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  1. 41 points
    Guten Morgen zusammen! Letztes Wochenende bin ich ebenfalls paar Tage, von Mittwoch Mittag bis Sonntag, unterwegs gewesen. Tourname 😁: Schmerz und GlĂŒckseligkeit, 5 Tage 5 LĂ€nder! Hier ein paar EindrĂŒcke dazu: 2 Wochen Urlaub standen vor der TĂŒr, mit Familie wegfahren fĂ€llt aus, also Moped-Tour, nur wohin? Dienstags also Planung: Freitag bis Sonntag, Belgien Luxemburg? Hmmm Corona geht da grad wieder gut ab... Vogesen? Kenn ich schon und fahren wir wenn’s klappt eh dieses Jahr noch hin. Harz? Schlecht Wetter angesagt... Schwarzwald wĂ€re cool... aber halt, da kannste ja gleich Schweiz, die Alpen mitnehmen. Und Schwiegereltern sind eh grad in Villach am Campen, machste also „kleinen“ Schlenker rechts rĂŒber... Also grob zusammengeschustert, „bissle knapp“ alles fĂŒr 3 Tage, also einen Tag dazu, Donnerstag frĂŒh gehts los! Dann, Mittwoch Mittag 13 Uhr, fertig mit packen, noch mal drĂŒber geguckt: „Is ja schon bisschen eng...“ đŸ€š Frau auf Arbeit angerufen, 3 min gebettelt... ich „darf“ jetzt schon los, sie macht das schon mit den Kids...😁 (O-Ton erspar ich euch mal besser 🙈) So um 14:30 ging’s dann endlich mit minimal GepĂ€ck los. Ziel? So weit es heute geht... đŸ€Ș Geschafft wurde Sauerland, Taunus, bis an die Lahn, gepennt in Dausenau, NĂ€he Koblenz, 350 km geschafft! Donnerstag Morgen, Tag 2: Etappenziel: Grimselpass sĂŒdliche Schweiz 🇹🇭 ! đŸ’Ș Strecke ging ĂŒber Pfalz, Rein nach Frankreich đŸ‡«đŸ‡· nördl. Vogesen durchs Elsass, sĂŒdlich. Schwarzwald, dann in die Schweiz 🇹🇭, BrĂŒnig Pass und Grimselpass! Erst mal an den Rhein, Überquerung war anders als geplant, die Straße war einfach zu Ende: Ein Mal Bootfahren đŸšŁâ€â™€ïž mit der Monster? Check: Pfalz, sehr ruhig hier, schöne kleine, aber gute Straßen! Meist top Asphalt! Kleine Pause vor dem Vogesen am Straßenrand, es wird heiß, Temperatur klettert ĂŒber 30 Grad und ich ziehe langsam alles aus was geht 🙈 Hab nicht mehr Zeit, muss fix weiter đŸ€·â€â™‚ïž ZurĂŒck im Schwarzwald leitet mich das Navi mitten durch Freiburg City, ich merke es zu spĂ€t, ich Sterbe im Stop&Go mehrmals den Hitzetod... đŸ„” Aber sĂŒdlich die 30 km raus entschĂ€digen fĂŒr alles: Top Strecke, das erste mal Achterbahn Feeling ! Ich bin glĂŒcklich 😁 In der Schweiz legt es mich beim Reinfahren in die Alpen doch fast auf so nem dummen Weidegitter im Boden, in der Kurve drĂŒber, noch in guter SchrĂ€glage schön Schreckbremsung gemacht, aber nur bisschen versetzt (gefĂŒhlt locker n Meter 🙈) 3 min durchatmen am Straßenrand mĂŒssen reichen, ich hab ja keine Zeit... Abends wird’s dann natĂŒrlich doch sau eng. Bin mit, sagen wir mal „leicht erhöhtem“ Tempo die letzten 90 min das StĂŒck vor und den Grimselpass hoch „geflogen“, Zeit stoppt bei 21:15 am Empfang, um halb wĂ€re hier geschlossen, puhhh 😎 Schlafen im 6 Mann Zimmer bunt gemischt, nix anderes mehr frei, egal, bin eh komplett tot und ich hab ein Bett 🛏!!! Direkt duschen und pennen! Erste Aussicht morgens beim FrĂŒhstĂŒck: Sagt n MĂ€del, bei mir am Tisch vorbei gehend, nett „guten Morgen“ zu mir. Ich gucke wohl nur doof, Marke „Wer is die? 🧐“ Kommt zurĂŒck: „ wir haben doch heut Nacht nebeneinander geschlafen...“ 😳🙈 Die Doppel-Hochbetten standen aber auch eng, Fenster ging kaum auf, ich passe grad so durch die Betten, 3 HochBetten auf 12 qm... Ziel Freitag Tag 3, Villach! Gefahren bin ich dann Grimselpass runter, Furkapass, Oberalppass, Parpan Höhe, Albulapass, Ova Spin und Fuornpass ab nach Italien 🇼đŸ‡č. Dann ĂŒber Umbrailpass und Stelvio/Stilfser Joch, fix ĂŒber Meran / Bozen zum Passo Pinei, die Sella Ronda mit Passo Gardena, Sella, Pordoi, Campologno und dann wegen Zeitmangel (wer hĂ€tte das gedacht... đŸ€ȘđŸ€·â€â™‚ïž) leider ĂŒber Linz, Spittal fix nach Villach! Zieleinlauf: wieder 21:30 đŸ€Šâ€â™‚ïž Grimselpass Nordseite: GrimselSee: Und da muss ich jetzt runter: Gibt Schlimmeres 😁 Furkapass direkt wieder Hoch: Der Blick vom Furka oben zurĂŒck zum Grimselpass: Tolle kleine Strecken zwischendurch đŸ„°: Ihr alle wart quasi immer mit dabei auf der Tour: Stelvio? Muss man mal gewesen sein, klar. Aber sonst? Völlig ĂŒberbewertet, oben am Pass, reine Kirmes, StĂ€nde und Touristen in Masse wie am Strand in Italien! Strecke auch nicht so toll, sau enge Kehren, schlechter Asphalt, sehr viele Radfahrer, Autos und Busse... Ja Busse 🚌! Komplett Ausnahmezustand, ich war dummerweise in der Rush Hour mittags dort, das Runterfahren der Ostseite war schon wieder eher kriminell um vorwĂ€rts zu kommen.... Trotzdem lustig, muss man ein Mal gemacht haben 🙈 Schaut aber auch verdammt gut aus (also die Strecke, nicht ich ) 🙈😁😞 irgendwas mit 50 Spitzkehren runter , schon krass! Dann die Sella Ronda, Westseite hoch, auch wieder viel Verkehr, auf den PĂ€ssen dann fast alles frei: Unglaublich schöne Aussicht, bei bestem Wetter Samstag, 4ter Tag, Ziel: NĂ€he Ingolstadt, der Weg dahin fĂŒhrt ĂŒber Turracherhöhe, Obertauern, die 99 zum Hochkönig (Die 164, ein Traum, KurvenKarussell pur !! đŸ€ȘđŸ„°) und dann fix hoch... Traumhafte Strecken auch hier: Hochkönig, klare Empfehlung, wenn ihr mal in der Ecke seid!!! Es klettert auf 35 Grad đŸ„”: „Man nehme stĂŒndlich einen halben Lieter Wasser und Kippe diesen in den Fahrer!!!“ Ziel war NĂ€he Ingolstadt, bei @Speedy1264 bin ich untergekommen. Bin um ca 18 Uhr da gewesen. Frisch machen, erstes wohlverdientes Radler und ab zu @Croduc! Lecker essen und trinken mit Freunden: Riesen dank noch mal an die 2 fĂŒr Unterkunft, Bewirtung und Unterhaltung auf bestem Level!!! Und am Ende, Sonntag, Tag 5: locker nach Hause ĂŒber den ThĂŒringer Wald... Hat leider nicht ganz geklappt, nach etwa 100 km das erste mal Regen 🌧 auf der Tour, dafĂŒr richtig. Also rein in die Regenklamotten und am etwa Fulda noch die letzten grob 300 km auf der Bahn nach Hause... đŸ’Ș War dann etwa 16 Uhr heim, total fertig, aber auch unfassbar glĂŒcklich đŸ„° Es sind dann an den 4,5 Tagen 2640 km geworden, Eisenarsch sei dank 😎! Kleines Fazit am Ende: Unerwartet gut war tatsĂ€chlich die Schweiz (SĂŒden/Alpen), tolle Strecken bei top Asphalt QualitĂ€t und im Vergleich wenig bis kaum Verkehr! Polizei um die StĂ€dte und Seen im Norden vorhanden, keine Probleme, im SĂŒden nichts gesehen. Ich komme wieder und schau mir hier mehr an, steht fest đŸ„° Italien sehr stark ĂŒberlaufen bei leider oft miesen Straßenbelag.. Hab aber wohl auch nicht die besten Sachen raus gesucht, dem Zeitmangel und der Planung der Stops Abends geschuldet 😹 Österreich immer wieder schön! Vor allem Hochkönig, den ich noch nicht kannte đŸŽ‰đŸ„ł Insgesamt war es aber Sau hart, Tag 2 ( 700km) und vor allem Tag 3 mit 650 Alpen km waren die Grenze und auch nur alleine zu schaffen, wenn man wirklich zĂŒgig unterwegs ist. NĂ€chstes mal doch noch n Tag mehr und vielleicht zu 2 dafĂŒr! Die 796 hat bis auf eine weg vibrierte Schraube an der Auspuffabdeckung (Danke @Speedy1264 fĂŒr fixen Ersatz 😁) alles souverĂ€n und klaglos ĂŒberstanden! Es war ein Genuss mit ihr dort. Der Stummellenker Ist ein Traum in solchen kurvigen Gebieten und Leistung hat voll gereicht. Das einzige was mir hier aber richtig klar wurde, das Fahrwerk war am Ende, hier werde ich jetzt doch definitiv noch aufrĂŒsten. GrĂŒĂŸe Deny ✌
  2. 38 points
    Guten Morgen Monsteristi, ich möchte euch alle darauf hinweisen, dass auch in diesen etwas merkwĂŒrdigen Zeiten die Umgangsformen gewahrt werden mĂŒssen in diesem Forum. Das Einstellen von unangebrachten Inhalten, insb. rassistischen Kommentaren, wird durch mich und meine sehr fleißigen Moderatoren nicht geduldet. Gestern hatten wir einen User, der deutlich dagegen verstoßen hat. Wir sperren dann die entsprechenden User recht humorlos 7 Tage vom Betrieb aus. Bei WiederholungstĂ€tern verlĂ€ngern wir die Sperre, bis hin zur unbegrenzten Accountsperre. Wir stehen fĂŒr Gemeinsamkeit, da haben antidemokratische und unmenschliche Inhalte keinen Platz. Auch bez. TierquĂ€lerei, wie man im Marderbeitrag sehen konnte: ich als ausgesprochener Tierfreund und Ameisenretterweichflöte sperre User, die meinen wir leben noch in feudalen VerhĂ€ltnissen, einfach weg. Ja ich kann das einfach so, das ist nĂ€mlich mein Forum. An den Rest, und das sind zum GlĂŒck 99,99%: danke, dass ihr so umgĂ€nglich und cool seid!
