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Wer stellt sein Ventilspiel selbst ein?


Guest

Wer prüft und stellt sein Ventilspiel selbst ein?  

69 members have voted

  1. 1. Wer prüft und stellt sein Ventilspiel selbst ein?

    • Das laß ich machen (2 Ventiler)
    • Das laß ich machen (4 Ventiler)
    • Einmal gemacht (2 Ventiler) und nie wieder
    • Einmal gemacht (4 Ventiler) und nie wieder
    • Ich würde es wieder tun (2 Ventiler)
    • Ich würde es wieder tun (4 Ventiler)


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Mich interessiert wer sich selbst an die Desmodromik ran traut.

Ich bin noch unentschlossen ob ich es selbst mache oder machen lasse.

Ich bin nicht unerfahren was das Schrauben betrifft aber ich denke das der Aufwand als Desmo-Neuling doch höher sein könnte als gedacht weil einfach die Erfahrung fehlt.

Oder lässt man das besser vom Profi erledigen?

 

Was meint ihr? Was sind Eure Erfahrungen?

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vor 26 Minuten schrieb Maggo:

Vor der Arbeit würde ich nicht unbedingt zurückschrecken, aber wer legt sich denn als Privatnase die ganzen Shims auf Halde? Die kosten doch ein Vermögen?!

Genau so sehe das auch.

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vor 2 Stunden schrieb Maggo:

Vor der Arbeit würde ich nicht unbedingt zurückschrecken, aber wer legt sich denn als Privatnase die ganzen Shims auf Halde? Die kosten doch ein Vermögen?!

Mit den benötigten Käppchen und Shims hält sich aber in Grenzen , wenn auf den eingebauten  das original Maß zu erkennen ist.

Dann wird das Ventilspiel gemessen , mit den verbauten Shims verglichen und die benötigten Neuen dann erst bestellt.

Falls die original Kennung nicht draufsteht , dann helfen die Messdorne welche Man(n) halt haben muss.

Ebenso den Druckluftadapter für's Kerzengewinde , das  Werkzeug zum KW drehen und ein ordentliches Frequenzmessgerät .... und und.

Aber alles machbar 😏

Gruß Enrico.

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Wenn ich Platz und Zeit hätte, was ich beides zum Bike-Basteln leider nicht habe, würd ich es vermutlich mal riskieren. Die Realität sieht aber anders aus. In der wenigen Zeit, die ich habe und in der ich basteln könnte, fahr ich lieber. Die Werkstatt darf daher was an mir und dem Service verdienen.

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ich bin derjenigen mit "einmal gemacht (2V) und nie wieder"

das möchte ich präzisieren... 

Backround: Bei meiner Thrux, Pitbike  mach ich das auch selbst. Spricht Tassenstößer und Kipphebel (ohne Shimps)

Das geht aber nur mit meinen Möglichkeiten wenn, wie von @rocco216 erwähnt, die Maße zu erkennen sind. Das ist der Fall, wenn wie bei der Thrux die Shimps recht groß sind. 

Bei Ducati sind das so kleine Fusseldinger und man hat auch noch Öffner und Schließer. Messen ist eigentlich kein Problem aber wenn man dann was ändern muss geht ne Menge Zeit drauf. (Beschaffung, richtiges Ausmessen, dann fällt einem wie mir der Splint in den Ölkanal, man flucht eine Stunde, muss 10 Bier trinken, besinnt sich, stellt dann fest, dass man sich vermessen hat und nochmal nen Öffner nachordern muss und so weiter) Kurz und knapp. Ich hab mich entschieden bei meiner letzten verbliebenen Duc alle 3 Jahre mal 600 € auszugeben (Das kostet es in etwa).

Natürlich ist es absolut möglich das selber zu machen. Der Nervenkitzel ist mir, als ambitioniertem Hobbyschrauber, aber mittlerweile zu groß und bei anderen Modellen ist es halt viel einfacher. 

 

Oder zusammenfassend wie überall im Leben gibt es Dinge, welche man Fremdvergeben kann ohne Fehler zu machen. Ist wie bei einer Haussanierung, Ich kann auch selbst das Bad machen, kotzt mich aber einfach an 😅

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Wenn ich Eure Erfahrungen so lese deckt sich das mit meiner Meinung, lieber vom Profi machen lassen.

Spart bestimmt jede Menge Nerven. 

Edited by Guest
Schlechte Grammatik
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Ich werfe mal ein ganz anderes Argument ein, abseits von den handwerklichen Fähigkeiten und den Kosten:

Lässt man es beim Freundlichen machen, gibt es Gewährleistung und eine Rechnung plus Eintragung im Serviceheft. 

