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rocroc

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About rocroc

  • Rank
    Protektor & Green Lantern
  • Birthday April 16

Personal Information

  • Name
    Rocky
  • Wohnort
    Thurgau / Schweiz
  • Motorrad
    Monster 1200S MY14, Panigale 1299S MY15, MS Pikes Peak MY13

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  1. rocroc

    Diablo Rosso Corsa II

    Ein gut bekanntes Problem von den Slicks und den profilierten Rennreifen mit Slickmischung, das man aber auch nicht überbewerten sollte. Ich habe die Pani zweimal über den Winter auf die Rennstrecke bringen lassen und die Slicks waren beim Transport im Lastwagen Temperaturen von -15 ° ausgesetzt. Solange man sie bei dieser Kälte nicht massiv verdreht (herumschmeissen sehe ich nicht als problematisch), passiert auch laut meines Racing Veranstalters hier in der Nähe nichts oder ist bisher nichts passiert. Dass der Corsa II nicht die Idealbesetzung sein könnte in den Wintermonaten, kann ich mir vorstellen (aber die Erfahrung aus der Praxis könnte durchaus eine andere sein - mir fehlt sie noch mit dem Corsa II). Die Hinweise auf die veränderten Eigenschaften des Compounds bei niedrigen Temperaturen lassen aber darauf schliessen, dass dann auch wenig Grip da. Ich bin die Pani einmal mangels Anhänger im Dezember bei -2° mit montiertem profiliertem SC2, einem reinen Rennstreckenpneu mit ungerechtfertigter Strassenzulassung, 12 km zu meinem Veranstalter gefahren. Das war wirklich wie auf rohen Eiern (und ziemlich dumm). Es gibt aber mittlerweile einige Sportreifen, die auch im Winter tadellos funktionieren, z.B. der S21 und der Conti CSA III. Andere Sportler habe ich in der kalten Jahreszeit noch nicht getestet. Tourensportler wie der CRA III funktionieren im Winter übrigens auch, muss aber natürlich nicht für alle Tourensportler gelten.
  2. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    Kleine Nachlese von gestern... das Gewitter kam dann doch nicht. Das Regenwetter hat mir angesichts der ausgedehnten Braun- statt Grünflächen selten so gefehlt.
  3. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    Kurz vor dem Gewitter noch eine Abendrunde. Und die Fernbedienung für meine A7R wieder gefunden...
  4. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    Ach Oli, das ist bei der 1299 nicht anders ;-). Ob nun 307 oder 301 auf dem Tacho stehen können, ob nun 7.3 oder 7.5 Sekunden auf 200: Die schenken sich in den Fahrleistungen erstaunlich wenig (ja, die V4 liegt leicht vorne) und sind beide für die LS völlig übermotorisiert. Aber die Charakteristik der Biester ist unterschiedlich. Die V4 dreht dort weiter, wo die L2 aufhört und macht im ersten gut 25 km/h mehr. Unterm Strich ist es eine Frage der Präferenzen. BTW: Die Lackierung sieht gut aus.
  5. rocroc

    Fremd gegangen

    Das wäre dann das nächste Teil an deiner Monster, an dem du arbeiten kannst ;-). Die M50 sind grundsätzlich absolut geniale Bremsen und die restlichen Komponenten passen auch (Bremspumpe etc.). Nur die Originalbeläge mag ich gar nicht. Ein Wechsel gegen EBC EPFA 447HH und du hast a) mehr Biss bei trotzdem progressiver Bremskraft und b) mehr Gefühl. Natürlich gibt es noch einige andere Beläge, die sicher auch mehr bieten als die Originalen. Bei der Beurteilung der Motorleistung und Charakteristik der SD bin ich übrigens ganz bei dir.
  6. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    Die Mobbing-Tendenzen sind deutlich spürbar... ich soll mich der KTM-Gemeinde anschliessen und den zum Scheitern verurteilten Versuch wagen, die Superduke GT in einem vorteilhaften Licht zu präsentieren. Meine Sofortmassnahmen: Olis und Uwes Account sind gehackt. Oli sieht in Zukunft nur noch Bilder der Miss-Warnweste-Wahl eines von mir aufgezeichneten Treffens einer geheimen GS-Truppe in einem kleinen Dorf in Westgermanien. Uwe erhält nur noch Selfies der talentierten Hauskatze, geknipst mit einem I-Phone 1 bei absoluter Dunkelheit, garantiert völlig unbearbeitet.
  7. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    Noch zwei aus der "Morgenstund hat Gold im Mund"-Serie. Bei Schwellbrunn, Appenzell.
  8. rocroc