  3. 32 points
  4. 32 points
    Ich berichte hier mal von meiner Dauerbaustelle namens GT 1000. Vielleicht gibts das ein oder andere was der Umbau-geneigte Ducatisti daraus mitnehmen kann. Ich schreib also mal den Blogbeitrag, den ich gerne vor 8 Monaten gehabt hĂ€tte. Aber von Anfang an. Die Grundlagen Die GT 1000 ist quasi das "hĂ€ssliche Entlein" der Sport Classic Baureihe und wurde von 2006-2008 gebaut. Die technische Basis ist dabei identisch zur Sport 1000 Biposto, sprich anders als die Monoposto Schwestern hat sie eine Nasskupplung, Stahlfelgen und hinten ein Doppelfederbein. Ansonsten steckt viel Monster 1000ie Technik hinter einer Retro-Fassade. Das Abenteuer beginnt Meine GT 1000 hab ich ziemlich genau vor einem Jahr gekauft - wirklich spontan. Der Vorbesitzer hatte mit m.M.n. gutem Auge und einigem handwerklichem Geschick angefangen die GT als Roadster im "Tron"-Stil umzubauen: LSL-Stummel, die Sport 1000 GabelbrĂŒcke, ein selbstgebautes und dank E-Zeichen völlig legales LED-Tron-RĂŒcklicht und ein kurzes Heck. Knackig - die Kombi aus Retro-Look, - diesem unfassbaren grau/grĂŒn/metalic - modernen Elementen und cleaner Linie flasht mich immer noch. Auf der Heimfahrt nach dem Kauf kamen mir ein paar FreudentrĂ€nen ... geil! Emotion trifft auf technische ErnĂŒchterung WĂ€hrend der Motor, Getriebe und Elektronik echt in Ordnung sind und sich satter, luftgekĂŒhlter Zweiventilsound nahtlos mit der Optik zu einem wirklichem Retro-GefĂŒhl zusammenfĂŒgt, ist das Fahrwerk die Achilles-Sehne dieser Modelle. WĂ€hrend die Federbeine noch halbwegs funktionieren, sind die Gabeln nicht einstellbar und serienmĂ€ĂŸig zu weich mit zu wenig DĂ€mpfung ausgelegt - den Vogel schießt die vordere Bremse ab. Das ist eine Schwimmsattel-Brembo, deren Wirkung man sich in etwa auf Niveau der Motorbremse vorstellen kann. Mit dem zugegebenermaßen sehr guten S22 bereift, ist es mir nicht gelungen das Vorderrad zum Blockieren zu bringen - ABS mal anders. GlanzstĂŒck in der Misere ist die Hinterradbremse, die einen Großteil der Verzögerung liefert. Weitere festgestellte Baustelle: die LSL-Stummel zusammen mit der axialen Bremspumpe - das funktioniert nicht, der Hebel steht "gen Himmel" - die Bremspumpe liegt schon auf den Lenkerklemmungen auf - einfach Mist. Also - ABM Multiclip Tour geordert und festgestellt, dass das immer noch nicht optimal funktioniert. Aber man hat mehr Freiheitsgrade und kann die Ergonomie besser einzustellen ... Langsam fing es doch in mir an zu grĂŒbeln wie man dieses schöne Motorrad dazu bringen könnte auch schön zu fahren und besser zu bremsen. Da muss doch was gehen Neben der Möglichkeit eine Andreani Cartridge zu verbauen, gibt es einige Sport Classic welche eine Öhlinsgabel implantiert bekommen haben. Manchmal die der Paul Smart, manchmal von einer 999, manchmal die einer 1100S - alle diese Gabeln sind aber nur noch gegen teils absurdes Geld auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Also kontaktierte ich Klaus Thiele / KTS, der mir schon mal sehr gut geholfen hatte. Einige Nachrichten spĂ€ter war ein grober Plan geschmiedet: Klaus hatte noch eine neue 1198 Gabel ohne GabelfĂŒĂŸe am Lager, die passende untere GabelbrĂŒcke konnte Performance Parts liefern, ĂŒber Kleinanzeigen fand ich ein paar M50 Monoblocs; Brembo RCS Pumpen und ein neuer Kupplungsnehmerzylinder ebenfalls von Performance Parts runden die Einkaufsliste ab. In Summe also einiges an Investition, aber die Aussicht auf ein Hammer-Fahrwerk. Also - los, wenn schon, denn schon. WĂ€hrend der eigentliche Zusammenbau bei KTS ziemlich gut ging, verzögerte ein ungeahntes Problem das Winterprojekt 2019 ins Jahr 2020: Öhlins hatte Probleme die passenden GabelfĂŒĂŸe zu liefern. Klaus hatte hier den Tipp die GabelfĂŒĂŸe der 1100S zu nehmen, denn diese nutzt dieselbe Achse wie die GT - das versprach weniger Probleme als die 1198 GabelfĂŒĂŸe. Öhlins legte Anfang 2020 zudem Federbeine fĂŒr die GT neu auf, die DU 907 sahen so lecker aus - da musste mich Klaus nicht lange ĂŒberreden. Es ist kompliziert... WĂ€hrend Klaus auf Teile wartete, oder andere Projekte Vorrang hatten, schwante mir langsam, dass es ein Problem geben könnte die radialen Monoblocs mit den Speichenfelgen zu kombinieren. Kreuzspeichenfelgen brauchen mehr Bauraum zwischen den Bremszangen. "Wie breit ist eigentlich so eine Bremszange?" ungeahnte Fragen schossen mir durch den Kopf 🙂 Auf einmal viel mir auf, dass quasi alle Sportclassic die im Netz auf Schwedengold standen, keine Speichenfelgen hatten... "oh backe". FĂŒr alle Interessierten: die gĂ€ngigen radialen Brembos haben alle 30mm Offset von der Mitte der Befestigungsschrauben zur Mitte der Bremszange- /scheibe. Der Bauraum der dann nach innen zur Speiche benötigt wird, variiert von Modell zu Modell - M50 ragen ziemlich genau 40mm rein, M4 eher so 38mm. Ob das passt? Nein, dass passt nicht. Shit. Zudem fluchteten die Bremsscheiben nicht und das Rad stand zu weit links. Zudem lagen bei mir noch die RCS Pumpen und Kupplungsnehmerzylinder rum und setzten langsam Staub an. Zu dem Stand des Umbaus gab es also mehrere offene Fragen: - gibt es schlankere Bremszangen? Oder Speichenfelgen die weniger Bauraum brauchen? - brauche ich neue Bremsscheiben oder reichen Distanzscheiben? - wie zentriert man das Rad ordentlich? - passen die alten Bremsleitungen? In der eigenen Hand Wir entschieden uns, dass ich mich um die restlichen Schritte selber kĂŒmmere und Klaus brachte mir im MĂ€rz die GT wieder. Mit Messschieber bewaffnet nahm ich mich dem Thema Distanzen an. Es startete eine echt lehrreiche Zeit in der Garage, in der ich glaube ich halbwegs verstanden habe, wie das vorderste StĂŒck des Motorrads konstruiert ist. Long long long story short: falls mal einer genau dasselbe vorhat: man braucht 1,5mm Distanzscheiben fĂŒr die Bremsscheiben und eine 21,00mm DistanzhĂŒlse (hab auf Verdacht die der Monster 1100S bestellt und die passt). In der Zeit, in der ich nicht in der Garage ein wehrloses Motorrad mit dem Messschieber befummelte, surfte ich mir die Finger wund um das Hauptproblem "Speiche kĂŒsst Zange" zu lösen. Die italienische Firma Alpina fertigt wunderschöne Speichenfelgen, die offenkundig auch auf MotorrĂ€dern mit radialen Bremsen funktionieren. Die finale KlĂ€rung fĂŒr meinen speziellen Fall wurde durch den Lockdown unterbrochen, aber ich bin mal optimistisch. Dumm nur, dass der Lockdown andauert und mein Problem besteht. Beim Stöbern in Kleinanzeigen sah eine inserierte GT 1000 mit Öhlinsgabel und - "Moment mal - das sind doch die originalen Felgen... was sind das fĂŒr Zangen?". Brembo P4 34/34 sind das - und sie sind ab Mitte in Richtung Felge nur 36mm schlank, wie mir ein freundlicher Kleinanzeigen VerkĂ€ufer fotografisch belegte - HEUREKA. Und gĂŒnstig sind die gebraucht auch noch - also, her damit. WĂ€hrend DHL also die Hoffnung in Bremszangenform zu mir transportierte, ging die Montage der RCS Kupplungspumpe inkl. eines hydraulischen Schalters bis auf einen peinlichen Fauxpas auf den hier nicht weiter eingegangen wird eigentlich reibungslos. Jetzt wird gebremst Der Karton mit den Bremszangen hatte kaum das GrundstĂŒck erreicht, da hingen die P4's schon an der GT und ein grenzdebil grinsender Julius drehte das Vorderrad - völlig beglĂŒckt von der einfachen Tatsache, dass keine Speiche an die Bremszange schlug. So langsam ergab sich das Puzzle und fĂŒr die Anbindung der RCS Pumpe an die P4 brauchte ich definitiv andere Bremsleitungen. Wenn man da was individuelles braucht, gibt es viele Anbieter - ich hab mich fĂŒr ProBrake entschieden, weil deren Konfigurator meiner Meinung nach sehr ĂŒbersichtlich gemacht ist. Ich entschied mich wieder fĂŒr ein "T", ProBrake hat dafĂŒr entsprechende Verteiler mit M10 Gewinde und Fittinge, so dass man recht modular und flexibel ist - falls man mal Zangen oder Pumpe tauscht. Wenn ich jetzt noch die LĂ€nge / Biegung der Leitungen beim ersten mal richtig eingeschĂ€tzt hĂ€tte - tja, aber so lernt man und ich musste letztlich auch nur eine lĂ€ngere Leitung verwenden. Probefahrt "Kann das nach nun 6 Monaten Odyssee wirklich sein? Hab ich alle Schrauben angezogen? Kommt irgendwo BremsflĂŒssigkeit raus?" Na dann. "Und wie fĂ€hrt sie?" fragte mein bester Freund am Telefon. Ihr Charakter ist auf jeden Fall geblieben, aber man merkt schon auf den ersten Metern, dass da nun mehr Kontrolle da ist. Das Anfahren mit der RCS / PerformanceParts Kupplung ist ein Genuss. Die Gabel hat noch ihr 1198 Setup und muss noch ordentlich eingestellt werden, benimmt sich jetzt aber schon um Welten besser als ihre VorgĂ€ngerin. Die Federbeine hinten machen einen super Job und sind nochmal merklich unmerklicher als ihre VorgĂ€nger. Die P4 bremsen um Welten besser als das Geraffel vorher, aber sie bremsen natĂŒrlich um Welten schlechter als die Monoblocs die noch im Keller liegen. Was kommt als nĂ€chstes? "Kleinkram" - passendere Bremssattelschrauben (M10-55) und schwarze Schrauben fĂŒr GabelbrĂŒcke und Stummel (Hallo ABM, hallo PerformanceParts 🙂 ) - andere Halter fĂŒr die AusgleichbehĂ€lter (Hey Brembo, was hat du dir dabei gedacht?) - ein anderer Gasgriff, der hoffentlich final erlaubt die Ergonomie des Bremshebels ordentlich einzustellen GrĂ¶ĂŸeres? - sobald Italien wieder "offen" ist, kann ich hoffentlich ein paar passende Alpina Felgen ordern - denn ich will die Monoblocs da dran haben und nebenher wiegt allein das Vorderrad (Stahlfelge, mit Schlauch) einen gefĂŒhlten Zentner - Umbau des Scheinwerferhalters, ggf. anderer kleinerer Tacho - und zudem: bei der originalen GT 750 sind die Hupen nicht unterm Scheinwerfer, sondern mittig unterm Lenkkopf - sprich das könnte cleaner sein, dann muss aber der Scheinwerfer weiter runter ... - das RĂŒcklicht wĂŒrde ich gerne nochmal in "schön" bauen, das schließt nicht richtig bĂŒndig ab und auch die Leuchtmittel könnten besser sein. - der Klang einer Trockenkupplung wĂ€re die ideale ErgĂ€nzung zum Retro-Soundtrack vergangener Tage - da darf ich gar nicht drĂŒber nachdenken Epilog Tja ihr seht, nicht nur der Beitrag ist etwas eskaliert. Ich hoffe es inspiriert den ein oder anderen auch aus Fehlern zu lernen und wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat (und sei es noch so plemplem), es weiter durchzuziehen 🙂 Mein Dank geht an Klaus von KTS, der mich und meine kuriosen Ideen und blöden Fragen immer noch geduldig ertrĂ€gt, obwohl die HĂŒtte voll ist und die Leute bei ihm Schlange stehen.
