Basstler

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About Basstler

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    Monster 1100 Evo, 996
  1. Das ist das patentierte Motorrad Bewertungsschema. Deshalb gewinnt auch BMW immer - selbst mit den ärgsten Schlafmopletten. Schuberth hat zumindest bei mir auch den schlechtesten Service den man sich vorstellen kann. Schade weil deutsche Firma und so, aber die haben den Schuss echt nicht mehr gehört. Zum Thema - Klapphelm finde ich überflüssig. Meine Brille passt auch prima unter aktuelle Sport-Touren Mützen.
  2. Wäre sofort dabei wenn sie auf die Evo passten. Die 996 bleibt Okinaaal
  3. Ich teile eure Meinung zum Rosso 2. Gut-sehr gut bei hohen Temperaturen und ordentlicher Einfahrzeit, aber miserabler Holzreifen wenn es kalt und nass ist. Rosso 3 ist in allen Belangen besser. Bin auf den CRA3 gespannt der kommt denke ich als nächstes drauf.
  4. Find beeindruckend in welcher detailtiefe Ducati den Motor beschreibt: http://desmosedicistradale.ducati.com/en_ww/?_ga=2.57061858.917663693.1504849253-1197009888.1504849253 ausserdem sind neue Bilder der Panigale V4 aufgetaucht http://www.visordown.com/motorcycle-news-new-bikes/ducati-v4-panigale-revealed
  5. Freue mich über eure positive Rückmeldungen. Ja, eine F800 GS oder etwas kleineres wäre sicher für mich ausreichend gewesen. Vielleicht wäre es schlau gewesen sich einfach vor Ort irgendwelche Möhren zu kaufen?!? Ich wollte halt mal ne echte GS fahren. Will ich jetzt nicht mehr 😂😉
  6. Vorwarnung: ist doch was länger und erzählerischer geworden. Fazit ganz am Ende. Der Vorschlag kam wie aus dem Nichts: lass uns nach Rumänien, Motorradfahren. Transfaragarasan - die beste Straße der Welt. Okay... ich wusste ja das ich einen bescheuerten besten Freund hab, aber so?! Vielleicht hat er auch recht. Neugier war geweckt. Schon die Suche nach Mietmotorrädern gestaltete sich dann eher kompliziert: wenige Anbieter, fehlende oder unklare Angaben zur Versicherung und Inklusiv-Kilometern, lange Email-Umlaufzeiten. Nach einigem hin und her machte uns bike2rent.ro ein vernünftiges Angebot um die 400€ je GS (einmal 800, einmal 1200) für 5 Tage, 300€ SB VK. Bucharest als Startpunkt ist offen gesagt keine Reise Wert. Großstadt mit Ostblockcharme - kann man mögen muss man aber nicht. Ceausecus riesiger Palast ist die Attraction der Stadt Die Abholung der Maschinen gestaltete sich abenteuerlich. An der angegebenen Adresse nur ein geschlossener Motorrad-Teile Laden ohne Hinweis auf die Vermietung. Durch ein Telefonat wurde klar: Feiertag, der Vermieter käme aber in 45'. Ok. Na dann. Letztlich wurden wir zu einem Hinterhof chauffiert- zum "BMW Händler". War wohl kein offizieller 😂 andere Länder, ... Die Maschinen machten einen gut gebrauchten aber technisch soliden Eindruck. Die GSen, angemessen aber echt nicht mein Ding Papiere und Zustand-dokumentierende Fotos später waren wir auf dem Weg nach Pitesti, dem Zwischenstopp zur Transfaragarasan. Pitesti ist eine Mittelstadt die ihre sozialistischen Wurzeln nicht verhehlen kann. Zum Schlafen aber ok. Die transfaragarische Hochstraße beginnt als profane Landstraße. Mit zunehmender Distanz wird die Gegend immer ländlicher. Unzählige Bauern verkaufen Melonen und anderes Obst am Straßenrand. Dann beginnt sich die Straße langsam durch bewaldete Hügel zu winden und über die nächsten 10-20km wird sie sukzessive schmaler und kurviger. Es dauert eine Weile bis es wirklich steil und kurvig bergauf geht. Leider ist die Straße auch bei Touristen in Autos äußerst beliebt - deren Fahrkunst teilweise wirklich nur als laienhaft zu bezeichnen ist. Plötzliche Ausweichmanöver sind eher die Regel als Ausnahme. Die Transfaragarasan macht aber ihrem Ruf als "Straße in den Wolken" jede Ehre, ruhig zugezogen liegen Nebel über feinsten Radien. Wirklich ein Highlight! Fahrerisch nicht anspruchslos