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Groti

Öhlins Monster 1200s

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Hallo bin Heut bei ner kleinen Ausfahrt in ner Kurfe mit der Auspuffklappen Abdeckung aufgesetzt! War aweng a Bodenwelle dabei! Bin ich aweng erschrocken! :nocontrol:

Meine Frage hat jemand sein Fahrwerk auf sich selber eingestellt oder fahrt Ihr alle die Standardeinstellung?

Ist aweng weich meiner Meinung nach!

Hat jemand einen Tip?

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Hallo Groti

Meine Auspuffklappe hat sich schön in Form geschliffen... Mit dem aktuellen Setup setzt sie nicht mehr auf:

Federbein:

Vorspannung im hinteren Federbein um 3 sichtbare Gewinderinge auf 8 bis 9 Ringe erhöhen.

Druckstufe 8K offen, Zugstufe 12K offen

Gabel:

Vorspannung 10U Standard, Zugstufe 8, Druckstufe 8.

Dieses Basis-Setup (etwas "härter" als Original) kann ich allen wärmstens empfehlen (ausgelegt auf ca. 75 bis 82kg fahrfertig). Das Bike fährt sich nochmals erheblich handlicher, hat hinten immer Grip und ist trotzdem absolut hochgeschwindigkeitsstabil. Wer noch nie am Fahrwerk etwas verändert hat: Ausprobieren und dann eine halbe Stunde (Fahr-)Zeit lassen, um sich an das agilere Handling zu gewöhnen. Zurückgesetzt ist schnell.

  • Thanks 1

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Hi Rocky,

Danke für den Tip die Einstellung werd ich mal versuchen! :smile_bow:

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Warum stellst du nicht auf die empfohlene Sport-Einstellung aus dem Handbuch um bzw. hast du die auch probiert?

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Hab ich noch nicht probiert bin bei meinen bisherigen Mopeds immer mit der erst Einstellung gut zurecht gekommen! Ich muß mich da mal durch probieren so isse mir aweng zu weich!

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Hallo Leute,

Hab mir heute die Werte von rocroc (#2) eingestellt, außer Vorspannung hinten, ist am fehlenden Hakenschlüssel gescheitert.

Wird aber noch gemacht...

Weiß jemand, wo es die passenden Hakenschlüssel (Öhlins-Federbein) etwas günstiger gibt ?

Hab da was von fast 20 Tacken gelesen...

Gruß

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Andi

Ich habe mir für den Exzenter zur Kettenspannung und das Federbein zwei Billigschlüssel bei Ebay geschossen.

Hakenschlüssel mit Nase 58/62 mm

Hakenschlüssel mit Nase 68/75 mm

Solltest du allenfalls auch in einem gut sortierten Werkzeughandel finden.

Die Vorspannung ist für den Effekt des Setups absolut entscheidend, also mit dem Urteil noch warten ;-).

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Soo, nach Fahrwerk- Komplettnachstellung (rocroc) konnte ich ausgiebig in den Vogesen testen (400 km).

Fazit:

Ruhiger als vorher, die etwas härtere Gabel spürt man schon bein Geradeaus fahren, Kurvenverhalten auch besser.

Bin voll zufrieden,

Bleibt so.

Merci

Gruß A.

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Hab mit dem Setup nun auch ausgiebig getestet und kann sagen: bleibt so! :-D

Vorspannung ist übrigens die selbe wie für den Soziusbetrieb. Spare ich mir das aufwendige Einstellen :-).

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Hallo rocroc!War bei meiner 1100s mit der Standardeinstellung ganz zufrieden u hab auch mangels wissens nicht rumgeschraubt[emoji4]!jetzt hab ich mir ne gebrauchte 1200s gekauft u mein Vorgänger hat die Einstellung verändert!wieg ca 74kg - lass es gern mal ordentlich laufen.. deine Einstellung dürfte daher passen..!kannst du ev ein Bild hochladen, wie das mit den Gewinderingen beim Vorspann im hinteren Federbein aussehen sollte??Die Zug- u Druckstufen sind immer nach rechts gedreht ganz zu, oder!?von dieser "nullstellung" machst du dann die Klicks auf, oder?Sorry für die dummen Fragen [emoji4]!!danke, Olli

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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Ich habe noch zwei ganz neue unbenutzt weil die an meiner s 4 nicht passen war nen fehlkauf kannst haben wenn du willst schrieb ne pn

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...kannst du ev ein Bild hochladen, wie das mit den Gewinderingen beim Vorspann im hinteren Federbein aussehen sollte??Die Zug- u Druckstufen sind immer nach rechts gedreht ganz zu, oder!?von dieser "nullstellung" machst du dann die Klicks auf, oder?Sorry für die dummen Fragen.