  5. 31 points
    So klein war die hier berichtete Ausfahrt nicht aber mit gerade mal 3,5 Tagen Fahren leider schon ziemlich kurz. Die diesjĂ€hrige Alpen-Tour mit meinen Kumpels stand lange Zeit unter keinem guten Stern. Wir hatten uns nach zwei Jahren Dolomiten 2017/18 und letztem Jahr PyrenĂ€en wieder Italien vorgenommen. Doch es sollte ein neues Fleckchen sein und die Dame in der Runde schlug einen Ort namens Tolmezzo vor - mitten in den karnischen Alpen - irgendwo zwischen Villach und Venedig. Schlau gemacht und gebucht. Das war im Winter 2019. Neben den hinlĂ€nglich bekannten Welt-Ereignissen kam dann noch erfolgreiche Kinderplanung in den Weg - so konnte die Vorschlagende gar nicht mit. Ergo traten vier Herren allein den Weg nach Verzegnis nahe Tolmezzo an. Das Hotel, was freiĂŒbersetzt etwa „am Ofen/Kaminfeuer“ heißt, machte zunĂ€chst einen sehr spartanischen, aber auf den zweiten Blick sehr freundlichen Eindruck. Mitten in einem 100 Seelen-Dorf gelegen bot es einfache Zimmer und hervorragende KĂŒche - eine gelungene Kombination. Neben einem Ausflug zum Großglockner waren unsere Runden sehr lokal. 200-250km reichten völlig fĂŒr einen gelungenen Tag. Gerade die Straßen um Tolmezzo (SP1) und im Westen (Passo Zoncolan, Sauris) bieten Kurven ohne Ende, haben kaum Verkehr und meist gediegenen Asphalt. Die Straßen im Osten können hingegen schon deutlich rauer und kleinteiliger sein. Das beste Beispiel die SP42, die jeden Meter volle Konzentration verlangt - viel Kies, verwundene Spitzkehren, enge uneinsehbare Kehren. Die SR646 zahlte diese MĂŒhen wieder zurĂŒck. Die karnischen Alpen haben eine fĂŒr mich ganz eigene Faszination. Selbst im Reisetempo auf dem Motorrad kommt unweigerlich das GefĂŒhl auf durch einen MĂ€rchenwald zu fahren. UrtĂŒmlich, abgelegen, ruhig und dennoch offen - so kann man wohl Gegend und Menschen beschreiben die wir kennengelernt haben. Wenn man so gute 1000km mit guten Freunden durch die italienischen Alpen dĂŒst kommen da einige kuriose und auch teils gefĂ€hrliche Situationen zustande. Etwa am Monte Zoncolan, kurz nach einem Espresso entstand das folgende Bild. Auf der Abfahrt hielt ich kurz an um die Aussicht festzuhalten, da bemerkte ich nur wie ein Freund winkte, drehte mich um und sah wie unser erfahrenster Fahrer sein Motorrad knapp am Abgrund abgelegt hat. „Wie hat er das denn geschafft?!“ Er hatte fasziniert vom Ausblick einen Moment lang nicht aufgepasst, war aufs Gras gekommen und hatte es eben noch geschafft das Motorrad auf die Seite zu werfen bevor es gerade den Hang herabrutscht. Mit vereinten KrĂ€ften schafften wir es die S1000XR wieder einen halben Meter hoch zu ziehen und auf die eigenen RĂ€der zu bringen. GlĂŒck im UnglĂŒck war bis auf ein paar Kratzer und einen Blinker am Bike nichts und der Tag konnte weitergehen. Einen Tag zuvor hatten wir schon eine spontane Off-road Erfahrung - eine Abfahrt war ohne AnkĂŒndigung „gesperrt“. Nach wenigen Metern tauchten Beton-Barrieren auf und etwa 50m nicht asphaltierter Schotter. Nach kurzer Inspektion entschied ich: das geht. Der Rosso Corsa 2 hat auch hervorragend gehalten 😉 Kurios war dann am vorletzten Tag das wir wiedermal in eine Sperrung hereinkamen. Wir hatten uns gerade 30km ĂŒber schlechten Asphalt zum Lanzenpass gequĂ€lt, versperrte ein Transporter mit zwei Straßenbauern den Weg gen Osten nach Pontafel. Mein gebrochenes Italienisch reichte um zu erfahren „asfalto fresco”. Mitten am Tag asphaltieren die eine Straße ohne Vorwarnung?! Wir sollten in 1-1,5h wiederkommen. Der Umweg wĂ€re auch so lange gewesen - also Zwangspause genutzt. HĂ€tte schlimmer sein können. Nach 1,5h standen wir zusammen mit einer picknickenden italienischen Familie (im Fiat Panda selbstverstĂ€ndlich), zwei geduldig wartenden italienischen Enduristen und einem nervösen österreichischen Kuh-Treiber wieder vor dem Transporter. Es dauert noch. Halbe Stunde. Lange Gesichter. Da kommt eine keuchende Aprilia aus der Gegenrichtung hoch. Illegal. Großer Diskurs. Geschrei, wildes Gestikulieren. Minutenlang. Der Aprilist sagt: er hĂ€tte doch lange gewartet - der Straßenbauer - nicht lange genug!!! WĂ€hrend dem Schauspiel schleicht von hinten so ein Mode-SUV an. Er traut der Situation nicht, will wenden. Am Straßenrand ist Platz, ein wilder Parkplatz - aber er möchte die Straße nicht verlassen. „Can you not move the bikes?“ Wir Zucken mit den Schultern - da ist doch Platz. Es mĂŒssten 7 Bikes und ein Fiat Panda umparken (auf den Schotter). Einer der Kumpels meint „You have paid for all-wheel drive - use it.“ - darauf wendet der SUV Fahrer auf dem Schotter, dreht sich erbost zu mir um (ich lache) und sagt im schönsten Italo-English: „You have-e problemme in the mind-e“ 😂 Und schwups - gehts auch schon weiter zur nĂ€chsten Traumhaften Lokation. Oh. Und ein wildes Monster war auch unterwegs.
  6. 27 points
    Hallo in die Runde Kann man schon mal herzeigen 🙂 Bruders Winterprojekt Rollout dieses WE in Mugello.........leider auf unbestimmte Zeit verschoben đŸ˜Ș Vorher/ Nachher
  7. 26 points
    So Leute... ...Saisonabschluss fĂŒr die Monster. Da kommende Woche der 30K Service gemacht wird und die Dame anschliessend gereinigt und eingemottet wird, habe ich gestern und heute eine kleine T(ort)our gemacht... 1100km Tag 1: Basel - VierwaldstĂ€ttersee - Sattel - Klausenpass - Sustenpass - Grimselpass - Übernachtung in Oberwald (Wallis) Tag 2: Oberwald - Nufenenpass - Lukmanierpass - Oberalppass - Sustenpass - Grimselpass - Furkapass - Altdorf - Basel Viel Spass mit den Bildern. Oberhalb KĂŒssnacht (Schwyz) Klausenpass (Glarner Seite) Klausenpass (Urner Seite) Sustenpass (Berner Seite) Oberwald (Wallis - Richtung Weisshorn 4505 m ĂŒ. M) Lukmanierpass (Tessiner Seite) Sustenpasshöhe Furkapsshöhe Furkapsshöhe (Blick Richtung Wallis & Berner Land)
  8. 25 points
    völlig ĂŒberraschend mein erster kleiner Pokal
  9. 25 points
    Dann stelle ich euch meine Diva auch mal vorâ˜ș Umgebaut habe ich: Gabelrohre eloxiert, GabelbrĂŒcken, BremssĂ€ttel, SeitenstĂ€nder, Frontmaske, Fussraten, Kettenrad wurden schwarz beschichtet und ein paar farblich abgestimmte neue Muttern von Ducabike gleich angebracht. Neue AusgleichsbehĂ€lter von der M1200, und ein paar Teile in Carbon angebracht😅 ...
  10. 24 points
    Hallo monsteraner, ich bin seit 4 Wochen auf der Insel. Das wetter ist immer noch Klasse. Ich habe an meinem 2. Tag ein paar Italiener kennengelernt, und seitdem verbringe ich viel Zeit mit den Jungs . Das ist schon eine Hausnummer mit Einheimischen, so tolle Menschen. Gestern haben sie mir gesagt das sie zu meinem Geburtstag ein kleines Fest innerhalb meiner neuen Sardinischen Familie ausrichten werden. Ich hatte TrÀnen in den Augen. Schade das meine Frau das nicht mehr miterleben kann. Hier mal ein paar impressionen
  11. 24 points
    Da sich die Saison bald dem Ende neigt und sich die "guten Tage" rar werden habe ich mich gestern auch nochmal au den Hobel geschwungen. Die Aussichten eher schlecht. Grau mit Regen gemischthaben sie angesagt. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter sondern nur schlechtes Wetter. Also rein ins Textil und los. Wie ĂŒblich bei mir Abfahrt kurz vor 6 Uhr morgens... FĂŒr leere PĂ€sse nehme ich das immer wieder gerne in Kauf. Auf dem Weg von Thun in Richtung Innertkirchen dann der erste Hauch von Regen... 😕 Nunja... einfach weiter (obwohl ich gestehen muss, dass ich schon kurz in Frage gestellt hab, ob das wirklich will und ob ich eigentlich einen an der Waffel hab...). Auf dem Grimsel auf dem Weg nach Oben dann 100% Suppe. Sicht gleich 0 ( es waren kaum 20 Meter Sicht. Die Strasse trocken aber durch den Nebel wird einfach alles innert Sekunden feucht. Kurzer Stop beim Hospiz und dann oben auf dem Pass endlich der erhoffte Wetterumschwung. Blauer Himmel und Sonne. So macht es doch gleich viel mehr Spass. Dann weiter auf den Spuren von James Bond Goldfinger ĂŒber den Furka vorbei am Hotel Belvedere mit obligatem Fotoshoot. Im Hintergrund sieht man noch gut die Nebelwand, die sich bis auf den Grimsel zieht. Dann vai Anderamtt ĂŒber den Gotthard natĂŒrlich ĂŒber die alte Tremola so weit wie möglich. Die normale Passstrasse ist wie eine kurvige Autobahn. Das erste mal noch interessant aber eigentlich nicht zum Töff fahren. Oben dann noch die Überraschung. Eine Gruppe mehrheitlich alter Sportwagen, deren Besitzer auf dem Gotthard ĂŒbernachtet haben. Sieht man nicht alle Tage. Nach unten dann nochmal halt zum shoot auf der Tremola. Weiter ĂŒber den Nufenenpass ins Wallis bei 18 Gard und blauem Himmel sowie strahlender Sonne. Via Wallis dann wieder rauf auf den Grimsel um anschliessend wieder auf dem Weg nach Unten im Nebel einzutauchen. Die letzten KM ziehe ich dann wieder emotionslos ĂŒber die Schnellstrasse in Richtung Thun, wo die Reise endet. Am Ende waren es wunderschöne 300km in rassigen 5 Stunden. Ja das ist schnell aber wenn man nur zum pinkeln, tanken und zum Fotos machen anhĂ€lt dann ist man einfach speditiv unterwegs... ;-)
  12. 24 points
    Heute noch mal mit einem sehr guten Freund die Eifel samt Mayen-Koblenz-Kreis unsicher gemacht... nÀÀÀÀ war dat scheeeee... Aber die Duc-Rollatoren haben es echt drauf... echte Serpentinen RĂ€uber... Klasse... FĂŒr mich waren es knapp 650km pures VergnĂŒgen... ok... mit bissl Aua Knie... 😜
  13. 24 points