    Diablo Rosso Corsa II

    Da bin ich voll bei dir. Sehr utopisch. Würde ich auch nie machen (ausser, ich werde dafür gut bezahlt und darf das beruflich machen :-)). Das war auch nicht mein Gedanke. Das Fahrwerk wird in der Regel mit irgendeinem gerade aufgezogenen Reifen eingestellt (der einem sehr gut liegt oder ziemlich gut, seltener gar nicht). Dann wechselt man irgendwann aus Neugier oder weil man einen coolen Testbericht gelesen hat oder weil ein Reifen besonders sexy aussieht auf einen anderen. Wenn der neue Reifen dann trotz toller Test- und Erfahrungsberichte zu wenig Grip zeigt, zu wenig agil oder zu stabil ist, kann man das Ganze oft mit einigen Klicks an Zug- und Druckstufe und evtl. moderat geänderter Federvorspannung deutlich verbessern. Nicht immer, denn wenn der Reifen effektiv nicht mehr hergibt oder nicht mit dem Bike harmoniert, nützt das wenig. Die Hauptaussage aber ist: Ein Reifen kann ein nicht optimal eingestelltes Fahrwerk bis zu einem gewissen Grad kaschieren, wenn er aufgrund seiner Konstruktion einen Teil der Federungs- und Dämpfungsaufgaben übernimmt. Bevor man also einen Reifen mit guter Reputation verteufelt, das Fahrwerk prüfen. Beim M7RR hab ich das z.B. nicht hingekriegt. Der Hinterreifen hat bei mir auch mit angepasster Fahrwerksabstimmung Grip-Probleme gehabt. Andere schwören auf ihn, auch auf der 12er Monster.
  9. rocroc

    Diablo Rosso Corsa II

    Zum ersten Teil: Das Niveau moderner Reifen - egal in welchem Segment - ist einfach ausgesprochen hoch. Aber die Charakteristik eines Gummis kann sich dennoch recht deutlich von einem anderen unterscheiden. Das grundsätzliche Setting eines Fahrwerks, das sich am Gewicht des Fahrers/der Fahrerin, am Fahrstil und am Einsatzzweck orientiert, muss als weitere Komponente die Eigenschaften eines Reifens durchaus miteinbeziehen. Es ist absolut normal, dass für einen Reifen mit "harter" Karkasse und wenig Eigendämpfung ein deutlich weicheres Setup als für einen anders ausgelegten gewählt werden muss, um sein Potenzial zu erschliessen: Für Grip benötigt der Pneu Kontakt zur Strassenoberfläche, der Reibungskoeffizient von Gummi und Luft liegt doch erheblich tiefer als der von Gummi und Asphalt. Zum zweiten Teil: Ein echter Vergleich lässt sich dennoch nur mit einem für das eigene Gewicht optimierten Fahrwerk anstellen. Dass z.B. für Dirk, der sein Bike nach den Anpassungen am Fahrwerk als sehr agil bezeichnet hat, der eher "stabile" Corsa II sehr gut passt, ist nachvollziehbar. Und dann noch dies: Ein auf einer S1000R getesteter Reifen muss auf einer Monster 1200S nicht zwingend gleich gut oder schlecht funktionieren. Nur ein kleines Beispiel aus der Rennpraxis: Auf meinem 600er Rennfrosch habe ich dreimal weniger Reifenverschleiss gehabt als auf der Panigale (ohne auf kleinen Rundkursen langsamer zu sein ;-)). Drehmoment-Monster beanspruchen Reifen anders als "lineare" Triebwerk mit sanftem Anstieg des Drehmoments. Dem Corsa wird in verschiedenen Berichten insbesondere auch eine gute Laufleistung beschert, ein Spagat zwischen Grip und Haltbarkeit, den immer mehr Reifenhersteller schaffen. Für mich ist er durchaus eine Option, auch wenn ich nach wie vor am S21 nichts auszusetzen habe und den CRA III als grossen Wurf betrachte, der bei sehr sportlichem Einsatz allerdings auch deutlich an Stehvermögen verliert (4'200 km auf der Pikes Peak bei leicht forciertem Chillen, ohne deftige Aktionen). Spannend ist für die Frage der Ganzjahrestauglichkeit, was den Corsa II betrifft. Den S21 bin ich schon bei 4° problemlos gefahren, den CRA III auch. Auf jeden Fall: Fahrwerk auch auf den Reifen einstellen, wenn man einmal ein gutes Basis-Setting gefunden hat. Bringt wirklich viel.
  10. rocroc