Olli

Dumme Fragen gibt es nicht. Zumindest nicht auf Sachebene ;-).

Zuerst das Bild, auf dem Weg zur Arbeit schnell mit dem Mobile geschossen. Der Winkel ist nicht ganz optimal: Es sind 8 sichtbare Gewinderinge bis zur unteren Mutter.

gewinderinge.jpg.3f30da39c7f4715ac36271e

Zum Einstellen der Druck- und Zugstufen: Zuerst jeweils die entsprechenden Schrauben oder Muttern im Uhrzeigersinn zudrehen, bis sie komplett geschlossen sind. Achtung: Sanft, nicht überdrehen, wenn du den "Anschlag" erreicht hast. Dann im Gegenuhrzeigersinn um die vorgeschlagenen Klicks öffnen.

Greetz

Rocky

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Schau auch mal ins Handbuch, da ist die Grundeinstellung (mit den Klick's) Gabel und Federbein ganz genau beschrieben.

Hab mir z.b. die Tabellen ausgedruckt und die neuen Werte dahintergeschrieben.

Gruß Andi

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Ihr seit Spitze!!!vielen Dank.. werd ich am WE mal ausprobieren[emoji4]!!

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Also ich hab die Einstellung so übernommen wie mir rocroc gegeben hat und funktioniert tadellos! Kein Aufsetzen mehr und liegt sauber! :lol3:

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Hallo Rocky

wenn die Feder mehr vorgespannt wird hebst Du das Heck an und man hat mehr Last auf dem Vorderrad - stimmt das ?

Ich hab nur eine normale M 1200, wie viel Umdrehungen mehr hast Du die Feder vorgespannt - kann man das mit dem Sachs - Federbein vergleichen bzw.

wie viele Umdrehungen muss man das Federbein mehr vorspannen um einen Nennenswerten effekt zu erhalten ?

Sorry bin in der Hinsicht total unbedarft

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Wenn man die federvorspannung erhöht , kann sich das Heck doch nicht anheben.

Das Federbein wird dich dadurch nicht länger.

Die alten monster hatten eine Umlenkung da könnte man das Heck bis zu 2 cm anhebend.

Die neuen haben das nicht mehr.

Warum auch immer.

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Wenn man die federvorspannung erhöht , kann sich das Heck doch nicht anheben.

Das Federbein wird dich dadurch nicht länger.

Hier steht ziemlich kompakt beschrieben, wie sich Federverspannung und Fahrzeughöhe zueinander verhalten.

Spoiler alert: Erhöhung der Federvorspannung hebt das Fahrzeugheck.

Klick

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Man verändert die Symmetrie des Motorrads und dadurch den negativ Federweg.

Das ist etwas ganz anders, als ein Heck Erhöhung oder Absenkung.

Mit der Veränderung sollte man sehr feinfühlig umgehen....

Kann sich recht negativ auf das Fahrverhalten des bikes auswirken.

Edited by André #449

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Wenn man die federvorspannung erhöht , kann sich das Heck doch nicht anheben.

Da liegst du leider falsch. Beim Vorspannen verändert man die Federbasis und damit die Fahrzeughöhe. Das Heck wird definitiv und messbar angehoben.

Das Federbein wird dich dadurch nicht länger.

Das stimmt. Lediglich der Negativfederweg wird kleiner, der Positivfederweg grösser.

Hallo Rocky

wenn die Feder mehr vorgespannt wird hebst Du das Heck an und man hat mehr Last auf dem Vorderrad - stimmt das ?

Ja, stimmt beides.

Ich hab nur eine normale M 1200, wie viel Umdrehungen mehr hast Du die Feder vorgespannt - kann man das mit dem Sachs - Federbein vergleichen bzw.

wie viele Umdrehungen muss man das Federbein mehr vorspannen um einen Nennenswerten effekt zu erhalten ?