    Hallo zusammen, auch wenn es in dieses Forum nicht wirklich passt, vielleicht interessiert es den ein oder anderen. Ich fĂŒr meinen Teil lese unheimlich gerne hier die Aufbauberichte und da ich derzeit keinen von einer Ducati habe und auch nichts im Plan ist kann ich nur diese Restauration herzeigen. 😇 Mir ging es dieses Jahr genauso wie wahrscheinlich vielen. Auf einmal war Zeit da. Anfangs gefĂŒllt mit vielen Sorgen, recherchieren, Zahlen vergleichen und nachdenken. Nachdem ich gemerkt habe, dass dies fĂŒr mich alles nichts bringt, und man wohl erstmal 2-4 Wochen abwarten muss um zu sehen was wirklich passiert, zog es mich in die Garage. Und was findet man da, wenn man sich von nichts so richtig trennen kann? Eine alte Simson S50.😎 Kurz in den Erinnerungen gewĂŒhlt und der Entschluss was gemacht wird stand fest. Als ich sie vor 11 Jahren durch Zufall kaufte, lief sie nicht richtig. Mehr lieblos, mit so wenig Geld wie möglich, hatte ich sie so weit gebracht, dass sie einigermaßen lief, aber nie richtig. Die U-ZĂŒndung nervte und der Zylinder war auch nicht der frischeste. Also wurde der Plan gemacht. Neue E-ZĂŒndung, neuer Zylinder und neue Reifen. Das sollte reichen, dachte ich.🙈 Ab auf die BĂŒhne. Sah gar nicht so schlecht aus als Basis auf den ersten Blick. Nach dem Felgenausbau stand fest, so kann ich da keine neuen Reifen aufziehen und guten Gewissens einbauen. Nach dem Entfernen der ZĂŒndung und durchschauen der Elektrik, wurde der Plan wieder geĂ€ndert. Neuer Kabelbaum muss zwingend eingebaut werden. Das kann man so nicht lassen. Und wenn der schon neu ist, werden auch wieder Blinker usw. funktionsfĂ€hig montiert. Beim Informationen sammeln welcher neue Zylinder verbaut werden soll, wurde schnell klar, der Motor sollte auch neu regeneriert werden. Nach den ganzen Erkenntnissen, wurde der Plan dann in: Einmal alles nach meinen Vorstellungen Überholen geĂ€ndert. Motor raus und auf die Schnelle aus Restmaterial einen MotorstĂ€nder gebaut. Schwingenlagerung und Motorlagerung auch ĂŒberholungsbedĂŒrftig. War ja zu erwarten. Und natĂŒrlich vieeeel Reinigungsarbeit. Weiter ging es mit dem Rahmen und allen Anbauteilen. Zwischenzeitlich war wirklich alles zerlegt und die Motorrevision weit nach hinten geschoben. Mit den meisten Paketboten war ich mittlerweile per Du. Nachdem alles einigermaßen sauber und ĂŒberholt war, ging der Zusammenbau recht flott. Ab jetzt konnte sich dann endlich um den Motor gekĂŒmmert werden. Was da fĂŒr ein Öl oder was auch immer da rauslief, stimmte mich sehr bedenklich. Zum GlĂŒck war es aber wohl wirklich nur dem Alter geschuldet. Getriebe und GehĂ€use waren soweit nach dem Reinigen top in Ordnung. Kurbelwelle, alle Lager, alle Dichtungen, Kupplung und die Kickstarterwelle kamen neu. Diese einfache Technik hat wirklich mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hĂ€tte. Weiter ging es mit meinem Lieblingsthema Elektrik. Da mir alles was ich an SchaltplĂ€nen so finden konnte nicht wirklich gefallen hat, musste ich selbst ran. Wie man sieht, kĂŒnstlerisch bin ich sehr begabt. Erster Entwurf: Finaler Entwurf: Ergebnis: Paar Teile waren natĂŒrlich ĂŒbrig und fĂŒr die Tonne: Nach jetzt knapp 6 Wochen war ich dann fertig mit dem Projekt. Wirklich witzig wie schnell das geht, wenn man sonst nebenher nichts Großartiges machen/arbeiten muss. Hier das vorlĂ€ufige (Zylinder ist immer noch der alte moniert, aber ein neuer bestellt) Ergebnis: Simson S50 B1 Bauj. 76 · Vape 12V mit Kondensator (optional kann eine Batterie benutzt werden) · neuem Kabelbaum · alle Lager und Dichtungen neu · >97% der Schrauben aus Edelstahl · Voll FunktionsfĂ€hig (Parklicht nur mit Batterie) · Springt kalt wie warm auf den ersten Kick an · Zwar nicht alles original, aber nahe dran. GrĂŒĂŸe Sascha
  14. 23 points
    Moin , dieser Post bedeutet mir viel. Die Bilder sind nicht so imposant und beeindruckend wie die vieler von euch, die das GlĂŒck haben, aus der HaustĂŒr in ein Supersunshine-Panorama zu fallen. Es sind die Bilder eines Treffens meines Bruders, der bei MĂŒnchen wohnt, und mir, NĂ€he Hamburg, in Bebra. Wir sind quasi auf den Tag genau vor 20 Jahren das letzte Mal zusammen gefahren und hatten eine Menge Spaß, gute GesprĂ€che und kalte GetrĂ€nke. Nachdem wir uns in den letzten Jahren nur zu KrisengesprĂ€chen zu unseren Eltern und den Beerdigungen dieser fĂŒr uns wichtigen lieben Menschen getroffen haben, nahmen wir uns vor, uns einmal im Jahr zu treffen, um das zu tun, was wir lieben: Biken! Dieses war das erste Mal, das nĂ€chste Jahr ist schon gebucht. uns Hier hatte ich endlich die BAB hinter mir! Himter Sontra, dicht am Ziel. Beorn in seinem Element und entspannt Beorn und Kathi haben sich auf Anhieb gut verstanden. Richtung KnĂŒllwald Von vorne Vom Balkon In einem kleinen Ort an der Rhön... Zwischen Hessen und ThĂŒringen Peace Kathi Rider: "Ich lass mich nicht gerne beim Fotografieren fotografieren!" Ralle, coolster Goßer Bruder! Kurven Kurven Kurven... Die haben wir bei unserer Brotzeit getroffen. Senioren, die Alpakas fĂŒhren und fĂŒttern durften. Als wir los wollten, haben wir unsere Karren auf die Straße geschoben, damit die sĂŒĂŸen Dinger nicht erschrecken. Hat einer von euch mal gehört, welche lustigen GerĂ€usche die machen 🙂 Wasserkuppel RĂŒcktour hinter Eschwege... War froh ĂŒber die Raucherpause, denn ich wĂ€re rechts weiter gefahren, obwohlich links ( nach oben) fahren musste... Ralle hatte derweil 2 blinde Passagiere auf dem GepĂ€cktrĂ€ger 🙂 Nach vorne war es noch höher... Harz eben Kurz vor Zuhause, bei Soltau: Beorn hatte Durst, und ich auch... Kaffeeee! Ich hoffe, dass euch diese kleine Geschichte gefallen hat. War eine geile Tour, hoffentlich die erste von vielen. NĂ€chstes Jahr ist, wie erwĂ€hnt, schon gebucht, weil noch ĂŒber 3.500 km bei Bebra auf uns warten... Und danach schauen wir mal, worauf wir Bock haben. Schoin Gruß Jens
  15. 23 points
  16. 22 points
    Ciao in die Monsterfamilie ! Möchte mich hier vorstellen und in einer kleinen Story teilen, wie ich diesen Sommer binnen drei Tagen vom kompletten Motorrad-Ignoranten zum Monsterianer mutiert bin.... Neben dem allgegenwĂ€rtigen "C...-Virus" gibtÂŽs dankenswerterweise auch noch andere, befreiende Ansteckungsgefahren im Leben. Vor allem wenn Mann Ă€lter wird droht mitunter blitzschnell Infektionalarm, und mich hatÂŽs im August von einem Tag auf den anderen erwischt. Nach 30 symptomfreien Jahren! Ein Moped musste her - und das ziiiemlich zeitnah. Keine Ahnung mehr von nix und einen mega großen Respekt vor jedem Feuerstuhl der schneller als mein frĂŒheres KKR (frisiert, klar!) ist. Das war der Ist-Zustand. Äehm ja, Style darf schon sein..., rundgefeilt ohne Emotionen geht auch nicht und Charakter war Pflicht. Am liebsten irgendwas cooles, sĂŒdlĂ€ndisches Temperament + bisschen kribbelnder Erotik! Und nicht an jeder Ecke zu sehen! Quasi Ferrari des kleinen Mannes - so Ă€hnlich. Überraschung... nach 3 Stunden Moped schauen war klar wohin der Hase lĂ€uft. Es MUSS eine Rote werden. So viel Rasse und Schönheit! Bei L&L stand eine rote Beauty vor der Werkstatt, traumhaft und unwiderstehlich. So eine könnte es sein!!! Typ??? Null Plan, es stand zumindest "DUCATI" drauf ;-))). Ah ja! Nachfolgend (Internet-) Recherche stuuuundenlang, Informationen hamstern ohne Ende, Besichtigungen. Ohne Probefahrt. Hey, da hatte ich zuviel Respekt und Schiss! Hilft aber nix, raus aus der Komfortzone, dann wird eben ersmal was kleines gemietet. Die ersten Reitversuche traute ich mich auf nem "Pony" ĂĄ la Monster 821, einschließlich Herzklopfen. Jesus, die geht ja hammers! Anfahren vor dem Laden an der Kreuzung - abgewĂŒrgt...! Boah, wie peinlich. Okay, mehr GefĂŒhl in der linken Hand bitte und es klappt. Der Großteil des Hirns war eh auf den rechten Handgriff fokussiert, immer schön Respekt als AnfĂ€nger, bloß keine bodennahen Erkenntnisse sammeln. Kurz und gut, nach 2 Tagen Herantasten und GefĂŒhlaufbau im Schwarzwald und auf der schwĂ€bischen Alb hab ich den Helm runter, in den RĂŒckspiegel geschaut und mir bescheinigt: yepp, das passt, aus mir wird noch ein Biker! Es wurde jedenfalls immer konkreter, die Gedanken rannten, angehaucht mit emotionaler (Un-) Vernunft im Kreis und ...ZACK... stand ich vor der ersten 1200er 😇 Monster. Was ein geiles Teil, der Puls stieg direkt dreistellig. Jawoll, Probefahrt traute ich mich inzwischen auch, natĂŒrlich mit dem gebotenen Respekt! Nicht nur vor der Leistung - gehört mir ja (noch) nicht. NatĂŒĂŒĂŒrlich sind wir uns sicherlich einig, daß besonders fĂŒr einen anfĂ€ngernden Wiedereinsteiger eine 821 locker (!) reicht und auch tierisch Spaß macht. War mir auch klar. Und sagte der Verstand! Andererseits... auch Verstand, wird der Wunsch nach ner Großen im kommenden Jahr garantiert nicht kleiner werden - und ein artgerechter Umgang mit Maschine, insbesondere der rechten Hand, geht nach meiner Überzeugung IMMER von der Denkzentrale zwischen den Ohren aus! Abgesehen von der wachsenden Erfahrung. Nach diversen Vor-Ort-Terminen von Freiburg ĂŒber Heidelberg und Frankfurt hab ich schließlich beim vierten Date meine Rose ĂŒberreicht und meine Bella gefunden! Sinnigerweise fast vor der HaustĂŒre im Raum Stuttgart. Das Wetter war ja nahezu perfekt und so haben wir beide uns auf fast 5.000 Kilometern angenĂ€hert und lieben gelernt 🙂 *schwĂ€rm. FĂŒr die Versicherung per Saisonkennzeichen hatte ich auf 7 Monate unvorsichtige 5tsd GesamtKM geschĂ€tzt, das wird wohl nix werden. Vor einer Woche dann der herzschmerzige Abschied ins Winterlager. WĂŒrde mich jetzt lieber in den SĂŒden, z.B. ans Mittelmeer wĂŒnschen... aber ich freu mich schon jetzt tierisch auf den Start in die Saison 2021. Vielleicht trifft man sich ja mal auf/zu einer gemeinsamen Runde!!! GrĂŒĂŸe Jörg
  17. 22 points