aber auch kein "Killer". Wieder aus dem Gebiege abgestiegen ist es unfassbar heiss auf dem Weg nach Sibiu, der "schönsten Stadt Rumäniens". Das ist wohlgemerkt ein Zitat eines Rumänen und aus meiner Sicht weniger Kompliment für die Mittelalterliche Stadt als eher Statement zum Zustand des Rest des Landes. Wir übernachten in einem kleinen Dorf unweit von Sibiu in der Pension Albota. Rustikaler Charme, saubere Zimmer und faire Preise. Aber Achtung die Besitzerin steht auf deutschen Schlager. Der Weg zur Pension ist wieder ein Highlight und macht richtig Laune. Die GS und ich werden aber keine Freunde mehr. Zu undefiniert und zu künstlich fühlt sich die Gummikuh an. Apropos Kuh: auf den Straßen im ländlichen Rumänien kann jederzeit jede Art von Tieren auftauchen: Hunde, Pferde oder auch eine Horde Kühe die seelenruhig die Straße nutzen und auch gern mal die Mülltonnen an Rastplätzen plündern. Am nächsten Tag wollen wir tiefer ins Gebirge, folgen der Hausstrecke 105 gen Westen. Nach einer Kurve wird das feine Asphaltband unvermittelt zur Schotterstraße. Nach ein paar Minuten zum schlechten Weg. "Fahren wir weiter?!" - ihr kennt die Antwort. Ich sammle hier meine ersten Off-road Erfahrungen. Immer tiefer im Wald wird die 105 steil, es wird ein steiniger Weg - nicht mal mehr von den sonst so universellen Dacias zu befahren. Die dicke GS bringt mich mächtig ins Schwitzen. Mehr als einmal bricht das Vorderrad leicht weg. Ich habe mehr Glück als Talent und bleibe oben. Zu meiner Begeisterung ist nach knapp 10km Schluss. Die 105 endet entgegen der Karte unvermittelt an einem Haus. Umkehren. Wunderbar. Wir entscheiden uns über eine Hauptstraße zu fahren um doch noch Richtung Obarsia Lotrolui zu kommen. Die Hauptstraße erweist sich als Haupt-Transit Strecke. Naja, man kann immerhin überholen und kommt so trotz der unzähligen LKW voran. Der Abzweig bei Brezoi erweist sich als Glücksgriff. Vor uns liegen 80km verlassene Bergstraße. Zahlreiche Imker lassen hier ihre Völker Karpatenhonig sammeln. Die Straße ist mal gewunden, mal sanft. Der Asphalt ebenso Abwechslungsreich. So habe ich auch einen üblen Rutscher in einer Linkskehre. Es bleibt beim Schreck. Nach besagten 80km wartet an der Kreuzung auf die Transalpina eine Gaststätte mit Kaffee und Crêpes. Ein wunderbarer Stopp. Angesichts der Uhrzeit nehmen wir die Transalpina in nördliche Richtung. Wieder stehen 80km bestes Winkelwerk an. Herrlich. Nach etwa der Hälfte der Strecke tauchen vor mir zwei österreichische Motorradfahrer auf. Der Goldwing Pilot operiert offenbar ziemlich am Limit, der Verfolger auf einer Japanerin fährt eine miserable Linie. Während des Schauspiels vor mir vergesse ich für ein paar Kurven den Blick in den Rückspiegel... wo ist mein Freund auf einmal?! Ich fahre ran. Warte ein paar Sekunden. Mmh das kann nichts gutes bedeuten. Ich drehe um und finde ihn in Gesellschafft von drei spitzen Moppedkumpels aus Polen. Die haben ihn aus dem Gebüsch geholt und seine Maschine aufgerichtet. Ihm geht's gut. Durchatmen. Nochmal vergewissern das er ok ist. Wasser trinken. Maschine checken. Scheint ok auf den ersten Blick. Der Seitenkoffer hat wohl das schlimmste verhindert. Der Lenker scheint etwas angeschlagen aber fahrbar. Wir sind trotzdem bedient. Sein Vorderrad war einfach weggerutscht - kurioserweise am Kurvenausgang. Unklar warum. Abends in der Pension inspizieren wir nochmal die Maschine und finden eine angerissene obere Gabelbrücke. Weiterfahren möglich?! Schwer zu sagen. Er telefoniert mit dem Vermieter. Man einigt sich darauf das wir versuchen nach Bucharest zurückzufahren. Dort will der Vermieter inspizieren und ggf. das Motorrad Tauschen. Ich bin nicht begeistert aber gebe mich geschlagen. Muss er wissen denk ich mir. Naja. Der Rückweg führt wieder über die Transitroute. Nach einiger Zeit bildet sich ein Elend langer Stau, wir mogeln uns vorsichtig