 

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@Kermit70: würde das Servicheft und der Eintragung bei neueren Fahrzeugen durchaus verstehen aber Fahrzeugen die sagen wir mal 10 Jahr oder älter sind, denke ich, das man auf das Serviceheft verzichten kann. Selbst unsere S4Rs sind inzwischen alte Motorräder. Und auf die  Gewährleistung beim Händler kann man doch eigentlich verzichten, denn selbst wenn das Ventilspiel nicht korrekt ist, wird es dir den Motor nicht gleich um die Ohren hauen. Und das man so weit neben den Sollwerten liegt ist ja auch relativ selten, zumal Ducati einen Großzügigen einstellbereich angiebt.

Beim 2-Ventiler ist es nun wirklich kein Problem, da kommt man halbwegs ran, sollte auch für nicht so geübte Schrauber machbar sein. Vorausgesetzt Werkzeug und Kenntnisse sind vorhanden. Desmoquattro Motor ist am "bescheidensten" zu machen, weil man einfach nicht wirklich überall rankommt, wenn der Motor im Fahrzeug ist. Testastretta ist wieder relativ easy, da man super an die Teile rankommt.

 

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Die Videos im Internet sagen mir das es beim 2 Ventiler echt leicht ist.

Wenn der Motor auf der Werkbank vor einem liegt.

Ich hab mir das bei meiner mal angesehen.

Das wird schon ein Gewürge die Deckel ab zu bekommen ohne die Schrauben rund zu machen.

Und dann soll man da noch vernünftig messen und prüfen.

Dann bei Bedarf noch Teile austauschen.

Stell ich mir schwierig bis unmöglich vor.

Da stellt sich mir dann die Frage ob der Mechaniker in der Werkstatt das auch gewissenhaft macht oder ob er sich sagt "basst scho, is jo ned mei Murl..." und die Werkstatt nur 'ne Rechnung schreibt auf der steht "Ventile eingestellt".

Papier ist sehr geduldig und ich hab leider schon sehr viel Pfusch erlebt. 

Mmhh.

Oder, wenn es soweit ist, doch den Motor ausbauen und selbst machen?

 

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vor 27 Minuten schrieb MadMax77:

Da stellt sich mir dann die Frage ob der Mechaniker in der Werkstatt das auch gewissenhaft macht oder ob er sich sagt "basst scho, is jo ned mei Murl..." und die Werkstatt nur 'ne Rechnung schreibt auf der steht "Ventile eingestellt".

Papier ist sehr geduldig und ich hab leider schon sehr viel Pfusch erlebt.

Max,

Hast sicher grundsätzlich Recht, aber dann geht es wieder auf die Frage: habe ich Vertrauen zu meinem Freundlichen - oder eben nicht? Wenn nicht, dann ist es Zeit nach einem Anderen zu suchen.......

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Deswegen habe ich meinen 1000er selbst gemacht.

Die stand fast 2 Jahre nur rum (hab sie mit unter 100 km bekommen) und die 4 Wochen Restgarantie die mir dadurch entgehen waren mir egal.

Das einzige was ich nicht machen konnte war das zurücksetzen der Öl-Service-Anzeige.

Ich bin durchaus bereit für gute Arbeit auch anständig zu bezahlen (mit gutem Trinkgeld) aber meine Erfahrung (egal welche Marke, egal ob Pkw oder Zweirad) sagt leider was anderes.

Die Meisterstunde bezahlst Du, der Lehrling murkst dran rum und wenn was kaputt geht will es keiner gewesen sein. 

Ich erwarte einfach für mein sauer verdientes Geld auch 100% Leistung. 

Darf auch gern etwas länger dauern und bin auch bereit das zu bezahlen. 

Aber leider heisst es heute viel zu oft nur schnell-schnell. 😥

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Ich prüfe und stelle das Ventilspiel selbst ein. Bin grade dabei....an meiner 900 Supersport. An meiner S2R1000 hab ich das vor 2 Jahren auch gemacht. Man sollte dabei allerdings wissen was man tut. Ich lass mir Zeit dabei und schaue lieber dreimal nach, dass auch alles korrekt ausgeführt ist. Schrauben gehört für mich zum Hobby "Motorrad" einfach dazu.

Grüße 

Mario

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Moin, ich traue mir das (noch) nicht zu .... Mein erster Kontakt zu Rolf Hadeler bei Harburg war der Ventilservice, weil das "in 100 km Radius" keiner machen wollte, darunter auch gute Schrauber, die aber von Desmo keine Ahnung haben und auch keine Ahnung haben wollen...

Ich habe Rolf die Werkzeuge angereicht, wir haben zwischendurch Kaffee getrunken, 2 Shimps mussten erneuert werden... Und der Preis war absolut okay! Ich hoffe, der alte Duc-Bär macht noch lange!