    Liebe Monstergemeinde, da mittlerweile einige Monster-Fanatiker auch eine Streetfighter V4 S oder ohne S besitzen, dachte ich mir, eröffne einen Streetfighter-Fred indem die Erfahrungen, Bilder und Emotionen ausgetauscht werden können. đŸ‘đŸœ Sollte Ben oder die Moderatoren demnĂ€chst eine Streetfighter-Ecke in diesem Monstercafe eröffnen, dann können sie diesen Fred dahin umziehen, oder wenn sie der Meinung sind, das hat im Monstercafe nichts zu suchen, dann können sie diesen Fred löschen. 😬😎 Ich fange mal mit meinen ersten Erfahrungen zur Streetfighter V4S an, die ich gestern beim HĂ€ndler abgeholt habe und bis jetzt 450km auf den bayrischen Landstraßen bewegen konnte. Anmerkung: Die Rote Zora steht nicht zum Verkauf. 😂 Viele Erfahrungen sind zur Streetfighter nach Probefahrten, oder ersten Kilometern im Eigenbesitz HIER berichtet worden. Motor-Getriebe-Fahrwerk: Motor V4 mit V2-Charakter mit Leistung im Überfluss und im Schub mit enormen Eigenverzögerungsverhalten (lĂ€sst sich elektronisch einstellen). Ich glaube heute bei zĂŒgiger Fahrweise auf den 250km keine drei mal gebremst (Vorderrad- oder Hinterradbremse). Wurde schon gefragt, ob das Bremslicht defekt ist. 😂 Im Kaltzustand (bei 14 Grad Außentemperatur) ruckelt der Motor die erste Minute, wenn man nach Motorstart gleich losfĂ€hrt, danach alles gut. Getriebe mit Schaltautomat, schaltet butterweich und ist eine Show beim runterschalten mit Zwischengas-Spratzern. Man kann sich daran gewöhnen. 😎 Fahrwerk ist der Hit (elektronisches Fahrwerk bei der V4S). Bin in erster Linie nur im Sport-Modus gefahren und seltenst ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk (Kennfeld) gefahren, welches auch komfortabel ist. Top sportlich angebundenes Fahrwerk - kein pumpen und in jeder Situation Zug- und Druckstufe bestens im Einklang. đŸ‘đŸœ Die Bremsen sind standfest und super dosierbar - braucht man aber nicht bei der Eigenverzögerung/Schubverhalten des Motors. 😂 LenkungsdĂ€mpfer (elektronisch geregelt) hĂ€lt den Lenker vibrationsfrei und lĂ€sst alle Lenkbewegungen zu. Reifen DRC II braucht man nichts mehr dazu schreiben, außer die Frage stellen, ob der Hersteller tatsĂ€chlich Pirelli ist, oder vielleicht doch PATTEX. 😎 Sound und Abgasklappe: Als Fahrer nimmt man den Sound deutlich mehr wahr, als die Außenwelt- mehrfach bestĂ€tigt worden. Als Fahrer sagst Du „irre“ wie laut, das geht gar nicht, wie haben die das zugelassen bekommen. Ohrstöpsel (Race) sind angebracht. Aber im 4.Gang bei 50-55km/h schlĂ€gt die Abgasklappe gnadenlos zu und Du musst auf den Drehzahlmesser schauen, ob der Motor ĂŒberhaupt noch lĂ€uft (kein Scherz). Ich dachte schon wieder zum HĂ€ndler fahren zu mĂŒssen, weil die AbrollgerĂ€usche der Reifen so laut waren in diesem Geschwindigkeitsbereich. 😂 Warum wieder zum HĂ€ndler? Weil ich zwei mal den HĂ€ndler am Samstag besucht habe. 1. Abholung der SF V4S 2. Auslesen des Fehlerspeichers, weil die Engine-Check-Lampe nach einem Startvorgang angeblieben ist. Ursache war eine Fehlermeldung der Klappensteuerung. Motor und Getriebe liefen trotz Engine-Check-Lampe einwandfrei, kein Notprogramm oder Ähnliches. Daher war ich weniger beunruhigt. 😬 FSP gelöscht, Steckverbindung der Abgasklappe auf Festsitz geprĂŒft und jetzt ist alles wieder gut. đŸ‘đŸœ Kraftstoffverbrauch: Nach 160km geht die Tankreservelampe an und nach weiteren 21km auf „Reserve“ ergab das Nachtanken 12,2Liter. D.h. ein Verbrauch von 6,7L/100km. Komisch, denn das Cockpit zeigte einen Durschnittsverbrauch von 4,9L/100km an. Dieses Thema werde ich weiter beobachten, in der Hoffnung, dass der Realverbrauch und angezeigter Verbrauch sich annĂ€hern. Stand heute kommt man ca. 200-220km weit mit „Reserve“ - ohne GewĂ€hr. 😎 Spiegel-RĂŒckspiegel: Konzipiert fĂŒr schmĂ€chtige/schmale Italiener. Ich sehe zumindest mit normaler/krĂ€ftiger Statur (182cm/88kg) nichts was hinter mir geschieht....wahrlich nichts, außer meine Unterarme und Rippen. đŸ€š Lenkerendspiegel sind ein muss fĂŒr mich. So, dass sind die ersten Erfahrungen nach zwei Tagen und 450km Fazit: Geiles GerĂ€t! đŸ’ȘđŸœ Mehr Erfahrungen demnĂ€chst in diesem Fred, hoffentlich auch von den anderen Fighter-Besitzern. Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, dann Attacke, frei raus in diesem Fred, oder per PN. đŸ‘đŸœ Schönen Gruß Niko Hier noch ein paar Impressionen der Streetfighter V4S....ach by the way...suche noch einen passenden Namen fĂŒr die Fighter. 😬😜😎 Evtl. Umbauten stelle ich in diesem Fred ein. So long...wĂŒnsche euch einen erholsamen Sonntagabend.
  18. 22 points
  19. 22 points
    Der Sonntag als Heimreisetag begann etwas wolkig. Da man vom Timmelsjoch Sonntags noch nicht ins Ötztal fahren konnte, blieben mir 2 Möglichkeiten. Heimfahrt wie Anfahrt - wie öde - oder mit einem kleinen Umweg ĂŒber den Reschen...bzw darauf und wenn es geht daneben. Ich sag nur kleine StrĂ€sschen. Ich starte also ĂŒber den Jaufen und ab der Passhöhe kommt die Sonne raus. Super! Bei dem herrlichen Wetter also wie am Vortag ĂŒber die Weinstrasse nach Meran, aber heute mit Fotostopps. Dann ein paar weniger aufregende Kilometer Richtung Reschen. Bei Laas verlassen ich die Hauptverkehrsader und halte mich nördlich davon bis Schluderns. Wie oft soll ich noch "herrlich" schreiben? Nix los, super Aussicht, tolle Straßen, tolle Kurven. Abseits der Reschenpasshektik und einer Pause mit Fernblick im Schatten eines Baumes. Bei Schluderns also wieder auf den Reschen bis Nauders und dort links ab und westlich und paralell zum Reschen am Inn entlang. Auch hier nahezu kein Verkehr, super Belag und daneben plĂ€tschert der Inn im herrlich...ups schon wieder...im schönsten grĂŒn. Bis Prutz versuche ich weiterhin, mich neben dem Reschen zu halten. Der weitere Weg Heim ist dann nicht mehr ganz so spannend...Landeck...Imst...Hahntennjoch (diesmal trocken)...Gaichtpass...Pfronten und auf deutschen Landstraßen etwas flotter bis zum Ziel.
  20. 21 points
    Ich hoffe es waren noch nicht die letzten Ausfahren dieses Jahr mit der GT im bergischen und dem Monster im Regensburger Umland.
  21. 21 points
    2 Wochen Urlaub in SĂŒdtirol. Eine Woche mit den Kumpels und dann kam meine Frau nach. Schwerpunkt dann auf Wandern, Mountainbike und die Seele baumeln lassen. Ich wĂŒrde sagen es waren 2 perfekte Wochen. Nur der Anfang war etwas holprig. Ich war als eines der Zugfahrzeuge fĂŒr die HĂ€nger eingeplant. Als ich dann am Abend vor der Abreise den HĂ€nger anholen wollte, klappte sich die elektrische HĂ€ngerkupplung nicht aus. BMW Notdienst bis in die Nacht ohne Erfolg. Sensor defekt, keine Möglichkeit das Teil manuell auszufahren. Mit so einer HĂŒrde hatte ich wirklich nicht gerechnet. Reisen Umorganisation mit allen Beteiligten um die Moppeds in den Urlaub zu kriegen. Was ein Riesen Schei...Ich war auf 180. So eine unnötige Sollbruchstelle einzubauen und nicht mal eine Notentriegelung zu planen. Bescheuert 😡 Aber an dann war alles gut. BMW Italia hat es gerichtet wĂ€hrend wir da waren (3x mal Duc, 2x Aprilia) Marmolada Karerpass/Nigersattel Karersee Sella Pellegrino Bei Tiers/Rosengarten Und lecker gegessen und gewandert wurde auch noch Auf dem Langkofel
  22. 21 points
    Vielleicht, aber unwahrscheinlich, das letzte Mal im 2020 "Susten"
  23. 21 points
    Gester die 1. Ausfahrt mit meiner Tochter ( 8 ) , hat super geklappt.
  24. 21 points
    Heute war Großveranstaltung der Rennleitung rund um den beliebten Motorradtreff Zollenspieker FĂ€hrhaus in Hamburg Kirchwerder - und ich mitten drin. UnzĂ€hlige Motorradpolizisten auf GummikĂŒhen -teilweise zivil- kurvten kreuz und quer durch die Gegend und fischten alle MotorrĂ€der raus und eskortierten sie zu einer zentralen Kontrollstelle, wo sich dann sofort 6 fachkundige, sehr nette Beamte auf mein Bike stĂŒrzten. Idealerweise waren auch 2 dabei, die selbst eine Ducati fahren, was sie beilĂ€ufig erwĂ€hnten... Die Kontrollwut und -lust wich dann relativ schnell interessierten Fragen nach der Kraftentfaltung des Motors, dem durchschnittlichen Reifenverschleiß "bei soviel Leistung"? Fragen nach der unflĂ€tigen LautstĂ€rke des SC Project, zu flacher Kennzeichenwinkel, abgefahrener Hinterradreifen oder Lenker und Hebel aus dem Zubehör ohne Kennzeichnung etc. pp? Fehlanzeige. DafĂŒr interessierten sie sich fĂŒr die Grafik des Dashs und ließen sich die elektronischen Fahrassistenzen eingehend erlĂ€utern...und wollten mir eine gelbe Warnweste andrehen, erkannten dann aber schnell, dass ich die wohl nicht tragen wĂŒrde "die liegt bei Ihnen nur in der Schublade, stimmt's?" Schließlich gab's ein Ticket wegen des fehlenden rechten Spiegels (hĂ€tte da mal besser auf @Chosen gehört 🙄) und des Deckels vom hinteren BremsflĂŒssigkeitsbehĂ€lter, der mir kurz zuvor im laufenden Galopp abhanden gekommen sein muss. Ein Datum, bis wann ich die MĂ€ngelbeseitigung dann vorfĂŒhren muss, gibt's nicht. Zum Schluss dann: Beamter: "Sehr schönes Bike, sowas such' ich noch. Hier meine private Handynummer, falls das Bike mal zum Verkauf steht." Ich: "Mit diesem Auspuff"? Beamter: "Unbedingt!"
  25. 20 points
    Spontanes Rudeltreffen in der FrÀnkischen
  26. 20 points
    Morgendliches Ritual vor dem Start Duc. rausstellen und Alarmanlage aktivieren ......... Sitz aufwĂ€rmen ..... KĂŒhlflĂŒssigkeitscheck ....... alles O.K., kannst losfahren .... erstes PĂ€usle bei Mainhardt ....
  27. 20 points
    Die Monster darf sich erholen. Gerade drei Tage Alpen mit dem LangstreckenjĂ€ger erkundet. Die Multi ist zwar nie meine erste Wahl, wenn ich in der Garage stehe, macht aber doch auch sehr viel Spass. Unglaublich, wie man das Dickschiff vollgepackt durch die Kurven jagen kann. Das elektronische Fahrwerk schluckt richtig eingestellt alles und bietet auf schlechten Strassen Grip, von dem ich mit der Monster nur trĂ€umen kann (noch, nach den vorgesehenen Mods nicht mehr :-)). Und der 1260er DVT mit 42 ZĂ€hnen statt 40 hinten drĂŒckt schon sehr schön. Am Walchensee Kloster Seeon - Geniale Location. Zimmer, Essen, Weiher ... hat alles gepasst.