Kilometer weit vorbei bis wir an der Ursache angekommen sind. Ein Laster mit Gasflaschen ist mit einem Geländewagen kollidiert. Dieser ist völlig zerstört, der LKW steht quer auf den Fahrbahnen, der Diesel ist ausgelaufen. Erste pragmatische Versuche den LKW wegzuschieben scheitern. Es dauert eine Stunde bis ein Abschlepper da ist. Dieser wählt jedoch eine äußerst fragliche Strategie und zieht den Anhänger noch weiter quer zur Fahrbahn. Mit wird das zu bunt - "wir fahren jetzt". Muss ja eine Umgehung geben. Stimmt - jedoch wird diese nach wenigen Kilometern zur Schotterpiste. "Wollen wir weiter?!" Ihr kennt die Antwort 😂 es folgen weitere 15 (!) km Schotterpiste die jeder Griechenland-Rallye zur Ehre gebührt hätten. Mein Freund fährt schritt. Ich versuche bei 35 Grad in der Mittagssonne einfach nur die fette GS aufrecht zu halten. Ungefähr hier denke ich: "Liebes Rumänien, ich gebe auf. Ich habe dich unterschätzt. Du gewinnst. Lass mich einfach nach Bucharest und wir sind quitt, ok?!"... Der Rest ist schnell erzählt: der Vermieter macht Mega den Aufriss, ob wir unsere Kaution wiederbekommen bleibt etwas fraglich. Im Zweifel muss meine Rechtsschutzversicherung ran. Wir buchen die nächsten Flüge nach Hause. Fazit: Bike2Rent.ro möchte ich hier ausdrücklich nicht empfehlen. Zumindest bis wir die Kaution (ich voll, er minus SB) wiederbekommen haben. Ich kenne aber auch keine bessere Alternative. Rumänien wird seinem Ruf als abenteuerlichem aber lohnenswertem Ziel gerecht. Wer den Aufwand und das Risiko nicht scheut wird sicher seine Freude haben.
  7. Reserviert bis Zahlungseingang
  8. Denke auch die RS ist nicht die schlechteste Geldanlage. Würde wetten die macht mehr als die aktuellen 1-2% p.A.
  9. Niemand?!
  10. Bin die S knapp zwei Stunden gefahren und war positiv überrascht. Fährt sich sehr agil, man sitzt bequem aber nicht unsportlich. Öhlins Fahrwerk ist geil und super abgestimmt. Bremsen sind fast Panigalisch gut, Quickshifter funktioniert einwandfrei. Der Motor kommt erst oben herum wirklich in die Pötte - fährt sich sonst extrem geschmeidig. Wer da noch sagt der Motor rappelt oder ist rau* hat Lenor getrunken und sollte ein eBike kaufen. Wenn ich nur eine Maschine haben könnte, wäre sie meins. Mit der Evo und der 996 stehen aber schon zwei Urviecher in der Garage, die für ihren jeweiligen Zweck herausragend sind. Auf dem Papier fehlt der SuperSport ein bisschen das herausragende Feature und "günstig" ist sie für ein Mittelklasse-Bike nicht. * stand so in "Motorrad"
  11. Moin, jau finde ich gut. Diese Freiheit und Flexibilität sollte man viel öfter nutzen.
  12. Eigentlich eine schöne Idee. Aber der kostet 16 Steine. Wenn man den viel nutzen kann lohnt es sich vielleicht - alle 2-3 Wochen zur Renne oder in die Alpen Aber für den Urlaub einmal im Jahr? Wie wollt ihr den den verwenden?
  13. Hi und willkommen, das sich die Brembos durch Gebrauch auf der Straße verbiegen glaube ich weniger. Wenn die Vorbesitzer regelmäßig auf der Renne waren vielleicht. Wahrscheinlicher ist eine mechanische Einwirkung (Umfaller, Vandalismus). Ohne genauere Beschreibung ist das aber schwer zu sagen: was passiert genau, wann bei welchen Geschwindigkeiten , gibt es ein rubbelndes Geräusch? Kannst du die Beläge oder ein falsch montiertes Vorderrad ausschließen? Dein Freundlicher kann die Scheiben auf eine Unwucht testen. Planschleifen lohnt aber nur bei fast neuen Scheiben.
  14. Hallo zusammen, Verzeiht das offtopic, wobei guter Sound hier im Café ja dazugehört Habe wegen Umzug und Neuanschaffung vier Infinity Beta 20 Kirsch abzugeben. Sehr gute, ausgewachsene Regalbox. Ideal als Stereo-Paar oder Heimkino-Setup. Optisch und technisch tadellos. Siehe Bilder anbei Gern gegen realistischen Preisvorschlag (denke so an 50€ pro Box?!). Versand nur versichert per Hermes.
  15. Danke dir @NettlingImp ... Mario war etwas schneller Kann zu.