Mit dem Sachs-Federbein kann ich dir leider nur ohne eigene Erfahrungen weiterhelfen. Ich würde das in kleinen Schritten ausprobieren. Die Einstellungen im Handbuch gehen über einen Bereich von 10 - 20mm, 15mm ist Standard, 19mm mit Sozia. Die 19mm dürftest du eigentlich gefahrlos im Solobetrieb austesten können. Die Geometrie der Normal- und der S-Version unterschieden sich bur minim und ich gehe mit meinen weiter oben angegeben Einstellungen auch im Solobetrieb über die Empfehlung für den Soziusbetrieb hinaus. Will mans ganz korrekt machen, sollte man natürlich wirklich den korrekten Negativfederweg für sein Gewicht in voller Montur UND seine Fahrweise, bzw. die Nutzung des Bikes einstellen.

Weicht man im Bestreben um mehr Agilität zu fest von einem für das eigene Gewicht optimalen Negativfederweg ab, wird das Fahrverhalten u.U. deutlich schlechter. Ein paar Infos auch hier: Guckst du und beim Klassiker Winni Scheibe.

Zu guter Letzt sollte die Federrate auch zum eigenen Gewicht passen

Als Methode, das Heck anzubehen, ist die Erhöhung der Federvorspannung also nur bedingt geeignet, nämlich nur solange, wie der Negativfederweg nicht völlig aus dem Rahmen fällt.

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Hat das eigentlich einen Hintergrund wieso man sich bei dem Federweg des Federbeins nicht einig werden kann? Hier liest man 1/3 dyn. Negativfederweg woanders mal wieder 1/4. Bei der Gabel wird dagegen durchgehend 1/3 angegeben.

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Hallo Groti

Meine Auspuffklappe hat sich schön in Form geschliffen... Mit dem aktuellen Setup setzt sie nicht mehr auf:

Federbein:

Vorspannung im hinteren Federbein um 3 sichtbare Gewinderinge auf 8 bis 9 Ringe erhöhen.

Druckstufe 8K offen, Zugstufe 12K offen

Gabel:

Vorspannung 10U Standard, Zugstufe 8, Druckstufe 8.

Dieses Basis-Setup (etwas "härter" als Original) kann ich allen wärmstens empfehlen (ausgelegt auf ca. 75 bis 82kg fahrfertig). Das Bike fährt sich nochmals erheblich handlicher, hat hinten immer Grip und ist trotzdem absolut hochgeschwindigkeitsstabil. Wer noch nie am Fahrwerk etwas verändert hat: Ausprobieren und dann eine halbe Stunde (Fahr-)Zeit lassen, um sich an das agilere Handling zu gewöhnen. Zurückgesetzt ist schnell.

Was Wäre deine Einschätzung für 100 Kg +- , wenn schon alle hier von deiner Einstellung schwärmen ;) ?

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Stefan

Statt einer kurzen, unbefriedigenden Antwort, weil ich dir keine pfannenfertige Setup-Tabelle liefern kann, etwas mehr Holz:

Ich hatte beim letzten Trackday das Vergnügen, während der Turns einen ganzen Tag neben drei Nachwuchsracern und ihrem Team zu verbringen und mich intensiv mit ihrem Fahrwerksspezialisten auszutauschen. So nebenbei hat er mir ein paar unterschiediche Basiseinstellungen meines semiaktiven elektronischen Fahrwerks an der Pani zum Ausprobieren konfiguriert, weil ihm langweilig war. Es war z.B. sehr spannend, wie nachhaltig wir das "Headshaking" beim Hochschalten unter Vollast reduzieren konnte. Solche und meinen eigenen Erfahrungen machen mich aber keinesfalls zum Fahrwerksspezialisten.

Ich gebe also hier nur meine Erfahrungen und Beobachtungen wieder, Dinge, die ich aufgrund theoretischer Vorgaben in der Praxis ausprobiert habe und lerne selber immer wieder dazu.

Es ist für die Landstrasse sicher keine schlechte Idee, sich an den üblichen Ablauf zu halten (Negativfederweg einstellen, Druck- und Zugstufe nach Handbuch für den auf sich zutreffenden Fahrstil).