  28. 19 points
  29. 19 points
    Endlich ist sie da, freu mich wie 'Bolle' 😍
  30. 19 points
    Aber das wĂ€re es dann wert gewesen... Ich kann mich erinnern, wie ich als 10 JĂ€hriger versucht hab mit Inlinern eine lange Rutsche auf "Abenteuerspielplatz" runter zu fahren. das ging auch einmal "ganz kurz"😁 Back to topic: Wir haben also Argument A: -> So viel Leistung braucht kein Mensch und nur dir Elektronik macht es fahrbar. und Argument B: -> Moderne Regelungssysteme sind als Teil der Machine zu sehen, denn die abartige Leistung wird ja nicht in jedem Fahrzustand abgegeben. Also ich finde diese Argumentation funktioniert absolut im Einklang! Viel weniger reicht absolut. Mir macht es einen Höllenspaß auch mal den 2. 3. 4. gang Auszudrehen. Und die "Kuh" richtig am Limit in den Radius zu werfen, was auf einem 200 PS Bike ĂŒbrigens nicht leichter wird Aber es macht es auch Spaß sich von purer Kraft so richtig erschaudern zu lassen. Die Boden-Boden Rakete bei ner Zigarette aufm Parkplatz anzustarren als wĂ€re sie der persönliche Überbringer einer ersten Nachricht direkt aus der Hölle. dabei könnte ich bestimmt auch genießen, dass die Herzallerliebste am Bikertreff polarisiert, in die Eine und auch die andere Richtung! Ich frag mich mittlerweile immer, was uns antreibt andere immer so zu diskreditieren zu wollen. Macht es am Ende nicht GlĂŒcklicher einfach zu akzeptieren das dem Einen ggf. ein anderes Argument aus meiner AuffĂŒhrung wichtiger ist als mir selbst. Oder ist es wirklich so wichtig, dass es ggf. auch Menschen gibt denen BestĂ€tigung von anderen wichtig ist. Der Weg dahin ist oftmals nicht der gleiche aber ein Oldtimer Pilot z.B. freut sich auch ĂŒber ein nettes Wort ĂŒber sein SchĂ€tzchen. Zum Thema Elektronik. Und das Leistung nur noch mit dieser beherrschbar ist muss ich allerdings auch noch etwas technisches sagen. Ich mag dieses Argument ĂŒberhaupt nicht obwohl ich es selber gerne benutze! Gehen wir mal nicht von positiver Beschleunigung aus, sondern von negativer, dem Bremsen! Ich wĂŒrde Wetten, dass niemand in diesem Forum in Frage stellt, dass die dicksten Brembos, natĂŒrlich mit Kurven ABS, das Maß aller Dinge sind. Gehte s doch um Sicherheit. TatsĂ€chlich macht ein z.B. Kurven ABS aber nichts anderes wie eine Traktionskontrolle. Das System ermöglicht nicht, wie oft falsch suggeriert, das Bremsen in Kurven, es wird verhindert! Eine Tracktionskontrolle verhindert das Beschleunigen in selbiger Fahrsituation. Komischerweise ist das beim Bremsen immer völlig legitim beim Gas geben aber oft ein Argument, dass man die Leistung nicht braucht. Das wĂŒrde bedeuten, dass auch eine Schwimmsattelbremse ohne radiale Bremspumpe ihren Job macht und was soll man sagen, das tut sie auch! Sie ist auch physikalisch sicherer, weil man mehr Kraft zum Überbremsen benötigt. Noch hinzu kommt der oftmals schwĂ€chere "Initialbiss", welcher sich positiv darauf auswirkt, dass zunĂ€chst die richtige Achslastverteilung hergestellt ist bevor richtig geankert wird. Was ich sagen will, dass ist doch alles relativ und wir betrachten oftmals nur die halbe Wahrheit. Kein Mensch braucht 200 PS und ebenso keiner die Brembo M50 mit SinterbelĂ€gen. Man kann auch ohne das alles wunderbar viel Spaß haben, sofern das "System" einigermaßen abgestimmt ist. Aber am Ende hat es ja eine poetische Band schon auf den Punkt gebracht. Sowas wie die SFV4 ist "Leider geil"! Mein Tipp fĂŒr mich selbst und andere.... Man lebt besser wenn man sich und seinen Besitz weniger vergleicht und mehr das macht, was einem wirklich wichtig ist. Euch eine schöne Arbeitswoche ! PS: Ich hatte gerade mal Lust so los zu Schwafeln.... der letzte Kneipenstammtisch ist leider viel zu lange her =(
  31. 19 points
    Ich werd ein paar Fotos einstellen 🙂 Der Umbau zog sich ĂŒber ein paar hundert Arbeitsstunden, bei einigen war ich dabei........ Ein grober Überblick: Gabel von der 1098 (Innereien ĂŒberarbeitet) Öhlins Federbein Schwingenumbau fĂŒr 6Zoll Felge (Schwinge gefrĂ€st, Nabe-Exzenter von der 1098 abgedreht) Panigale Radsatz 330er Bremsscheiben Lsl lenker Magura Brems und Kupplungspumpe Domino Kurzhubgasgriff Vater Moto Rastenanlage Quat-T Box Quickshifter Koso Tacho AHK LenkungsdĂ€mpfer Samco SchlĂ€uche PrĂŒfstandabstimmung Verkleidungssatz (sĂŒndhaft teuer) Frontverkleidung wurde komplett abgeĂ€ndert und generell war der Satz nicht fĂŒr die 998, daher viel Anpassungsarbeit. Viele Detaillösungen, Halterungen, div. Teile versetzt bzw. abgeĂ€ndert, usw.......und jede Menge Kopfweh đŸ€Šâ€â™‚ïž Aber sein Traumbike ist jetzt fertig und somit hat sich alles gelohnt 😉
  32. 18 points
    Moin community, Meine Frau sagt Sie soll raus. Helft mir doch mal mit Bildern aus. Vieleicht habt Ihr auch GrĂŒnde warum das so sein muss. GrĂŒĂŸe Guido
  33. 18 points
    Das neu Winterquartier fĂŒr die SchĂ€tzchen ist fertig. 😉
  34. 18 points
  35. 18 points
    Samstag nach einem stressigen Vormittag an der Ennepe zur Glör hochgetuckert. Bin da schon Jahre nicht mehr lang. FrĂŒher war die Straße richtig schlecht. Meine CB400 war aber wie dafĂŒr gemacht und auf den Geraden hat man manchmal sogar die 100km/h geknackt 😄. Heute ist der Asphalt da super, aber ĂŒberall 50 und 30 (ja genau). Aber die Gegend ist immernoch sehr schön.
  36. 18 points
    Nicht gĂ€nzlich exklusiv, da ich noch in einem anderen Streetfighter-angefixten Forum unterwegs bin, mein Bericht, der von Nichtfans mehrzeiliger Texte mit etwas Einsatz des Scroll-Arms in wenigen Sekunden ĂŒbersprungen werden kann. Den V4 habe ich vorletztes Jahr und letztes Jahr mehrmals ausgiebig gefahren und war von Charakteristik, Laufkultur, Sound und Leistung ziemlich begeistert. Die semielektronischen Öhlins kenne ich seit der ersten Ausbaustufe und fand sie von Beginn weg gut, zumindest fĂŒr meine Postur und mein Gewicht. Look & Feel der SF habe ich schon andernorts genug beurteilt. Bleiben also die wichtigsten Kapitel: Triebwerk in dieser Konfiguration, Fahrwerk und Ergonomie. Motor Mit dem V4 verlassen wir in mehrerer Hinsicht die bisherige Motorenwelt der Duc-Nakeds. Damit man eine Vorstellung kriegt: Im ersten Gang liegen bei 50km/h um die 5'000 rpm an. Diesen ersten Gang kann man ausdrehen bis 14'500 rpm. Bei sportlicher Fahrweise bewegt man sich auf der LS im 2. und 3. Gang, gelegentlich auch im 1. Der nutzbare Drehzahlbereich ist gigantisch. Aber zurĂŒck zum Startknopf und den Lebenszeichen, die er dem Vau-Vierer entlockt. Tja, irgendwo in Italien mĂŒssen die Schallwellen anscheinend einfach gegen dickere Luft ankĂ€mpfen, bis sie sich irgendwann zu den MessgerĂ€ten verirren. Eingestöpselte Jugendliche laufen auf jeden Fall dank dem Streetfighter-FrĂŒhwarnsystem weniger Gefahr, den roten Blitz zu ĂŒbersehen. Es ist nicht abartig laut, nein, aber doch sehr gehaltvoll, dumpf und zweizylindrig klingend im unteren, luftiger und vierzylindriger im oberen Drehzahlbereich. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Auspuff durch seine BodennĂ€he und zentrale Positionierung fĂŒr den Fahrer klar lauter klingt als ein höher und weiter hinten auspuffender ESD. Das PhĂ€nomen ist von der Pani bestens bekannt. Mir gefĂ€llt der Klang, vor allem im unteren Drehzahlbereich. BTW: Mein VorfĂŒhrer war offen, 1000er Service gemacht. Ab 2000 rpm kann man eigentlich fahren, hat aber nie unter 4000 auf der Uhr. Ab 6000 ist der Zug bereits richtig krĂ€ftig, ab 9000 geht es wirklich heftig vorwĂ€rts. Das Ganze sehr kultiviert: Es fĂŒhlt sich an wie ein «progressives» Gummiband. Dreht man einen Gang voll aus, ist die Hölle los. Bleibt man zwischen 4000 und 7000 rpm, kann man das Bike völlig stressfrei und chillig bewegen. Der Motor hat diesbezĂŒglich QualitĂ€ten, die der V2 nicht bieten kann. Aber
 nein, beenden wir zuerst die Lobeshymne: Ein Motor mit enormer Leistung, guter und krĂ€ftiger Mitte, Manieren und trotzdem genĂŒgend Charakter. Es macht einen Riesenspass, die Leistung ansatzweise und gelegentlich auch etwas mehr auszuschöpfen, aber es ist auf der LS Ă€usserst schwierig, den Power of Tower mehr als nur selten zu erklimmen. Auf der Renne wird dieses lineare, druckstarke Triebwerk mit enormem Drehzahlband eine Offenbarung sein und die Klasse der Nakeds in neue Dimensionen vorrĂŒcken lassen. Das Aber: In den LS-Geschwindigkeitsregionen ist mit der langen Übersetzung (die technisch gesehen nicht zu lang ist, wenn man erlebt hat, was dieses Treibwerk zu leisten vermag) gegenĂŒber einer 140 oder 150 PS Twin-Naked kein Blumentopf zu gewinnen. Auch auf Passstrassen: Die 50 Mehr-PS kommen nie zum Zug, werden vermutlich fast nie eingesetzt. Das ist nicht schlimm, aber auch das spezielle Grinsen, das einem ĂŒberfĂ€llt, wenn man bei der SF V4 die Schleusen von 9000 bis 14500 öffnet, wird nur selten zum Zuge kommen. Ok, es gibt viele andere Grinsvarianten, denen die SF Vortrieb leistet 😉. Wie sieht das denn im Vergleich mit einer Monster 1200 oder etwas einer Pani 1299 aus? Nun, beide sind kĂŒrzer ĂŒbersetzt. Das Beschleunigen von 50 auf 100 bietet mir mit den V2-RĂŒppeln einen höheren Erlebniswert. Es ist weniger kultiviert, wirkt krĂ€ftiger, urtĂŒmlicher, weil in diesen Geschwindigkeitsbereichen der V4 wegen der Übersetzung mit halber Leistung oder weniger lĂ€uft und zudem auch noch sehr linear hochdreht, ohne irgendwelche Drehmoment-RĂŒlpser. Man muss es hintereinander auf der gleichen Strecke erleben, um es zu verstehen: Ein eher «synthetisches» GummibandgefĂŒhl gegen den im direkten Vergleich ungehobelten Treckermotor. Weil der V4 ab 9000 rpm dermassen zuschlĂ€gt, verleitet er dazu, deutlich zu schnell unterwegs zu sein: Erlebniswert besonders hoch, wenn Drehzahl besonders hoch. Damit mich niemand falsch versteht: Der V4 ist ein faszinierendes Triebwerk und bei weitem das Beste, was