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Hab es bei der 2V selbst erledigt und nach gut 20tsd km passt noch alles. Was man neben einer Bügelmessschraube vor allem braucht ist Zeit. Hab die Shims insgesamt bestimmt 10-15 mal ein und ausgebaut und Stück für Stück auf die letzten zwei Hundertstel geschliffen, bis das Spiel zufriedenstellend war. 

Nächstes Mal werde ich die Köpfe demontieren und mir auf den Tisch legen eh ich anfange. 

Im eingebauten Zustand geht es zwar, aber schön ist definitiv anders. 

Schlauer wird man auf jeden Fall:

- die Ventile kann man mit einer straffen Wäscheklammer gegen das Absinken sichern. 

- die lustigen Fingerüberzieher mit Magnet am Ende gehen wunderbar um die Halbringe zu entnehmen (damit sie nicht in den Ölkanal fallen) 

-ölt man die Halbringe leicht ein, kann man sie auf einer Seite in die Nut legen und dann in der Nut auf die andere Seite schieben. So muss man sich nicht die Finger aufreisen um die Ringe von hinten einzulegen 

- Eventuell braucht man eine Schlüsselfeile um an der Sicherungsnut der Ventile einen Haarfeinen Grat abzunehmen. Sonst bekommt man den Schließershim nicht runter 

- Geduld ist das A und O 

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Ich hab schon an allen möglichen Motoren Ventile eingestellt aber an einer Duc, da hab ich keinen Nerv dazu. Ohne beheizte Werkstatt wo man das auch mal einfach so stehen lassen kann sowieso nicht. Respekt wer das selbst macht.

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vor 12 Stunden schrieb Gerald:

Ich hab eigentlich nur Probs mit die Halbringe zum reinfummeln. Da man ja mit der einen Hand denn Schliesser runterdrücken muss und mit der anderen die Halbringe "reinzittern" muss. :bye2:

Du drehst die Nockenwelle so, dass du den schließer komplett bis zur schaftdichtung runterdrücken kannst. Dann blockiert du die NW mit nem Inbus von der anderen Seite.  So bleibt der schließer unten und du kannst das käppchen nach unten schieben und Halbringe liegen frei. Vor dem Einlegen der Halbringe die Nut leicht mit silikonfett bestreichen....dann halten sie auch. Einbau mit Pinzette. So ist das käppchen in 2 Minuten gewechselt.

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  • 1 year later...

Servus an alle Schrauber und die, die (wie ich) immer noch was lernen können und wollen 🤔😉

habe mir nach 18 Jahren und ca. 100.000 km mit meiner ersten Monster 900 Bj.99 vorgenommen, die Zylinderköpfe auszubauen und zu überholen.... und denke mein Anliegen passt hier hin.

Ich habe am ausgebauten Zylinderkopf und vor der Demontage der Ventile das Ventilspiel gemessen. Danach Ventile ausgebaut, alle Teile mit zugehörigem Zylinderkopf gekennzeichnet, Ventile eingeschliffen und wieder montiert. Danach erneut das Ventilspiel (mehrmals!) gemessen ( Schließerspiel direkt und über Gesamtspiel minus Öffnerspiel ). Dabei bekam ich Messwerte, die ich mir nicht oder nur ansatzweise erklären kann - siehe unten die Mittelwerte von mehreren Messungen.

In der Anmerkung habe ich schon einige Ansätze aufgeführt, um mir die "für mich unerwarteten" Messwerte zu erklären. Die angesprochenen Setzeffekte können nach meinem Dafürhalten eigentlich auch nur bei der Schließereinstellscheibe eine Rolle spielen. Wenn dies der Fall ist, dann müsste es wohl Erfahrungswerte geben, um die Einstellscheiben beim Service nicht mehrmals tauschen zu müssen. Für das größere Spiel beim Auslassventil nach dem Einschleifen fehlt mir jeder Erklärungsansatz.

Ich werde auch noch meinen vertrauten Ducatihändler fragen, aber er hat auch nicht immer Zeit, wenn ich aufkreuze. Daher meine Frage: Hat jemand auch schon solche Werte nach Ventileinschleifen und/oder Wiedermontage gehabt und/oder kann jemand aus seiner Erfahrung heraus, mir was dazu sagen?

herzliche Grüße Robert

 

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Hallo Trebor, bei 100 Tkm könnte man auch mal über neue Ventile nachdenken

vor allem wenn die Nuten ausgeschlagen sind .

Dass die Ventilführungen da noch gut sind halte ich kaum möglich.

'Wer misst misst Mist' ist die Realität, es kommt auf die Umstände an
die sind z.B. anders mit /ohne Zahnriemen vor allem wenn die Nockenwellenlager Spiel haben oder die Kipphebel.

Die Pos. der NoWe  ist auch entscheidend, normal am Grundkreis  G.

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