    Bridgestone S21 auf Monster 1200S

    Versuch hinten einmal 1 bis 2 Zehntel weniger Luftdruck und regle die Zug- und Druckstufe um je zwei Klicks herunter. Der Rosso 3 hatte ganz sicher mehr Eigendämpfung hinten und kommt mit einem härteren Fahrwerk und mehr Luftdruck besser zurecht.
  11. rocroc

    Impressionen von kleinen Ausfahrten...

    21° um 6 Uhr morgens. Ab 11 Uhr lässt sich der mobile Grill momentan nicht mehr bewegen, ohne dass Mensch und Maschine Schaden nehmen ;-).
  12. Wir hatten das Thema ja vor kurzem in einem der "Hinterradbremsen-Threads". Aber nochmals in Kurzform: Am besten Bremsflüssigkeit von Dot 4 auf Dot 5.1 oder sogar Race Bremsflüssigkeit (z.B. Motul RBF 600 oder 660 für besonders hartnäckige Fälle, dann aber jährlich) wechseln, sicher aber zum Entlüften den hinteren Bremssattel abschrauben, aufhängen (damit er höher als das Reservoir und die Bremspumpe liegt), die Bremskolben dabei komplett zurückdrücken, den Fussbremshebel voll durchgetreten ein paar Stunden fixieren. Es gibt auch noch ein paar andere Möglichkeiten, zum Beispiel mit Spritze von unten her befüllen etc.. Auf jeden Fall sauber entlüften. Und dann die hintere Bremse so oft wie möglich benutzen! Ich fahre momentan Originalbeläge hinten. Bei mir ist eine MR-Fussrastenanlage montiert. Dafür musste ich einen Bremsdruckschalter montieren, also die originale Hohlschraube der Bremspumpe ersetzen und dabei neue Kupferdichtringe montieren. Die Hohlschraube habe ich mit 21 NM angezogen. Die alte Hohlschraube war deutlich weniger angezogen. Ob das dazu beigetragen hat, dass ich nun seit mehreren Tausend Kilometer eine wirklich giftige H-Bremse habe? Aber wir sind abgeglitten. @lateralus1871: Wenn du nicht ein Modell erwischst, das Giovanni nach drei Monaten erzwungener Enthaltsamkeit an einem depressiven Wintertag zusammengebaut hat, wirst du glücklich. Nach noch sehr präsenten 1'500 Alpenkilometern bin ich aufs Neue verliebt.
  13. Der Testastretta ist in dieser Version sehr ausgereift und zuverlässig. Neben meiner persönlichen Erfahrung spiegelt das die Rückmeldung meines Dealers, der (zumindest mir gegenüber) nichts beschönigt. Meine 12er nähert sich den 50'000 km, ist häufig ausgereizt worden und bisher von technischen Problemen verschont geblieben. Eines der zuverlässigsten Bikes, das ich bis heute gefahren bin. Die Hinterradbremse kriegt man in den Griff, wenn man es selber in die Hand nimmt. Der Dealer macht in der Regel nur das, was er muss. Meine malt schwarze Striche und ist richtig giftig. Das Getriebe braucht ein paar Tausend Kilometer. Gelegentliches Entlüften der Kupplung plus eine korrekt gespannte Kupplung und Gefühl für italienische Divas hilft. Das Entlüften geht sogar unterwegs im Urlaub in 60 Sekunden. 11er Schlüssel, ein 30 cm Stück Schlauch im Werkzeug, ein Papiertaschentuch.
  14. rocroc