ich in den letzten Jahren an Vierzylindern erlebt habe. Enorme Durchzugskraft, unglaublich breiter nutzbarer Drehzahlbereich, irre Höchstleistung, fantastische Laufkultur. Macht durchaus sĂŒchtig. Die speziellen Vibes des L-Twins, ob Superquadro oder 11° Testastretta, vermisse ich dennoch. Aber man kann ja beides haben 😉. Fahrwerk Die Grenzen dieses Fahrwerks auszuloten, wird mir auf der LS nicht gelingen, schon gar nicht auf einer Probefahrt. Das erste, was auffĂ€llt, ist die sagenhafte Leichtigkeit, mit der sich die SF dirigieren lĂ€sst. Man steuert sie schon fast mit den Augenbrauen. Das semi-elektronische Öhlins in der aktuellsten Ausbaustufe ist eine Wucht. Hat man in den ersten Versionen die Unterschiede in den Einstellungen noch etwas weniger deutlich mitbekommen, kann man jetzt die Charakteristik der Federung sehr deutlich beeinflussen. Und es federt hervorragend. FeinfĂŒhlig, hinten und vorne nie einen Hauch Gripprobleme, was allerdings im Rahmen der Testfahrt auch kein Wunder war. Ich habe mich aber auch auf holprigen Strassen herumgetrieben und war sehr angetan, wie die SF trotz straffer Einstellung viele Unebenheiten einfach wegbĂŒgelt. Ebenfalls ĂŒberzeugend: Das Halten der Linie. Sehr zielgenau, sehr stabil und trotzdem enorm agil. Wenn ich mit Fahrwerken vor 20 Jahren vergleiche, die mit LenkungsdĂ€mpfern bestĂŒckt waren, ein Riesenunterschied. Dieser LenkungsdĂ€mpfer behindert die AgilitĂ€t nicht im Mindesten, man spĂŒrt ihn schlichtweg nicht, dennoch wird die Fuhre beim Aufsetzen des Vorderrads sofort wieder stabil bzw. bleibt es. Mit den Reifen bin ich nicht vollends glĂŒcklich: Der DRC II hat mit Sicherheit absolut genĂŒgend Grip und ist auf dem Hinterrad fĂŒr mich extrem gelungen. Auf dem Vorderrad passt mir eigentlich auch fast alles. Fast: Mit der Neigung, beim heftigen Bremsen seitlich auszubrechen, kann ich mich nicht anfreunden. Ich vermute, dass die Karkasse einfach zu weich ist, kann mich natĂŒrlich auch irren. Ich fahre/fuhr auf meinen Bikes mehrfach die Kombi S22 vorne (steife Karkasse) und DRC II hinten und das passt wie die Faust aufs Auge (ist in der Schweiz erlaubt und anscheinend in D mittlerweile auch; nur die Grösse muss stimmen). Apropos Bremse: Ich musste sie zuerst ein paar Mal krĂ€ftig nutzen, dann griff sie völlig ĂŒberzeugend. Ergonomie Erstaunlicherweise sitzt man auf der SF bezĂŒglich Kniewinkel und HĂŒftwinkel besser als auf der Monster 1200, wobei es mir schon auf der 1299 so ging. Der Lenker, der optisch zu hoch wirkt, passt mir beim Fahren perfekt. Es ist mehr Druck auf den Handgelenken als bei vielen anderen Nakeds, die ich gefahren bin, aber völlig ok. Die Vorderradorientierung ist gut, Hebeleien passen bei mir. Der Quickshifter/Blipper funktionierte unauffĂ€llig mit etwas grösserer Toleranz fĂŒr nicht ganz energisch durchgefĂŒhrte Schaltmanöver als bei der 1299. Fazit Ein ganz grosser Wurf, der durchaus polarisiert. Man muss sie wirklich Probe fahren und sich auf die im Vergleich zu den bisherigen Nakeds aus Borgo Panigale geĂ€nderte Charakteristik einlassen. Fahrer von mehrzylindrigen Fremdmarken, die nichts mit den Duc-Twins anfangen konnten, werden hier auf jeden Fall fĂŒndig. Mich hat sie fasziniert, obwohl ich Schlimmes fĂŒrchte, wenn ich sie mir hole und versuche, unter dem Radar zu bleiben. Als einzige Duc im Fuhrpark wĂŒrde ich sie aber nicht wĂ€hlen: Mit wĂŒrde der V-Twin (L-Twin genau genommen) fehlen.
  37. 18 points
    Hallo MĂ€nners! Ich hab’s heute getan! 😊😊😊 Sie ist mir..... Also: TÜV neu, Zahnriemen neu (wenn die Rollen neu mĂŒssen macht er sie auch gleich), Kupplung neu komplett, FlĂŒssigkeiten neu, Reifen vorn und hinten neu, Inspektion beim Duc Spezi, Termi Komplett, Originalteile sind alle dabei, Carbon Offener Kupplungsdeckel gibt’s auch noch dazu... Er kam mir im Preis noch entgegen sodass ich sie mir liefern lassen kann. (550km/Weg) unterm Strich... Super Typ, und fĂŒr mich ein fairer Deal, tolles Moped! Ick freu‘ mir wie Sau!
  38. 18 points
    Ich ergĂ€nze dann mal meine EindrĂŒcke (ich hab ja schon zwei Mal was geschrieben, daher hier mehr ein Kurz-Update)... Das Wintercamp 2020 war dieses Jahr in vielerlei Hinsicht anders und hat doch seine QualitĂ€t behalten, oder sogar ausgebaut. Was war anders: - sichtbar mehr Engagement von Ducati und noch professionelleres Auftreten - Fotograf und Fahrwerksservice (KTS - super!) vor Ort - etwas weniger Teilnehmer - mehr Marketing / Partner wie Xlite, 1000PS (Mex) und LMTY Gleich geblieben ist die Struktur und dieser entspannte und total familiĂ€re Spirit. In der Box (und darĂŒberhinaus) hilft man sich mit Rat, Tat & Werkzeug, die "Event-Crew" ist sehr, sehr hilfsbereit. Auch der technische Support ist super und versucht alles um UnfĂ€lle oder Defekte so gut es eben geht zu lindern. FĂŒr mich persönlich: ich war nach zwei Jahren blauer Gruppe (InstruktorengefĂŒhrt) in der 2. schnellsten Gruppe grĂŒn gemeldet und hatte auf Anraten des Instruktors 2019 die Gelbe Gruppe einfach ĂŒbersprungen. Es war auch das erste Mal mit ReifenwĂ€rmern (gute Sache) und am 3. Tag auch mit Slicks unterwegs (spĂ€ter mehr). Die ersten zwei Tage waren etwas durchwachsen, einerseits fĂŒhlte sich alles sofort gut und flĂŒssig an und meine erste Zeit war direkt eine 1.55. Andererseits ging es in der grĂŒnen Gruppe wirklich chaotisch zu. Es reichen 2-3 Teilnehmer die orientierungslos und unberechenbar sind und schon bildet sich dahinter ein Pulk. Jeder will irgendwie vorbei - aber das ist gefĂ€hrlich wenn man nicht recht weiß was sich der andere vor einem als nĂ€chstes einfallen lĂ€sst... Wir hatten auch Sabrina Sabel als IDM Pilotin auf ihrer YART R3 in der grĂŒnen Gruppe - mit ihr war das zum Beispiel ĂŒberhaupt kein Thema, selbst wenn man auf Grund von 150PS Mehrleistung mal passieren konnte - bei Ihr wusste man zu 100% was sie tut. Mit meinem Boxen-Buddy wechselten wir uns immer ab mit dem Vor- / Hinterherfahren - soweit es denn ging - das war super, weil man sich so gegenseitig coachen konnte. So schafften wir es das Streßlevel zu reduzieren und trotzdem 1.53er Zeiten in Serie zu fahren. Der Wechsel vom vorsichtigem Fahren im Sportmodus der Pani in den Racemodus brachte erstmal ziemlich heftiges "Beinchen" heben beim Anbremsen inkl. krĂ€ftigem RĂŒhren - Huch... das ist mir zuviel. Vertrauen weg. Nach RĂŒcksprache mit KTS verĂ€nderten wir die Geometrie nicht, sondern erhöhten die Motorbremse - siehe da - Problem gelöst. Vertrauen musste aber erstmal wieder aufgebaut werden... Weil sich das so ergab bin ich auch ein paar mal die V2 gefahren - das ist schon ein sehr gut gemachtes Bike. NatĂŒrlich im Vergleich zu 1299 echt entspannt... wie auch der Ducati Cheftechniker meinte "Du hasse Dodicinovantanove!? Wasse wils du mitte Vi Due?! Schlafen?" Am dritten Tag hat mich dann die Neugier zur Investition in ein paar Slicks (vorher gebrauchte Supercorsas) gebracht. Was soll ich sagen: der erste Turn war schon recht geil und brachte eine 1.49er auf mein Dashboard. In der Box stellte ich aber fest, dass der Vorderreifen nur mehr handwarm war - ich also den Vorteil immernoch nur sehr einseitig hinten nutzen konnte. Das war also das Tagesziel: Bremspunkte optimieren und wirklich mal zulangen... Das klappte auch zusehens besser und am Abend hatte ich mich dort wirklich gesteigert. In bessere Zeiten ließ sich das aber nicht mehr ummĂŒnzen, denn der Hinterreifen fing schon an zu schmieren... Nach einem Turn am vierten Tag wechselste ich zurĂŒck auf Supercorsas - im direkten Vergleich merkt man das vorallem am Hinterrad - das Vorderrad fĂŒhlt sich zu 90% so an wie der SC1. Nach dem Mittagessen ĂŒberstĂŒrzten sich dann etwas die Ereignisse ... mein Boxenbuddy bereitete sich auf seine Einzelinstruktion vor, da kam mir auf einmal der Geruch von KĂŒhlmittel in die Nase. Ich sah eine kleine rote FĂŒtze an seinem Vorderrad und das der linke Bremssattel ebenso voll mit KĂŒhlmittel war. Ich sinalisierte ihm, dass er nicht rausfahren soll... er erkannte dann auch was los war. "Willst du meine haben?" ... "Nee, danke - fahr mal". Los ging es also fĂŒr mich und der Turn fĂŒhlte sich super an - 1:51, 1:50tief - dann lief ich auf ein V2 Testbike im Omega auf und ĂŒberholte (entgegen meiner Eingebung) beim Herausbeschleunigen. Dadurch hatte ich eine etwas andere Linie die sich bis in die Esses reinzog. Ab dann lief es wie im Film ab... *ich krieg das hin*... bekam ich nicht. In der Links (Ausgang Esses 2) rutschte mir das Heck weg, ich sah noch wie sich die Pani unter mir wegdreht, ich rutsche ĂŒber den Asphalt *ach so fĂŒhlt sich das an*. Mist. Naja. Ich stand auf, machte den Motor aus und ging zu den Reifenstapeln. Im Fahrerlager angekommen erkundigten sich alle ob es mir gut geht ("ja"), ich fragte nur ob man schon meine Unterhose sehen wĂŒrde ("nein" - "gut") und dann natĂŒrlich "was ist passiert?". Genau konnte ich meinen Fehler gar nicht eingrenzen... Die Antwort kam am Abend im Hotel. Ich hatte mir das DDA+GPS System von Ducati verbaut - das zeichnet fast alles auf was man so macht. Naja und anscheinend hab ich da wohl unabsichtlich bei 53,8 Grad SchrĂ€glage aus dem 3. in den 2. geschaltet... Die Bilanz des Ganzen: viel gelernt, ein paar hundert Euro Schaden am Bike (vielleicht wird es auch einfach, Zitat Tanja, "ne Rennschlampe"), ich brauch ne neue Kombi und die Handschuhe werd ich sicherheitshalber auch tauschen. Als Trostpflaster gab es ein Selfie mit Guy Martin - der lief gerade vorbei als ich mit meinem Bike ankam. "Guy can I have a picture? - I just had my first crash" - "You're alright" - "Yeah" - "Good man!" lol Es war trotz dem vermeidbar doofen Ende fĂŒr mich ein sehr, sehr geiles Event und ich freu mich jetzt noch ungefĂ€hr 360 Tage lang auf das nĂ€chste Ducati Wintercamp.