Wenn die Federn für das eigene Gewicht keine Einstellung des Negativfederwegs erlauben, die einigermassen in einem plausiblen Bereich liegt oder - ganz wichtig - wenn zwar ein plausibler Negativ-Federweg (um 1/4 des Gesamtfederwegs hinten oder 1/3 vorne) unter Last gelingt, aber der statische Federweg gegen Null tendiert oder viel zu gross ist, muss in der Regel die Feder gewechselt werden. Wenn Federrate und Federweg stimmen, hängt die Einstellung von Druck- und Zugstufe durchaus auch sehr von den persönlichen Präferenzen ab.

Prinzipiell würde ich an den für meinen Fahrstil vorgesehenen Standardeinstellungen des Fahrwerks erst dann etwas ändern, wenn ich wirklich etwas zu bemängeln hätte oder eine bestimmte Charakteristik verstärken wollte. Solange man nicht oft in der Nähe des Limits fährt, sind die voreingestellten Kompromisswerte vermutlich sehr oft brauchbar. Anders gesagt: Für's "durch die Gegend schlendern" muss man sich wenig Gedanken um das Verhalten der Gabel bei 10 harten Bremsphasen pro Minute machen.

Wenn du etwas ändern willst/musst, solltest du bei Abweichung vom textilfreien Lebendgewicht von ca. 75kg bis 80 kg zuerst prüfen, ob die eingebauten Federn bei veränderter Federvorspannung in einem sinnvollen Fenster arbeiten. Falls das nicht der Fall ist, kannst du trotzdem fahren ;-) (sonst könnte man unsere Mopeds nicht - wenn auch eher gemächlich - im Soziusbetrieb bewegen). Allenfalls kommst du aber auch problemlos mit einer mittleren Abweichung von den Faustregel-Werten gut klar. Falls nicht, Federn wechseln.

Beispiel: Ich fahre hinten mit 26mm dynamischem und 12mm statischem Negativfederweg. Das ist nicht nach Lehrbuch, also eher knapp, passt mir aber tiptop so und ist das Resultat von einigem "Pröbeln" auf der immer gleichen Strecke mit und ohne Buckeln, harten Anbrems- und Beschleunigungszonen, einer tollen Rechts-/Linkskombination mit exquisitem Strassenbelag (Ah ja, mit dem Metzeler M 7 RR hat das nicht gleich gut harmoniert wie mit den Contis CSA II und CRA II Evo, aber dazu irgendwann in einem Reifenthread mehr).

Auf der Rennstrecke werden oft ganz andere Werte gefahren, die man nicht ansatzweise zum Vergleich heranziehen darf. So fuhr einer der 60kg Jungs auf dem AdR eine Feder für 110kg Piloten (hat mir der Guru erzählt, nachgemessen hab ich nicht). Orginalaussage meines bodenständigen Experten: Wenn der Bub sagt, die Feder ist zu weich, interessiert mich der SAG einen Sch....ck.

Aber nochmals in Kompaktform: Negativfederweg vorne und hinten klassisch einstellen. Druck- und Zugstufe nach Handbuch. Führt ersteres nach Faustformel oder Vorgaben zu einem stark abweichenden Negativfederweg bzw. zu einem nicht mehr vorhandenen statischen Federweg bei grossem dynamischen Federweg (Feder zu weich) oder einem grossen statischen Federweg bei kaum vorhandenem dynamischen Federweg (Feder zu hart) UND sind auch Kompromisseinstellungen nicht fahrbar, Federn wechseln (ausser, du bist trotzdem glücklich, wie sich's fährt ;-)).

Passt die Federrate, kannst du z.B. durchaus die von mir als persönliches Setup in diesem Thread eingebrachten Einstellungen von Druck- und Zugstufe testen.

Edited by rocroc
  • Like 1

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Servus. Viel Text um die Uhrzeit aber ich honoriere deinen Einsatz. Im Prinzip ist die Einstellung die ich habe ( durch die gegendfahren und touren ) okay. nur das einfedern ist meines erachtens zu weich. wie du schon gesagt hast werde ich mich langsam rantasten. Weniger ist mehr würde ich sagen.

Schönen Abend =)

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Hey Hey

Ich sitz gerade an der Einstellung des Fahrwerks und wollte dieses gleich mal probefahren. Jetzt wurde meine Anweisung nicht korrekt verstanden und am Preload gedreht ohne zu zählen. Weiss jemand ob es einen " 0 Punkt " gibt bei der Vorderachse / Preload ?

Hoffe auf positive Antwort :/ ansonsen sonnige Grüsse

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