    Fremd gegangen

    André Ich wollte gerade die neue Gold Wing auf Herz und Nieren testen... und dann einen 12-seitigen Bericht hier einstellen. Aber scherzfrei: Meiner hat keine V4 Speciale, sonst hätt ich gerne getestet und geknipst. Und ich bin im Augenblick etwas unschlüssig, was ich testen soll. Es hat so nichts wirklich Reizvolles für die Landstrasse herumstehen. Die Thruxton E vielleicht? Die neue Streetfighter V4S von Ducati? Ah ja, die kommt ja erst. Eine GS mit Turbolader, Stützrädern mit Fahrassist, der das Benutzen der anderen Strassenseite verweigert? Fragen über Fragen. Ducati soll den 1299er-Superquadro in der Euro-4-tauglichen-Version der Final Edition in einen hübschen Streetfighter packen und ich bin geliefert :-).
  15. rocroc

    Ducs @ Alps

    Tag 3: Was für ein Start, wenn man morgens um 9 auf 1'775 M.ü.M. bei 23° auf eine leere, 27 km lange Serpentinenstrecke gehen kann. Und dann auch noch 5 Alpenpässe und zwei Voralpenpässe vor sich hat. Auf verkehrsfreier Strasse bis nach Chur herunter ausgiebig aufgewärmt und dann Richtung Oberalppass. Das Stück bis zum Pass zieht sich etwas, vor allem bei 34°... Dann aber ist einfach Kurveneldorado. Vorallem der Aufstieg auf und Abstieg vom Furka ist landschaftlich einfach der Hammer. Das "magische Dreieck" Furka-Grimsel-Susten ist hier auch schon oft beschrieben worden, deshalb spar ich mir die Details. Nur soviel: Unter der Woche trotz Ferienzeit kaum Verkehr. Nach dem Susten dann noch den Klausen angehängt. Der Ricken und die Wasserfluh sind dann eher kleine Hüpfer auf dem Weg zum Bodensee. https://bit.ly/Arosa_7-Pässe_Bodensee, 446km, ca. 7 1/2 h Fahrzeit, Höhenmeter: ↗29281m ↘30475m. Hab ich bei den anderen beiden Tagen übrigens falsch angegeben: Es sind dort nur die Aufstiege erwähnt. Eigentlich kann man also immer das doppelte rechnen. Start am Morgen in Arosa. Besser geht's nicht. Auf dem Weg nach Chur. Oberalp-Passstrasse in Sicht. Endlich raus aus dem Tal. Smartphonebild - Oberalp Furkapass Grimselpass Mehr Bilder hab ich dann wegen der knapper werdenden Zeit und wegen drohender Wolkenfelder nicht mehr geschossen. Fazit: Ein Dreitäger, der sich gelohnt hat. Unter der Woche wenig Verkehr, fantastische Landschaften und Strassen. Kaum zuhause, will man wieder los...
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