  39. 18 points
    FrĂŒher als ĂŒblich habe ich mein 2019er Fotobuch abgeschlossen, obwohl die Saison noch nicht vorbei ist (heute wieder 14°). Da ich aber die nĂ€chsten 10 Tage nicht aufs Bike komme, dĂŒrften sich weitere Shootings nicht mehr aufdrĂ€ngen. Es wird das letzte Mal sein, dass die in diesem Band verewigten Bologna-MĂ€dels in dieser Konfiguration zusammen auftreten. Das ist jetzt schon sicher. Der Abschied von einer, evtl sogar zwei der Ladies fĂ€llt mir keineswegs leicht, auch wenn Frischfutter nachstösst. Knapp 19'000 km waren es 2019 mit den eigenen drei (eigentlich vier, da ich die Multi PP gegen einer 1260er getauscht habe). Auf 72 Seiten sind neben meinen Divas auch einige Testbikes vertreten. BTW: Das Buch kennt keine Sprachenbarriere... Good vibrations - sweet memories ;-). Einige Impressionen:
  40. 17 points
    Dann versuch ich es mal mit ein paar Aufnahmen 😃
  41. 17 points
    Wie hab ich das vermisst und freu mich das es noch so gut ausgegangen ist Nach 4 Monaten Ärztlich verordneter Zwangspause aufgrund der Bauch OP im Mai heute das erste mal wieder eine kleine Runde Herumgemonstert . Ausgedehnte Tagestouren sind wohl noch nicht drin aber mal eine kleine Runde fĂŒr 2 — 3 StĂŒndchen geht schon . Gut wenn man ein Ganzjahres Kennzeichen hat dann kann ich von der verpassten Saison wenigstens noch etwas nachholen . Vor lauter Grinsen unterm Helm erst kurz vor Ende mal fĂŒr ein Foto angehalten. Alte Fahrt in Henrichenburg
  42. 17 points
    Gestern ging es wieder im Tiefflug durch den Harz. Im Hintergrund sehen sie hier einen richtigen Brocken đŸ€Ș. Gruß vom Andreas
  43. 17 points
    Heute Morgen frĂŒh zur bewĂ€hrten Hausrunde gestartet, bevor die große Hitze wieder zuschlĂ€gt. 😎 Zuerst ein Kaffee in Riedenburg... ...dann ein Abstecher zum Schloss Prunn.. ...zu meinem Lieblingsplatz Donaudurchbruch Kloster Weltenburg, da könnte ich Stunden verbringen - welch himmlische Ruhe 😇, wenn keine SF die Ruhe stört 😜... ...bis hin zu den ewigen Weiten Bayerns... ...so long bis zur nĂ€chsten Ausfahrt âœŒđŸœ
  44. 17 points
    Soooo....ich bin auch wieder im Lande, nachdem ich ĂŒbers Wochenende im nördlichen Italien ein paar Liter Sprit verbrannt habe. Freitags Anreise ĂŒber FĂŒssen - Hahntennjoch - Imst - KĂŒhtaisattel - Innsbruck - alte Brennerstraße - Sterzing - - - Unterkunft Jaufensteg (sehr schön dort!) Der Wetterbericht prophezeite fĂŒr Freitag einen positiven Wetterumschwung ab mittags und tatsĂ€chlich kam bei mir ab 11 Uhr die Sonne raus. Also Mopped beladen und um 14 Uhr war Start. Doch schon vor FĂŒssen die ersten Regentropfen und ich war ohne Regenkombi unterwegs 🙈 Schnell durch den Grenztunnel und Richtung Lechtal. Im Stau sprach mich ein Moppedfahrer aus Forchheim an...er ist wohl irgendwo falsch abgebogen. Wo gehts denn da Richtung Reschenpass? Habs Ihm kurz erklĂ€rt und er fragte so beilĂ€ufig, wo ich denn hin will. Nachdem das geklĂ€rt war, hat er sich mir angeschlossen...und auch erst am Samstag nach der kleinen Dolomitenexkursion wieder verlassen. Wir sind also nun zu Zweit unterwegs und haben das Hahntennjoch vor uns. Es wird zusehends dunkler, das Wasser von oben immer mehr. Wir haben das Joch im strömenden Regen unter die RĂ€der genommen. Auf der Passhöhe stand mir schon das Wasser in den Stiefeln und es wurde feucht am Popo. Mei...jetzt ist eh zu spĂ€t...also weiter. In Imst wurde es Zeit fĂŒr eine frische TankfĂŒllung und einen heißen Kaffee, denn so warm war es nicht. Dann weiter ĂŒber den KĂŒhtaisattel Richtung Innsbruck. Da oben war es noch kĂ€lter und ich immer noch durchnĂ€sst...unschöne Kombination! Ab Innsbruck ging es dann langsam von den Temperaturen und wir haben die letzten Kilometer bis zur Unterkunft unspektakulĂ€r absolviert. Ich hatte ja im Vorfeld gebucht und glĂŒcklicherweise war auch noch ein Zimmer frei fĂŒr meinen vorrĂŒbergehenden WeggefĂ€hrten. Es war dann auch schon ca halb 9 - Pipi - Hunger - Durst - Gute Nacht! Der Samstag startete vielversprechend. Vorhang zur Seite geschoben - Sonnenschein! YES!!! Hans und ich starten frisch, fromm, fröhlich, frei ĂŒber den Jaufenpass Richtung Meran und nehmen einen Teil der landschaftlich wunderschönen Weinstraße mit, bevor weitere PĂ€sse herhalten mĂŒssen. Gampenpass, Mendelpass mit super Ausblick auf den Kalterer See, sĂŒdlich an Bozen vorbei und Marschrichtung Dolomiten. Hier genehmigen wir uns den Pordoi und den Gardena bevor wir uns ĂŒber die Grödnerstrasse langsam wieder grobe Richtung Brenner aus den Dolomiten verabschieden. Hans ist bei Klausen auf den Brenner Richtung Heimat und ich habe diese Gegend noch ein wenig fĂŒr mich erkundet. So als kleines persönliches Fazit zu den Dolos. Mir hats nicht gefallen. Zu viel Verkehr, zu viele Geisteskranke, zu schlechter Belag, zu viele Baustellen. Landschaftlich sind die Dolos top...da gibts nix zu meckern, Aber da gehts zu wie am Ballermann und das is nix fĂŒr mich. Ich will die Dolomiten ja nicht grundsĂ€tzlich mies machen...bitte nicht falsch verstehen 😉 Den meisten Spass hatte ich am Samstag auf der westlichen Brennerseite, als ich in höheren Lagen auf winzigen StrĂ€sschen bei minimalem Verkehr die Bauerndörfer abgefahren bin. Herrlich und was fĂŒr eine Aussicht! Keine Ahnung, wieviel Bilder ich pro Posting hochladen kann...daher sicherheitshalber der Sonntag im 2ten Beitrag.
  45. 17 points
    Hier ein paar Bilder aus den letzten Tagen 😉 Alpen, Alpen, Alpen...
  46. 17 points
    Abgeholt, 20 km gefahren und fotografiert, damit sie einmal im Originalzustand festgehalten ist. Ja, sie sieht... original aus. Danach nochmals ein paar Kurven genossen und nach Ă€ußerst kurzweiligen 270 Kilometern in die Garage gestellt. Ein Bier geöffnet, auf die Terrasse gesessen und gedacht: Einfach ein geiles Bike. Und dann war ich schon wieder in der Garage und hab die ersten kleinen Teilchen abmontiert... Da ich den 1000er gleich fixiert habe, muss ich bis nĂ€chsten Freitag noch etwas Strecke machen. Das geht bei mir nur morgen Vormittag und am Sonntagnachmittag. Wird also ein hartes Weekend. Wieso wieder die Monster? Im Grunde genommen ganz einfach: Motor, Bremsen und Fahrwerk passen wie die Faust aufs Auge auf die Strecken, die ich zu 80% fahre (Voralpen, Serpentinen), wenn ich nicht Urlaub mache (dort muss die Multi an die Arbeit, Langstrecke das Ziel). Kein anderes Bike hat auf diesen Strecken in irgendeiner Form mehr Spass gemacht. Die 208 PS der SF V4 schlafen dort vor Langeweile ein, weil es schlichtweg nicht möglich ist, sie irgendwo abzurufen. Die fette Mitte der Monster hingegen kommt permanent zum Zuge. Und die M6 gefĂ€llt mir einfach. Sogar Original, auch wenn die Linien empfindlich gestört werden durch den Fuchsschwanz, den fettleibigen Output (der ĂŒbrigens in Natura viel besser aussieht als auf den Fotos und auch viel besser klingt, als ich ihn in Erinnerung hatte). Der ÖlkĂŒhler fĂŒhlt sich völlig verloren und die Soziusfussrasten hĂ€tte man besser von der Auspuffhalterung getrennt. Aber das Heck der Gen2 ist schöner als das der Gen1, viele kleine Verbesserungen wurden angebracht, der Charakter trotzdem erhalten. Passt. Und fast nichts, was man optisch nicht korrigieren könnte. WhatsApp-Dialog mit meiner Tochter (die reitet und immer wieder Vergleiche zwischen dem Motorradfahren und Reiten anstellt) : "Paps, hast du dir die zum Vatertag geschenkt??" "Jep. GefĂ€llt sie dir?" "Hmmm... schon. Aber der Nummernschwanz und der dicke Auspuff passen nicht." "Das kommt weg." "Aber die BauchschlĂ€uche finde ich cool." "Die was???" "Na die Ringelrohre." Mein Gott, hab ich mich an meinem Bier verschluckt.
  47. 17 points
    Endlich fertig : Besser wie neu ...:-) Bursig StĂ€nder Motogadget Classic Tacho Wilbers Federbein und Gabel Innereien 900SS einstellbar Keihin 39 Flachschieber eingetragen Roads Tondo 100 AuspufftĂŒten Viel Carbon Viel poliertes Alumininum Fast alles neu beschichtet und und und ................ MVI_2555.MP4
  48. 17 points
    Ich war gestern im sĂŒdlichen Bayern und WĂŒrttemberg unterwegs. Wollte ĂŒbers Oberjoch, dann den Riedbergpass mitnehmen und schließlich weiter zum Bodensee nach Meersburg. Den Riedbergpass hab ich dann aber ausgelassen, weils mir von der Zeit her nimmergereicht hĂ€tte. War aber auch so klasse. Fast 500 Kilometer und jede Mange Gaudi. Aber die WĂŒrttemberger haben echt ne Meise...in jedem Kuhkaff mindestens eine SuperblitzersĂ€ule
  49. 17 points
    Hier mal wieder ein kleiner Bayern Lagebericht. Man kommt schon auf komische Ideen um sich den Spaß zu erhalten. also nehmt es mit Humor 🙂 Zumindest hat es mir Spaß gemacht mal anstĂ€ndig durchs Beet zu pflĂŒgen, und das völlig CoronaSafe 🙂
  50. 17 points
    Es sterben immer irgendwo Menschen. Und auch ohne Corona sterben viele eben NICHT hochbetagt und NICHT friedlich im Kreise ihrer Angehörigen, wie es immer so euphemistisch heißt. Malaria, Dengue Fieber, Tuberkulose, AIDS, multiresistente Keime, Hunger, Krieg .... das ist alles da in dieser Welt wie eh und je. Wen von euch hat das denn letzte Saison von einer Motorradtour abgehalten? Ich bin diese Saison noch keinen Kilometer gefahren, die Argumente mit Entlastung des Gesundheitssystems kann ich auch nachvollziehen, aber diese Hypermoral nervt mich richtig.
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