wobei die Doppelflöten unten auch sehr gelungen sind, muß man schon sagen) und ordentlich Druck auch im Keller.

Das wäre auch in Bezug auf Steuer und Versicherung ein guter Kompromiss.

Ach was ... Scheiß was auf die Steuern. Ich kauf mir eine gebrauchte 1100er. Da steht wenigstens noch nicht Audi drauf.

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